Ich habs jetzt mal kurz angespielt. Das Spiel beginnt noch ziemlich harmlos und normal. Die Einführung und Inszenierung fällt um einiges aufwendiger als noch in Amnesia aus. Was ich etwas schade finde, im stehen hat man keinen Körper. Sprich, wenn man zu sich runterschaut oder mit der Umgebung interagiert, werden keine Körperteile dargestellt. Lediglich im sitzen sieht man seine Beine und Arme, oder wenn man mit einem Gegenstand aus seinem Inventar interagiert (bei Gegenständen in der Umgebung hingegen nicht).
Was mir besonders gut gefällt, man kann mit sehr vielen Objekten in seiner Umgebung interagieren und zum Beispiel auch Vorder-Rücksteite von Büchern, Zeitung und Notizen lesen. Auch an Computern gibt es diverse Infos. ich hab mir deshalb sehr viel Zeit gelassen und mir alles angeschaut und ausprobiert. Man erhält dadurch auch einige interessante Infos.
Die Umgebungsgrafik kann sich bisher durchaus sehen lassen, wenn auch nicht mit Spielen wie The Vanishing of Ethan Carter/Everybody's Gone to the Rapture konkurrieren. Ich war allerdings noch nicht in der Unterwasserstation. Gegenüber Amnesia hat man auf jeden Fall einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Wirklich negativ fielen mir nur die Menschen auf. Vor allem die kaum vorhandene Mimik lässt stark zu wünschen übrig.
Bei der Steuerung merkt man, dass sie auf Maus/Tastatur ausgelegt ist. Das Spiel lässt sich trotzdem gut mit dem Pad spielen.