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Was macht für euch einen guten Review aus?

D

Die PSP in Person

Guest
Da ich meine ersten Reviews zur Zeit schreibe und diese nur mitteläßige Bewertungen erreicht haben, wüsste ich gerne von euch, was eurer Meinung nach einen Review ausmacht, was hinein muss, wie man ihn gestalten sollte und vielleicht auch noch ein paar Verbesserungsvorschläge zu meinen Reviews. Das allerbeste wäre ein Beispiel-Review!
PS: Es wäre hilfreich wenn ihr meine Reviews auch noch Bewerten würdet, egal ob positiv oder negativ, einfach eure ehrliche Meinung am Besten mit ausführlicher Begründung!

DANKE IM VORAUS

:psp:
 
grammatik ist wichtig! man muss schon wissen ob "den review den man schreibt" richtig ist oder nicht...

auch rechtschreibung ist verdammt wichtig, das erleichtert das lesen ungemein!
dann solltest du einen zusammenhängenden text abliefern. gute überleitungen und übersicht ist wichtig. struktur sollte schon vorhanden sein, der rest hängt an deinem schreibstil. benutze nich immer dieselben wörter, versuche es "aufregend" zu machen.

ach kein plan, ich hab nie reviews geschrieben weil ich mir immer zu viel vorgenommen hab und mit dem ergebnis einfach nie zufrieden war :(
 
Die PSP in Person hat folgendes geschrieben:

DANKE IM VORAUS

jo, ersma danke, dass du mein Review mit mittelmäßig bewertet hast - es kann einfach nich mit deinen qualitativ hochwertigen Reviews mithalten... ;)
thx.gif


orientier dich doch einfach an Reviews von anderen Schreibern hier - anhand der bewertungen kannste ja sehen, welche gut sind und welche nich (zumindest sollte es so sein).

deine reviews sind viel zu kurz, du beschreibst z.B. die Steuerung nur mit einem Satz... außerdem haste ein paar Grammatik/Rechtschreibfehler drinne...


aber vielleicht kannst DU mir ja mal sagen, was an meinem review so "mittelmäßig" ist - ich lerne immer gerne dazu 8)
 
MagZero hat folgendes geschrieben:


ach kein plan, ich hab nie reviews geschrieben weil ich mir immer zu viel vorgenommen hab und mit dem ergebnis einfach nie zufrieden war :(
dann halt doch die schnauze, wenn du sowas noch nie gemacht hast. :bigsmile:
 
grammatik ist wichtig! man muss schon wissen ob "den review den man schreibt" richtig ist oder nicht...

Hab ich irgendwo so was geschrieben?

Na ja, egal. Danke für deine Antwort ich achte ab jetzt noch stärker auf die Rechtschreibung und ebenso auf die Grammatik.




:)
 
hab mir ma n bissl dein Wipeout-Review angeschaut.

Als bis auf die sache das es sich etwas holprig liest weil manche sätze etwas wirr umschrieben sind, hab ich eigentlich nichts dran auszusetzen.

und fünf bewertungen sind auch nicht wirklich ein maßstab ;)

muss mich auch mal wieder dazu durchringen ein review zu zu schreiben. :)
 
smileys gehören eigentlich nicht in eine Review.
schlecht ist dein Wipeout-test nicht, wird aber auch nicht so bewertet...du darfst niht vergessen, dass einige leute andere meinungen haben und dann deine review schlecht bewerten, was natürlich das ergebnis etwas verfälscht...deine grammatik und rechtschreibung ist nicht perfekt, aber ich habe schon weitaus mehr fehler in einem solchen text gesehen.
 
Dein Wipeout Pure Review ist eigentlich ganz ordentlich, nur ist es meines Ermessens schon etwas kurz und daher auch ziemlich oberflächlich geraten. Daher: Versuche, dir Zeit für Erklärungen, Ausführungen zu nehmen, auf bestimmte interessante Details eingehen, die das Spiel ausmachen. Nicht einfach nur grob Graphik, SOund, Steuerung etc. bewerten, sondern versuche, etwas mehr in die Tiefe zu gehen.
 
