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Death Stranding im Test: Abgefahrener Sci-Fi-Thriller mit filmreifer Inszenierung

Ich habs für 55 bekommen über Check24.
Bis jetzt ist es irgendwie cool. Auch wenn man gar nicht viel passiert also Gameplaymäßig. Bin aber noch relativ am Anfang.
 
Schön das du deine Metacritic Aussortierung mal über Board geworfen hast.

Aber man kann bei Death Stranding genau so viel oder genau so wenig objektiv urteilen wie bei anderen Games.

Sehe ich etwas anders. Du kannst schon über ein Game sagen ob die synchro schlecht ist, die Steuerung mies ist, der Sound stumpf etc.

Alles bei DS ist aber Geschmacksache. Dieses Game macht nichts nach dem 08/15 Prinzip. Quasi raus aus dem Schema wie man überhaupt ein Konzept für ein Game entwickelt. Sehr sehr schwer einzuordnen. Ich kann auch verstehen dass Casual Gamer es als totalen Scheiß abstempeln. Ich bin aber nur geflasht. Gerade vom Gameplay. Wie dynamisch das einfach ist. Klar ist es immer das gleiche - du bist immerhin ein Bote. Aber wie und womit du deinen Weg immer beschreitest ist mega aufregend. Ständig passiert irgendwas überraschendes, unvorhergesehenes.
 
Eine Befürchtung erfüllt sich aber, zumindest bei mir, bereits nach vier Stunden: Dank der "shared world" bzw dem chiralen Netz sind manche Spots mit Schildern und Leitern anderer Spieler geradezu zugepflastert. Zum Einen bricht dass die Immersion im Bezug auf die quasi ausgestorbenen USA und Sams Einsamkeit wenn alle zwei Meter ein mehr oder weniger sinnvolles Schild steht. Zum anderen dämpft es den Reiz des "der Weg ist das Gameplay" - Effekt wenn an einem Berg schon drei Leitern und vier Kletterstricke hängen. Gegen Ende meines gestrigen Reinspielens hab ich sogar komplett auf das Mitführen von Leitern und sonstigen Hilfsmitteln verzichtet da diese bereits im Übermaß auf dem Weg vorhanden waren.
Natürlich könnte man dem Abhilfe schaffen indem man offline spielt, aber damit verschließt sich dann ja ein Aspekt durch die wegfallenden Lieferungen für andere Boten.
Eine zeitliche oder mengenmässige Limitierung der Leitern/Schilde/etc anderer Online boten wäre hier evt die Lösung und dank Zeit regen auch plausibel integrierbar, bei festen Konstrukte wie Türmen existiert es ja bereits, diese nehmen mit der Zeit Schaden und können repariert werden soweit ich das bislang verstehe.
 
Ich finde es gar nicht schlecht, dass Brücken usw schon da sind :)
Aber es dürfte ruhig mal mehr passieren. Bin in meinen 8 Std nur einmal auf Gegner (nicht die GDs die kamen 3 Mal) getroffen.
Aber es macht dennoch Spaß, obwohl es eigentlich langweilig ist... Verrückt: D
 
Sehe ich etwas anders. Du kannst schon über ein Game sagen ob die synchro schlecht ist, die Steuerung mies ist, der Sound stumpf etc.

Alles bei DS ist aber Geschmacksache. Dieses Game macht nichts nach dem 08/15 Prinzip. Quasi raus aus dem Schema wie man überhaupt ein Konzept für ein Game entwickelt. Sehr sehr schwer einzuordnen. Ich kann auch verstehen dass Casual Gamer es als totalen Scheiß abstempeln. Ich bin aber nur geflasht. Gerade vom Gameplay. Wie dynamisch das einfach ist. Klar ist es immer das gleiche - du bist immerhin ein Bote. Aber wie und womit du deinen Weg immer beschreitest ist mega aufregend. Ständig passiert irgendwas überraschendes, unvorhergesehenes.



Ich denke man sollte die Einzelnen Punkte in "subjektiv" und "objektiv" einordnen und nicht die Qualität der Punkte oder das gesamte Spiel.

Natürlich kann ich sagen, ob die Synchro schlecht ist, die Steuerung oder der Sound: Das sind dann alles objektive Kategorien. Hier gibt es grundsätzlich nur schwarz und weiß, da jeder weiß, wie solche Sachen auszusehen haben, bzw. hier eindeutig zwischen "gut" und "schlecht" unterschieden werden kann.
Und dann gibt es da noch Dinge wie beispielsweise Story, Genre und Musikuntermahlung: Alles subjektiv. Alles Kategorien bei denen jeder für sich entscheiden muss, ob sie einem gefallen, oder nicht.

