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Alkohol macht Birne hohl?

teafortwo hat folgendes geschrieben:
Als da sind: Druck durch den Arbeitgeber, Lebenspartner, Beginn massiver Gesundheitsprobleme und die Aussicht auf weitere Verschlechterung (oft durch einen Arzt) und dergleichen Interventionen. (...)
http://www.youtube.com/watch?v=9_peSCECc4I

;)
 
Um auf das Eingangsstatement zu kommen.

Alkohol macht nur hohle Leute hohl. Wie bei allen Substanzen die Menschen so zu sich nehmen, macht die Menge den entscheidenden Faktor aus. Als passionierter Quartalssäufer (die Quartale werden irgendwie immer länger) vertrete ich einfach den Standpunkt, daß jeder seines Glückes Schmied ist. Wer sich der letzten grauen Zellen berauben will, bitte, wenn er/sie/es dabei andere schädigt ist die große Cassa angesagt.
 
RAMS-es
Es gibt aber auch Menschen, die sich nicht anders zu helfen wissen. Weil sie ihr Leben, so wie es ist, ohne die Betäubung des Alks nicht ertragen.
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:

Danke für die Formulierung, Tea, dass ist es, was ich seit zehn Postings

ausdrücken möchte - den Alkoholiker macht in erster Linie die Gewohnheit,

nicht die äussern Umstände.

Finde auch, dass das tägliche "Feierabendbier" bedenklich ist, zumal wenn es dann heisst "ist doch nur eins". Kenne da auch ein paat Spezies (Kumpels von nem Kumpel). Abends muss das Feierabendbier sein. Warum, weiss keiner, ist halt so. Nur dagegen würden auch schwedische Gesetze nicht helfen.
 
Menirules hat folgendes geschrieben:


Ich war letztens echt schockiert, als er erfuhr, dass sich zwei Kumpels von mir allabendlich 1-3 Halbe reinstellen. Allein zuhause.
... Meine anschliessende Feststellung "dann habt ihr ein Alkoholproblem" fanden beide total lächerlich.

:bigsmile:
 
GarfieldausHN hat folgendes geschrieben:

gyroscope

Die äußeren Umstände können durchaus mit eine Rolle. Schlechtes Elternhaus, schlechter Freundeskreis, Druck in der Arbeit, Mobbing, das alles kann mit dazu beitragen.

@Garfield: Da hast Du ganz klar recht.

Jemand trinkt gerne mal Alkohol und lernt, dass das Bierchen den Kopf frei
macht, die Ängste abschaltet und er sich gut fühlt.

Kommt er in eine Krisensituation (der Chef schimpft, die Alte mault,
das Fernsehprogramm ist schlecht) wird er sich logischerweise daran erinnern und die schlechten Gefühle mit Alkohol zu übertünchen
versuchen. Meist geht das mit einer Dosiserhöhung einher und
grösserer Regelmässigkeit. Der Körper gewöhnt sich noch schneller an
das Nervengift. So begünstigt eine Krise die Gefahr der Abhängigkeit.

Leider wird der Chef noch mehr schimpfen wenn der geneigte Trinker
zu spät zur Arbeit kommt und dazu noch nach altem Weissbier dampft,
und die Alte wird noch mehr meckern, wenn der Ehemann nicht mal mehr
für Beischlaf zu motivieren ist, weil voll wie eine Haubitze jeden Abend.

Ergo: Mehr Probleme, mehr saufen. Alkohol ist eine scheinbar tolle Medizin :devil:
 
chocobo hat folgendes geschrieben:

Superjojo hat folgendes geschrieben:


Waffen dienen ausschließlich dem Zweck des Tötens, WENN sie zum Einsatz kommt, richtet sie Unheil an. Es gibt keinen Grund, eine Waffe zuhause zu haben - keine schönen Seiten, nur Nichtnutzung oder Leid. Das verhält sich mit Alkhol dann doch etwas anders.

alkohol dient ausschließlich dazu, ein "berauschtes" ( :D ) gefühl zu kriegen WENN er getrunken wird.

wo sind denn bitte die "schönen seiten" am alkohol?

ich sehe da oft nur abhängigkeit (ja, auch schon bei "kleinen mengen") und leid.

wenn es nur wegen des "geschmackes" wäre könnte man beispielsweise auch alkoholfreie biere, die kaum anders schmecken als eines das blöd im kopf macht, konsumieren.