Wichtig ist eigentlich nur die Aussagekräftigkeit des Reviews und wie weit der Leser deinen Standpunkt nachvollziehen kann. Heißt wenn du positive oder negative Aspekte ansprichst, sollte dem Leser klar sein warum diese positiv oder negativ sind. Nicht einfach "Die Grafik ist doof" ;)

Ohne jetzt eines deiner Reviews gelesen zu haben, sind die Reviews von z.B. Perfect007 sicherlich ideal als Beispielreviews. Ansonsten einfach mal durch die Reviews der anderen freien Redakteure durchklicken, die können alle schreiben und wurden nicht einfach nur aufgenommen weil Not am Mann herrschte ;)
 
Seewi hat folgendes geschrieben:

Dein Wipeout Pure Review ist eigentlich ganz ordentlich, nur ist es meines Ermessens schon etwas kurz und daher auch ziemlich oberflächlich geraten. Daher: Versuche, dir Zeit für Erklärungen, Ausführungen zu nehmen, auf bestimmte interessante Details eingehen, die das Spiel ausmachen. Nicht einfach nur grob Graphik, SOund, Steuerung etc. bewerten, sondern versuche, etwas mehr in die Tiefe zu gehen.

das ist auch wieder gemaschmacksache...ich persönlcih will keine allzulange user review, sowas lese ich dann doch lieber in den printmedien
 
Also vergleicht man dein erstes, mit deinem zweiten Review, so sind einige Fortschritte schon deutlich zu erkennen. Auch weil du im Wipe out Review eine etwas klarere Strucktur bzw Übersicht erkennen lassen hast. Die Einleitung von Wipe out hätte man allerdings etwas anders gestalten können. Es interesiert eigentlich niemanden ob du das Spiel von deinem Freund geliehen hast, oder bei Aldi zufällig gefunden und gekauft hast. Wenn du speziell über Spiele schreibst, die es schon einmal gegeben hat, bzw Retro Games sind, dann wäre es vielleicht auch nicht schlecht, wenn du ein paar geschichtliche Aspekte mit in dein Reveiw zu Beginn einbaust. Infos findest du eigentlich überall im Netz, unter anderem bei wikipedia. Aber niemals 1:1 übernehmen. Was bei dem Wipe out Review komplett fehlt, ist eine klare genaue Erläuterung, um was es in Wipe out überhaupt geht. Du solltest immer bedenken, dass die Reviews auch Leute lesen, die vorher noch nie mit dem Spiel in Kontakt gewesen sind. Sicher werden die meisten wissen, was man bei Wipe out genau steuert und welche Szenario Wipe out zu Grunde liegt, aber einen Leihen interessiert vor allem das Grundspielprinzipes des Games, welches auch immer gleich nach der Einleitung erläutert werden sollte. Grafik und Sound würde ich deswegen immer erst gegen Ende des Reviews erwähnen. Weil was bringt die tollste Grafik, wenn mich das Spielprinzip eigentlich gar nicht interessiert. Auch in Sachen Sound und Steuerung kannst du ruhig etwas intensiver eingehen und die jeweiligen Kriterien ein wenig gnauer erläutern. 19 verschiedene Soundtracks hören sich toll an, aber woher weiß ich, um welche Art Musik es sich handelt? Klassik, Rock, Ambient oder sontiges? Falls du möchtest, kannst du auch die verschiedenen Tempi der einzelnen Soundtracks erwähnen, also ruhig, hektisch, usw. Ebenso wichtig sind für viele Zocker die SFX, also die Soundeffekte. Wie hört es sich an, wenn man beschleunigt, in bremst oder einen Crash verursacht. Realitätsnah oder her wiet weg vom Geschehen. Bei der Steuerung ist immer ganz wichtig, ob Handling und Sensibilität optimal zueinander passen. Sprich reagiert die Steuerung etwas zu sensibel, oder etwas zu langsam.

Berücksichtigt man dein noch sehr junges Alter, so muss man sagen, dass du natürlich noch nicht ganz über so einen ausgewogenen Wortschatz verfügen kannst, wie der eines Erwachsenen entspricht. Dies wird aber mit der Zeit kommen, wenn du am Ball bleibst und hin und wieder das ein oder andere Userreview von anderen Mitgliedern durchliest. Ich empfehle dir im speziellen die Reviews von den Mitgleidern sinfortuna, denjuandemarco und dem Goreminister, da derer Reviews nicht nur informativ, sondern auch mit ziemlich viel, aber nie aufdringlichen Wortwitz gestrickt sind und auch mir dabei geholfen haben, einen eigenen Stil zu finden. Die Namen findest du übrigens auch in der Hall of Fame. Unter der Gesamtansicht findest du eine Auflistung der besten Schreiber. Alternativ kannst du dir aber auch Fallbeispiele von den Freien Redakteueren zu Rate ziehen, deren Reviews allerding zumeist ein wenig anders struckturiert sind, als die Userreviews.

Wenn du deine Reviews schreibst, solltest du je nach Möglichkeit ein Schreibprogramm benutzen, welches nicht nur auf Rechtschreibfehler aufmerksam macht, sonder auch auf gramatische Fehler. Selbst ich kann bis heute nicht Dativ und Akusativ unterscheiden, so dass ich froh bin, dass es sowas wie Words Gott sei Dank gibt.

