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Wie definiere ich Musik

perfect007

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Eine schwere Frage, vor allem weil die meisten Leute sofort wieder ihren persönlichen Geschmack und irgendwelche Musikstile in die Frage mit reinbringen und somit dann nicht ganz frei die Sache angehen. Wie definiert man Musik, was ist Musik? Aber auch wenn man versucht, die Musikrichtungen wie Techno oder Rock außen vorzulassen, fällt es nicht leicht, eine allgemeingültige Definition zu finden. Das Wörterbuch gibt folgende zwei Definitionen her.

- Lehre der Klangfolgen, Rhythmen usw.
- Tonkunstwerk; aus Klangfolgen bestehendes Stück

Persönlich kann ich mich darin sogar finden, bzw. diese Aussagen unterstreichen.

Die Idee zu dem Topic kam dadurch auf, dass ich mir mal wieder anhören musste, dass die Melodien und der Klang der Musik der Künstlerin Ayu (Ayumi Hamasaki) sich zwar toll anhören, die Sprache, da es japanisch ist, man aber nicht versteht und daher auch die Musik wiederum nicht so toll ist. Ich definiere für mich aber Musik einfach so, dass es Tonreihenfolgen mit irgendwelchen Instrumenten oder „Krachmachern“ und rhythmische Instrumente sind. Sachen wie Songtexte, die Sprache in der Gesungen wird und welche Instrumente im Allgemeinen verwendet werden, ist dabei unwichtig. Einzig allein der Gefallen der Melodie oder der Klangfolgen bewirkt, dass ich es für Musik halte. Daher ist mir eine Sprache zum Beispiel erst mal vollkommen egal. Das man später natürlich auch die Texte anschaut, oder auch genauer hinhört ist ja klar.

Ein weiter Punkt der mich dazu bewogen hatte: Hab letztens eine „Gruppe“ oder halt Künstler gesehen, die einzig allein mit Stöcken, ihren Schuhen, dem Klatschen und einigen weiteren ungewöhnlichen Objekte für mich sogar Musik gemacht haben. Das Ganze klang rhythmisch und hatte einfach eine tolle Wirkung auf mich. Ich fand das Zeugs einfach klasse! Genauso wie die Vorführung „Das Phantom der Oper“ – Freitag vor einer Woche nun zum zweiten Mal gesehen und wieder begeistert, auch wenn es nun absolut nicht meine Musikrichtung wäre. Die Melodien sind klasse und allein die Musik hat schon zum Teil eine beklemmende Stimmung aufgebracht, wo einem hier das Wasser eiskalt dem Rücken herunter lief.

So, nun seit mal ihr dran ;) .
 
Kurzer Comment, was die Wichtigkeit von Text betrifft:

gesprochener/gesungener Text kann für Musikstücke entweder total dominant sein (was wären JBO ohne ihre Texte? 8) ) oder auch gänzlich durch Abwesenheit glänzen. ;)

Natürlich muss sich Musik auch nicht unbedingt konventioneller Instrumente bedienen, um wirklich Musik zu sein (wie hiess noch mal der kanadische Komiker, der den "Bolero" mittels Schreibmaschine und Telefon neu vertont hat? Der war echt gut.. :) ).

Musik kann meiner Meinung nach jedoch nur individuell definiert werden...

Musik ist nicht, was erklingt....
Musik ist, was man in seinem Kopf daraus macht. :)

....nicht von ungefähr kommt auch der Spruch
"Das ist Musik in meinen Ohren." :sun:
 
Ich definiere Musik als eine, für mich, harmonisch und rhytmisch klingende, Klangfolge. Ob mir das nun gefällt was ich da höre oder nicht, is ertmal nebensachen, denn vieles was mir nicht gefällt ist dennoch Musik.
 
Hüni hat folgendes geschrieben:

Kurzer Comment, was die Wichtigkeit von Text betrifft:

gesprochener/gesungener Text kann für Musikstücke entweder total dominant sein (was wären JBO ohne ihre Texte? 8) ) oder auch gänzlich durch Abwesenheit glänzen. ;)

Oki, im Falle von JBO muss ich zugeben, das hier die Texte eine sehr wichtige Rolle spielen ;)

Ansonsten, wenn es nicht auf die Comic oder gar kritisierende Texte (was weiß ich, über das Handeln der Politik oder sonst was) ankommt, steht der Text für mich aber im Hintergrund. Sprich bei "normalen" Songs, die man eigentlich auch in den Charts oder auch in den Clubs hört.
 
