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Philosophieren mit Jojo!

Superjojo

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26.11.2004
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Hallo alle zusammen,

da das Forum dieser Tage wieder eine einzige Trash-Halde ist dachte ich, es wär mal ne gute Idee, wieder etwas sinnvolleres reinzubringen:

Einen Philosophie-Thread!

Das ganze soll so ablaufen, dass jemand ein(e) These/Frage/Thema stellt und die anderen dann ihre Meinung/ ihre Gedanken dazu posten können. Wenn ein Thema "durch" ist, kann man sich auf ein Neues verständigen!


Ich fang einfach mal an und bin auf eure Reaktionen gespannt! :)

Was ist eurer Meinung nach normal? Ich will jetzt keinen speziellen Bezug und auch keine Beispiele, sondern eure These dazu, was "normal" ist! Wie kann man es allgemein definieren?

(Meine These später, will erstmal eure abwarten.)
 
normal ist anders als anders. Oder unauffälig. ach kP :nut:
 
Ich denke normal ist das, wenn man was macht bzw. sich benimmt wie der größte Teil der Gesellschaft in der man lebt.
 
Mysterygamer hat folgendes geschrieben:

Ich denke normal ist das, wenn man was macht bzw. sich benimmt wie der größte Teil der Gesellschaft in der man lebt.

Schonmal kein schlechter Ansatz: Normal ist das, was der Großteil tut/denkt...

Was denken die anderen?


@ Kutzi:

Komm, geh wieder auf den Bolzplatz!:bigsmile:;)
 
Superjojo hat folgendes geschrieben:
Was ist eurer Meinung nach normal?

Normal ist ein Bewertungsbegriff, der anzeigt, ob man eine bestimmte Tätigkeit nachvollziehen kann und ebenso gehandelt hätte.

EDIT:
Ich glaube kaum, dass "normal" anzeigt, was die Gesellschaft für richtig hält. Es zeigt lediglich an, was man selbst für richtig hält. Allerdings ist man natürlich durch die Gesellschaft geprägt...
 
Ein Normal hat die Aufgabe, die internationale Vergleichbarkeit der SI-Einheiten (und anderer Grundeinheiten) bzw. die Einhaltung gesetzlicher Forderungen im geschäftlichen Verkehr (Eichgesetz) zu garantieren. Es handelt sich um Vergleichsgegenstände oder präzise Messgeräte, die zur Kalibrierung anderer (weniger genauer) Messgeräte dienen. :halo:
 
Superjojo hat folgendes geschrieben:

Mysterygamer hat folgendes geschrieben:

Ich denke normal ist das, wenn man was macht bzw. sich benimmt wie der größte Teil der Gesellschaft in der man lebt.

Schonmal kein schlechter Ansatz: Normal ist das, was der Großteil tut/denkt...

Was denken die anderen?


Silverhawk:

Wenn man dabei bleibt, ist das "normale" zeitgebunden.
Ferner könnte also das normale nicht definieren, was Moral ist oder was gut oder schlecht.

Zumindest nicht abschließend.

Normal wäre dann vor allem eine Verhaltensweise die allgemein geduldet oder akzeptiert wird.
Obwohl sich innerhalb einer Gesellschaft auch Nischengruppen bilden, die Verhaltensweisen pflegen die nicht zwangsweise als normal angesehen werden.

Manche dieser Verhaltensweisen werden entwder geduldet oder aber auch offen abgelehnt.
Zumindest von der öffentlichen Meinung.

Obwohl... was ist die öffentliche Meinung?
Und wie findet man heraus, was die Mehrheit tut/denkt?
 
Ich hätte da ein sehr interessantes Thema, worüber ich grad selbst schreiben muss. Jetzt muss aber erstmal diese "Normal-Sache" durch sein. Ich melde mich hiermit an, dann das nächste Thema zu stellen ;)

Für mich ist normal das, was in der Gesellschaft am wenigsten auffällt und am meisten erwartet wird: Ein "normaler" Schüler schreibt mal gute und mal weniger gute Noten, macht seine Hausaufgaben meistens und verhält sich auch sonst eher unauffällig. Ein normaler Arbeiter verrichtet seine Arbeit weder ausgezeichnet gut, noch unglaublich schlecht. Er tritt jeden Morgen seinen Dienst an und stellt seinen Chef zufrieden. Meckert nie in solchem Maße, dass es eine große Diskussion geben würde und tut auch sonst nichts, womit er völlig aus dem Rahmen fällt.

