Scream (2022)
Mein erster Kinobesuch dieses Jahr und der erste Film, den ich mir dieses Jahr gegeben habe.
Scream 2022 erfindet das Slashergenre nicht neu. Das muss er auch nicht. Der Film fühlt sich angenehm vertraut an. Sowohl die Handlung, der Ablauf, der absurde, etwas vorhersehbare Twist am Ende, die Kills, die vielen Anspielungen an bekannte Horror und Slasherklassiker - das alles hat man schon häufiger in den Scream Filmen gesehen. Gestört hat es mich in keinster Weise. Der Film macht von der ersten bis zur letzten Sekunde Spaß. Die Kills sind für einen 16er Slasher ordentlich spritzig. Hin und wieder kommt ordentlich Spannung und Atmosphäre auf. Insbesondere die Rückkehr von Nave Campbell, Courtney Cox und David Arquette in ihren ikonischen Rollen haben bei mir schöne nostalgische Gefühle ausgelöst. Andererseits wird einem bei dem Anblick nochmal bewusst, dass der erste Scream bereits 26 Jahre alt ist.
Für einige mag dieser Fanservice, der Metahumor mit seinen unzähligen Anspielungen, nervig sein. Meiner Meinung nach passt gerade dieser Humor sehr gut zur Scream Reihe, weil diese schon immer das Slashergenre persifliert hat.
Ich kann den Film empfehlen, vor allem, wenn man die Vorgänger mochte.
Der Kinobesuch hat sich sehr gelohnt, trotz Maske, 2G und sonst was. Für mich ist und bleibt das Kino eine wichtige Kulturstätte und sollte auch in dieser schwierigen Zeit unterstützt werden.