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Kindesmissbrauch

tomk hat folgendes geschrieben:
@ Madcell

Geistige Gesundheit des Täters ändert nichts an der schwere des Verbrechens was das Opfer zu tragen hat.
Womit wir wieder bei Täter- nicht Opferschutz ankommen.

Ich bezog mich hier auf konkrette Fälle.
Sexueller Mißbrauch von Schutzbedürftigen oder körperlich Unterlegenen.
Übertriebene Gewalt gegenüber Dritten.
Das stimmt, erst einmal ist der Tatbestand natürlich objektiv vorhanden und nicht wegzudiskutieren. Im Strafrecht werden aber dann neben dem Tatbestand auch noch Rechtswidrigkeit und Schuldvorwurf geprüft.
Rechtfertigungen dürfte es hier nicht geben (also so etwas wie Notwehrsituation oder Nothilfe).
Allerdings ist bei eingeschränktem Geisteszustand unter Umständen der Schuldvorwurf ein milderer. "Verminderte Schuldfähigkeit" lässt dann das Strafmaß schon mal niedriger ausfallen, weil man jemandem, der einfach nicht versteht, was er angerichtet hat, nicht ein so schwerwiegender Schuldvorwurf gemacht werden kann wie jemandem, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist und dem man einen klaren Vorsatz nachweisen und volle Schuldfähigkeit attestieren kann.

Klar ändert das für das Opfer leider nichts an seiner Situation und den Folgen der Tat.
 
madcell hat folgendes geschrieben:
Am Rande möchte ich darauf verweisen, dass es auch in DEINE Sorgfaltspflicht fällt, deine Kinder ordentlich aufzuklären und zu (be-)schützen. Natürlich soll sich so ein Kerl nicht auf Kinderspielplätzen rumtreiben. Aber das heißt nicht, dass er nicht arbeiten und essen und schlafen können soll, wie jeder andere Mensch auch.

Wenn du mich fragst, sind Sexualstraftäter SCHWEINE (im Sinne des Schimpfwortes) und perverse Treibtäter. Aber es sind weiterhin menschliche Wesen.

Ich will jetzt auch niemanden weiter in Schutz nehmen, denn grundsätzlich bin ich natürlich der Meinung, dass so ein Kerl weit weg von Kindern leben sollte.

Dass habe ich auch nicht bestritten (dass er nicht normal arbeiten gehen darf, etc.), bzw. nicht dass Gegenteil b ehauptet (dass auch die Eltern Ihren Teil beitragen muessen)!

Mir ging es vor allem um diesen Teil deines textes:
>>Doch (gesellschaftliche) Vorverurteilungen und die Ächtung von Ex-Strafvollzugsinsassen halte ich teilweise für arg übertrieben. [...] Dass ein Sexualstraftäter nicht unbedingt Arzt oder Psychologe zu sein hat, ist mir sehr ersichtlich. Doch wieso nicht Biologe oder Geologe?(
 
tomk hat folgendes geschrieben:

Selten so einen Schwachsinn gelesen.

Deiner Argumentation nach sollte man sofort alle Gefängnisse, und die Justiz gleich mit abschaffen.


Du solltest schon meine ganzen Texte lesen und nicht einzelne Sätze aus dem Kontext reißen.

Aber nur als Beispiel:

In Schweden gibt es keine Jugendgefängnisse.
Das wirkt sich nicht negativ auf die Anzahl der Verbrechen aus, soll heißen es gibt dort nicht mehr Jugendstraftaten.

In Massachusetts (wenn man das so schreibt) gab es in den 80´er Jahren mal etwas ähnliches.
Aus Geldmangel mussten man dort über viele Jahre alle Jugendgefängnisse schließen.
Auch dort hatte die Tatsache, dass man jugendliche Täter nicht einsperren konnte, nicht die geringste Auswirkung auf die Anzahl der Straftaten die von Jugendlichen begangen wurden.

Gefängisse sind nur in den seltensten Fällen wirklich nötig und Strafen haben auf die schweren Gewaltverbrechen keinerlei Auswirkung.
Natürlich gibt es einige Menschen die eingesperrt werden müssen, aber die Gleichung: Höhere Strafen gleich weniger Verbrechen ist blanke Stammtischpolemik und weder wissenschaftlich noch in der Praxis haltbar.

Diese These gilt nur für gewisse Straftaten, in keinem Fall für Gewaltverbrechen und schon gar nicht für Triebtäter.
Wenn ein Mensch einen Mord begehen will, wird er diesen begehen, egal ob er dafür 10 Jahre bekommt oder 30 Jahre.
 
madcell hat folgendes geschrieben:

Sieben Jahre auf Steuerhinterzug? Und ein Jahr auf Bewährung wegen sexueller Nötigung? Andersherum wäre da schon angebrachter...