Natürlich ist es der Rausch: Man fühlt sich angenehm sediert, ein bisschen aufgedreht, entspannt und heiter (wenn man es nicht zu doll treibt) - und weiter? Was ist an einem Rauschzustand auszusetzen? Menschen jagen täglich Rauschzuständen nach, seien es Konzerte, Filme oder Sportarten, die ihn herbeiführen. Dass der Rausch (mal abgesehen von der Suchtproblematik) jetzt anders gewertet werden soll, nur weil er biochemisch bedingt ist, sehe ich nicht.
 
chocobo hat folgendes geschrieben:

wo sind denn bitte die "schönen seiten" am alkohol?

Ist halt eine andere Form Spaß zu haben. Genausogut könnte ich fragen, was daran so toll sein soll Spiele zu spielen, in denen Menschen getötet werden oder warum manche Leute sich Nächte um die Ohren schlagen um einen "Raid" bei irgendeinem Online RPG zu machen. Macht ihnen halt Spass. Ich persönlich trinke selber gerne mal einiges. Ist kein "Muss" um Spass zu haben, kann aber durchaus mal Spass machen.

Die Frage ist halt, ob es ein Muss wird oder nicht (egal ob jetzt das Feierabendbier oder das Bier am Wochenende, beim Unternehmen)
 
Eine bekannte von mir ist ziemlich schüchtern, ruhig, und zurückhaltend. Wen sie weg geht, trinkt sie nur aus dem Grund Alk, um lockerer und aufgeschlossener zu werden.
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:

GarfieldausHN hat folgendes geschrieben:


gyroscope


Die äußeren Umstände können durchaus mit eine Rolle. Schlechtes Elternhaus, schlechter Freundeskreis, Druck in der Arbeit, Mobbing, das alles kann mit dazu beitragen.


@Garfield: Da hast Du ganz klar recht.


Jemand trinkt gerne mal Alkohol und lernt, dass das Bierchen den Kopf frei

macht, die Ängste abschaltet und er sich gut fühlt.


Kommt er in eine Krisensituation (der Chef schimpft, die Alte mault,

das Fernsehprogramm ist schlecht) wird er sich logischerweise daran erinnern und die schlechten Gefühle mit Alkohol zu übertünchen

versuchen. Meist geht das mit einer Dosiserhöhung einher und

grösserer Regelmässigkeit. Der Körper gewöhnt sich noch schneller an

das Nervengift. So begünstigt eine Krise die Gefahr der Abhängigkeit.


Leider wird der Chef noch mehr schimpfen wenn der geneigte Trinker

zu spät zur Arbeit kommt und dazu noch nach altem Weissbier dampft,

und die Alte wird noch mehr meckern, wenn der Ehemann nicht mal mehr

für Beischlaf zu motivieren ist, weil voll wie eine Haubitze jeden Abend.


Ergo: Mehr Probleme, mehr saufen. Alkohol ist eine scheinbar tolle Medizin :devil:

Oh Gott, wie hier dramatisiert wird. :kuh:

Schonmal in Betracht gezogen, dass sagen wir mal 90% der Menschen ab und zu gernen einen trinken - vielleicht auch über den Durst - oder sich Abends gern mal während eines Spielfilmes ein Bierchen reinziehen und trotzdem ein facettenreiches, ausgeglichenes Leben tadellos auf die Reihe kriegen - egal, wie Suchttherapeuten deren Alkoholkonsum einstufen oder titulieren würden?
 
