Nanünana, der Thread ist ja schon asbach uralt... Aber ich habe absolut keinen anderen bzw. neueren Thread zum Thema "Videospieleverfilmungen" gefunden.
@Topic:
Spieleverfilmungen enden zu 90 Prozent in einem Desaster. Entweder ist das Spiel schwer zu verfilmen (eher selten der Fall) - Oder aber der Regisseur (bzw. der Drehbuchautor / alle beide / das ganze Team) taugt nicht die Bohne, was dann auch meist zutrifft.
Ein Game, das meiner Meinung nach extrem viel Verfilmungspotential hat, macht gerade seine Runde auf unser aller Konsolen/Rechnern: "BioShock". In den letzten Jahren war kaum ein Spiel vom audiovisuellen Design her so perfekt ausgearbeitet wie dieses. Die Story des Spiels an sich ist nicht gerade das beste Ausgangsmaterial für ein Drehbuch (v.A. mangels Schlüsselcharakteren und -ereignissen), aber die Vorgeschichte von Rapture, der Niedergang der Stadt und ihrer Bewohner bietet doch verdammt guten Stoff, meint ihr nicht auch? Ich habe bereits in Gedanken und auf dem Papier a Weng mit möglichen Charakteren und Skriptfetzen herumgespielt und komme zu dem Ergebnis, dass "BioShock" eins der am besten zu verfilmenden Spiele überhaupt sein könnte - Vor allem dank der umfangreichen Bibliothek an Artwork und Musik und all den Daten, Fakten und geschichten rund um Rapture. Man bräuchte natürlich noch ein gutes Team. Und wehe, Uwe Boll krallt sich die Rechte - Ich werde ihn persönlich mit einem Steinbohrer umbringen...
EDIT: Beim Stöbern im Netz entdeckte ich viele Diskussionen über "BioShock" im Zusammenhang mit der Philosophie von
Ayn Rand (Begründerin des Objektivismus). Dies kommt nicht von ungefähr, denn deren Motive sind offen im Spiel verarbeitet, angefangen bei Namen (z.B. Atlas, Fountain und insbesondere auch Andrew Ryan als "Beinahe-Anagramm" von Ayn Rand) bis hin zur eigentlichen Geschichte um die hedonistische Stadt Rapture. Eine weitere Grundlage also, um einen guten Film zu schaffen...