Du darfst dabei nicht vergessen, dass dies nicht immer so ist und schon gar nicht die Regel ;)
 
madcell hat folgendes geschrieben:

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die schweren Verbrechen allein durch höhere Strafandrohung zurückgehen würden.


Würden sie auch nicht, das ist sicher.

Die höheren Strafen alleine schrecken doch niemanden ab. Mir persönlich würde schon beim Gedanken anders werden einen Monat im Bau zu verbringen, da bräuchte es gar keine jahrelange Haftstrafe.

Ich denke das wird den meisten hier kaum anders gehen, dennoch passieren Straftaten. Die Täter denken, glaube ich, im Moment der Tat an alles aber nicht an die Folgen.

Gerade bei Sexualstraftätern muss man zudem auch noch sagen das die oft krank sind und wahrscheinlich überhaupt über gar nichts mehr wirklich nachdenken.

Sexualstraftäter sind eine Spezies für die ich persönlich absolut nichts übrig habe, ich denke auch die meisten sind so ziemlich untherapierbar und müssten eigentlich lebenslänglich in Behandlung bleiben, da sie sonst eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen.

Bei vielen anderen Straftaten muss man sagen das da inzwischen teilweise sehr interessante Tatsachen festgestellt wurden. So werden z.B. von jugendlichen die sich im sog. offenen Vollzug befanden wesentlich weniger später rückfällig als bei denen die in den geschlossenen Vollzug gesteckt wurden.

Es gibt Leute die sagen das erst der Knast die echten Verbrecher hervorbringt. Und wer für 20 Jahre weggesperrt und dann wieder ins Leben entlassen wird, der weiß doch gar nicht mehr wie er zurechtkommen soll. Die Aussicht auf Arbeit ist auch eher nicht gegeben, die meisten haben nach solchen Haftstrafen erst recht nichts mehr zu verlieren.

Eine höhere Strafe muss also nicht immer das beste sein, auch wenn das Volk natürlich schnell mal danach schreit jedem die Eier abzuschneiden oder für 50 Jahre in den Bau zu schieben.
 
@tomk

Das sind nunmal die Zahlen, dafür das du keinen Straftäter kennst der wieder straffällig wurde kann ja keiner was.

Ich kenne auch keinen Vergewaltiger persönlich, dennoch gibt es welche. ;)

Ganz davon abgesehen weiß ich ja nicht wieviele Knackis du so kennst, ich hatte mal einen im näheren Bekanntenkreis, genauer gesagt der Freund meiner Schwester. Der wurde mal wegen schwerer Körperverletzung für ein paar Monate eingebuchtet, hat dann irgendwas geklaut, bekam eine Bewährungsstrafe und verstieß dann irgendwann gegen seine Auflagen.

Der Junge wurde also trotz Knast sehr wohl wieder straffällig und die Zahlen sagen ganz klar das er da kein Einzelfall ist.

Ich persönlich bin nur froh das meine Schwester dann auch irgendwann zur Vernunft gekommen ist und sich einen neuen gesucht hat der das komplette Gegenteil zu ihm darstellt. Das allerdings auch erst nachdem sie für ihn einen Handyvertrag unterschrieben hat den er nicht zahlen konnte und für den sie nun bis heute aufkommt.

Wie dem auch sei, man kann es drehen und wenden wie man will. Die meisten Straftäter werden nach ihrem Knastaufenthalt wieder straffällig, ausnahmen gibt es immer wieder das ist vollkommen klar. Aber das die reine Androhung einer Strafe ausreichen würde um die Leute von dieser abzuhalten, das ist definitiv nicht der Fall.

Du sagst ganz klar das du nichtmal einen Tag im Knast verbringen willst, was also treibt jemanden dazu dennoch eine Straftat zu begehen ? Die Strafen mögen hierzulande in vielen Fällen vielleicht zu gering eingeschätzt werden, länger als einen Tag geht man jedoch immer in den Bau wenn man dazu verurteilt wird.
 
tomk hat folgendes geschrieben:

Wenn ich deine "ganzen" Texte lese, kommt mir das kotzen von deinem Gutmensch Geschwafel...

Tja alter Mann....wenn ich ein Gutmensch bin dann bist du ein Arschloch :D

Oder wie soll ich solche Aussagen sonst verstehen? ;)

Unterhalte dich mal mit nem Ex-Knasti, weißt du was er dir in 80% aller Fälle sagen wird:

Da geh ich nie wieder rein.

Das sind Fakten, und nicht dein pseudowissenschaftliches Gelabere.

