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The American Way of Life

rossi hat folgendes geschrieben:
Das hat nichts mit "gleicher als andere" zu tun. Mich nervt es einfach, wenn ich sehe, daß Deine Meinungsbekundungen immer damit beginnen, andere als Deppen hinzustellen. Und das ist bei Dir fast immer der Fall.
Darüber kann ich auch nur den Kopf schütteln.

Was soll man zu solchen Aussagen von jemanden sagen, der gerade in diesem Thread seitenweise (per Spam) einen anderen User mehr als blöd hinstellt? Besser nichts, weil im Endeffekt wird einem (ganz besonders gerne mir) eh wieder nur Streitsüchtigkeit vorgeworfen.
Wie soll man mit jemanden auch diskutieren, der in allem was man äussert nur negatives sieht... am besten gar nichts.

Schon traurig, dass einem hier jedes Wort im Mund umgedreht wird. Danke, Herr Rossi...

...und damit klink ich mich lieber aus dieser Diskussion aus.
 
Prinzipiell finde ich es gut, daß zur Abwechslung mal wieder de-reglementiert wird. Die großen Ketten, die die neuen Öffnungszeiten auch umsetzen werden, holen sich für die Nachtarbeit einfach ungelernte Aushilfskräfte (hab selber zu Abizeiten in einem Reichelt als sexy :bigsmile: Kassierer gearbeitet - uns einzuarbeiten hat einen halben Tag gedauert).
Allerdings sehe ich ein riesiges volkswirtschaftliches Problem, nämlich, daß den Tankstellen die Existenzgrundlage (und die ist nicht der Treibstoff-Umsatz) weggerissen wird. Das wird noch großes und verständliches Theater geben.

Ansonsten:

Gräßliches Neonlicht...:bigsmile::bigsmile::bigsmile:

La le lu, nur der Mann im Mooond schaut zu, wenn die kleinen Bozoooos schlaaaaafen...
 
@Rossi:
Wenn manche die Energie die sie ins Dagegensein stecken in die eigene Zukunft investieren würden, sähe es hier ganz anders aus.

@tom31ush:
Deiner Logik nach, dernach trotz längerer Öffnungszeiten keine neuen Angestellten angestellt werden, müsste auch kein Angestellter gekündigt werden wenn man die Öffnungszeiten verkürzt. Es genügt also die Läden von 12:00 Uhr mittag bis 14:00 zu öffnen, und alles ist gut?! :crazy:


8) Pitlobster
 
Naja, dass die bestehenden Mitarbeiter dann irgendwie auf die ganzen Schichten umverteilt werden und so weniger Leute für die gleiche Arbeit zur Verfügung stehen, ist durchaus möglich.

Die Lösung wäre natürlich ein Entschärfung bzw. Abschaffung des Kündigungsschutzes. So könnten mehr Leute eingestellt werden und falls es Nachts nicht gut läuft können sie wieder entlassen werden. Sowas fassen die Politiker aber eh nicht an.
 
rossi hat folgendes geschrieben:
:bigsmile: :bigsmile:

:bigsmile:

Hier wird doch nicht gespamt...
(Sachma Hase, was isn hier los, Woche der lebenden Toten?...)

@Topic: Wenn nachts halb drei nur ein Kassierer im Supermarkt sitzt, sieht er außerdem nämmich nicht, wie ich mir eine Erdbeere in den Mund stecke ohne zu bezahlen. Klares Pro!
 
pitlobster hat folgendes geschrieben:
@tom31ush:
Deiner Logik nach, dernach trotz längerer Öffnungszeiten keine neuen Angestellten angestellt werden, müsste auch kein Angestellter gekündigt werden wenn man die Öffnungszeiten verkürzt. Es genügt also die Läden von 12:00 Uhr mittag bis 14:00 zu öffnen, und alles ist gut?! :crazy:

8) Pitlobster

Hä, wo soll ich denn das behauptet haben?
Meiner Meinung nach ist es viel wahrscheinlicher, dass das bestehende Personal auf die "Mehr-Öffnungszeit" verteilt wird, als das neue Mitarbeiter eingestellt werden. Ist zwar schön, dass du hoffst, durch Änderungen am Ladenschluss würde sich auf dem Arbeitsmarkt groß etwas bewegen (auch wenn es mehr als wünschenswert wäre), aber weltfremd scheint es schon auch zu sein, denn wenn du mal ein wenig die Wirtschaft beobachtest, dann ist der Trend eindeutig "Mehr Arbeit auf weniger Personal".


