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  1. #21
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    Zitat Zitat von Chriz84 Beitrag anzeigen
    Ich habe damals zur Schulzeit in der ich noch lange keinen PC hatte bei einem Kumpel oft Schatten über Riva gespielt....das kam deiner Beschreibung sehr nahe da ja aus der Nordlandtrilogie. Was sich verändert hat zu den vorigen Teilen kann ich somit noch nicht sagen denn ich habe mir wegen diesem Spiel die Nordlandtrilogie sofort geholt als endlich eine Vista kompatible Version erschien.
    Also bin ich jetzt echt gespannt auf die anderen beiden Teile.
    Die Spielmechanik ist die Gleiche, da in allen drei Titeln das DSA 3 Regelwerk als Basis diente. In Schatten über Riva gab es jedoch keinen Reisemodus mehr, so wie noch in Schicksalklinge und Sternenschweif, sondern man war nur in der Stadt Riva und dem direkten Umland.

    Schatten über Riva habe ich natürlich auch (mit importieren Charakteren) gespielt und es hat von den drei Teilen wohl mit die besten Dungeons und Bossfights. Auch die Story wird hier am "modernsten" erzählt. Hab es wirklich gern gespielt, aufgrund des fehlenden Reisemodus hatte ich es leider aber auch sehr schnell durch. Knapp eine Woche und ich sah den Abspann.

    Schicksalsklinge ist sogar noch eine ganze Spur offener als Sternenschweif. Allerdings hatte ich hier mehr das Gefühl Masse statt Klasse, da die Städte und Dungeons alle sehr ähnlich aussahen, was aber auch schlicht an der technischen Limitierung von damals liegen kann.

    In Sternenschweif gibt es weniger Städte und Dungeons, dafür sehen sie alle anders aus und haben ihr eigenes Flair.

    Vielleicht erschaffe ich mir auch mal wieder eine neue Gruppe und spiele dann alle drei Teile in Folge durch
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  2. #22
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    Na dann will ich mich hier auch mal beteiligen, und zwar mit meinem absoluten All-Time-Lieblingsspiel, nämlich dem großartigen Shenmue für Segas (ebenso großartige) Dreamcast.

    Ich weiß nie so richtig, wo ich bei Shenmue mit dem Schwärmen beginnen soll, da es in meinen Augen so viele Facetten und Stärken hat, die eine bis heute absolut einzigartige Symbiose ergeben.

    Gepackt hat mich das Spiel bereits beim Intro. Der Antagonist Lan Di dringt in das Dojo der Hazuki-Residenz in Yamanose, Japan ein und bedroht dort den Hausherren Iwao Hazuki und fordert einen gewissen Spiegel von ihm. Was es mit dem Spiegel wirklich auf sich hat, erfährt man erst viel später im Spiel bzw. in Shenmue 2. Auf jeden Fall sieht man, wie Iwaos Sohn Ryo Hazuki (der Hauptcharakter des Spiels) das Dojo betritt und mit ansehen muss, wie sein Vater von Lan Di ermordet wird. Ryo schwört nach einer kurzen Zeit des Trauerns Rache und setzt es sich zum Ziel, den Mörder seines Vaters zu finden und niederzustrecken.

    Und mit dieser kurzen Vorgeschichte beginnt das Spiel und setzt einen als Spieler ohne große weitere Hilfestellungen in der Spielwelt ab. Die Haushälterin Ine-San gibt Ryo noch ein kleines Taschengeld mit auf den Weg (was sie fortan jeden Morgen tun wird) und dann kann es losgehen. Was von dort an zu tun ist, entscheidet nur der Spieler allein. Die Hazuki-Residenz sowie die komplette Stadt stehen zur Erkundung bereit und bis auf einen größeren Hafen-Abschnitt, den man erst später entdecken darf, kann man wirklich direkt überall hin.