Ich unterhalte mich fast jeden Tag mit Ex-Knastis ;)
Und natürlich sagen die, da geh ich nie wieder rein.
Und?
Die meisten tun es dennoch.
Die meisten begehen erneute Straftaten, werden wieder verurteilt.
Kommt jedoch auch auf die Straftat an.
Mörder werden ohnehin so gut wie nie rückfällig.
Gerade mal 0,7%
Bei Dieben liegt die Rückfallquote bei über 70%
Bei Sexualdelikten bei ca. 30-40%.

Die Rückfallquoten haben nun natürlich nichts mit dem Gefängnis zu tun.
Kein Mensch glaubt heutzutage noch, dass Gefängnisse eine positive Wirkung auf Täter haben, bzw. nur auf die wenigsten Täter.

Über solche Gedanken ist man längst hinaus.
Das Mörder z.B. fast nie rückfällig werden liegt eher weniger an der länge der Inhaftierung, sondern an der Art des Verbrechens.
Mörder sind i.d.R. Beziehungstäter, es hat einen genauen Grund, warum sie ihr Opfer getötet haben.
Und natürlich kann man sein Opfer nur einmal töten ;)

Die Gründe für Rückfälle liegen vor allem darin, wie Menschen nach ihrer Haft sozial gesichert sind.
Ein ausreichendes Maß an Arbeit, Geld und sozialen Beziehungen sind die größten Rückfallverhinderer ;)

Selbst bei Triebtätern ist das so, wobei diese Faktoren da allein nicht ausreichen, weil es meist ein Problem ist, welches in der Psyche verankert ist.
Weshalb dort nur Therapien helfen können, was natürlich die zuvorderst genannten Gründe nicht unwichtig macht.


Deine statistischen Vergleiche sind in keinster Weise übergreifend auf andere Kulturen, Mentalitäten und Sozialstrukturen anwendbar.

Doch, sind sie ;)
Was ich sage wurde überall auf der Welt soziologisch und psychologisch geprüft und bewiesen.

Oder erklär mir mal warum die Bürgermilizen in Afika, die absolute Selbstjustiz ausüben, die Vergewaltigungsrate tief in den Keller gedrängt haben.

Weil es die Bürgermilizen nun selbst sind, die die Vergewaltigungen ausüben?
Nach wie vor ist Afrika ein Land mit der höchsten Verbrechensrate.
Auch die Selbtsjustiz gehört natürlich dazu.

Oder woher willst du bitte wissen,

dass die Todesstrafe in Amerika nicht schon etliche Morde im Vorfeld verhindert hat?!

Habe ich schon gesagt.
Die Verbrechensrate ist in Staaten in den USA mit Todesstrafe nicht geringer als anderswo oder kaum unterschiedlich.
Als die Todesstrafe hier und dort abgeschafft wurde gab es keinen Anstieg von Verbrechen.
Und die Beispiele von der abschaffung der Jugendgefängnisse habe ich auch schon mehrfach genannt.

Wie ich vorher schon ausführte, gehören Triebtäter bei denen keine Aussicht auf Besserung besteht, lebenslang in eine geschlossene Psychatrie eingewiesen. Die Kriterien zu einer Wiederfreilassung knüppelhart geregelt.

Da habe ich kein Problem mit und das ist in vielen Fällen auch schon längst gängige Praxis.
Ausnahmen gibt es und wird es auch immer geben.

Wir sollten einfach verstehen, dass die Justiz in Form der Strafe nur äußerst geringe Auswirkungen auf schwere Verbrechen hat.
Bei kleineren Delikten funktioniert deine Theorie.

Du kannst für Diebstahl pauschal 40 Jahre Knast geben.
Das hilft, dass würde Wirkung zeigen.
Oder für Verkehrssünder.
Einmal zu schnell gefahren, sofort 10 Jahre Haft.
Das würde auch funktionieren.

Nicht das wir das tun sollten, aber es würde Wirkung zeigen.

Bei Gewalt- und Sexualverbrechen zeigen hohe Strafen erwiesener Maßen keine Wirkung.
Was nicht heisst, dass wir sie ganz abschaffen können.
Das würde sich zwar nicht negativ auf die Täter auswirken, aber negativ auf Menschen wie dich, die dann sicher Amok laufen würden ;)

Strafen dienen auch dazu, einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu bewirken und bei der Bevölkerung die Illusion von Gerechtigkeit entstehen zu lassen.

Kein Mensch glaubt heutzutage noch, dass er durch hohe Strafen bei diesen Tätern etwas bewirken könnte.
Damit können höchstens Politiker Wahlkampf machen und auf Bauernfängerei gehen.
Zu mehr ist das nicht gut ;)
 
@Silverhawk


Ich habe mir jetzt die Zeit genommen um ein Bild von deiner Meinung zu machen.
Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, diese Taten schönzureden , in dem man sagt, höhere oder stärkere Strafen helfen nichts.

