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Stephen King Thread

Silverhawk

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Aufgrund des Wunsches zahlreicher Mitglieder (OK, drei bisher) mache ich mal einen Thread zu einem der bekanntesten Autoren der Gegenwart auf.

Hier kann also von nun an über die Bücher und deren Schreiber diskutiert und Meinungen ausgetauscht werden.

Ich fange einfach mal an indem ich ein paar Bücher nenne, die mir besonders gut gefallen haben:

Atlantis
Das schwarze Haus
Das Bild
Es
Colorado Kid
Desperation

Dann legt mal los.

Natürlich müssen hier nicht nur positive Meinungen über den Autor und die Bücher kundgetan werden ;)
 
Colorado Kid kenne ich nicht, ist das ein eigenständiger Roman oder eine der vielen Kurzgeschichten von ihm?

Hast Du auch das Gegenstück von Desperation gelesen (Regulator)?

Das Schwarze Haus lese ich z.Zt., hab ca. die Hälfte durch. Das Geschichte nimmt gerade Fahrt auf. Kennst Du auch den ca. 20 Jahre alten Vorgänger?
 
Es und Christine haben mir sehr gut gefallen. Auch "The Shining" ist noch gut.

Auch etliche andere Bücher von ihm habe ich gelesen: Cujo, Misery, Tommyknockers (Das Monstrum), Rose Madder, The Dark Half, Pat Sematary (Friedhof der Kuscheltiere). Von Langoliers kenne ich nur den Film.

Dabei ist "IT" eindeutig das beste, danach "Christine". Vielleicht war ich genau im richtigen Alter, als ich sie damals gelesen hatte. Aber alles danach konnte diese Bücher nicht mehr toppen.

Insomnia werde ich mir noch antun, das habe ich in Englisch. King hat manchmal auch ganz gute Kurzgeschichten. -> Thinner, The Raft, The Crate.
 
@ Cap 10

Colorado Kid ist eine Kurzgeschichte.
Dort habe ich auch widersprüchliche Meinungen zu gehört.
Die einen finden das Buch klasse, die anderen hassen es.

Mag daran liegen, dass das Buch kein richtiges Ende hat.
Aber ich denke wer bei dem Buch ein Ende erwartet hat, hat die Geschichte nicht verstanden ;)

Das Schwarze Haus ist wohl definitiv eines seiner besten Bücher.
Schön fand ich, dass es den Zusammenhang hat mit "Der Dunkle Turm"

"Der Talismann" meinst du....habe ich "gelesen"...war aber eines der beiden Bücher von Kinh das ich anfing aber nicht zu Ende las.
 
War "Der Talisman" nicht eine Koproduktion mit Peter Straub, so ein Fantasy Buch?
 
@ Party Killer

Es ist sicherlich eines seiner besten Bücher.

Komischerweise fand ich die Bücher, mit denen er berühmt wurde überhaupt nicht gut.
Friedhof der Kuscheltiere, Carrie, Feuerkind...*brrr*

Zwischendurch lieferte er ja auch mal ein paar Gurken ab.
Sara z.B. oder auch das neueste Buch "Puls".
War zwar nicht schlecht geschrieben, aber das Ende war doof.

Wer hat denn "Den dunklen Turm" gelesen?
Also alle 7 Bücher.

Das war auch ein Super Buch.
 
@ Party Killer

Der Talismann und das Schwarze Haus hat er zusammen mit Peter Straub geschrieben.

Übrigens:
Schlaflos solltest du unbedingt lesen.
Als ich mit King anfing habe ich 3 Bücher gelesen.
2 davon fand ich ganz nett, eines habe ich nicht zu Ende gebracht.
War also schon kurz davor aufzuhören bis ich ein bestimmtes Buch in die Finger bekam ;)

@ Cap 10

Regulator kenne ich auch.
Aber wie ich fand eindeutig ein schwaches Buch.
Nicht zu vergleichen mit Desperation.

Im ersten wurde ja nur noch gemetzelt und die Figuren wirkten krampfhaft in die Geschichte gepresst.
 
@Partykiller
Das Buch zu Langoliers war eindeutig besser, wie in eigentlich allen Fällen, in denen King's Bücher verfilmt wurden. Eine der Ausnahmen ist natürlich Misery.