    Und diese Freiheit ist es, die ich auch heute, wo ich das Spiel bestimmt schon 6 oder 7 Mal beendet habe, immer noch zu schätzen weiß. Ich kann direkt mit der Detektivarbeit beginnen und die Bewohner der Stadt befragen, ob sie an jenem Tag, als Ryos Vater ermordet wurde, irgendetwas gesehen haben (kuriorerweise wird dieser Tag immer etwas umschrieben, beispielsweise als „Oh, THAT day“ oder „The day the snow turned to rain“ ). Ich kann aber auch erstmal nur die Stadt erkunden, einkaufen gehen oder mich in der Spielhalle mit allerlei Minispielen wie Darts, Excite QTE oder gut emulierten Sega-Klassikern wie Space Harrier oder Hang On vergnügen.
    Das Tempo des Fortschritts im Spiel bestimmt der Spieler. Einer von mehreren Punkten, die gleichzeitig von Fans geliebt und von den Kritikern gehasst werden.

    Eine Besonderheit (und im Prinzip bis heute einzigartig) ist die Tatsache, dass jeder NPC, also selbst die unwichtigsten Bewohner, ein individuelles Aussehen bekommen hat. Eine Tatsache, die einen riesigen Beitrag zur Immersion im Spiel leistet. Zwar wiederholen sich bei den unwichtigeren Charakteren irgendwann die Sprecher und auch die Sätze, die sie so erzählen, aber zumindest begegnet man keiner Armee von Klon-Kriegern, sondern hat es hier wirklich mit Individuen zu tun, die zudem alle einen eigenen Tagesrhythmus haben und beispielsweise tagsüber arbeiten, während man sie abends entspannt durch die Stadt schlendern sieht.

    Diese Detailverliebtheit findet man auch in sämtlichen anderen Bereichen des Spieles. Alleine die von der Fläche recht kleine Hazuki-Residenz bietet so viel zu erkunden, dass man lange beschäftigt sein kann – wenn man denn will. Überall gibt es Schränke oder Schubladen, die man öffnen kann, es stehen Gegenstände rum, die man in die Hand nehmen und rundherum betrachten kann und und und. Wer gerne eine lebendige Spielwelt hat, in der er viel entdecken kann, ist hier genau richtig.

    Noch ein Wort zur technischen Seite: Die Grafik war damals das unglaublichste, was ich je gesehen habe und konnte glaube ich lange von keinem anderen Spiel auch nur im Ansatz erreicht werden. Alleine bei den unfassbar detailliert modellierten Gesichtern konnte man erkennen, wieviel Liebe in dem Spiel steckt und warum Shenmue eine ganze Zeit lang das teuerste Videospiel der Geschichte war. Selbst heute, ca. 15 Jahre später, kann man sich das Spiel immer noch gut anschauen, ohne dass einem die Augen weh tun. Auch ein Zeichen dafür, wie unterschätzt und leistungsstark die Dreamcast ganz allgemein damals war.
    Die Musik steht dem glücklicherweise in nichts nach und der Shenmue-Soundtrack bereitet mir heute noch regelmäßig eine Gänsehaut, wenn ich ihn höre.

    Shenmue 2 führte das Spiel dann im Prinzip genauso fort, nur einfach in noch deutlich größeren Dimensionen. Mehr Charaktere, mehr Möglichkeiten, mehr Minispiele etc. Man durfte Hongkong und Kowloon, sowie zum Ende noch kurz das ländliche Gui Lin erkunden.
    Im Prinzip ist Shenmue 2 ein ebenso großartiges Spiel wie der erste Teil, allerdings ging durch die riesige Stadt und die etwas kühlere Großstadt-Atmosphäre etwas von der Intimität des Vorgängers verloren, wo ich wirklich das Gefühl hatte, jeden Charakter zu kennen und bis heute ein „Ich bin zuhause“-Gefühl verspüre, wenn ich es spiele. Daher wird der erste Teil auch immer mein persönlicher Liebling bleiben (wenn auch nur mit geringem Vorsprung).

    So, ich könnte hier noch seitenlang weiterschreiben und habe auch unter Garantie noch eine ganze Menge vergessen, aber das soll es trotzdem erstmal gewesen sein. Die meisten Spieler werden Shenmue ja sicherlich eh in irgendeiner Art und Weise kennen. Wer jedoch mit dem Spiel bislang noch rein gar nichts anfangen konnte, dem empfehle ich dringend einen näheren Blick. Es spielt sich aus heutiger Sicht vielleicht ein wenig träge und ist auch längst nicht perfekt, aber wenn es einen erstmal packt, dann lässt es einen so schnell nicht wieder los. Und es erzählt eine großartige Geschichte mit vielen liebenswerten (aber auch einigen verabscheuungswürdigen) Charakteren. Ein modernes Märchen eben.