Was hilft dann ?
Sag es mir..

Hast du ein Kind ??
Möchtest du mal Kinder haben ?

Was würdest du tun, wenn ein "Wiederholungstäter" sich an deinem Kind zu schaffen machen würde ? (Ich hoffe, du erleidest diesen Schmerz nicht, dass wünsche ich niemanden)

Hilft dir dann deine objektive Haltung gegenüber dem Gesetz, der den Mörder deines Kindes nur auf 1 Jahr Bewährung verurteilt ????

Hör damit bitte auf.
Ich habe selber einen Sohn.
Und ich schwöre bei Gott, wenn meinem Sohn etwas passieren sollte, wäre ich eiskalt um zu sagen, dass ich den Mörder umbringen würde, egal wann er raus kommt.

Es mag oberflächlich rüberkommen oder voller hass, aber glaub mir , der Täter hätte wohl mehr hass um die Tat zu begehen las ich es habe um ihn umzubringen.
 
Gamer2000 hat folgendes geschrieben:

Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, diese Taten schönzureden , in dem man sagt, höhere oder stärkere Strafen helfen nichts.

Verzeih, aber ich rede diese Taten nicht schön, habe ich nie, werde ich nie.

Es ist kein schönreden, wenn ich darauf hinweise, dass manche Dinge nicht helfen.
Wenn du genau hinter diese Aussage siehst, kannst du da nur eines lesen, nämlich, dass ich versuche die Frage zu beantworten, wie man verhindern kann, dass es zu solchen Taten kommt.



In Teilen habe ich schon versucht das zu klären.
Manche Teile sind einfach:

Zum einen brauchen wir ein flächendeckendes Netz von Beratungsstellen, an das sich Menschen wenden können, die befürchten bei sich Neigungen zu sehen die in Richtung Gewaltphantasien, pädophillie oder Vergewaltigungsphantasien gehen.

Weiterhin dürfte es bei solchen Taten keine Bewährungsstrafen mehr geben.
Vielmehr müsste immer eine so hohe Strafe verhangen werden, dass sie nicht zur Bewährung ausgesetzt werden kann, also ein mindesstrafe von 3 Jahren, derzeit liegt die Mindesstrafe je nachdem bei max. 2 Jahren.

In dieser Zeit dürfen diese Menschen jedoch nicht nur weggesperrt sein, sie müssen mit therapeutischen und pädagogischen Mitteln "bearbeitet" werden, so lange es möglich ist.

Die meisten Triebtäter werden auch heutzutage noch untherapiert entlassen.
Und das ist imo ein viel größerer Missstand als geringe Strafen.
Sicher, manche wollen sich nicht Therapieren lassen, aber wieder andere bekommen diese Möglichkeit gar nicht.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft jedoch unseren direkten Umgang mit diesen Tätern.
Es liegt zumindest Teilweise an uns, dass diese Menschen sich nicht trauen ihre Probleme anzusprechen BEVOR es zu einer Tat kommt.
und das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt welche Aussagen wir ihnen generell entgegen bringen.

Wir müssen uns mit der Tatsache abfinden, dass es solche Menschen gibt und auch immer geben wird.
Das können wir nicht verhindern.
Und auch Eltern müssen sich mit Tatsache "anfreunden" das ihre Kinder nicht nur Opfer werden können, sondern auch Täter.
Und die Eltern, aber auch wir anderen, müssen versuchen eine Atmosphäre zu schaffen die es diesen Menschen ermöglicht sich ohne Bedenken Hilfe zu suchen BEVOR es zu Taten kommt.

Die meisten Menschen die diese "Neigungen" bei sich feststellen suchen sich keine Hilfe und ich denke zumindest, dass wir daran nicht ganz unschuldig sind.



Was würdest du tun, wenn ein "Wiederholungstäter" sich an deinem Kind zu schaffen machen würde ?

Das kann ich dir nicht sagen, aber das spielt auch keine Rolle.
Selbst wenn ich dann Amok laufen und den Kerl (oder die Frau ;) ) dann umbringen würde...was würde das heißen?

Würde das bedeuten, dass das was ich sonst sage falsch ist?
Wohl nicht, oder?

Es geht also nicht darum was ich tun würde, es geht darum herauszufinden was am besten hilft.


Hilft dir dann deine objektive Haltung gegenüber dem Gesetz, der den Mörder deines Kindes nur auf 1 Jahr Bewährung verurteilt ????

Mörder werden nicht zu 1 Jahr verurteilt ;)
Aber ich weiss was du meinst und ich habe bereits oben geschrieben, dass ich in solchen Fällen nicht viel von Bewährungsstrafen halte.
Auch habe ich geschrieben, dass es nicht um mich geht und auch nicht um mich gehen darf.


