@Garfield
Ich denke als Core-Spiele kann man jemanden bezeichnen, der in Spielen gern eine gewisse Komplexität vorfindet.
Das kann eine große, freie Welt sein.
Das kann eine entsprechende Steuerung sein (meinetwegen auch mit Kinect).
Das kann das Gameplay und die Technik des Spiels sein.
Oder aber eine Kombi aus oben genannten.
Das Problem an dem Bewegungssteuerungen bisher kranken ist doch, das ich mit sinnlosen Gefuchtel und Gesten die Figur auf de Bildschirm bewegen oder zu Aktionen bringen soll.
Eine wirklich sinnvolle Bewegungssteuerung, welche gibt es bisher nicht.
Kinect ist zwar technisch ein interessanter Ansatz, krankt aber schlicht an der mangelnden Resonanz für den Spieler bei ausgelösten Aktionen.
Es ist zwar schön wenn meine Bewegungen nahezu 1:1 übertragen werden, solange ich aber nichts spüre (wenn ich beispielsweise den Ball abfange, gegen die Wand trete, oder ähnliches), solange artet es immer wieder in sinnloses Gefuchtel aus - es fehlen einfach die Reaktionen auf Aktionen - nur das bild reicht nicht aus.
Ich bin nach wie vor der Meinung das Bewegungssteuerung frühestens dann wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann, wenn ich mit 3d Projektionen arbeite - von physischen Reaktionen ganz zu schweigen.
Solange ich auf ein 2D-Bild schaue, auch wenn es Tiefe vorgaukelt, macht Bewegung als Steuerung keinen Sinn, da es nur in rumhampeln und zappeln ausartet.
Selbst die Kopfverfolgung in einem Rennspiel ist aufgrund des 2D-Bildes nur bedingt sinnvoll, da ich bei einer zu großen Bewegung nix mehr erkenne oder ne Krise kriege weil ich meine Augen regelrecht verrenken muß.
Daher ist Bewegungsteuerung bisher nur sinnvoll für Casual-Games, wo ein bissl Gezappel reicht um auf dem Bildschirm eine Reaktion auszulösen.
MfG
Buema