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Stephen King Thread

Ich meinte auch eher so Beschreibungen wie z.b. in Desperation bei diesem alten Harleyfahrer (?), wo anfangs in umfassenden Details beschrieben wird wie das Organ an seinem Schritt auf die aktuelle Situation reagiert.

Ach, wo wir dabei sind: Die Verfilmung von Desperation ist auch endlich mal fertig, mit the One and Only Ron Perlman (Alien 4, Hellboy) als Collie Entragian.

Werds mir mal in den nächsten Tagen ansehen und Bericht erstatten.
 
jaja, genau solche Stellen meine ich. Ich finde die dermaßen übertrieben ausgeschmückt bis ins letzte schonungslose Detail, das fand ich unpassend.

Auch bei The Shining, IT und Christine gab es einige Stellen, wo ich mir dachte, dass er es auch anders hätte formulieren bzw. ganz weglassen können.
 
@ Shikamaru

Gab's zu den Verurteilten überhaupt 'nen Buch? Wenn ja, kenne ich weder den Film (den ich bisher im TV immer verpasst habe), noch das Buch. Noch 'ne Lücke...

Todesmarsch ist klasse, noch besser fand ich aber Menschenjagd. Wenn ich aber dran denke, wie die Story für Schwarzenegger's Running Man verbogen wurde, ärgert's mich schon wieder. Obwohl der Film an sich gar nicht mal sooo schlecht ist. Man darf nur nicht das Buch kennen :(

Tja, was Deine Hassbücher angeht, geht's mir ähnlich wie
silverhawk. Die fand ich eigentlich ganz gut, vor allem Sturm des Jahrhunderts. Duddits hab ich noch nicht gelesen, aber wenn ich hier die doch recht einstimmigen Meinungen lese, werde ich das Buch wohl erstmal auslassen.

@ Partykiller

Die Sprache gehört bei King halt dazu. War an manchen Stellen anfangs auch etwas erstaunt, ob der Ausbrüche. Letztlich passt's aber meist auch, da viele Menschen einfach so sprechen, gerade in Ami-Land. Außerdem, wer sich am laufendem Band, solche Story's ausdenkt, muss ja gewisse Spleen's haben. ;)

Ja, Stark macht seinem Titelnamen alle Ehre. Den Schriftsteller als Hauptperson nimmt er ja ganz gerne, Geschichten aus dem Leben halt.
 
@ Cap10

Die Verurteilten findest du in "Frühling, Sommer, Herbst und Tod".

Ist auch eine Kurzgeschichte.

Der Film ist besser.
Eine der seltenen Ausnahmen.

Obwohl mir Menschenjagd gar nicht gefiel.
Das hatte zu viele Längen.

Unter seinem Pseudonym hatte er die besten Geschichten in Amok und Todesmarsch.

Wer noch was über die Sprache von King erfahren will, dem empfehle ich sein Buch:
Über das Leben und das Schreiben.

Das ist mehr eine Tipps und Tricks Heft für angehende Schriftsteller.
Deshalb beschreibt er auch ganz gut wie er dazu kommt, dass seine Charaktere oft bestimmte Dinge sagen oder denken.

Er meint, dass würde sie authentischer wirken lassen.

Und wie Cap das schon schrieb:
Viele Menschen sprechen und denken dann auch wirklich so.

Zumal es bei King ja oft genau auf den Charakter der Figur ankommt, der bestimmt wie sie spricht.
 
Ebenfalls sehr genial ist die in Tagebuchform geschriebene Kurzgeschichte(ich weiss leider nicht mehr, in welchem Buch), bei der ein Mann auf einer einsamen Insel strandet und sich, aus seiner Hungersnot heraus, nach und nach seine eigenen Körperteile einverleibt und wahnsinnig wird.

Zitat(zumindest so ähnlich)zum Schluss:

"Ohrläppchen..sie schmecken wie Löffelbiscuits"


Im Übrigen brachte King ein einziges Mal 1972 unter einem zweiten Pseudonym ("John Swithen") die Kurzgeschichte "Das fünfte Viertel" heraus..diese Geschichte wurde dann unter seinem richtigen Namen in dem Band "Alpträume" wiederveröffentlicht. ;)
 
Absolut genial fand ich:
"The Stand - das letzte Gefecht"
"Friedhof der Kuscheltiere"
"Needful Things - in einer kleinen Stadt"
Genial fand ich auch "The Green Mile". Kam in 6 Büchern über 6 Monate verteilt heraus. Packende Cliffhanger haben mich damlas die Tage bis zum nächsten Erscheinungstermin zählen lassen ;). War echt ne coole Sache und wurde auch ordentlich verfilmt.
Als Film fand ich "Die Verurteilten" Kings Highlight. Nicht zu vergessen noch "Der Sturm des Jahrhunderts".