    Shenmue lässt sich für mich ganz persönlich mit einem Wort zusammenfassen – Magie!
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    Meine Spielesammlung (ohne Downloads, nur Retail)

    http://ogdb.eu/collection.php?collectionid=7020


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    Xbox Classic-Sammlung: 333/814

  3. #23
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    @ Ricewind

    Ja vielleicht sollte ich logischer Weise auch mal von vorn beginnen und dann alle drei durchspielen. Bin echt gespannt.

    @wwe-fan

    Großartig! Shenmue...ich habe leider nur die XBOX Version gespielt samt dem Film angeschaut zu Teil 1. Ich hatte leider keinen Dreamcast..und als ich damals vor der Wahl stand N64 oder warten bis der Dreamcast kommt....da habe ich mich für das N64 entschieden....das besser war als sein Ruf bei manchen Leuten...aber ich war sehr gespannt und habe Artikel über die Konsole gelesen.
    Dein sehr interessanter Bericht sollte jetzt wohl noch den letzten zu Shenmue bringen!

    Ich werd mal an meinem nächsten Spiel grübeln

  4. #24
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    Guter Beitrag wwe_fan; hätt ich kaum gleichwertig hingekriegt, aber Du sprichst mir da echt aus der Seele. Bin ja auch einer der Glücklichen der beide Teile für die Dreamcast besitzt, und ich kann fast nichts beifügen was Du nicht schon erwähnt hast.

    Eines ist mir aber extrem im Gedächnis geblieben, zum Thema Detailverliebtheit: Als ich mal vor einem Maschendrahtzaun stand stellte ich plötzlich fest das an dem der Schatten von Ryo zu sehen war, auf jedem einzelnen Draht! Ich war so hin und weg, konnte es kaum fassen das dies überhaupt möglich ist.

    Die Dreamcast ist und bleibt eine hervorragende Konsole, echt schade das Shenmue (bislang) nicht weitergeführt wurde, der Cliffhanger am Ende des zweiten Teils lässt mir heute noch keine Ruhe
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    Ich bin nicht böse, bloss sarkastisch...





  5. #25
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    Mein Spiel diesmal ist das grandiose unerreichte :


    The Elder Scrolls 3: Morrowind




    Ich habe wieder mal bei zwei guten Freunden gesessen (richtige PC-Zocker) da hatten beide so ein neues RPG auf Ihrem Rechner...eben jenes oben genannte...
    Ich war so begeistert das als ich in einer Videospielzeitschrift sah das das Game für die XBOX kommt meine Entscheidung gefallen war...eine XBOX musste her für dieses Spiel!
    Ich hatte zwar davor natürlich einige Rollenspiele gespielt...aber was ich da sah warf mich schlicht und ergreifend um.....
    Aber zuerst einen kleinen Abriss der Story...obwohl es da nicht viel zu sagen gibt ohne zu viel vorweg zunehmen.


    Man landet mit einem Gefangenen Schiff des Kaiserreiches am Steg der ersten Siedlung in der man wenn man so will gleich ein Paar Sachen in Angriff nehmen kann.
    Genau das habe ich an diesem Spiel geliebt....man hatte seinen Charakter erstellt was man quasi beim behördlichen Papierkram nach der Haft im Zensus-Steueramt erledigt.
    Danach geht es raus aus dem Amt und eine Texteinblendung erscheint in der grob umschrieben steht:


    Zu Eurer linken findet Ihr eine Taverne samt eines Händlers, vielleicht solltet Ihr dort zu erst vorbeischauen. Ab jetzt seid Ihr auf Euch allein gestellt.