@ Hüni
Das war/ist Michelle Courtemache (ob`s richtig geschrieben ist, weiß ich allerdings nicht :D ), aber Du weißt jetzt wieder wer`s war .. ;) ...

@ Topic
Ich weiß nicht, ob ich Musik wirklich definiere, bzw. klassisch definiere, allein schon deshalb weil ich sie nicht höre :eek: sondern fühle - das ist für mich das elementarste dabei. Daher ist es auch für mich schwer darzulegen, wonach ich gehe oder wie ich es definieren würde, da es schlicht aus meiner Warte nicht zu definieren ist; Lexikon hin oder her ;) .
Wichtig ist aber auch die Rhytmik, welche nicht zwangsläufig durch ein Schlagzeug oder wie auch immer erfolgen muss ... die einzelnen Komponenten müssen harmonieren, können aber auch gänzlich unharmonisch zusammen laufen und ergeben doch eine Einheit ... Es darf nicht unausgeoren wirken und wenn es Vocals hat, sollten diese begleitend sein, dominat oder aber wie ein Flüstern - in jedem Fall einfügend, so dass das Gesamte nicht gestört wird ... usw. Tja, und das fühle ich, wenn Musik tönt ... würde ich "nur" hören, würde ich vieles überhöen wollen ;) .

EDIT:
Texte sind wichtig - für mich und daher spielt es in vielen Belangen eine Rolle, ob ich es verstehe oder nicht. Eminem seine Texte, z.B: sind bisweilen mehr als kritisch und regen zum nachdenken an ... die Gruppe America ebenfalls .. oder .. oder .. oder .. gibt viele, viele Bands, bei denen das der Fall ist - und damit gewinnt auch der Text mehr als nur ein wenig Relevanz - allein schon deshalb, da mit ihm - wie sollte es auch anders sein - Emotion ausgedrückt wird ...

Es gibt aber auch genügend Songs, deren Vocals ich nicht verstehe, weil ich die Sprache schlicht nicht kann, und trotzdem fühlt sich das gut an .. ;) .
 
Mir geht es da ein bisschen wie dem lieben WIZ:

Ich höre zwar eine Menge Musik, aber davon gefallen mir vielleicht 2 von 10 Titeln (sei es nun Radio, Stream-Sender, Club oder akustische Begleitung in TV oder Games).

Auf der anderen Seite höre ich eine Menge Geräusche aus der Umwelt heraus, die sich in meinem Kopf zu einer Art Musik zusammen fügen (Fantasie ist ne geile Droge :bigsmile: ), die für mich dann wirklich eine charakterschwere Musik ist.

@CharLu:

Merci Dir, Du hast recht :kiss: , die Schreibweise war mir nämlich auch nicht mehr geläufig... ;)
 
CharLu hat folgendes geschrieben:
EDIT:
Texte sind wichtig - für mich und daher spielt es in vielen Belangen eine Rolle, ob ich es verstehe oder nicht. Eminem seine Texte, z.B: sind bisweilen mehr als kritisch und regen zum nachdenken an ... die Gruppe America ebenfalls .. oder .. oder .. oder .. gibt viele, viele Bands, bei denen das der Fall ist - und damit gewinnt auch der Text mehr als nur ein wenig Relevanz - allein schon deshalb, da mit ihm - wie sollte es auch anders sein - Emotion ausgedrückt wird ...