Was mir überhaupt nicht gefallen hat, ist der neue Zyklus um Roland den Revolvermann. Nach 50 Seiten in Band war Schluss - schade, hatte mich wieder auf einen tollen King-Roman gefreut...
 
@ Silverhawk

Mmmh, dann müsste ich Die Verurteilten doch schon kennen, nur ist es schon recht lange her, daß ich die Vier Jahreszeiten gelesen habe. Kann mich wissentlich jetzt nur an Die Leiche erinnern, die dann als Stand By Me verfilmt wurde. Ganz gut, wie ich finde, auch wenn's mehr 'n Kinderfilm ist.

Menschenjagd fand ich so genial, weil King die Medien und deren Macht über's Volk mächtig auf's Korn genommen hat. Und wenn man sieht, was heutzutage alles im TV läuft, Stichwort: Reality TV, da war King damals seiner Zeit weit voraus. Außerdem hat mir das Ende des Buches sehr gut gefallen, als ... (EDIT: Will ja keinen den Spaß nehmen, der noch irgendwann das Buch lesen will) (leider erinnert das einen heute fast zwangsweise in gewisser Weise an 9/11). War zwar kein Happy End, aber das ist ja das Tolle an King, daß man meist nicht weiß, wie's wirklich ausgeht.

Auch mit Amok war er seiner Zeit voraus, leider...

@ Fohlenfan77

Endlich mal einer, der The Stand und The Green Mile positiv erwähnt. Gerade Das letzte Gefecht steht bei mir auf einer Stufe mit ES, wirklich absolut genial.

Und die 6 Monate, in denen The Green Mile häppchenweise serviert wurde, kamen mir manchmal vor wie 6 Jahre. Hätte nichts dagegen, wenn King so 'ne Aktion nochmal machen würde.

Tja, den Revolvermann-Marathon, den ich mir vorgenommen habe, hatte ich ja schon erwähnt ;)

Wie nennt man so ein Lebenswerk von 7 Büchern überhaupt? Septologie? Oder wie?
 
@ Cap 10

Ich bin nicht sicher, dass man "Die Verurteilten" im Fernsehen hundert pro mit der Kurzgeschichte vergleichen kann.
Letztere diente wohl nur als Vorlage für die Geschichte.

Mit den Medien in "Menschenjagd" hast du Recht.
Ich kann mich deiner Euphorie dennoch nicht anschließen...:kuh:

The Green Mile war ein auch ein super Buch.
Auch das Ende gefiel mir sehr gut, vor allem der letzte Satz!

Bei "The Stand" war es so, dass ich zuerst den Film gesehen habe (sogar mehrmals) bevor ich das Buch las.
Und da der Film ja ausnahmsweise das Buch sehr gut eingefangen hat konnte mich das Buch natürlich nicht mehr ganz so umhauen.

Ganz im Gegensatz zu "Es".

"Amok" war Spitze.

Als der Scharfschütze auf dem Geiselnehmer geschossen hat dachte ich schon das Buch wäre jetzt vorbei.
Ich hatte völlig vergessen, dass er sich das Vorhängeschloss in seine Brustasche gesteckt hat...
Auch das am Ende des Buches im Grunde der Böse der Gute war und der Gute der Böse war schön beschrieben.


@ Fohlenfan

Du musst (!) den dunklen Turm unbedingt weiterlesen.
Bei mir war es ebenso wie dir.
Habe mit "Schwarz" angefangen und dann etwa bei der Hälfte aufgehört.
Erst Jahre später kaufte ich mir Teil 2 ("Drei") und Teil 3 ("tot") und fing von vorne an.

Glaube mir, es lohnt sich!
Das erste Buch ist nicht das Beste, kommt erst ganz zum Schluss etwas in Fahrt.
Aber die Folgebücher: :mosh:

Vor allem "Drei", "Glas" und natürlich der letzte Teil "Der Turm" waren super.
 
@ Silverhawk

Okay, dann war ich bei The Stand natürlich etwas im Vorteil, da ich das Buch vor ca. 15 Jahren gelesen habe, als eine Verfilmung überhaupt noch nicht in Arbeit war. Habe den Film später auch gesehen, hält sich zwar gut an die Vorlage, kann m.E. die Spannung des Buches nicht so gut rüberbringen.

Stimmt es eigentlich, daß Amok gar nicht mehr im Handel erhältlich ist? Mir ist, als wenn ich so was mal gelesen habe...