Es mag oberflächlich rüberkommen oder voller hass, aber glaub mir , der Täter hätte wohl mehr hass um die Tat zu begehen las ich es habe um ihn umzubringen.

Mag sein, aber auch das spielt keine Rolle.
Das Menschen nach einer solchen Tat solche Gedanken und Gefühle haben lässt sich sicher nicht abstellen.
Aber auch darum geht es nicht.

Du redest von einer persönlichen Ebene, aber ich denke du weisst, dass es eben nur persönlich ist und das du mit deiner evtl. Handlung niemandem helfen würdest, nicht einmal dir selbst.

Womit ich deine Gefühle nicht schlecht reden will.
Aber ich rede gerade nicht von Emotionen, sondern versuche Lösungen zu sehen.
 
Gamer2000 hat folgendes geschrieben:

Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, diese Taten schönzureden , in dem man sagt, höhere oder stärkere Strafen helfen nichts.

Inwieweit werden denn die Taten schön geredet, wenn man sagt höhere Strafen helfen nichts? Hat doch überhaupt nichts miteinander zu tun.

Man sollte einsehen, dass die Dinge die einem als erstes in den Sinn kommen, wenn man sich in die Lage der Opfer oder ihrer Angehörigen versetzt, nicht die Dinge sind die einer Gesellschaft am meisten nutzen.

Der Verbrecher begeht die Tat natürlich immer in der Annahme nicht erwischt zu werden und sich nicht verantworten zu müssen. Darum hilft es auch nichts wenn die Strafen noch so hoch sind, weil einfach nicht das Abwiegen stattfindet zwischen "Nutzen" des Verbrechens und negativen Auswirkungen der Strafe, dem Risiko und den Chancen.
Bei Kleinigkeiten wie Falschparken oder Schwarzfahren, mag man sich sowas noch ausrechnen, aber schon bei anderen relativ kleinen Sachen wie Ladendiebstahl denkt sich kein Verbrecher mehr sowas wie "Wenn ich Sachen im Wert von 500 Euro klauen kann ehe ich einmal erwischt werde, dann lohnt es sich ja trotzdem!".
Ebenso wird ein potentieller Mörder/Vergewaltiger der z.B. 5 Jahre Strafe zu erwarten hätte sich nicht denken "Hmm, nur 5 Jahre, das geht ja noch. Ich lass es mal drauf ankommen." Das wäre nämlich der Umkehrschluss aus den Dingen die hier manche Äussern in Bezug auf höhere Strafen.

PS:
Solche Äusserungen wie das typische "Schwanz ab" das man hier ja auch gelesen hat, tragen doch nur dazu bei das Thema noch mehr zu tabuisieren, und irgendwelchen Pädophilen noch mehr die Angst einzujagen sie würden sofort gelyncht wenn sie sich mit ihrem Problem an irgendwen wenden würden.
Im Endeffekt trägt das also nur zur Problematik bei, da es Pädophile zwingt mit ihrem Problem allein zu bleiben während sich der Frust immer weiter aufstaut. Bis es sich dann irgendwann entlädt in Dingen wie den hier erwähnten.
Finde ich also nicht sehr weitsichtig, die Aussagen von Leuten wie GameFreakSeba z.B.
 
