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BigJim
Guest
RIPchen hat folgendes geschrieben:
Siehe mein posting oben. 124 zum Tode verurteilte, die unschuldig waren, allein in den USA und nicht dazugerechnet wurden die bei denen nicht 100%ig geklät werden konnte ob sie es WIRKLICH nicht gewesen sind. Die Zahl der von den USA unschuldig ermordeten würde so wohl noch ein bissl steigen.
Und wir reden jetzt nicht von geraumen Urzeiten, in denen es sowas wie Kriminaltechnik nicht gab. Ich rede von Menschen, die in den letzten 30 jahren hätten getötet werden sollen oder getötet wurden für etwas was sie nicht getan haben, aber mehrere instanzen samt Jury bestätigt haben "Er wars, hängt ihn!"
An den USA finde ich einige Dinge gut, andere weniger gut. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die alles nachäffen müssen, nur weil es aus Amerika kommt. Die gegenwärtige US-Politik sehe ich übrigens eher kritisch.Deshalb kann man beispielsweise auch aus den Fehlern der amerikanischen Justiz lernen. Wer die USA kennt (war schon mehrmals dort), der weiß, dass dieses ganze Land auf Gewalt aufgebaut ist. Das waren/sind Kommunismus/(National-)Sozialismus/Islamismus usw. allerdings ebenso. Ghandi-Freaks und grüne Hutträger werden`s ungern hören: Aber das ist bereits seit Beginn der Menschheit so. Also weitgehend unabhängig vom System, der Ideologie, der Religion (allein im Namen der christlichen Religionen sind allergrößte Verbrechen begangen worden) usw.
Dass es unschuldig zum Tode Verurteilte gab, ist absolut richtig. Nur ist es in den USA so, dass dort auch Todesurteile bei Angeklagten Anwendung fanden (und finden), bei denen es sich um Indizien-Verurteilte handelte, also um Verurteile, die nicht etwa auf frischer Tat ertappt wurden, sondern bei denen man aufgrund der Beweislage davon ausgegangen ist, dass sie`s eigentlich sein müssen, weil alle sichergestellten Hinweise darauf hindeuten. Sowas lehne ich ab. Bevor härteste Strafen (in besonderen Fällen auch die Todesstrafe) zum Zuge bzw. zur Vollstreckung kommen, muss die Schuld des Angeklagten (oder wie man das in der Fachsprache nennt, ich bin kein Jurist) zu 100% festgestellt sein. Daran hat man sich, wie gesagt, in den USA nicht immer gehalten. Und das ist auch der Grund für die Falsch-Urteile, die folglich vermeidbar gewesen werden.
Wer mir das Recht gibt, "Rache" zu üben? Keiner. Der Staat hat aber das Recht (und die Pflicht!), seine Bürger zu schützen. Viele der "Re-Sozialisierten" - auch darüber gibt es Statistiken - werden früher oder später wieder straffällig. Für Mord bekommt man zwar in der Regel "lebenslänglich", aber nach spätestens 12-16 Jahren sind die meisten Mörder bei uns wieder draußen (bei guter Führung) und können dann wieder lustig weitermorden oder weiterprügeln. Einige haben das auch bereits getan. Da also in den wenigsten Fällen gewährleistet ist, dass der Schwerverbrecher bis zu seinem biologisch bedingten (= altersbedingten) Ableben im Knast verweilt, sondern früher oder später wieder auf freien Fuß kommt, wäre es besser (Sarg-)Nägel mit Köpfen zu machen. Das wäre für mich übrigens auch ein Schritt in Richtung Prävention. Denn Hingerichtete, Tote also, können nicht weiter morden, so wie die von ihnen Ermordeten ja auch nicht mehr viel unternehmen können. Die Hinterbliebenden der Opfer hätten zudem die Gewißheit, dass man den/die Täter hart bestraft hätte.
Die Frage "Todesstrafe - ja oder nein?" stellt sich in Deutschland sowieso nicht. Es wird sie bei uns nicht geben. Insofern ist das Ganze eine Phantom-Diskussion. Die meisten hier werden dies begrüßen. Ich wäre dafür, dass man die Rechtsprechung "flexibler" auslegt und - nur in bestimmten Fällen, ich spreche jetzt hier nicht von "Massenhinrichtungen" und was mir da jetzt womöglich wieder alles direkt oder indirekt unterstellt wird - die Anwendung der Todesstrafe zumindest prüft. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

-und gleichzeitig sich über zurückgeblieben moslems beschweren die ihre frauen tüten schleppen lassen aber selbst noch im mittelater leben und nebenbei farCry oder was weiß ich zocken. 
Das soll wohl sein! 