Wie viele Bände hat Der Dunkle Turm eigentlich? Geplant waren mal 7, aber mir fallen nur 5 oder 6 ein.
 
@ Cap

Ob man Amok noch kaufen kann weiss ich nicht.

Bei Amazon habe ich es gerade nur gebraucht gefunden.

Hast du nicht oben erwähnt, dass du Amok gelesen hast?

Der dunkle Turm hat sieben Bände:

Schwarz
drei
tot
Glas
Wolfsmond
Susannah
Der Turm

Und die Reihe ist abgeschlossen, also, da wird nichts mehr kommen.

In irgendeinem Kurzgeschichtenband ist ein kleines Spin-Off zu Rolands Geschichte.
Kann mich aber nicht mehr erinnern wo das war.
 
@ Silverhawk

Ja, Amok hab ich gelesen, steht auch in meinem Regal. Mir fiel das gerade nur ein, war mir aber nicht sicher, ob das stimmte.

Aaah, Susannah war der Band, der mir nicht einfallen wollte. Da muss ich mir also doch noch 3 Bände zulegen. Bin in den letzten Jahren nicht mehr so oft zum Lesen gekommen. Tageszeitung, Computer, Sport, Videospiele, das üblich halt. Bin letztens im Urlaub wieder auf den Geschmack gekommen.
 
So Leid es mir auch tut aber mich konnte Stephen King noch nie, mit keinem einzigen Buch fesseln. Da gibt es definitiv bessere Autoren (auch im Horror-Genre). Für mich ist der Mann viel zu kommerziel orientiert. Naja ist aber auch nur meine Meinung und was weiß ich schon, immerhin habe ich einen rosa Plüschhasen als Avatar:).

Trotzdem wünsche ich den Fans noch viel Freude mit ihm ;)
 
@ Exlex

Das er kommerziell interessiert ist, ist mir ja egal :D

Hauptsache ich finde die Bücher gut ;)

Richtig spannend schreibt er auch nicht zwingend, da hast du schon Recht.
Sagen wir mal er schreibt ergreifend oder auch fesselnd.

Deswegen war er für mich auch nicht unbedingt der Prototyp der Horrorautoren.

Welche anderen Autoren liest du denn?
Bin ja immer auf der Suche nach neuen guten Büchern.
 
Mein abosluter All-Time Favorite, den ich immer wieder gerne lese als auch gucke, vor allem englischer O-Ton, ist in jedem Fall The Stand .. für mich eins der besten King-Bücher als auch Verfilmungen.

Ebenfalls touched hat mich The Green Mile, wobei mir persönlich (wohl dank auch der wirklich hervorrangenden Schauspieler) die Verfilmung deutlich besser gefallen hat als das Buch bzw. die Bücher.

Auch ein Favorit von mir ist IT (Es); Buch als auch Film - wenngleich das Ende des Films ein wenig .. na ja .. hahnebüchend. Aber o.k. - man bekanntlich nicht immer alles haben.

Ebenfalls toll - für mich - CHRISTINE, CARRIE, SALEM's LOT, FIRESTARTER, die Kurzgeschichten NIGHT SHIFT, EYES OF THE DRAGON - jeweils Buch und (so weit vorhanden) Film.

SHINING habe ich nie fertig gelesen - vergöttere aber den guten Jack für seine Darbietung im gleichnamigen Film.

Richtig grottig - obwohl ich Jimmy Smits als Schauspieler sehr mag (und auch als Typ :D ) - der Film TOMMYKNOCKERS ist wohl mit das Schlechste, das aus einem King Buch werden konnte. Wobei schon die Vorlage nicht wirklich .. sagen wir .. gut war.

Für mich auch schon zum absoluten Kult geworden: RHEA M mit Emilio Estevez. Total sinnlos - dafür sinnlos gut! Klasse Popcorn Kino, das King als Regisseur aus seiner Kurzgeschichte TRUCKS gemacht hat.

Und RUNNING MAN (hierzulande als Menschenjagd bekannt) ist für mich das beste Buch, welches King unter seinem Pseudonym Richard Bachman geschrieben.
 
Es hat sich tatsächlich jemand gefunden, der den Film "ES" gut fand.:eek:

Sorry CharLu, aber DAS wirst du mir nie erklären können, so dass ich es auch verstehe :bigsmile:

Dagegen war Tommnyknockers ja fast Oscar-Verdächtig :kuh:

Und du hast The Stand mehrmals gelesen?
Auch so was, was ich nicht verstehe.
Gibt es noch mehr Leute hier, die Bücher tatsächlich mehr als einmal lesen?