Superjojo hat folgendes geschrieben:

Oh Gott, wie hier dramatisiert wird. :kuh:


Schonmal in Betracht gezogen, dass sagen wir mal 90% der Menschen ab und zu gernen einen trinken - vielleicht auch über den Durst - oder sich Abends gern mal während eines Spielfilmes ein Bierchen reinziehen und trotzdem ein facettenreiches, ausgeglichenes Leben tadellos auf die Reihe kriegen - egal, wie Suchttherapeuten deren Alkoholkonsum einstufen oder titulieren würden?

Ich habe das jetzt mehrfach gelesen, aber ich weiss nicht, worauf Du hinaus willst. Was möchtest Du bitte mitteilen?
 
chocobo hat folgendes geschrieben:

WENN rausch, dann zuhause.

sobald man auch berauscht auf die straße geht, ist man eine gefahr für die öffentlichkeit!

Kommt immer drauf an über was für einen bzw. eher einen wie starken Rausch man spricht. 0,0 Promille im Auto befürworte ich auf jeden Fall, ebenso sollte man das besoffene Fahrradfahren sein lassen, aber wenn man in der Öffentlichkeit nicht mehr angetrunken sein dürfte... also dann wären Kneipentouren oder etwas Vorglühen bei jemandem, um danach zu einem Konzert oder so zu gehen, illegal, was ich dann doch schon leicht affig fände.

Klar, wenn jemand laut rumgröhlend und -torkelnd durch die Statt zieht, dann ist das u.U. gefährlich, auf jeden Fall aber störend. Nur wenn man sich noch relativ beherrschen kann, dann wäre es übertrieben, soetwas zu ahnden.
 
Was ich manchmal erschreckend finde, sind die extrem niedrigen Preise. Ich trinke auf Parties und was nicht alles gerne mal n Drink oder zwei mit und zahle da auch sicherlich happig, aber wenn ich mir das Fuselzeug holen will,krieg ich das für ein paar Cent hinterhergeworfen.

Ein Verbot halte ich in der Hinsicht auch weder für sinnvoll noch für umsetzbar, ich wäre eher für eine rapide Anpassung der Alkpreise. Thema Feierabendbier: Das kriegt man für ein paar Cent schon, wenn man gänzlich ohne Anspruch ist sogar für unter 40c (Dosen-5,0er). Ich denke, dass so ein Feierabendbier (oder eben mal 4 oder 5 oder mehr, wie ich das von handwerklichen Kollegen gewohnt bin) ganz schnell an Attraktivität verliert, wenns 2 Euro aufwärts kostet;) Vorteile: Tolle Steuergelder, mit denen man die Straße vor meiner Haustür neu pflastern könnte, vermutlich weniger Alkoholkranke, vermutlich leichter Rückgang des frühjugendlichen Alkoholkomatums. Nachteil: Mein nächster Partyabend kostet mich halt 200 Euro, aber was tut man nicht alles für die Gesundheit und das Überleben anderer Menschen^^
 
chocobo hat folgendes geschrieben:

Superjojo hat folgendes geschrieben:


Natürlich ist es der Rausch: Man fühlt sich angenehm sediert, ein bisschen aufgedreht, entspannt und heiter (wenn man es nicht zu doll treibt) - und weiter? Was ist an einem Rauschzustand auszusetzen?

anders gesagt: du bist ein befürworter JEGLICHER drogen.


und was an einem rauschzustand auszusetzen ist, kann man hier auch schon mehrmals nachlesen.