Hallo erstmal
Meiner Meinung nach, kann man nicht wirklich etwas dagegen tun, dass eben Kindesmissbrauch vorgebeugt werden kann. Wie viele Pädophile leben unter uns, von denen man gar nichts weiß. Ich mein, man kann ihnen ja ihre Neigungen nicht ansehen. Man kann sie für unseren Augen ja auch nicht Kenntlich machen, denn dann würden direkt wieder Vergleiche mit dem dritten Reich in die Wege geleitetwerden. Aber man sollte diese Menschen unter Beobachtung stellen, so dass sie sich zu festen Zeiten und in Regelmäßigen Abständen bei den Behörden und Ärzten zu melden haben. Zudem weise ich auf die Möglichkeiten hin, die in Polen neuerdings an der Tagesordnung stehen. Ich denke hierbei an die aktuelle chemische Kastration, die bei Kinderschändern angewendet werden, die Minderjährige unter 15 Jahren missbraucht haben. Dies wäre vielleicht ein weiterer Schritt für den Schutz unserer Kinder. Natürlich kann man sich dabei auch nicht hundert Prozentig sicher sein, dennoch kann man schon einmal sagen das man alles mögliche getan hat, was in seiner Macht steht. So kann vielleicht die Zahl der Rückfälle gemindert werden, aber dennoch sehe ich auch dies nicht gerade als eine Dauerlösung. Ich möchte hier natürlich niemanden in Schutz nehmen, aber man kann auch in Sachen Strafen nicht immer alles richtig machen. Aber man sollte wirklich noch einmal darüber nach denken, für was man hier Strafen verhängt, denn es kann einfach nicht sein, dass wenn ich etliche Kinder missbrauche ein niedrigere Strafe bekommen, als wenn ich eines von ihnen Töten würde. Ich möchte den Sachverhalt hier wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen, also bitte nicht falsch verstehen, doch ich sehen hier wirklich keinen Sinn. Wenn ich viele Kinder missbrauche und deren Leben nach einander kaputt mache und ihnen somit einen Schicksalsschlag nach den anderen verpasse, ist es halb so schlimm, als wenn ich ein einziges Leben komplett auslösche??? Irgendwo muss ich diese Sicht der Dinge nicht wirklich verstehen... Aber wenn man mal auf das Thema Therapien zu sprechen kommt, kann ich nur dazu sagen, dass diese fast jedem Straftäter angeboten werden. So gesehen liegt es an vielen Pädophilen selber, dass sie die angebote Hilfe ablehnen und denen kann nun dann auch nicht mehr wirklich geholfen werden. Aber wenn ich persönlich ehrlich bin, kann ich mich in Solchen Dingen wie Kindesmissbrauch nie in die Lage des Täters versetzen, auch wenn mein eigenes Kind der Täter wäre. Vielleicht wäre ich in dieser Situation nicht wirklich für die Todesstrafe, da es sich hierbei um mein eigen Fleisch und Blut handelt, aber dennoch würde ich auch nicht traurig sein, wenn man bei meinem Kind die chemische Kastration durchführen würde.
 
Chewbacca hat folgendes geschrieben:


Man kann sie für unseren Augen ja auch nicht Kenntlich machen, denn dann würden direkt wieder Vergleiche mit dem dritten Reich in die Wege geleitetwerden.

Wäre das denn so abwegig?

Aber man sollte diese Menschen unter Beobachtung stellen, so dass sie sich zu festen Zeiten und in Regelmäßigen Abständen bei den Behörden und Ärzten zu melden haben.

Das wird auch heutzutage schon gemacht.
Man darf es nur nicht übertreiben.
Zu viel Kontrolle führt öfter zu Rückfällen, als das sie sie verhindert.

Zudem weise ich auf die Möglichkeiten hin, die in Polen neuerdings an der Tagesordnung stehen. Ich denke hierbei an die aktuelle chemische Kastration, die bei Kinderschändern angewendet werden, die Minderjährige unter 15 Jahren missbraucht haben. Dies wäre vielleicht ein weiterer Schritt für den Schutz unserer Kinder.

Nein.
Es wird zwar immer noch gemacht, man weiss aber mittlerweile, dass weder eine chemische noch eine tatsächliche kastration irgendetwas bringt.
Der Trieb sitzt im Kopf, nicht weiter unten.



denn es kann einfach nicht sein, dass wenn ich etliche Kinder missbrauche ein niedrigere Strafe bekommen, als wenn ich eines von ihnen Töten würde. Ich möchte den Sachverhalt hier wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen, also bitte nicht falsch verstehen, doch ich sehen hier wirklich keinen Sinn. Wenn ich viele Kinder missbrauche und deren Leben nach einander kaputt mache und ihnen somit einen Schicksalsschlag nach den anderen verpasse, ist es halb so schlimm, als wenn ich ein einziges Leben komplett auslösche???

genau das darf man eben nicht machen.

Mord muss die Tat sein, die mit der höchsten Strafe einhergeht, würden wir andere Dinge wie Vergewaltigung oder Körperverletzungen mit den gleichen Strafen belegen, würde das die Opfer in höchstem Maß gefährden.

Kein Täter, der weiss, dass er für eine Vergewaltigung die gleiche Strafe bekommt wie für Mord hat einen Grund sein Opfer am Leben zu lassen.
Es droht ihm ja ohnehin die Höchsstrafe, in beiden Fällen.
Also kann er sein Opfer auch töten und minimiert so sogar noch das Risiko erwischt zu werden.
ist ja immerhin der Haupzzeuge, der dann nicht mehr gegen einen aussagen kann.

Weiterhin:
Natürlich kann solch eine tat das Leben des Opfers zerstören.
Aber das können in gleichen Sinne auch Taten wie Körperverletzungen, Raub oder Mobbing.
Sollen wir dafür auch Lebenslang verhängen?


Aber wenn man mal auf das Thema Therapien zu sprechen kommt, kann ich nur dazu sagen, dass diese fast jedem Straftäter angeboten werden. So gesehen liegt es an vielen Pädophilen selber, dass sie die angebote Hilfe ablehnen und denen kann nun dann auch nicht mehr wirklich geholfen werden.