Ist mir auch noch nicht passiert. :bigsmile:
 
Jupp .. IT fand bzw. find ich toll .. wie gesagt - bis auf das bekloppte Ende mit der total abstrusen Spinnen-was-auch-immer-Figur ..

Aber ich mag die Schauspieler, allen voran den erwachsenen Ben .. wobei ich den Film auch nur im O-Ton gut find .. und erklären muss ich das auch nicht :D- reicht doch, wenn er MIR gefällt! :p ;)

Tjoar .. und The Stand hab ich als erste Auflage gelesen (Anfang 80).. Englisch, dann Deutsch .. dann die kombinierte bzw. vollständige 2. Auflage erst Englisch dann Deutsch (Anfang 90) .. na ja, und so kommt das mehrfache lesen zustande. :D ;)

Aber das Buch, das ich wohl am aller-aller... meisten gelesen habe ist NEVERENDING STORY sowie FLOWER OF HIROSHIMA .. 10 x pro Buch reicht nicht .. :eek: :D .

Komisch im übrigen, dass man sich über mehrfaches Lesen wundert, aber einen Film zigfach gucken findet man nicht merkwürdig ... hm .. dann les' ich lieber! ;)
 
CharLu hat folgendes geschrieben:


Komisch im übrigen, dass man sich über mehrfaches Lesen wundert, aber einen Film zigfach gucken findet man nicht merkwürdig ... hm .. dann les' ich lieber! ;)


Richtig, das geht :D
oder auch Videospiele mehrfacht spielen ;)

Filme laufen ja mehr oder minder von allein ab.
Ich muss dazu nicht viel tun.

Beim lesen hingegen...hmm, ich weiss ja ganz genau was passiert.
Manchmal fand ich ja auch ein Buch schon langweilig, weil ich den Film dazu kannte.
So fehlt dann einfach die Motivation.
Das war auch der Grund warum ich The Stand (das Buch) jahrelang vor mir hergeschoben habe.
Oder auch die Bücher "Sie", "Christine" und "Stark"...habe ich erst sehr spät gelesen, weil ich die Filme schon kannte und nicht wusste, dass sich die Bücher so stark von den Filmen unterscheiden.

Bei "Es" war es ein bisschen einfacher.
Da wusste ich vorher schon, dass ca. 99% des Buches nicht im Film enthalten waren ;)

Bücher auf Englisch lese ich auch nicht, damit fällt das schon mal weg...

OK, gut was wir das geklärt haben :D
 
Find'sch auch jut, dat wir mal drüber jeschprochen ham .. ne?! :D ;)


P.S. Ich les' + guck' in 10 von 10 Fällen Englisch (weil Muttersprache ;-)).
 
Sei froh, dass du englisch schon von klein auf gelernt hast, ich würde das auch so gerne gut können, aber ich hab solche sprachlichen Probleme .. naja ...

Was Stephen King angeht, auch ohne das ganze Topic nun durchzulesen, muss ich ebenfalls zugeben, dass ich ihn sehr gerne gelesen habe. Leider habe ich ein wenig die Lust am Lesen verloren, auch wenn ich mit Eragon oder Harry Potter sehr begeistert vor einem Buch saß.

Wirklich fasziniert hat mich vom King "Schlaflos". Komischerweise wird das kaum genannt bzw. kennen immer nur sehr wenige, ich fand das Buch aufgrund des etwas andersartigen Horror einfach klasse und habe die 800 Seiten damals regelrecht verschlungen.
Mein erstes King Buch war "Friedhof der Kuscheltiere", jaja und das mit 14 Jahren :D - hat mir hoffentlich nicht geschadet.

Weil auch einige Bachmann's Regulator nannten, ich fand das parallele Buch "Desperation" ebenfalls verdammt gut. Der Horror berührte irgendwie meine tiefsten Ängste und ich war von der Wüstenstadt ziemlich schockiert.

Gelesen habe ich einige King Büche, manche wie "The Stand" waren mir aber zu ausführlich oder konnten mich einfach nicht so in den Bann ziehen, generell bin ich aber nach wie vor ein Fan seiner Werke. Faszinierend, beängstigend und einfach spannend! So muss es sein ;)
 
nun ja, bei einer solchen Vorlage wie "ES" kann man mit dem Film nur Schiffbruch erleiden. Der Film war mittelmäßig und konnte eigentlich nur verlieren. Christine werde ich mir wohl nochmal antun, diesmal auf Englisch. Es habe ich schon zweimal gelesen.

Needful Things hat man in einen ganz passablen Film umgesetzt, Max von Sydow hat eine klasse Rolle bekommen.
 
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