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Sprinttechnik verbessern

P

pradip

Guest
Hallo

Ich würde gerne wissen, ob jemand gute Übungen bzw. Tipps hat wie ich meine Sprinttechnik bzw. meine Schnelligkeit allgemein verbessern könnte.

Ich sprinte schon recht schnell, doch ich kenne in meinem Umfeld viele die schnell schneller sind als ich. Was kann ich tun, dass meine Muskeln schneller arbeiten?^^
 
Hallo,

Wenn du eine Arbeit machst bei welcher du dich nicht viel bewegst empfehle ich Liegestütze während der Pause/n sofern möglich. Natürlich wenn du abends bzw nachmittags sprinten gehst.

Anbei, selber Sprinter ;)
 
Sprinter? Sowas gibts? Wenn mir jemand im Park entgegengesprintet kommt würd ich den vermutlich niedermähen und erstmal die Bullen rufen, weil ich gleichmal was wie Mord, Totschlag oder Raub erwarten würde*hihi*

PS: Omfg bin ich ein Offtopicgehender Spammer...
 
Ich würd mich selber zwar eher nicht als Sprinter bezeichnen, aber als Leichtathlet :P

Was ich auch noch ne ganz gut Sprintübung finde und was mir mein Trainer für bessere Schnelligkeit empfohlen hat ist entweder steil bergauf oder ein leicht bergabwärts zu sprinten.
Außerdem ist für Sprinter Sprungkraft enorm wichtig. Ne gute Übung dafür sind Froschsprünge. Also aus der Hocke springen und sobald man wieder landet in die Knie gehen und sich wieder mit viel KRaft vom Boden abdrücken. Das dann mehrmals hintereinander.

Ich bin selber nicht so wahnsinnig schnell und man kann sich auf dem Gebiet (im Gegensatz zur Ausdauer) glaub ich nur langsam und auch nicht mehr extrem verbessern. Man kann sich auf 100m wohl kaum um 2-3 Sekunden verbessern. Entweder man hat Grundschnelligkeit oder nicht.

Was man allerdings noch verbessern kann ist die Koordination. Die hier zu beschreiben ging mir jetzt allerdings zu lange, aber da findest du bestimmt bei google was wenn du "Koordinationsübungen" oder so eingibst.

Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.


Gruß Mitsch
 
Wenn du schon von Ausdauer sprichst. Was gibt es da für Übungen? Weil ich habe Asthma und hab extrem wenig Ausdauer. Die würde ich liebend gern verbessern.
Nicht lustig wenn man als schlanker Mensch mit Fettsäcken mithalten kann. ;)

Jedenfalls vielen Dank allen für Ihre Comments.
 
Ich bin ja auch Asthmatiker, kann meine Ausdauer aber mit Symycort erweitern. :)

Bei einer Erkältung muss man aber leider passen.
 
Text kopiert:
EPO

EPO (Erythropoietin) ist ein Peptidhormon. Es wird hauptsächlich im Ausdauersport (z.B. Radfahren, Laufen, Triathlon, etc) angewendet. Normalerweise wird EPO körpereigen in der Nebenniere produziert. Dann löst der Botenstoff im roten Knochenmark die Herstellung von Roten Blutkörperchen aus. Das Hormon EPO wird beim gesunden Menschen in der Menge produziert, dass er immer ausreichend Rote Blutkörperchen im Blut hat, die sehr wichtig für den Gastransport sind. In sauerstoffarmer Luft, also z.B. in großen Höhen, ist der Hämatokritwert (der sich aus der Menge der Roten Blutkörperchen im Blut ergibt) wesentlich höher als im flachen Land mit sauerstoffreicher Luft. Deswegen machen auch viele Ausdauersportler, die mit legalen Methoden arbeiten wollen, vor wichtigen Wettkämpfen ein Höhentraining.