Es und Christine sind natürlich top. Wenn man die natürlich als Maßstab nimmt, haben es viele der anderen Romane schwer. Damit tut man sich m.E. keinen Gefallen, weil viele von Kings Storys dennoch überdurschnittlich sind und es wert sind, gelesen zu werden.

Was ich grundsätzlich gut finde, daß King immer wieder andere Themen aufgreift und nicht eine Richtung ausschlachtet, wie z.B. Vampire, Werwolf, Monster, Außerirdische usw., meist sogar Themen aus dem täglichen Leben, siehe Das Spiel, was durchaus realistisch wäre (allerdings nicht bei mir zu Hause ;))

Thinner ist doch keine Kurzgeschichte, oder? Das ist doch eigentlich Der Fluch von Bachmann. Ist zwar kein Wälzer, aber ein Roman. Oder verwechsel ich da was?

Insomnia lohnt sich. Wird Dir denke ich gefallen.

@Silverhawk
Colorado Kid werde ich mir auch merken. Weißt Du noch welcher Band das ist?

Vom Dunklen Turm habe ich bisher erst die ersten drei Bände gelesen, Teil 4 und 5 stehen noch ungelesen im Regal. Hatte mir vorgenommen, abzuwarten, bis King die Geschichte komplettiert hat und mir dann alles nochmal von Anfang an reinzuziehen. Sonst fehlt einem wieder die Hälfte. Die ersten drei Teile waren aber schon sehr gut.

Ja, Sara war kein Reisser. Feuerkind und Friedhof der Kuscheltiere fand ich ganz gut, allemal besser als Carrie. Shining steht da auch eindeutig drüber.
 
@ Cap 10

Was meinst du mit "welcher Band ist Colorado Kid"?

Dann viel Spaß mit der dunkle Turm.
Da hast du ja nun einiges zu lesen vor dir ;)
 
@Silverhawk

Ich meinte, in welcher Kurzgeschichten-Sammlung ist Colorado Kid erschienen?

Ja, mit dem Dunklen Turm habe ich mir was vorgenommen, aber es wird sich lohnen :bigsmile:

Erstmal habe ich aber noch Das Schwarze Haus und Danse Macabre zu Ende zu lesen.
 
@ Cap10

Keine Sammlung.
Ein eigenes Buch.

Ist im Ullstein-Verlag erschienen, hat 156 Seiten und kostet 5 EUR.


Das müssen ca. 4000 Seiten im dunklen Turm sein :D

Danse Macabre war aber kein Roman, oder?
 
@ Silverhawk

Habe ich noch nie gesehen. Werde dann mal danach Ausschau halten. Kenne bisher aus dem Ullstein-Verlag nur Achterbahn und Das Mädchen, wobei mir vor allem letzteres gut gefallen hat.

Stimmt, Danse Macabre ist kein Roman, sondern eine Reise mit King durch die Geschichte der Horrorbücher bzw. -filme über Frankenstein, Dracula etc. Ist ganz interessant, aber manchmal etwas schwer nachvollziehbar, weil ich einige der angesprochenen Meilensteine oder Fehltritte nie gesehen geschweige denn gelesen habe.
 
Danke für diesen Thread!!

Meine King Sammlung (mit dem Bachmann Titeln zusammen):

-Carrie
-Brennen muss Salem
-Shining
-Amok
-Nachtschicht
-Das letzte Gefecht (genial)
-Dead Zone
-Todesmarsch (ebenfalls sehr, sehr gut)
-Feuerkind
-Cujo
-Sprengstoff
-Vier Jahreszeiten
-Menschenjagd
-Schwarz
-Christine (mein erstes King Buch)
-Friedhof der Kuscheltiere
-Der Talisman (mein absolutes Lieblingsbuch von King!Co-Autor: Peter Straub)
-Der Fluch
-Das Jahr des Werwolfs
-Der Fornit
-Gesang der Toten
-Im Morgengrauen
-Es
-Trucks
-Katzenauge
-Sie
-Das Monstrum-Tommyknockers
-Stark
-In einer kleinen Stadt
-Dolores
-Das Spiel (auch sehr zu empfehlen)
-Schlaflos
-Desperation (hab ich noch nicht durch)
-Das Mädchen (Horror mal anders)
-Dreamcatcher

Die letzten Bücher habe ich mir nicht mehr gekauft, da ich inzwischen lieber zocke als lese, allerdings fand ich keines der oben genannten Bücher schlecht und habe jedes davon in wenigen Tagen "verschlungen".
Für mich ist und bleibt King aber in Sachen Charakterbildung, Sprache und Stil mein Lieblingsschriftsteller-auch wenn das viele hier anders sehen..
 