Dieses Prinzip kannst du auf jedes Spiel anwenden, ganz gleich ob ein Death Stranding oder ein FIFA daherkommt.

In diesem Sinne: Bei DS ist genau so viel, oder genau so wenig, Geschmackssache, wie bei jedem anderen Spiel.
 
Eine Befürchtung erfüllt sich aber, zumindest bei mir, bereits nach vier Stunden: Dank der "shared world" bzw dem chiralen Netz sind manche Spots mit Schildern und Leitern anderer Spieler geradezu zugepflastert. Zum Einen bricht dass die Immersion im Bezug auf die quasi ausgestorbenen USA und Sams Einsamkeit wenn alle zwei Meter ein mehr oder weniger sinnvolles Schild steht. Zum anderen dämpft es den Reiz des "der Weg ist das Gameplay" - Effekt wenn an einem Berg schon drei Leitern und vier Kletterstricke hängen. Gegen Ende meines gestrigen Reinspielens hab ich sogar komplett auf das Mitführen von Leitern und sonstigen Hilfsmitteln verzichtet da diese bereits im Übermaß auf dem Weg vorhanden waren.
Natürlich könnte man dem Abhilfe schaffen indem man offline spielt, aber damit verschließt sich dann ja ein Aspekt durch die wegfallenden Lieferungen für andere Boten.
Eine zeitliche oder mengenmässige Limitierung der Leitern/Schilde/etc anderer Online boten wäre hier evt die Lösung und dank Zeit regen auch plausibel integrierbar, bei festen Konstrukte wie Türmen existiert es ja bereits, diese nehmen mit der Zeit Schaden und können repariert werden soweit ich das bislang verstehe.

Das alles wird doch erst angezeigt, wenn man in dem Gebiet die Knotenpunkte verbunden hat. Ab dann werden von den Stationen Boten zwischen den bereits verbundenen Punkten eingesetzt. Von daher ist es durchaus plausibel, dass dann auch Schilder/Leiter/etc. von den anderen sichtbar sind.
 
Das alles wird doch erst angezeigt, wenn man in dem Gebiet die Knotenpunkte verbunden hat. Ab dann werden von den Stationen Boten zwischen den bereits verbundenen Punkten eingesetzt. Von daher ist es durchaus plausibel, dass dann auch Schilder/Leiter/etc. von den anderen sichtbar sind.

Aber du wirst zustimmen müssen dass es schlicht nicht passend ist wenn auf geschätzten vier Quadratmeter zehn "Gagschilder" stehen. Das passt nicht zum ernsthaften Extinctionsetting.
 
Aber du wirst zustimmen müssen dass es schlicht nicht passend ist wenn auf geschätzten vier Quadratmeter zehn "Gagschilder" stehen. Das passt nicht zum ernsthaften Extinctionsetting.

Das mit den Schildern finde ich auch etwas übertrieben, zumal viele davon sinnlos sind und nur dafür da sind, um Likes zu generieren.
 
Das mit den Schildern finde ich auch etwas übertrieben, zumal viele davon sinnlos sind und nur dafür da sind, um Likes zu generieren.

Und genau dass meinte ich. Da würde eben eine Art Anzeigetimer (nach x Minuten wird das Schild ausgeblendet) helfen oder ein Sperrradius dass man bei der Kategorie "Gagschilder" eben nur alle 500m eines setzen kann.

Ich genieße eben die Atmosphäre die bislang gut dieses Gefühl von Einsamkeit vermittelt, auch dadurch dass viele Questgeber nur als Hologramm auftreten, und dieses unterschwellig fast immer vorhandene Gefühl der Bedrohung durch die GTs. Man ertappt sich immer wieder dabei dass man bei jedem Donnergrummeln die Umgebung nach dem Regenbogen absucht und den Scanner Überstunden machen lässt.
 
Ich denke man sollte die Einzelnen Punkte in "subjektiv" und "objektiv" einordnen und nicht die Qualität der Punkte oder das gesamte Spiel.

Natürlich kann ich sagen, ob die Synchro schlecht ist, die Steuerung oder der Sound: Das sind dann alles objektive Kategorien. Hier gibt es grundsätzlich nur schwarz und weiß, da jeder weiß, wie solche Sachen auszusehen haben, bzw. hier eindeutig zwischen "gut" und "schlecht" unterschieden werden kann.
Und dann gibt es da noch Dinge wie beispielsweise Story, Genre und Musikuntermahlung: Alles subjektiv. Alles Kategorien bei denen jeder für sich entscheiden muss, ob sie einem gefallen, oder nicht.