WENN rausch, dann zuhause.

sobald man auch berauscht auf die straße geht, ist man eine gefahr für die öffentlichkeit!


darf ich dich jetzt "superdrogo" nennen? :D

Wenn dir das einen Rausch verschafft, nur zu! :D

Aha, dann nicht mehr auf die Straße - abgesehen davon, dass alleine trinken erst so richtig öde ist, stößt dein Argument aber wieder in ein ganz anderes Horn als bisher. ;-)

Ich denke, suchttherapeutisch kann man sagen, dass ich ein massives Alkoholproblem habe. Ich betrinke mich wochenends gerne mal ziemlich heftig, pfeiffe mir hin und wieder Abends nach der Uni zwei oder drei halbe Liter rein und auch wenn wir nur nen Zockerabend machen ist oft ein Kasten Bier mit dabei. Trotzdem geht es mir gesundheitlich gut, ich mache regelmäßig Sport, die Uni läuft tadellos, ich habe mehr Freunde als zeitlich eigentlich gehen (Was dann auch zu Gezeter führt :bigsmile:), ich lese viel, diskutiere gerne und lerne jetzt sogar ein Instrument. Und DESHALB scheiße ich auf den Titel Alkoholiker, den mir Experten wahrscheinlich geben würden, und saufe einfach weiter, so wie es mir Spaß macht. Gerät das Ganze mal in ein Missverhältnis, möge man mir bitte ans Schienbein treten, aber bis dahin zeige ich keinen falschen Scham, wenn ich mich auf eine Party Freitags Abends und den dazugehörigen Exzess freue. :)
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:

Superjojo hat folgendes geschrieben:


Oh Gott, wie hier dramatisiert wird. :kuh:



Schonmal in Betracht gezogen, dass sagen wir mal 90% der Menschen ab und zu gernen einen trinken - vielleicht auch über den Durst - oder sich Abends gern mal während eines Spielfilmes ein Bierchen reinziehen und trotzdem ein facettenreiches, ausgeglichenes Leben tadellos auf die Reihe kriegen - egal, wie Suchttherapeuten deren Alkoholkonsum einstufen oder titulieren würden?


Ich habe das jetzt mehrfach gelesen, aber ich weiss nicht, worauf Du hinaus willst. Was möchtest Du bitte mitteilen?


Dass Alkoholkonsum, auch bei Zeiten stärkerer, nicht gleich bedeutend, dass man sein Leben wegwirft.

btw. Wie schnell man hier ein rotes Minus kriegt, nur weil man nichts gegen Alkoholkonsum und den gelegentlichen Rausch hat^^
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:

Superjojo hat folgendes geschrieben:


Oh Gott, wie hier dramatisiert wird. :kuh:



Schonmal in Betracht gezogen, dass sagen wir mal 90% der Menschen ab und zu gernen einen trinken - vielleicht auch über den Durst - oder sich Abends gern mal während eines Spielfilmes ein Bierchen reinziehen und trotzdem ein facettenreiches, ausgeglichenes Leben tadellos auf die Reihe kriegen - egal, wie Suchttherapeuten deren Alkoholkonsum einstufen oder titulieren würden?


Ich habe das jetzt mehrfach gelesen, aber ich weiss nicht, worauf Du hinaus willst. Was möchtest Du bitte mitteilen?

Dass die Rechnung "Regelmäßiger Alkoholkonsum = Abstieg -> Verbot!" falsch ist - schon im zweiten Schritt.
 
na nächste Woche beginnt die Narrenzeit da sieht man wieder ganz gut was Alkohol aus den Leuten macht
 
RIPchen hat folgendes geschrieben:

Was ich manchmal erschreckend finde, sind die extrem niedrigen Preise. Ich trinke auf Parties und was nicht alles gerne mal n Drink oder zwei mit und zahle da auch sicherlich happig, aber wenn ich mir das Fuselzeug holen will,krieg ich das für ein paar Cent hinterhergeworfen.

Sehe ich auch kritisch. Bestes Beispiel Wodka. Den Billigscheiß, bei dem man merkt, dass der einem die Birne durchlöchert, kostet seine 6 bis 7 €, guter Wodka, der weniger auf den Schädel geht und hochwertiger und damit wohl etwas weniger schädlich ist, kostet locker das doppelte. Zu was greifen also gerade Jugendliche, die ihren großen Bruder losschicken? Zum Billigstoff.
 
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