@ DJ

Kann dir da nur zustimmen.

Charaktere zu schaffen ist eine seiner ganz großen Stärken.
Und ebenso natürlich diese Charaktere rüber zu bringen.

Wobei er sich ja nicht nur auf Äußerlichkeiten beschränkt, sondern auch mehr und mehr die Psyche seiner Charaktere sehr oft darstellt.

Richtige kleine Persönlichkeiten halt :D

Bei manchen tat es mir manchmal ziemlich leid wenn sie dann irgendwann im Buch sterben mussten. :((
 
Ja, genau..
Ich kann die Charaktere immer "sehen" und stelle sie mir genau vor.Man ertappt sich sogar dabei, wie man die Bösen selber anfängt zu hassen.
Und bei "Christine" gibt es eine Szene, wo ein Junge einen Hamburger verschluckt und fast daran erstickt-ich musste aufhören zu lesen, weil ich in dem Moment selber die Luft angehalten habe.Besonders genial finde ich immer die kursiv geschriebenen Stellen, in denen man in die Gedanken der Charaktere "hineinschlüpft".
Ich fand es bei "Der Talisman" z.B.extrem traurig, als der starke Begleiter des Jungen gestorben ist (frag mich aber nicht nach dem Namen-ist zu lange her).
 
Hach ja, Steven King, der Splatter-Schreiber. Aber nun gut, ich mag ihn auch im Endeffekt, immerhin habe ich mit Friedhof der Kuscheltiere wieder die Lust am Lesen entdeckt.
Auch wenn der Kerl des öfteren ein wenig Pervers ist (siehe Anspielungen auf bestimmte Körperteile in Desperation), und manchmal sehr übers Ziel hinausschlägt (Regulator, ich sag nur rote Spielzeug Lastwägen), im Endeffekt gibts da doch eine handvoll schöne Bücher.

Meine Favoriten:

- Misery/Sie (Guter Film, noch besseres Buch, und ich hab es mal als Theaterstück gesehen, das war spitze)
- Die Verurteilten (Ich kenne nur den Film, aber...)
- Desperation (Tak!)
- Todesmarsch (unter dem Pseudonym Richard Bachmann, interessante Mischung zwischen Running Man und Battle Royal)

und, ganz oben

- Shining (Der Film ist ein scheiss dagegen, das einzige Nicht-Comic Buch dass ich (a) mehrmals gelesen habe und (b) mir wirklich die Nackenhaare aufgestellt hat)


Meine Hassbücher:

- Regulator (wieder Bachmann, die Handlung ist mir einfach zu...stoned)
- Tommyknockers (naja, nicht richtig gelesen, aber ich mochte den Hauptcharakter nicht)
- Sturm des Jahrhunderts (nicht nur das es, da es ein Drehbuch ist, äußerst schnell gelesen ist, nach der Spannenden ersten Hälfte ists eigentlich nurnoch sehr träge)

und ganz schlimm

- Duddits/Dreamcatcher (abgesehen von den tollen Intel gesponsorten KZ-Lagern ist das Buch einfach ziemlich dämlich, mit unsinnigen Charakteraktionen (ich erinnere an den Kerl der stirbt weil er auf nem Zahnstocher rumkauen will), dämliche Monster (ich mein, sie werden schon im Buch SELBER als "Arschwiesel" bezeichnet) und ein dämlicher Showdown)
 
Silverhawk hat folgendes geschrieben:

Bei manchen tat es mir manchmal ziemlich leid wenn sie dann irgendwann im Buch sterben mussten. :((

So geht's mir auch gerade wieder bei Das Schwarze Haus. Da vergeht mir glatt der Appetit auf Fisherman's ;)