DataBase hat folgendes geschrieben:
Naja, dass die bestehenden Mitarbeiter dann irgendwie auf die ganzen Schichten umverteilt werden und so weniger Leute für die gleiche Arbeit zur Verfügung stehen, ist durchaus möglich.

Genau meine Rede. :praise:
 
@ThoRsten

Sagen wir mal jeder Kette hat 25 Filialen in München (Plus, Tengelmann, HL, Lidl, Aldi) und jede dieser Filialen hat im Schnitt 5 Verkäufer, die einen Stundenlohn von 9 Euro bekommen.

9 Euro? Du träumst ja wohl, wir zahlen unseren Fachverkäufern gerade mal 4,50!

Aber mal davon abgesehen, sorgt die Aufhebung für eine Entzerrung tendenziell eher für eine Streckung. Anstatt von Montag bis Samstags zu arbeiten werden die jeweiligen Servicekräfte anders aufgeteilt, zudem es sich für diverse Branchen auch lohnt zu bestimmten Zeiten geschlossen zu haben. Die Erfahrung in anderen Ländern ist tendenziell die Schaffung neuer Stellen im low earning Bereich. Eine Erhöhung des Lohns ist völlig abwegig und lohnt sich vor allem noch nicht einmal.

@rossi
Da geht keine Stunde mehr mehr. Derjenige der länger aufhaben will, muß notwendigerweise auch mehr Leute beschäftigen.

Wie gesagt nicht notwendiger Weise. Eine durchschnittliche Lidlfiliale wird derzeit im Schnitt mit maximal 3 bis 4 Kräften auf 300 Euro Basis geführt. Bei einer Ausweitung der Öffnungszeiten, falls dies Umsatztechnisch überhaupt Sinn macht, würde sich die Kopfzahl maximal um 3 erhöhen, vorrausgesetzt, die Gesamtöffnungszeit verdoppelt sich. Für Autohändler Zum Beispiel könnte man für die Hälfte der Woche das Verkaufspersonal nach Hause schicken, dafür das Servicepersonal am Wochende, denn am Samstag und Sonntag hätten die Kunden die Zeit und Ruhe sich über eine derartige Investition den Kopf zu zerbrechen. Neueinstellungen wären gar nicht notwendig. Ähnlich Verschiebungen und Schichtungen würde es auch im spezialisierten Einzelhandel geben. Wieviele Kunden hat wohl der Hugendubel zwischen 9:00 und 11:00? Wahrscheinlich nicht allzu viele also dichtmachen, dafür aber bis 22:00 öffnene. Für derartige Flexibilisierung sind keine Neueinstellungen und auch keien Aufstockungen notwendigm lediglich die Fokussierung auf die umsatzstäksten Zeiten.


@pit
Deiner Logik nach, dernach trotz längerer Öffnungszeiten keine neuen Angestellten angestellt werden, müsste auch kein Angestellter gekündigt werden wenn man die Öffnungszeiten verkürzt. Es genügt also die Läden von 12:00 Uhr mittag bis 14:00 zu öffnen, und alles ist gut?!

Wenn ich eine Bar betreibe und anstatt die ganze Woche geöffnet zu haben, nur noch DO FR SA öffne, dann schmeiße ich als erstes die Hälfte der Belegschaft raus, denn die reelle Halbierung der Öffnungszeiten = Halbierung der Lohnkosten. Nur weil ich nach einem Jahr den SO auch noch hinzunehme zwingt mich immer noch nicht zur Personalaufstockung, lediglich wenn der Umsatz und der Gewinn entsprechend steigen wird eingestellt.
 
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