Im Übrigen orientieren sich die meisten User, an den Bewertungen der Admins. So dass es primä deine Aufgabe ist, diese mit deinen Reviews zu überuegen, um möglichst viele gute oder sehr gute Bewertungen zu erhalten. In diesem Sinne, viel Spaß beim Schreiben.
 
Hier ein wenig (hoffentlich) konstruktive Kritik

Ridge Racer:

+ Gutes Fazit
+ Gameplay ganz ordentlich beschrieben, es hätte ein wenig mehr zum Spielablauf selbst und zu den Onlinegeschichten kommen müssen
+ Der Schreibstil an sich ist nicht mal so schlecht, nur der Satzbau sollte sich mehr an die gängige Grammatik halten

- Vieles kommt zu kurz : Du weißt was für Musik läuft, wir wissen es nicht, Du hast die Steuerung als Ggut erfahren, wir wissen jetzt nur das sie gut ist aber nicht warum, diese Liste ließ sich für jeden der von Dir angesprochenen Punkte fortsetzen
- Es ist gut, dass Du Dein Review strukturierts, es ist schlecht, dass diese Strukturierung augescheinlich willkürlich war : Erst die Grafik, dann etwas Gameplay, dann wieder ein wenig technisches, dann wieder Gameplay zum Onlinemode
- Uninteressante Einleitung: Du erzählts, wie Du zu dem Spiel kammst und das ist ok, wenn dabei etwas Interessantes passierte. Wenn nicht, wie in Deinem Falle, verlierst Du schon hier den Leser, der dann bestenfalls noch einen Blick auf das Fazit wirft.


Formel 1

+ Gutes Fazit
+ Der Schreibstil hat im Vergleich gewonnen, die Sätze sind flüssiger und besser lesbar. Es gibt weniger Grammatikprobleme.
+ Grundsätzlich sind alle essentiellen Informationen zum Spiel vorhanden...

- ...aber es ist immer noch viel zu wenig. Vor allem auf das Gameplay gehts Du nur kurz ein. Du musst bei Reviews bedenken, dass Du das Spiel kennst, wir aber nicht und wir haben nur die Informationen, die Du uns gibst.
- Die Struktur ist nicht erkennbar. Du beginnst mit einer schnellen Einleitung, dann ein Staz zur Grafik, wieder einer zum Gameplay, gefolgt von einem Halbsatz über den Sound usw.. Wenn es Dir hilft, versuch Dich ruhig an einer Struktur mit Überschriften, wie Du es bei Wipeout versucht hast. Wenn Du an der feilst, ist das nichts Schlechtes.
- Die Einletung ist nicht mehr so schmerzhaft wie bei Wipeout, aber noch weit von interessant und vor allem einladend entfernt.


Ansonsten, Übung macht den Meister, ich habe auch meine Gurkenreviews dabei, die ich heute lieber wieder löschen würde, und Du schuldest ELBurro noch eine Entschuldigung für die Bewertung, denn für einen Aussensthenden sieht das schwer nach einem Hate-Rating aus und so was mögen wir hier gar nicht.
 
Ich finde ELBurros Review zu Killzone einfach zu lang. Deshalb habe ich ihm eine negative Bewertung gegeben. Das ist eben gemschackssache. Mir persönlich gefallen keine so langen Reviews, da habe ich das Gefühl, als würde der Artikel mich erschlagen wollen! Ich bin eher für konkrete, kurze, auf den Punkt kommende Reviews.

Ich möchte mich hier auch noch einmal für eure guten und vor allem zahlreichen Tipps bedanken. Ich versuche fehlende Punkte noch in meinen nächsten Reviews einzubauen und fehlerloser zu schreiben!

DANKE für eure Tipps!



;)
 
Gebe Gonzo in Sachen El Burro´s Review vollkommen recht. Geschmacksache hin, Geschmacksache her. Du musst wissen, dass sich einige Reviewschreiber hier sehr viel Mühe machen, um mit vielen Infos die Leser zu versorgen. Da ist es ziemlich frustrierend, wenn man sclecht bewertet wird, obwohl das Review sehr gut geschrieben ist. Wenn dir die reviews zu lang erscheinen, dann lies am besten nur das Fazit, sowie die positiven und negativen Aspekte, die du am Ende des Reviews farblich markiert erkennst. So mache ich das auch, wenn ich nur einen kurzen Einblick in das Spiel bekommen möchte und mich nicht intensiver mit dem Artikel beschäftige.
 