Es stimmmt nicht, dass den meisten Tätern eine Therapie angeboten wird, es sind nur die wenigsten.
Ansonsten hast du mit den Therapieablehnern aber recht.
 
Es geht nicht nur um die Erziehung des Täters, sondern meiner meinung nach genauso um Sühne gegenüber der Gesellschaft. Hier wieder ein Kandidat, der schon ewige Zeit im Knast verbracht hat und trotzdem wieder frei herumlief, um eine Frau zu vergewaltigen und lebenslang mit einem Biss zu zeichnen.

Warum, frage ich, war der Vogel nicht schon vorher in sicherheitsverwahrung - weil es kein Hinweis auf eine folgende Sexualstraftat gab? Man darf sich nicht ausmalen, dass die Freundin/Frau/Tochter in der Opferrolle landen könnte.

MÜNCHEN Er ist der wahr gewordene Albtraum jeder Frau. In einer Neuhauser Tiefgarage schlug Thomas H. (43) am 26. Juli 2009 zu. Der Obdachlose fühlte sich durch eine Autofahrerin, die ihren Wagen parkte, im Schlaf gestört und ließ sein unschuldiges Opfer seine Wut grausam spüren. Tanja K. (Name geändert) hatte gegen den 85-Kilo schweren und einschlägig vorbestraften Mann keine Chance. Er beraubte und vergewaltigte die Frau, schlug sie immer wieder mit der Faust ins Gesicht und biss sie in die Wange. Der Biss ist bis heute zu erkennen.

Genau diese Narbe aber empfindet die 36-Jährige als „großes Mal“, das sie ihr Leben lang mit sich rumtragen muss, berichtet ihre Anwältin Antje Brandes. „Die Narbe ist das erste, was ich morgens im Spiegel sehe und das letzte am Abend“, schrieb die Finanzbeamtin. Die einst so ehrgeizige Beamtin hat sich gänzlich zurückgezogen. München – den Ort ihres großen Traumas – hat sie für immer wieder verlassen, ihre Karriere- und Familienpläne aufgegeben und sich im Bayerischen Wald niedergelassen.

Thomas H., der eine lange Latte auch einschlägiger Vorstrafen vorzuweisen hat und bereits 24 Jahre im Knast verbracht hat, ersparte der Frau immerhin den Auftritt als Zegin. Er gab die Anklage uneingeschränkt zu und entschuldigte sich für die „widerwärtige Tat“. Er könne sich selbst nicht erklären, warum er so „ausgeflippt“ sei.

Der Frust über sein verpfuschtes Leben mag ebenso eine Rolle gespielt haben wie die acht Flaschen Bier, die er den Tag über getrunken hatte: „Wenn ich trinke, werde ich streitbar und aggressiv.“ Er habe sich immer Kinder gewünscht. Sein Opfer fragte er zwischen zwei Faustschlägen, ob sie Kinder habe. „Ich wollte wissen, ob sie glücklich ist.“

Quelle: http://www.abendzeitung.de/muenchen/191130
 
@tom

Ich kann Dir hier nur voll zustimmen. Trotzdem wird die Meldepflicht für Sexualtäter mit der Höherbewertung des Persönlichkeitsrechts des Täters abgelehnt.

Die Argumentation, die ich in letzter Zeit öfters hören muss, Pedophile würden sich ja schliesslich ihre Neigung auch nicht aussuchen und man müsste Verständnis für den Druck haben - das geht mir persönlich zu wesentlich zu weit. Jeder von uns hat einen Sexualtrieb, ich wette jeder hat seine persönlichen Fantasien, die nicht unbedingt gesellschaftsnormgerecht sind, aber den Trieb mit psychischer oder physischer Gewalt gegen Kinder (und andere Opfer auszuleben) ist immer noch eine bewusste Entscheidung.

Gute Diskussion übrigens, wir sind schon auf Seite vier des kritischsten Themas, dass man so online diskutieren kann, und haben uns noch nicht mit phantasievollen Todesdrohungen bedacht....
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:


Ich kann Dir hier nur voll zustimmen. Trotzdem wird die Meldepflicht für Sexualtäter mit der Höherbewertung des Persönlichkeitsrechts des Täters abgelehnt.
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Deswegen sicher nicht (nur) ;)

hauptsächlich geht es darum Lynchjustiz vorzubeugen und auch darum Rückfälle zu verhindern.
Mit so einer öffentlichen Brandmarkung wird man eher taten provozieren als verhindern.