    Fertig. Einfach Klasse...kein langes Gerede. Einfach loslegen und rein in das Abenteuer. Mit dem neuen Charakter geht es los (man hat vielfältige Möglichkeiten und ist nicht an eine Klasse gebunden..man bekommt zwar in gewissen Attributen dann einen Bonus aber man kann zum Beispiel auch einem dummen Ork Intelligenz beibringen. Ich hatte einen von vielen ungeliebten Ork gewählt mit goldenen Ringen in den Ork-Ohren und dem typischen Haarschnitt. Jeder Charakter bekommt spezielle Fähigkeiten die er durch sein Sternzeichen und teils durch seine Rasse gestellt wird..beim Ork eine Art Raserei. Die hat mir später in einigen Situationen echt den Ork-Hintern gerettet...
    Als Sternzeichen hatte ich den Turm...die Fähigkeit „öffnen“ die damit zur Verfügung steht hat mir auch beim erkunden oft geholfen (zumindest bis ich meine Schloss knacken Skills gesteigert hatte ) an den wertvollen Inhalt von einigen Truhen zu kommen oder plötzlich verschlossene Türen öffnen zu können was manchmal am Anfang noch recht nervig ist. Ich verbrachte...mit diesem Charakter 180 Stunden..ohne die Hauptquest komplett erledigt zu haben... Immer wieder wenn Zeit war kam Morrowind in meine neue XBOX.
    Ich war hin und weg....das erste mal das ich es war nahm wirklich richtig frei zu sein in einem Rollenspiel....sogar Hauptstory relevante Personen konnte man töten...ich wurde einmal in einen Schlagabtausch verwickelt und ein wichtiger Charakter starb..es kam gleich die Meldung „Der Faden der Prophezeiung wurde mit dem Tot dieser Person durchtrennt“.....also neu laden oder eben hinnehmen...wenn man das wollte.
    Großartig war die Detailliebe...die gab es für mich das erste mal so extrem....jeder Löffel jede Schüssel in einem Haus...jedes Kissen konnte gestohlen, genommen verkauft oder behalten werden...jede Kiste enthielt zumindest etwas Reis...oder anderes Gemüse....bei manchen Leuten entdeckte man auch Ihre heimlichen Skooma Vorräte (eine Droge in Morrowind). Das konsumieren kostet übrigens Intelligenz...passend.
    Auch gab es nicht diese billig wirkenden Alchemie-Tische der Nachfolger...sondern man stahl kaufte oder fand eben einen Kalzinerofen, Mörser und Stößel...etc. Und das in verschiedenen Qualitäten. Auch hatten für mein empfinden die Leute (zwar in Textform) mehr zu erzählen...in Oblivion waren viele Themen schnell für eine ganze Gruppe Statisten abgefrühstückt....
    Nach und nach entdeckte man mehr von dieser spannenden aber auch gefährlichen Insel in der die Einheimischen Dunkelelfen nicht gerade begeistert sind eine kaiserliche Provinz zu sein.
    Langsam kommt Ihr einer Prophezeiung auf die Spur und findet mehr über den Gott Dagoth Ur heraus der sich im roten Berg darauf vorbereitet Unheil anzurichten.
    Ich könnte noch sooo viel aufzählen...die viel bessere und interessantere Spielwelt als in Oblivion z.B. ….die vielen Möglichkeiten...geht zum Beispiel dem Tempel der Dunmer zur Hand und lernt etwas über deren glauben. Oder geht zu den Kaiserlichen Priestern die Euch als Novizen anstellen und Euch Spenden sammeln lassen. Natürlich sind Krieger, Diebes,Magier-Gilde auch dabei. Die auch teils viel spannendere Missionen bieten als in den neueren Teilen. Auch kommt es im Spiel darauf an wie wortgewand ihr seid und welcher Rasse ihr angehört....ein Dunmer wird einem Kaiserlichen nicht sehr wohlgesonnen sein. Dazu gibt es die Regionalen Fürstenhäuser die sich auch nicht alle einig sind.
    Bei meinem zweiten Charakter ließ ich mir in den Hügeln Balmoras eine eigene kleine Festung bauen...was natürlich viel Vorarbeit erforderte.
    Mein erster Charakter konnte leider nie das Hauptspiel beenden....ich warf aus versehen einen Story relevanten „Bogen“ aus dem Inventar und verließ eine Höhle...danach war er nie wieder zu finden und kein anderer Speicherstand von davor übrig.... :/ Ihr seid somit gewarnt!
    Dafür beendete ich mit meinem zweiten die Hauptstory und bekam die Festung in Balmora und ein Haus auf der Insel Solstheim die dann mit der „Game of the Year“ Edition dazukam....die kann ich nur empfehlen....ich habe mit dem zweiten die 200 Stunden gesprengt...über Jahre hinweg....immer mit Pausen natürlich.Das Spiel gewinnt viel Inhalt der schon so immens ist dazu und gerade die Heimat der Nord ist sehr interessant. Ich erinner mich immer gerne an das Spiel..wie ich Sklaven befreite...Räuberverstecke aushob oder seltsame bis gefährliche Personen traf.
    Auch die Stadt Gramfeste die durch GOTY Edition hinzu kommt ist sehr interessant, es ist die Hauptstadt der Provinz Morrowind.