EPO wurde als Medikament gegen Blutarmut entwickelt, es findet z.B. bei Dialysepatienten Anwendung oder auch bei Krebspatienten nach einer Chemo-Therapie. Diese bewirkt ja, dass sich die Krebszellen langsamer teilen, leider stellt sich diese Wirkung nicht nur bei den schlechten Tumorzellen ein, sondern auch bei den gesunden Körperzellen, wie zum Beispiel den Stammzellen für die Roten Blutkörperchen. So kommt es leicht zur Blutarmut, gegen die mit EPO wirkungsvoll vorgegangen werden kann.

Einige Sportler machen sich die Eigenschaften von EPO zu Nutzen um ihre aerobe Ausdauer zu verbessern, eben durch die hohe Sauerstoffkonzentration. Sie denken dabei jedoch nicht an die Nebenwirkungen: Das Blut wird zu dick und es kann zu Thrombosen kommen, die auch tödlich enden können. Es gab vor allem im Radsport schon einige ungeklärte Todesfälle, die auf EPO hinweisen. Auch als man Anfang der 90er Jahre mit dem damals zum Doping neu entdeckten Stoff herumprobierte, starben einige der Probanden, da nicht bekannt war, wie hoch die Dosis sein muss, die eingenommen wird und wie oft man sie nehmen muss. Einigen jungen Sportlern wurde dieses Unwissen dann zum Verhängnis.

Vor einigen Wettkämpfen findet ein Bluttest statt, bei dem der Hämatokritwert ermittelt wird. Ist dieser zu hoch, darf der Athlet nicht starten. Der Hämatokritwert steigt während des Sports sowieso an, weil man einen Teil der flüssigen Blutbestandteile herausschwitzt, also steigt die Anzahl der Blutzellen prozentual. Der Sportler hätte dann eine erhöhte Thrombose-Gefahr. Um ihn davor zu schützen, gibt es dann diese Schutzsperre.

Es ist sehr schwierig, EPO als Dopingmittel nachzuweisen. Ein hoher Hämatokritwert kann auch durch den Hormonhaushalt des Sportlers entstehen und ist kein Zeichen dafür, dass er dopt. Erschwert wird die Suche nach einer erfolgreichen Kontrollmethode dadurch, dass immer neue Substanzen auf den Markt kommen, wie jetzt z.B. Dünn-EPO. Die Pharma-Konzerne könnten einen Marker an das EPO binden, der einen Nachweis möglich machen würde. Das wird jedoch aus patentrechtlichen Gründen nicht gemacht.

Auch für Gendoping könnte EPO genutzt werden: Ein solches Gen wird mittels einer Genfähre in die Muskelzellen eines Sportlers geschleust. Hier ergab sich zuerst ein großes Problem in der Forschung: Die Zellen produzierten pausenlos EPO, der Hämatokritwert schoss in die Höhe. Dieses Problem wurde nun jedoch gelöst: Das Gen, das eingeschleust wird, bewirkt im Körper erst einmal gar nichts. Es muss erst durch eine Creme, die auf den Muskel aufgetragen wird, aktiviert werden. Nach einigen Stunden lässt die Wirkung wieder nach. Das wurde in einem Tierversuch an Mäusen getestet. Technisch ist das Ganze also auch bei Menschen möglich.

EPO wird künstlich hergestellt mit Methoden der Gentechnik. Man isoliert die Substanz und integriert sie in ein Plasmid. Damit kann man in einer Zellkultur die Plasmide samt EPO vermehren. Schließlich trennt man das EPO wieder aus dem Plasmid heraus und hat schließlich reines EPO gewonnen.



was ich von EPO finde ist unwichtig!
 
Ausdauer verbessern kann man eigentlich ganz gut, indem man einfach 3 mal die Woche z.B. ne halbe Stunde am Stück läuft. Wenn man dann ne gewisse Grundausdauer hat kann man auch Intervalle laufen. D.h. man läuft z.B. 1 Min schnell - dann zur Erholung 2 Min. langsam - dann 2 Min schnell - 3 langsam - 3 schnell - 5 langsam - 3 schnell - 3 langsam - 2 schnell - 10 langsam ... oder so. Der Witz dabei ist nie anzuhalten und sich von der Belastung der schnellen läufe während des langsamen joggens zu erholen, aber eben nie anzuhalten.
 
