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Amokläufe allgemein

H

Highlander

Guest
Ich denke das Amokläufe leider nicht zuverhindern sind. Da helfen die schärfsten Waffengesetze nicht, es wird immer Menschen die voller Hass auf sich und die Welt sind, die eine solche Wahnsinnstat begehen. Zumal die Waffenlobby vehemmnt ein solches Gesetz bkämpft. Bei uns hat jeder der in die RS(Rekrutenschule) ein Sturmgewehr zu Hause. Eine Knarre zu Hause gibt natürlich ein schönes Machtgefühl, ich will ja nicht wissen wieviele Ehefrauen dammit bedroht und gefügig gemacht werden, wahrscheinlich ist auch die Dunkelziffer weit aus höher. Auch in der Schweiz in der Nähe wo ich wohne hat sich vorgestern ein Familliendrama mit drei Toten ereignet. Nach "aussen" wirken solche Leute immer so "seltsam normal und unauffällig". Diese Zeilen liesst man meist nach der Tat in den Medien. Für mich ist es einfach unbegreiflich das man zur solch eine Tat schreitet. Wenn die Täterin ein Mann in jugendlichem Alter gewessen wäre, dann hätte vermutlich wieder die obligatorische Grunsatzdebatte über Killerspiele%Co angefangen. Bei uns in der Schweiz sind sich alle Parteien über ein Verbot einig(man höre und staune!!) auch die rechtspopulistische SVP(Schweizerische Volkspartei) befürwortet ein Verbot. Nun dem ist anzufügen das die Politik Sündenböcke braucht. Und bei diesem Thema kann man "sachpolitische Geschlossenheit" demostrieren.
 
Interessanter Thread könnte das werden, ich hoffe Du hälst ihn auch eine Weile am Leben 8)

Ich kann Dir nur zustimmen: Man kann Amokläufe nicht verhindern.

Eventuell regt die Berichterstattung über diese Taten Menschen an, in ihrer Rolle als Lehrer, Eltern, Mitschüler sensibler mit ihren Bezugspersonen umzugehen. Allein mir fehlt der Glaube. :devil: Eventuell stiftet sie auch Nachahmer an.
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:

Interessanter Thread könnte das werden, ich hoffe Du hälst ihn auch eine Weile am Leben 8)

Ich kann Dir nur zustimmen: Man kann Amokläufe nicht verhindern.

Eventuell regt die Berichterstattung über diese Taten Menschen an, in ihrer Rolle als Lehrer, Eltern, Mitschüler sensibler mit ihren Bezugspersonen umzugehen. Allein mir fehlt der Glaube. :devil: Eventuell stiftet sie auch Nachahmer an.
Mann kann Amokläufe nicht in den "gleichen Topf werfen". Mann muss auch da unterscheiden. Wobei am Schluss immer ein Blutbad "angerichtet" wurde, aber das ist höchstens eine traurige und scheussliche Gemeinsamkeit. Das grundsätzliche Ziel eines Amokläufers(beide Geschlechter sind damit gemeint) ist es möglichst viele mit ins Verderben mit zureissen. Vobei man nicht behaupten kann das die Tat unüberlegt ist. Eine Zeitlang gab es sogennantes "Schoolshooting" (zudem gehört auch Winneden, schreibt man doch so??), welches seinen Ursprung in Land der unbegrenzten Möglichkeiten, also der USA hat. Bekanntlich kommt alles was in Amerika "in" ist mit "Modeströmungen" nach Europa. In Sachen Schoolshooting ist Finnland Platz 1. Der zweite Platz nimmt Deutschland an. Welchen "Rang" mein Heimatland in dieser Statistik bekleidet weiss ich nicht.
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:

Interessanter Thread könnte das werden, ich hoffe Du hälst ihn auch eine Weile am Leben 8)


Ich kann Dir nur zustimmen: Man kann Amokläufe nicht verhindern.


Eventuell regt die Berichterstattung über diese Taten Menschen an, in ihrer Rolle als Lehrer, Eltern, Mitschüler sensibler mit ihren Bezugspersonen umzugehen. Allein mir fehlt der Glaube. :devil: Eventuell stiftet sie auch Nachahmer an.

Heute kams erst im Radio..

Bei Künselsau oder wie auch immer man das schreibt in Bayern hat eine 26 jährige ihre Mutter "erschlagen".
Wie genau alles ablief kam jedoch nicht in den Nachrichten..
 
Bei jeder Tat, sei es ein Beziehungsdrama oder eben ein Amoklauf, wird verzweifelt nach Gründen gesucht um Gründe für diese Tat zu finden.

Dabei muss man allerdings irgendwann auch feststellen das man gegen Windmühlen kämpft. Schärfere Waffengesetze brauchen wir meiner Meinung nach nicht wenn die bereits vorhandenen auch mal vernünftig umgesetzt werden würden. Das Problem sind ja auch, wie man dieser Tage festgestellt hat, nicht die legalen Waffen sondern vor allem die illegalen, die man im Endeffekt eh nicht mehr kontrollieren kann.

Davon aber abgesehen frage ich mich immer, das war damals nach Winnenden schon so, mit welcher Begründung ein sog. Sportschütze seine Waffe zuhause lagern darf. In der Öffentlichkeit darf man sie nicht mit sich führen, zuhause muss sie weggesperrt werden. Da man eh nur in seinem Verein schießen darf, könnte die Waffe meiner Meinung nach auch gleich da bleiben.

Ansonsten denke ich auch das es keinen typischen Amokläufer in dem Sinne gibt. Meistens handelt es sich um welche die in der Gesellschaft ihren Platz nicht gefunden haben und dann einen Hass auf ihre Umwelt entwickeln. Dafür kann man dann aber weder Spiele noch die Waffenindustrie verantwortlich machen.

Schusswaffen geben demjenigen die Möglichkeit seine Fantasien früher oder später in die Tat umzusetzen, das mag vielleicht sein, aber wenn derjenige nicht an Schusswaffen kommen würde, kann man auch bereits mit einem Messer, welches für jeden zugänglich ist, jede Menge Schaden anrichten. Vielleicht würden keine 20 Leute sterben, aber jeder tote wäre ja bereits einer zuviel.
 
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