    Ich kann das Spiel uneingeschränkt empfehlen...okay es gibt kein Pferd...aber andere Transportmittel wie„Schlickschreiter“ und Portale in der Magier-Gilde manchmal habe ich mir auch einfach einen Levitationstrank hergestellt und habe extrem gefährliche Gebiete überflogen. Wer also nicht marschieren will hat ein Problem. Aber in der ganzen Spielwelt steckt meiner Meinung nach mehr liebe und Ideen als in Skyrim und Oblivion zusammen! Da hatte Bethesda glaube ich noch mehr Anspruch an die Serie denn das merkt man an dieser sehr vielfältigen Insel der Dunmer...die Steppen im Norden...der kaiserlich geprägte Süden..die merkwürdige Ortschaft der Magier mit den Pilz ähnlichen Häusern...oder die Fürstenstadt mit dem Riesenpilz in der Mitte...ich fand es immer spannend von den Orks zu hören wie es in Ihrer Heimat aussieht und so weiter und dachte wie cool es wäre deren Heimat mal im selben Stil zu erforschen...jetzt werden die restlichen Regionen als online-RPG verwurstet....na ja...


    Wer es nicht gespielt hat...gebt dem Spiel eine Chance...trotz der heute nicht mehr so guten Grafik.
    Geändert von Chriz84 (19.03.2014 um 12:54 Uhr)
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  6. #26
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    Und das Schöne an Morrowind war auch das Fehlen eines Navigationspfeils! Man musste anhand von Gesprächen und Schriften herausfinden, wo sich Ort X befindet, d.h. allein das Finden des Questortes war eine Aufgabe für sich.

    In Oblivion und Skyrim muss ich nur dumm einem grünen Pfeil hinterher laufen und hab eher das Gefühl eine lange Liste an Quests abzulaufen, als wirklich in einer stimmigen Welt umher zu wandern. Zumal auch das Deaktivieren des Navis nichts bringt, da es keine NSCs oder Schriften gibt, die mir beschreiben, wo und wie ich Ort X finden kann.
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  7. #27
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    Morrowind gabs damals zu Muddas neuem Rechner/GraKa. Habe es mir dann später auch in der GoTY für die Xbox gekauft, wo es nur die suuuuuuuperlange Ladezeit beim ersten Laden zu bemängeln gibt.
    Morrowind hat ja auch eine Fantastillion an Mods bekommen, da sind einige Grafikpusher bei, die zaubern aus Morrowind noch einiges raus


  8. #28
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    Zitat Zitat von Chriz84 Beitrag anzeigen
    Anhang 1024


    Hallo @ alle Gamezone-User!!!


    Ich dachte ich eröffne mal einen neuen Thread in dem man sich mal etwas über seine absoluten Lieblingsspiele austauschen kann. Ich habe jetzt nichts 100% passendes in der Suche gefunden und dachte ich starte das mal hier.
    Es soll hier keine Schranken geben...ob System oder Genre, einfach eine nette Beschreibung von euren Alltime-Fav. das zählt. Vielleicht macht der ein oder andere ja noch jemandem anderes sein Game schmackhaft und wir profitieren alle davon, oder können zumindest angeregt diskutieren.
    Es wäre natürlich super wenn das erwähnen Eures Titels über einen Zwei-Zeiler samt Youtubelink hinausgeht. Müssen ja aber wiederum auch keine Romane sein.


    Ich hoffe Ihr findet vielleicht gefallen an der Idee und macht mit. Ich könnte mir vorstellen das z.B. hier jemand noch vortrefflich etwas zu Shenmue beisteuern könnte..


    Natürlich mache ich den Anfang mit dem ersten Spiel.


    Echt? So ein Thema hatten wir hier nicht schon? Mir kommt das Posten meiner All-Time-Fav so bekannt vor... Und von diesen Games gibt es eine Menge...