Das mit den Charakteren, deren genaue Beschreibung und auch deren Umgebung ist denke ich auch z.T. der Grund, was den ein oder anderen abschreckt, wenn sie ein King-Buch beginnen zu lesen, in der Erwartung, daß da gleich das große Metzeln losgeht. Oft nimmt die Story aber erst nach 'nem 1/4 des Buches erst so richtig Fahrt auf und man kommt nicht mehr davon los. Da haben's dann manche schon wieder enttäuscht bei Seite gelegt. Dabei sind die Charaktere doch der Grundstein, ohne die das Buch nur halb so viel wert wäre. Nicht zu vergessen natürlich, King's Art von Humor, der oftmals noch die Würze gibt. Kam auch gut in der Serie Kingdom Hospital durch, die Anfang des Jahres auf Kabel 1 lief. Hat die einer von Euch gesehen?
 
sorry,mein Fehler, "Der Fluch" -> "Thinner" ist ein eigenes Buch, der Film dazu ist gar nicht mal so übel. Tommyknockers war noch ganz ok, "The Dark Half" ist auch nicht zu verachten.

Geilste Szene: als "die böse Hälfte" in einem dunklen Treppenhaus hinter jemandem her ist und das Opfer rumkreischt, öffnet sich eine Tür und jemand schaut raus:
Verärgerter Bewohner: "Was geht denn hier vor?"
-> Ein Mord! Auch einer gefällig?
Tür schließt sich sofort wieder!

What's going on? - Murder, you want some?

Was ich manchmal an King nicht mag, ist seine, wie ich finde, unnötig versaute und unflätige Sprache, die kam mir an manchen Stellen unnötig verroht vor und hinterließ bei mir den EIndruck, dass er in der Hinsicht einen kleinen Spleen hat.

EDIT: Shikamaru hat ja auch schon geschrieben, dass er ihn ein wenig pervers findet, aber ich kenne Desperation nicht und weiß nicht, auf welche Körperteile angesprochen wird.

Was "The Shining" angeht, so ist der Film gar nicht mal schlecht, gehört eher zu den besseren King-Verfilmungen. Das Buch ist aber wirklich gut.
 
@ Shikamaru @ Party Killer

Bei King gibt es eben keine geschönte Sprache :D

Der schreibt in etwa so wie die meisten Menschen sprechen und denken ;)

Interessanter weise finde ich alle Bücher gut die du schlecht findest :nut:

OK, Duddits und Tommyknockers waren nicht seine besten Werke...

Gerade die Szene in der der gute Herr WEGEN den Zahnstochern starb...
Genial wenn du mich fragst :mosh:
Zeigte sehr schön wie weit manche MEnschen für ihre Abhängigkeit gehen :D

Sturm des J....ich fand das Ende unglaublich gut...
Das mochte ich auch immer so an den Büchern:
Es gibt nicht immer ein Happy End, wichtige Charaktere sterben usw.

P.S.
So viel Splatter sind in manchen Büchern gar nicht ;)
Ich finde eher, dass King meistens das Hauptaugenmerk auf die Geschichte legt und die Charaktere.
Der Horror ist oft nur Beiwerk und manchmal auch der Fantasy anzuordnen.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel...

@ DJ

Jep, und wenn er die Gedankengäne beschreibt....genau SO stellt man sich vor, dass diese speziellen Menschen denken...das hat ihm noch kaum einer nachgemacht.
Ähnlich gut habe ich es nur in "Der Geblendete" von Dean Koontz gelesen...
 
Ahgl: Doppelpost:


Naja, @ Splatter, zugegeben, da kommt es aufs Buch immer an. Desperation hat viel Splatter, Friedhof der Kuscheltiere wenig, Misery garkeinen.

Aber für mich steht er trotzdem für Splatter.
Zwar hab ich noch nicht soviel gelesen was als Splatter Literatur gilt (ja, sowas gibts auch), aber da kam nicht viel dran, ausser vielleicht Terry Goodkind, bei dem ein kleines Kind zu einer art breiigen Masse verarbeitet wird und der Hauptcharakter über 20 Seiten lang gefoltert wird...
 
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