Myst
Bekanntes Gesicht
- Mitglied seit
- 29.05.2003
- Beiträge
- 4.574
- Reaktionspunkte
- 1
Die Politiker und die sogenannten "Killerspiele" werden sich wohl nie vertragen, nun kritisierte CDU Politiker Uwe Schünemann die Arbeit der USK und fordert das Herstellungsverbot von gewaltverherlichenden Spielen.
Quelle: T-Online
http://onspiele.t-online.de/c/73/02/85/7302858.html
Selbstkontrolle funktioniert nicht
"Ich habe meine Zweifel, ob die Selbstkontrolle funktioniert", nahm Schünemann die Selbstregulierungsbemühungen der USK aufs Korn. Auch vom wissenschaftlichen Streit um die Auswirkungen von so genannten "Killerspielen" auf das Verhalten von Jugendlichen will der Innenminister nichts wissen. Stattdessen schreibt er sich das sofortige Eingreifen auf die Fahnen: "Wir dürfen nicht warten, bis spektakuläre Einzelfälle von Jugendlichen Amokläufern - wie 2002 in Erfurt - zu Opfern führen, sondern müssen präventiv handeln." Insbesondere bei der Kontrolle von Videospielen sieht der niedersächsische Innenminister dringenden Handlungsbedarf. Die Selbstkontrolle durch die USK sei für den Jugendschutz unzureichend. Als Beispiel für seine These führte Schünemann die Einstufung des Action-Shooters Hitman: Contracts an, bei dem durch geringe Modifikationen die Einstufung von "Keine Kennzeichnung" auf für den Verkauf in Deutschland erlaubte niedrigere Level gesunken sei. Auch den Boom von Online-Spielen sieht Schünemann kritisch. Ob das besonders populäre Online-Rollenspiel WoW Gewalt verherrlichend sei, könne er jedoch nicht sagen.
Quelle: T-Online
http://onspiele.t-online.de/c/73/02/85/7302858.html