    Wenn ich chronologisch Rückwärts gehe, dann wird mir aus der Last-Gen vor allem Heavy Rain im Gedächtnis bleiben. Sicherlich hat der Titel absolut keinen Wiederspielwert, weil einem bei einem erneuten Durchgang die Logiklücken auffallen und sich der Täter nicht ändert, aber meine eine Reise war emotional aufgeladen, die Story hat soweit gepasst und die Gefühls-Zwickmühlen in die man geworfen wurde, die hatten es wirklich in sich, Stichwort: "Finger abschneiden.". - Grandioses Spiel. Vor allem dann, wenn man den geistigen Vorgänger "Fahrenheit" nicht kennt.

    Deadly Premonition zählt ebenfalls schon heute zu meinen absoluten Top-Titeln. Technisch ist das Ding zwar eine Gurke, aber die Geschichte und das Storytelling sind einfach nur episch. - Da fällt mir spontan nichts besseres ein.

    Auch an Red Dead Redemption denke ich gerne zurück, auch wenn ich der Meinung bin, dass der Support für das Spiel lächerlich war. Man hätte schon in dieses Spiel einen Online-Modus ähnlich wie bei GTA V implementieren können.
    So habe ich die Story und den DLC genossen und seitdem schlummert diese Perle in meinem Schrank. - Schade, denn aus diesem grandiosen Titel war noch mehr rauszuholen.

    Und es spucken noch so viele Titel in meinem Gehirn herum, zu denen ich noch so viel schreiben könnte, aber dann würde ich hier einen Roman hinlegen, den die meisten wahrscheinlich garnicht bis zum Ende lesen. ;-)

    In diesem Sinne: GTA Vice City, The Legend of Zelda: Ocarina of Time, Super Mario 64, Tomb Raider PSX, Resident Evil, Tetris, Worms... Hach, es gibt so viele tolle Games über die man schreiben kann. ;-)
    aktuell wird auf PC und PlayStation 4 gezockt

  9. #29
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    Zitat Zitat von Ricewind Beitrag anzeigen
    Und das Schöne an Morrowind war auch das Fehlen eines Navigationspfeils! Man musste anhand von Gesprächen und Schriften herausfinden, wo sich Ort X befindet, d.h. allein das Finden des Questortes war eine Aufgabe für sich.
    Auch ich finde diese Art des Spielens viel besser. Wenn ich blind in eine Spielwelt hereingeworfen werde und selber erst einmal alles kennenlernen und wichtige Infos anlesen und bei NPCs erfragen muss, zieht es mich doch viel mehr in eine Spielwelt hinein als nur stumpf einem Questpfeil hinterher zu laufen.

    Ich will nicht sagen, dass Oblivion und Skyrim schlecht waren, ich habe auch in diese beiden Games jeweils eine dreistellige Anzahl von Stunden investiert und dabei viel Spaß gehabt. Aber an die damalige Faszination von Morrowind sind sie bei mir leider nicht mehr herangekommen. Ich werde nie vergessen, wie ich das Gefangenenschiff verlassen habe, entlassen wurde und in mir ein reales Gefühl von Verlorenheit vorherrschte.
    Alleine in einer riesigen fremden Welt, ohne Anhaltspunkte, ohne Freunde, ohne eine richtige Ahnung, was nun zu tun ist (ähnlich wie halt z.B. auch bei den hier schon genannten alten DSA-Teilen). Was würde ich dafür geben, wenn mir ein Spiel heute nochmal so eine Erfahrung bescheren würde!
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    216/216 --> Stolzer Besitzer einer kompletten Dreamcast-PAL-Sammlung!
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  10. #30
    Erfahrener Benutzer
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    Bei mir wohl auch: Shenmue (DC)

    Der Titel wurde hier ja schon ausführlich vorgestellt und viel mehr kann ich im Grunde auch nicht dazu sagen. Ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele und für mich wohl auch der beste Dreamcast-Titel, wobei Tokyo Highway Challenge (Shutokou Battle) letztlich knapp dahinter auf Platz 2 folgen dürfte.

    Einfach ein geniales Spiel, welches der Dreamcast den wohl ohne Zweifel besten und wichtigsten Exklusivtitel beschert hat, den man ja bis heute nur auf der besten Konsole aller Zeiten genießen kann!
    Neo Geo AES, PS2 und Dreamcast

    Zitat Zitat von Old-Dirty
    Tief im Herzen unter seiner Nintendofassade ist Tommy ein japanischer Xbot.
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