Elburro ist meiner Meinung nach der beste PSP-Info-Bringer. Immer interessante und wichtge PSP-News und eine tolle Demoaufkistung. Ich würde dir ja gerne mein WipeEout-Review als Beispiel geben, aber zu meiner das war zu meiner Gamezone anfangszeit und deshalb ist dieses Review doch eher lustig beschrieben als meine neuen doch eher informativen Beiträgen, du siehst also, es fällt kein Meister vom Himmel;) Einfach dran bleiben und dir viel Zeit für die Reviews lassen dann werden sie kontinuierlich besser.
 
Die PSP in Person hat folgendes geschrieben:
Ich finde ELBurros Review zu Killzone einfach zu lang. Deshalb habe ich ihm eine negative Bewertung gegeben. Das ist eben gemschackssache. Mir persönlich gefallen keine so langen Reviews, da habe ich das Gefühl, als würde der Artikel mich erschlagen wollen! Ich bin eher für konkrete, kurze, auf den Punkt kommende Reviews.

Manchmal ist es allerdings nicht möglich ein kurzes Review zu schreiben, da die Spiele einfach zu umfangreich sind und man auf viele feine Einzel-heiten eingehen muss, wie z.B. bei Spielen a la Fable und/oder GTA-San Andreas um mal 2 Beispiele zu nennen. Klar, einen Shooter handelt man schon mal mit 1000-1400 Worten ab, aber bei anderen Spielen ist das nicht möglich. Man sollte auch immer fair bleiben und nicht „aus Spaߓ oder „Groll“ eine negative Wertung geben. Immerhin versaut das auch den Schnitt des Reviewschreibers, der sich viel Mühe gegeben hat...
 
Ein gutes Review zeichnet aus, dass


- es eine kurze und knackige Einleitung besitzt ohne "persönliche Umschweife"

- mit zwei Sätzen drei Informationen transportiert werden (und nicht umgekehrt)

- zuerst das Inhaltliche und dann das Technische beschrieben wird

- sich die Struktur dem Leser nicht aufdrängt (also keine unnötigen Überschriften), er aber trotzdem erkennt wo welche Information steckt

- keine "Stolperfallen" enthalten sind

- nichts Selbstverständliches beschrieben wird (wie das Menü)

- dafür auf alles "Besondere" eingegangen wird

- jede "Bewertung" auch erklärt wird

- es auch ein Review bleibt und keine Komplettlösung wird (den Leser interessiert nicht WIE man in einem Spiel irgendwohin kommt, sondern nur WAS dort passiert bzw. möglich ist)

- das Fazit quasi die Zusammenfassung des Reviewtextes darstellt

- die Wertung auch dem Text entspricht

- man merkt, dass der Schreiber das Spiel auch gezockt hat ;)



Ich kann jedem "Anfänger" in Sachen Reviews nur empfehlen, sich für die Genres für die er/sie sich interessiert, eine Art neutrale Stichwortsammlung anzulegen, über Dinge die in ein gutes Review gehören. So erhält man mit der Zeit eine schöne Liste für jedes Genre, die man dann ganz leicht abarbeiten kann. Auf diese Weise passiert es dann auch immer seltener, dass man wichtige Dinge nicht erwähnt, denn die Listen werden ja immer länger.

Ein Beispiel Anhand einer Stichpunktliste für Rennspiele:

Reales oder fiktives Setting?
Anzahl Strecken und Autos?
Tuning- oder Lackiermöglichkeiten?
Schadensystem und dessen Funktion?
Boxenstopps möglich?
Gegner KI?
Wie sind die Meisterschaften aufgebaut?
Wie funktionieren die Online-Features?
Maximale Anzahl der Autos auf der Strecke?
Genereller Umfang/Langzeitmotivation?
Wie steigert sich der Schwierigkeitsgrad?
Kamerapositionen und Rückspiegel?
Replay, kann aufgezeichnet/gespult werden?
Lenkradunterstützung?
Motorsounds, hört man Defekte und Tuningteile heraus?
Umweltgeräusche?
Wettereinflüsse?
Hupe, Blinker, Scheibenwischer, Scheibenheber?
etc...

Fügt man mit jedem Review die neu hinzugekommenen Punkte an, hat man recht bald eine saubere Liste zu jedem Genre, die man dann ganz einfach abarbeiten kann.

Und immer eine gute Idee ist, sich den eigenen Text laut vorzulesen, da entdeckt man Dinge, die kann man gar nicht selbst geschrieben haben ;)


8) Pitlobster
 
pitlobster hat folgendes geschrieben:
Und immer eine gute Idee ist, sich den eigenen Text laut vorzulesen, da entdeckt man Dinge, die kann man gar nicht selbst geschrieben haben ;)

DAS kenn ich allerdings nur allzugut... :bigsmile:

EDIT:
Das mit der Liste finde ich eine geniale Idee, da merkt man doch gleich, wer hier der Profi ist.
 
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