Dieses Prinzip kannst du auf jedes Spiel anwenden, ganz gleich ob ein Death Stranding oder ein FIFA daherkommt.

In diesem Sinne: Bei DS ist genau so viel, oder genau so wenig, Geschmackssache, wie bei jedem anderen Spiel.

Finde ich eben nicht. Death Stranding hat objektiv gesehen Grafik 09/10, Sound 10/10, Präsentation 10/10, Gameplay 08/10, Story 10/10. Warum bewerten dann viele Tester das Game mit ner 6-7 wenn alle objektiven Kategorien ganz weit oben sind? Genau das unterscheidet es von anderen Spielen. Dieses Spiel kann man nur subjektiv bewerten
 
Finde ich eben nicht. Death Stranding hat objektiv gesehen Grafik 09/10, Sound 10/10, Präsentation 10/10, Gameplay 08/10, Story 10/10. Warum bewerten dann viele Tester das Game mit ner 6-7 wenn alle objektiven Kategorien ganz weit oben sind? Genau das unterscheidet es von anderen Spielen. Dieses Spiel kann man nur subjektiv bewerten

Ich finde dass Sound und Gameplay gar nicht objektiv gesehen werden können. Du schreibst ja dass Sound objektiv eine 10 ist. Mir gefallen die Songs nicht so gut. Passend, aber nicht mein Geschmack. Würde dem schonmal keine 10 geben. Ebenso wie Gameplay. Ich könnte mir vorstellen, dass manch einem die Steuerung zu überladen ist. Ständig das Gleichgewicht halten zu nervig etc. Die würden weniger als 8 geben.
Wie du schon sagst, das Spiel (eigentlich auch alle) kann man nur subjektiv bewerten
 
Death Stranding kann genau so objektiv oder eben subjektiv bewertet werden, wie jedes andere Spiel auch.

Auf Metacritic gehen die Wertungen auch nicht bedeutend weiter auseinander als bei vergleichbar bewerteten anderen Spielen.
 
Also der spread der reviews ist deutlich stärker....so oft sieht man 100er und 10er Wertungen nicht nebeneinander..
 
Death Stranding kann genau so objektiv oder eben subjektiv bewertet werden, wie jedes andere Spiel auch.

Auf Metacritic gehen die Wertungen auch nicht bedeutend weiter auseinander als bei vergleichbar bewerteten anderen Spielen.

Das ist Quatsch. Wie eben schon mein Vorredner. Kein anderes Spiel polarisiert so in den Wertungen.

Mittlerweile habe ich aber auch das Spiel verstanden und verrate nicht, was in der 2. Hälfte des Spiels steckt. Meiner Meinung nach ist Kojima ein Genie und hat seine Perfection Peace Walker geballt in diesem Game. Nun verstehe ich auch sein neues Genre. Finde ich sehr fahrlässig dass Tester so naiv nach dem ersten Eindruck ihre Wertungen raushauen. Du bist eben doch nicht nur der Briefbote sondern viel viel mehr.
 
Das ist Quatsch. Wie eben schon mein Vorredner. Kein anderes Spiel polarisiert so in den Wertungen.

Mittlerweile habe ich aber auch das Spiel verstanden und verrate nicht, was in der 2. Hälfte des Spiels steckt. Meiner Meinung nach ist Kojima ein Genie und hat seine Perfection Peace Walker geballt in diesem Game. Nun verstehe ich auch sein neues Genre. Finde ich sehr fahrlässig dass Tester so naiv nach dem ersten Eindruck ihre Wertungen raushauen. Du bist eben doch nicht nur der Briefbote sondern viel viel mehr.

Wenn ich Metacritic als Quelle nutze, dann polarisiert Death Stranding bei den Wertungen nicht groß.
Mal als Vergleich:

Death Stranding: Meta 83
Positive Ratings: 80%
Mixed Ratings: 16%
Nefatuve Ratings: 2%

Call of Duty: Modern Warfare: Meta 81
Positive Ratings: 85%
Mixed Ratings: 14%
Negative Ratings: 0%

Ist für mich nun kein krasser Unterschied :)

Aber hey, wenn Death Stranding für dich ein Highlight ist, dann ist doch scheiß egal wie die Tests sind. Zumal die Tests ja positiv ausgefallen sind.
 
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