Die Argumentation, die ich in letzter Zeit öfters hören muss, Pedophile würden sich ja schliesslich ihre Neigung auch nicht aussuchen und man müsste Verständnis für den Druck haben - das geht mir persönlich zu wesentlich zu weit. Jeder von uns hat einen Sexualtrieb, ich wette jeder hat seine persönlichen Fantasien, die nicht unbedingt gesellschaftsnormgerecht sind, aber den Trieb mit psychischer oder physischer Gewalt gegen Kinder (und andere Opfer auszuleben) ist immer noch eine bewusste Entscheidung.
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Der letzten Aussage ist nicht zu widersprechen.
Jedoch frage ich mich warum wir versuchen die Frage der Verantwortung so drastisch aufzuteilen.

Wir wollen immer, dass nur einer Schuld hat.
Fähig zu differenzieren sind wir scheinbar nicht, also in dem Sinne, dass die Gründe für solche taten nicht nur beim Täter liegen.

Und es ist ein Unterschied ob du eine Phantasie im sexuellen Sinne nicht ausleben kannst oder ob du gar keine Sexualität ausleben kannst, weil du es nicht darfst.

Das ist natürlich keine entschuldigung, aber mit ein Grund der berücksichtigt werden muss.
 
Hab jetzt nur Seite 1 und 4 gelesen, was ich noch zu dem Thema sagen will:
Was da an Gewaltfantasien gegen Sexualstraftäter auf gängigen Onlineplattformen ausgepackt wird macht mir wesentlich mehr Angst als solche Urteile. Gerichte sind nicht dumm, sie haben den Fall gründlich untersucht und sind eben zu dem Schluss gekommen dass die Gefahr eines Rückfalls nicht gegeben ist. Selbst ich weiß dass ein Rückfall bei dieser Art Verbrechen untypisch ist.
Wenn ich dann irgendwo lese "Schwanz ab" "kreuzigen" "bei lebendigem Leibe verbrennen" oder gar "ins KZ mit denen" mach ich mir eher Sorgen um das Menschenrechtsverständnis unserer Gesellschaft.

Bevor mir jetzt Verharmlosung vorgeworfen wird: Auch ich bin für harte Bestrafung von Gewalt- und Triebtätern, aber es muss nunmal jeder Fall genau abgewogen werden. Nicht immer ist die härteste auch die beste Strafe.
 
Lächerlich, in den USA hatte er mindestens 10 Jahre bekommen. die strafen sind in Deutschland einfach zu mild. Kindesmissbrauch ist so ziemlich das schlimmste Verbrechen, gleich hinter Mord oder Totschlag. Wenn man dann hört, dass dieser 'Sex Opa' nur ein Jahr ins Gefängnis kommt ist das schon ziemlich unverständlich. Und für das Opfer und dessen Familie ist dieses Urteil sicher keine Genugtuung für die tat. Der Junge ist jetzt für sein Leben gezeichnet und dieser Oppa bekommt nur ein Jahr. Traurig, dafür gibt keine Worte mehr.

EDIT: wollen wir mal hoffen, dass die Familie des jungen in Revision.
 
Auszug heute :

Sextäter rückfällig

"Sextäter wurde rückfällig Nach Kindesmisshandlungen ist ein Sexualstraftäter, der 2007 von der Osnabrücker Staatsanwaltschaft zur Sozialarbeit in eine Kita geschickt worden war, erneut rückfällig geworden. Der heute 44 Jahre alte Mann hat in einem Prozess am Landgericht Osnabrück gestanden, dass er während einer dreijährigen Bewährungszeit wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern erneut mehrfach Straftaten begangen hat. Entsprechende Medienberichte bestätigte am Mittwoch eine Sprecherin des Gerichts. Laut Gutachter sei der Mann vermindert schuldfähig, da er an einer Persönlichkeitsstörung leide. Ein Urteil wird am kommenden Mittwoch erwartet."


Was soll man da noch sagen ?
 
dazu is nur zu sagen dass man sich wundert wieso solche leute immer noch wieder freigelassen werden, pädophilie is schlicht und einfach eine art der sexuellen perversion und daher nicht therapierbar! genau genommen kann man den leuten die daran "leiden" nicht mal nen vorwurf machen, ein schwuler sucht sich ja sein schwulsein auch nicht aus, wer der auf sm steht steht da auch nich freiwillig drauf, sondern weils halt nunmal so ist, aber "weggesperrt" gehören sie halt trotzdem, so hart es klingt, da sie nun mal eine gefahr, v.a. für den minderjährigen teil der gesellschaft, darstellen.
 
Und es ist ein Unterschied ob du eine Phantasie im sexuellen Sinne nicht ausleben kannst oder ob du gar keine Sexualität ausleben kannst, weil du es nicht darfst.


Das ist natürlich keine entschuldigung, aber mit ein Grund der berücksichtigt werden muss.

Nein, das lehne ich ab. Gottseidank haben wir Gesetze, dass ein Pedo seine Sexualität nicht ausleben darf.

@all
Grossartige Diskussion, hart im Thema, aber immer sachlich! :)
 
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