Sprint-Geschwindigkeit zu erhöhen ist schwer (und Liegestütz bringen da vermutlich auch nix, @Burgherr ;) ). Das hat was mit den roten und weißen Muskelfasern zu tun. Die einen sind für die Ausdauer, die anderen fürs Sprinten gut. Die für die Ausdauer lassen sich leicht aufbauen, die fürs Sprinten kriegst du kaum aufgebaut - wie hier schon gesagt wurde: entweder man hat sie oder man sie nicht. Daher auch der Satz: "zum Sprinter wird man geboren, zum Ausdauerläufer kann man sich trainieren (oder so ;) ).

Bei Ausdauersport hab ich sehr gute Erfahrungen mit dem gemacht, was Mitsch hier vorschlägt. Abwechselnd schnell und langsam laufen. Das gute ist, dass du in den Phasen mit hoher Geschwindigkeit einen hohen Puls bekommst und dadurch effektives Cardiotraining machst - dein Herz wird also stärker und das ist nicht unwichtig für die Ausdauer. Wenn du absoluter Laufanfänger bist, dann kommt es aber eigentlich erstmal nur darauf an, dass du rausgehst und überhaupt mal 20 Minuten langsam läufst. Du musst einfach deine eigene Belastungsgrenze finden und dich da dann ran bringen. Dann wirst du automatisch besser.

Zur Motivation: Die kann schwierig sein. Es ist wichtig, dass du anfangs, wenn du mit Laufen anfängst, nicht übermotiviert bist und nicht jeden Tag möglichst lang laufen willst. Da verliert dein Körper recht schnell an Kraft und dann macht das Laufen keinen Spaß mehr, weils zur Quälerei wird, wonach man sofort als Anfänger die Lust verliert.

Ich hab mir damals Laufschuhe von Nike und dazu das Nike+ System gekauft. Das zeichnet mit Hilfe eines Ipods auf, wie lang und wie schnell du gelaufen bist. Du kannst dir auf deren Homepage dann Ziele setzen und verfolgen, wie gut du in der Zeit liegst usw. Das macht wirklich Spaß und hat mich erst wirklich richtig zum Laufen motiviert.
 
Bestimmt ein teurer Spass, das ganze. Deine Tipps scheinen aber wertvoll zu sein. ;)

Aber woher die Energie? Ich bin ab und an nach der Arbeit Fahrrad gefahren, aber da ist keine Kraft in den Beinen mehr und eine drückende Müdigkeit. Was da machen?
 
Mein Trainer sagt immer, dass es gar nix ausmacht, dass man sich müde fühlt. Man soll einfach laufen. Und das stimmt auch. Zumindest gehts mir so ziemlich häufig. Gerade wenns heiß ist oder man lange gearbeitet hat und schon auf dem Sofa liegt und fast einschläft kann man trotzdem noch laufen. Man muss sich nur dazu überwinden.
Klar geht das nicht immer, aber mir ist das schon oft aufgefallen, dass ich an Tagen an denen ich mittags echt kaputt war im Training weniger Probleme hatte lange und schnell zu laufen.
Außerdem ist laufen auch oft Kopfsache. Man darf gar nicht zu viel drüber nachdenken sondern muss einfach machen.
Ist vielleicht sogar ein ganz guter Tipp ;)

Ich würde übrigens auch nicht sagen, dass Liegestützen gar nichts für die Sprinttechnik bringen. Gerade am Anfang hab ich es oft in den Armen gespürt nach nem 100m lauf, wenn man richtig die Arme mitnimmt. Hat man genug Kraft in den Armen hilft einem das auch ein Stück weit Geschwindigkeit aufzubauen und zu halten. Also zumindest ein bisschen Schwung dadurch zu bekommen. Aber das sollte nicht unbedingt das erste sein, was man als Sprinter trainiert, da der Effekt wohl eher gering ist. :P
 
Mitsch hat folgendes geschrieben:

Mein Trainer sagt immer, dass es gar nix ausmacht, dass man sich müde fühlt. Man soll einfach laufen. Und das stimmt auch. Zumindest gehts mir so ziemlich häufig. Gerade wenns heiß ist oder man lange gearbeitet hat und schon auf dem Sofa liegt und fast einschläft kann man trotzdem noch laufen. Man muss sich nur dazu überwinden.