Normal zu leben ist daher sicherlich die einfachste Variante, oft aber auch sehr langweilig, ungerecht und nicht sonderlich individuell.

Können wir dann zum nächsten Thema kommen? :bigsmile: Ok, dann eben noch nicht, aber ich fände es sehr spannend, wenn wir danach über das Thema "Zurechnung" reden könnten. Wann ist wem etwas zuzurechnen? Notwehr, Handeln im Affekt, Rache, Sterbehilfe, Handeln in Trunkenheit... wieviel Schuld trifft einen Menschen, wenn er bestimmte Taten ausführt? Inwieweit kann es jemandem zugerechnet werden und wie sollte jemand demzufolge bestraft werden?
 
*Philosphiemodus an*

I'm a rat in a maze
i'm headed in the wrong the direction
if society's the cure
well then i'm the infection

*Aus*
 
Falsch, aber gut :D .

"Normal" ist alles, was einem Individuum zusagt. Was einem nicht gefällt, ist automatisch in gewissemn Sinne abnormal. Wenn alles "normal" ist, was die Masse tut, hätte die Masse Recht - was wiederum heißen würde, dass Adolf Hitler der beste Politiker gewesen wäre, den man sich hätte wünschen können. :nut:
 
Evil Wraith hat folgendes geschrieben:

Wenn alles "normal" ist, was die Masse tut, hätte die Masse Recht - was wiederum heißen würde, dass Adolf Hitler der beste Politiker gewesen wäre, den man sich hätte wünschen können. :nut:

Aber wenn man es aus Sicht der Masse sieht, war es normal Adolf Hitler als populär anzusehn, der NSDAP beizutreten etc. ;)
 
Bei einem Normal handelt es sich um Vergleichsgegenstände oder präzise Messgeräte, die zur Kalibrierung anderer (weniger genauer) Messgeräte dienen.

...aber da dies wahrscheinlich nicht das Thema ist...

Handle nach der Maxime, die sich selbst zugleich zum allgemeinen Gesetze machen kann.

Der hier zitierte Kategorische Imperativ von Kant definiert seht klar was normal ist und überhöht sein sollte.

Normal zu sein, bedeutet sich an die von der Allgemeinheit anerkannten Normen, nicht zu stehlen oder nicht zu töten, zu halten.
 
Normal ist in etwa genau so relativ wie "heiß", "groß" oder "schnell".
Die Normalität ist immer bezogen auf den Zeitpunkt, den Ort, die Personen oder den aktuellen Wissenstand....wobei wir da ja wieder bei dem Zeitpunkt wären....
 
Also um es mal ganz einfach auszudrücken, Normal ist, was du, er, sie für Normal erachtet.

Für den einen ist es An-Normal wenn ein Mann einen Mann liebt. Für den Anderen nicht.
Für Uschi Glas ist ihr Aussehen Normal, für andere ist es die hässlichste Fratze der Welt:bigsmile:

Normal kann man nicht definieren, da es jeder anders definiert.
Entweder man erachtet etwas als Normal oder nicht. Und wenn die Mehrheit der Gesellschaft etwas als Normal erachtet, dann heißt das noch lange nicht, das es für mich oder Cubey oder sonst wen auch Normal ist.

Etwas als Normal zu bezeichnen liegt immer an der eigenen Perspektive. Es kommt ganz darauf an auf welche Art und Weise man die Dinge sieht. Für mich ist es Normal, Ein Buch zu lesen, zu zocken und keinen Alkohol zu trinken und Nichtraucher zu sein.

Mein Arbeitskollege ist der Ansicht, ich bin nicht Normal, weil ich keinen Alkohol trinke, nicht rauche und mein Hobby unter Anderem Videospiele sind. Man sieht, es kommt immer darauf an, welche Sichtweise man hat.
 
blackbird hat folgendes geschrieben:

Evil Wraith hat folgendes geschrieben:

Falsch, aber gut :D .


