Goldene Himbeeren für Paris Hilton und Tom Cruise
Los Angeles - Paris Hilton hat die Goldene Himbeere in der Kategorie "Schlechteste Nebendarstellerin" für ihre Rolle in dem Horrorfilm "House of Wax" gewonnen.
Für Tom Cruise reichte es zwar nicht zum Sieg als "Schlechtester Hauptdarsteller" in "Krieg der Welten", dafür konnte er die Trophäe als "nervendste Zielscheibe der Klatschpresse" in Empfang nehmen.
Mit seiner zur Schau gestellten Begeisterung für seine Freundin Katie Holmes habe Tom Cruise die Auszeichnung mehr als verdient, sagte John Wilson, der Vorsitzende der Stiftung, die den Spottpreis vergibt. "Auf dem Eiffelturm einen Heiratsantrag zu machen und dann wie der Affe Coco auf Oprah Winfreys Couch herumzuhüpfen, deutet wirklich auf ein ernst zu nehmendes Problem hin", sagte Wilson bei der alljährlichen Preisverleihung in Los Angeles.
Weitere Preise gab es für Rob Schneider (Deuce Bigalow: European Gigolo) und Jenny McCarthy (Dirty Love) als schlechteste Hauptdarsteller und Hayden Christensen als schlechtesten Nebendarsteller in "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith". Als schlechtestes Leinwandpaar wurden Nicole Kidman und Will Ferrell in "Verliebt in eine Hexe" augezeichnet.
Die Goldenen Himbeeren - kurz "Razzies" - für die schlechtesten Darbietungen des vergangenen Kinojahres werden traditionell einen Tag vor der Oscar-Verleihung vergeben.