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Nothing to lose

Superjojo

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26.11.2004
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Hi Leute,

das hier habe ich eben im Internet entdeckt.
Es handelt sich dabei um das Vermächtnis eines jungen Deutschen, der an Leukämie litt und sich 1 Jahr vor seinem Tod dazu entschied, das Leben noch mal in vollen Zügen zu genießen - mit einer in dieser Form bislang einzigartigen Extremsportart:

http://www.youtube.com/watch?v=MeRUcGw9wnI

Verdammt lebensmüde - aber was solls, wenn man sowieso dem Tode geweiht ist? Eigentlich eine verdammt interessante Frage: Was tut man, wenn man weiß, dass man bald tot ist?
 
Hm .. auch wenn sich das jetzt irgendwie taktlos anhört .. aber ich bezweifle, dass der Gute wirklich Leukämie hatte bzw. hat. Vor allem je näher man auf den Tod zu geht, desto schwächer wird man und für eine solche Aktion hätte man keine Kraft mehr. Der Bursche erweist sich aber als überaus agil und zeigt sich körperlich fit - was zu dem Krankheitsbild nicht paßt.

Um aber das eigentliche Thema aufzugreifen .. wenn ich wüßte, dass ich dem Tod geweiht bin .. keine Ahnung. Wahrscheinlich würde ich erst einmal total verzweifeln, mich irgendwann fangen und am Ende wohl Dinge tun, für die ich mir sonst Zeit lassen würde. Ansonsten vor allem richtig bewußt leben und alles genießen ...

.. aber wirklich sagen kann ich es nicht, denn das ist eine der schwersten "was, wäre, wenn Frage".
 
So a video hab i scho mal gsehn, blos dass der Leukämie hat(te) hab i ned gwusst

Trotzdem: RESPEKT:eek:


Wenn ich wüsste dass ich bald verrecken würde , würd ich auch nur noch lauter lebensmüde sachen machn
 
Also ich muss sagen, dass ich es ziemlich krass finde, wenn man weiß, dass man vielleicht nicht mehr lange zu leben hat, trotzdem aber noch mit einem gesunden Lebensgeist den Rest seiner Zeit verbringt.

Ich weiß zwar nicht, ob so schwer-kranke Leute noch solche Dinge verüben können, aber wer weiß.
 
Wenn ich wüßte, das ich bald sterben würde, wäre es mir relativ egal, denn
a) wenn man tot ist merkt man eh nichts mehr und
b) war ich wirklich glücklich und zufrieden.

edit: es sollte übrigens lose und nicht loose heißen ;)
 
Vielleicht interessant zu lesen dazu das hier: http://www.sueddeutsche.de/,tt3m5/kultur/special/736/89647/index.html/kultur/artikel/535/91444/article.html
 
Die beste Entscheidung, die er hätte fällen können. Wenn man sowieso dem Tod ins Auge sehen muss, wo liegt das Problem? Besser als im Krankenhaus zu liegen , sich selbst zu bemitleiden und auf seinen Tod zu warten, oder? ;)
 
Ex.tinct Sun hat folgendes geschrieben:

Die beste Entscheidung, die er hätte fällen können. Wenn man sowieso dem Tod ins Auge sehen muss, wo liegt das Problem? Besser als im Krankenhaus zu liegen , sich selbst zu bemitleiden und auf seinen Tod zu warten, oder? ;)

Aber ich denke man sollte das nicht so locker sehen, denn er lebt ja noch und diese kleine Restzeit setzt er dann auch noch auf's Spiel. Außerdem könnte es ja auch theoretisch mal passieren das es eine Fehldiagnose war, was natürlich sehr unwahrscheinlich ist. Aber ich sehe in diesem Verhalten auch eine Respektlosigkeit gegenüber der Zeit die er noch hat. Ich würde jede Sekunde auskosten und alles kaufen und machen was ich je wollte; dennoch eins steht fest: Ich würde nie sowas riskantes machen auch wenn mir nur noch wenig Zeit bleibt.
 
Natürlich habe ich keine Ahnung was ich mit dem bisschen Zeit das ich noch hätte anfangen würde. Wahrscheinlich würde ich in totaler Verzweiflung versinken, denn seinen eigenen Todeszeitpunkt zu kennen ist eine der schlimmsten Vorstellungen die es für mich geben kann.
 
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