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Playstation Network: Anonymous verärgert über Darstellung in der Presse

gyroscope hat folgendes geschrieben:

@ChaosZero


Ich bezog mich auf das CD-Rootkit. Was sie auf ihrer Konsole veranstalten, um Kopierer zu erkennen, ist ihr gutes Recht. Ein Rootkit ist Malware, ein Schadprogramm, dass sich so tief in ein System einpflanzt, dass es nicht mal mehr vom Virenscanner erkannt werden kann.


Will sagen, ein Unschuldslamm ist Sony wirklich nicht ;-)

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Unschuldslämmer gibt es nicht. Allerdings kommt es mir so vor als ob man sich nur auf Sony konzentriert und ganz vergessen haben das andere Firmen kein deut besser sind.
 
Andere Firmen sind vermutlich wirklich nicht besser, aber Sony ist eben im Moment aktuell. Da bieten die sich eben als Beispiel für allgemeine Mechanismen gut an. Außerdem hat man gerade in des Games-Branche ein unglaubliches Aufkommen an Fanboys was der Sache noch eine soziale Komponente verleiht. Sowas kenn ich sonst nur noch aus der Automobilindustrie.

Wer Sony momentan nur als Opfer darstellt argumentiert einfach fernab der Realität. Um mehr ging es mir nicht. Du kannst auch gerne Sony durch jede andere Firma ersetzen, das kommt dann vermutlich aufs selbe raus.
 
Ich würde gerne psychologisch verstehen, wie das Fanboy-Syndrom funktioniert. Der Drang, einen Konzern unter massivem Einsatz absolut blickdichter Scheuklappen bis auf's letzte verteidigen zu müssen.

Was gewinnt der Fanboy daraus? Meint er seine ursprüngliche Kaufentscheidung verteidigen zu müssen? Ist es der schlcihte Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit?
Werden sie als Spindoctors von den Konzernen bezahlt? Ich glaube langsam letzteres.
 
Ich glaube ja es ist wie früher im Kindergarten: Meins ist vieeeel toller als deins! Später heisst es dann: Meiner ist viel größer als deiner, also ausgefahren bestimmt! Viel später geht es dann um Autos, Häuser oder eben...Spielzeug für Erwachsene. Nein, nicht solches Spielzeug. Konsolen.

Wenn man dann aus irgend einem Grund Angst bekommt den kürzeren zu ziehen (hehehe) gehen einige in den Angriff.

Dazu kommt dass sich viele mittlerweile, PR sei gedankt, sogar schon mit Firmen oder Marken identifizieren ('Ich würde nieee was anderes fahren als einen Mercedes!').

Vielleicht könnte man über sowas ja eine wissenschaftliche Arbeit schreiben. Wär sicherlich für die Soziologen und Psychologen unter uns interessant.

Edit: Wahnsinn, gibts sogar schon: http://www.marcuswertz.de/MA_MarcusWertz.pdf

Wikipedia sei dank und sogar von meiner alten Uni. Da schwillt mir vor Stolz ja fast schon die Brust.
 
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