Klar geht das nicht immer, aber mir ist das schon oft aufgefallen, dass ich an Tagen an denen ich mittags echt kaputt war im Training weniger Probleme hatte lange und schnell zu laufen.

Außerdem ist laufen auch oft Kopfsache. Man darf gar nicht zu viel drüber nachdenken sondern muss einfach machen.

Ist vielleicht sogar ein ganz guter Tipp ;)

Das größte Problem bei einem Anfänger ist meiner Meinung nach die Motivation konstant über längere Zeit zu trainieren. Und die nimmt meiner Meinung nach ab, wenn das Laufen durch Müdigkeit noch schwerer fällt, als
ohnehin schon. Später, wenn man genug Kondition hat, um auch mal eben an einem schlechten Tag 10km mit einem 5,0er Pace abzulaufen, macht es allerdings wirklich keinen großen Unterschied mehr ob du körperlich fit bist oder nicht. Da funktionierst du ohnehin wie eine Dampfmaschine.
Nach dem Laufen fühlt man sich ja eigentlich auch immer besser und wacher, was helfen kann aus einem schlechten Tag einen guten zu machen. Ich laufe mittlerweile ganz gerne immer am Tag nach einer durchzechten Nacht. Danach geht es einem immer deutlich besser. :D
 
Konklusierend nehme ich hiermit mal raus dass Laufen trotz Müdigkeit sogar gut ist bzw einen guten Effekt hat. Das ist für mich wichtig, denn nach Berufschule darf man eben nicht müde sein denn man muss ja Sachen vorbereiten, mit dem Kopf. Nach dem Arbeiten war mir das ziemlich wurscht :-p , im ernst, denn da schmerzem einen wirklich die Beine, da ist ein Laufen sehr schwer oder nur möglich wenn es ein ruhiger Tag war. Versucht habe ich es sogar schon nach der Arbeit, bloss nach dem Laufen setzt dadurch ein starkes Erschöpfungsgefühl ein.
 
Größtenteils hat Scoop Recht, für deine Schnelligkeit kannst du nur wenig machen. Einzig Empfehlenswert wäre ein Schnellkrafttraining...dieses könnte deine Startgeschwindigkeit verbessern...mehr auch nicht (sprich du kommst schneller an deine Höchstgewschwindigkeit dran).
Hierfür würde schon regelmäßiges Laufen mit Gewichten an den Beinen helfen, oder eben Intervalllaufen wie bereits vorgeschlagen.
Beim Intervalllaufen (schreibt man das jetzt echt mit 3 L..kp) gibt es natürlich verschiedene Variationen, ich kenne es eigentlich mit 2-3 Minuten Sprint (aber nicht voll im Idealfall nur 80 %) und einer maximalen Pause von einer Minute (aber wirklich nur Maximal und dabei nicht gehen sondern artig joggen). Allerdings würd ich als "Anfänger" doch den ersten Vorschlag mit einer MInute laufen usw. befolgen.
Bzgl. der Motivation habe ich gemerkt dass ich Laufen auf Zeit selten durchhalte weils mir irgendwie zu blöd ist, wenn ich mir aber irgendein Ziel aussuche wie. Z.B. einmal durch den Wald oder bis zum Nachbarort (hab ja jetzt kein Plan wo du läufst) dann gehts immer leichter...musst du einfach mal probieren.
 
Gute Musik beim Laufen erhöht übrigens nicht nur Motivation, sondern auch Leistungsfähigkeit. :)
 
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