Erklär.

?

Gut, du hast es so gewollt:

*Klugscheißermodus an*

Bei gedichten schreibt man den Zeilenanfang grundsätzlich groß.
Außerdem hast du "the wrong the direction" geschrieben, was rein syntaktisch gesehen falsch ist.

*Klugscheißermodus aus*

*Dummes Gelächter an*
*looooooooooooooooooooooooooooooooooool* :D:D:D:D:D
*Dummes Gelächter aus*[/b]
 
@ Jan:

Das ist ja schön und gut, aber trotzdem kann man es dann definieren: Es ist dann (laut deiner) das, was man selbst als richtig/standartisiert erachtet! ;)


So, und nun meine These dazu, was normal ist:

Meiner Meinung nach erachtet/empfindet man als normal, was man für moralisch und gesellschaftlich vertretbar und für andere nachvollziehbar hält. Damit meine ich konkret: Man befindet das als normal, was andere ebenso sehen (könnten) oder es auch tun und was man vor anderen (unter Berücksichtigung moralischer und gesellschaftlicher Werte) vertreten und verantworten kann, ohne sich Verachtung/Ablehnung/Hohn etc. zuzuziehen.

Den Ansatz, nur vom eigenen Standpunkt auszugehen und zu sagen "Ich empfinde als normal, was für mich alltag ist" finde ich etwas zu naiv, denn jeder Satanist weiß, dass er nicht normal ist, aber es stört ihn einfach nicht (Und er ist meist noch stolz darauf, es nicht zu sein, ein Freak zu sein, ich kenne 2 Stück ;)). Und was in dem Zusammenhang Homosexualität angeht: Wenn jemand sagt, dass er Homosexualität für Abnormal oder etwas vergleichbares hält, ist das denke ich eine Frage der Toleranz und keine Frage der "Normal-Vorstellung" - auch wenn er es sich nicht vorstellen kann, einen anderen Mann zu lieben, man könnte es sich ebenso wenig vorstellen, an Krebs zu leiden, auch wenn es viele gibt, die damit kämpfen, und die man trotzdem nicht als "Freaks" bezeichnen würde - ich denke daher wie gesagt, dass die Normalvorstellung viel mit sittlichen Werten und Vorstellungen und dem, was man für vertretbar und nachvollziehbar hält, zu tun hat.


So, wir haben nun eine Menge interessanter Meinungen gehört, und da Cubey ja so spitz :bigsmile: darauf ist, uns seine These vorzustellen ist es denke ich in Ordnung, wenn wir dann jetzt dieses neue Thema angehen! :)
 
Superjojo hat folgendes geschrieben:
Den Ansatz, nur vom eigenen Standpunkt auszugehen und zu sagen "Ich empfinde als normal, was für mich alltag ist" finde ich etwas zu naiv, denn jeder Satanist weiß, dass er nicht normal ist, aber es stört ihn einfach nicht (Und er ist meist noch stolz darauf, es nicht zu sein, ein Freak zu sein, ich kenne 2 Stück ;)).

Würde ich so nicht sagen. Jeder Satanist weiß vielleicht, dass ihn die anderen nicht für normal halten. Er hält sich selbst aber doch bitte nicht für "abnormal". Für ihn ist das was er tut (was auch immer das sein mag) doch normal - Alltag. Das ist es doch was normal ausmacht...
 
Evil Wraith hat folgendes geschrieben:

blackbird hat folgendes geschrieben:


Evil Wraith hat folgendes geschrieben:


Falsch, aber gut :D .



Erklär.


?


Gut, du hast es so gewollt:


*Klugscheißermodus an*


Bei gedichten schreibt man den Zeilenanfang grundsätzlich groß.

Außerdem hast du "the wrong the direction" geschrieben, was rein syntaktisch gesehen falsch ist.


*Klugscheißermodus aus*


*Dummes Gelächter an*

*looooooooooooooooooooooooooooooooooool* :D:D:D:D:D

*Dummes Gelächter aus*[/b]
Du bist echt ein super schlauer glückwunsch :bigsmile:
 
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