Ist es aber nicht auch so, dass man eigentlich erst mal die Klangfolge vernimmt, einem das Lied gefällt oder nicht und dann erst auf den Text schaut? Fall Eminem: Stell dir doch nur mal vor, die gleichen Texte würden nun im Stil der Kelly Family oder gar der Wildecker Herzbuben (wie auch imemr die geschrieben werden) vorgeführt werden. Wäre es dann nicht so, dass dir der Song am Arsch vorbei geht, weil einem der Stil und die Art wie das vorgetragen wird, nicht gefällt? Daher bin ich halt dazu gekommen (und daher auch das Topic), das es schwer ist Musik zu definieren, aber die Logik, die in einem Wörterbuch steht und zum Beispiel auch von WIZ hier unterstrichen wurde, doch schon mal nicht schlecht ist.
 
erstmal, lob für die themenwahl...

ich weiss nicht, ob man musik wie formeln in der mathematik definieren sollte...
musik ist nun halt mal nicht alleine eine klangfolge (auch wenn dies das lexikon behauptet - bin sowieso der meinung, dass dazu einfach ein eintrag vorhanden ist, weil wir deutschen einfach alles erklären müssen), sondern sie setzt sich aus so vielen nicht messbaren komponenten (wie stimmung, emotion, gefühl etc.) zusammen...
eine allgemein gültige formel wird es also nie geben, denn jeder "zuhörer" definiert musik einfach immer anders...
 
@ P007
Ich habe von Text gesprochen, nicht von Klagfolge - die ist mir wurscht (wenn es im Inhalt geht).. weil sonst würde ich z.B. Em`s Sachen nicht in einer Jam-Version vernehmen .. die Klagfolgen sind Beiwerk, denn bei Em geht es FÜR MICH nicht um die Mucke sondern um die Texte und damit ist der Hintergrund egal ... und wenn wir schon dabei sind, wie viele Gruppen soll ich Dir aufzählen, bei denen das ähnlich ist?! :bigsmile: ;) Ach ja, und "White America" stelle ich mir mit den Schillerthaler Zipfelfängern recht amüsant vor - das hätte was (siehe meine Erklärung über Stimmigkeit und Unstimmigkeit :D ;) ).

Vielleicht ergänzend noch .. ich bin mit Musik aufgewachsen.. dem Komponieren, dem Arangieren, dem Spielen, dem Erfinden .. usw. Musik ist nicht nur ein Hobby für mich und nicht nur einfach vorhanden - Musik ist meine Passion, so wie für andere das Gamen oder ihre Briefmarken oder wie auch immer ... Ich könnte mich, hätte ich die Zeit, 24/7 damit befassen .. ich bin einfach crazy, was Musik angeht - und für mich gibt es nichts Schöneres. :praise:

@ Tom
Gut gesagt, kommt in die Richtung, die mir persönlich auch einfällt in Kombi mit "definiere Musik", bzw. versuche es ;).
 
:eek: Hätte nicht erwartet, das ich so viel Resonanz auf ein solches Topic bekommen würde :eek: .. find ich aber echt toll.

Ich kann vielen hier zustimmen, was das alleinige Empfinden der einzelnen Person anghet, was und wie man Musik definiert. Das ist auch logisch, ist es doch auch eine Kunst, welche einem Individeum auch erst mal gefallen muss (gilt ja in allen künstlerischen bzw. schöpferischen Bereichen, seien es Bücher, Achtekturen, Malereien oder Filmen).

Es Spielen Emotionen und Gefühle mit (siehe oben Phantom der Oper) aber auch alle anderen Elemente.

Was ich aber weniger verstehen kann, ist die Tatsache, dass man den Klang eines Musikstückes zum Beispiel als sehr gut empfindet, aber aufgrund einer Sprachbarriere den Song wieder nicht gut findet. (War ja einer der Beweggründe des Topics).
Wenn ich dann mal an solche Sachen wie die Tänze und den Rhytmus afrikanischer Musik (Eingebohrenen) oder auch an die Klassik (Bach, Schubert, Strauß, Mozart ... ) denke, die sind auch komplett ohne Gesang und einen inhaltlichen Wert dahinter ausgekommen ;) ...

Aber gut, es scheint zunmindest auch Musik zu geben, die sich nicht aufgrund von Klangfolgen definieren (zumindest der Versuch) lässt. Das wird wohl ein Grund sein, warum ich mit Eminem nichts anfangen kann. Für mich muss der Klang stimmen, der Text ist mir meist erst mal total unwichtig (außer ich höre zum Beispiel rechtradikale Sachen raus oder so, dan verabscheue ich allein des Textes wegen die Musik)

@Tea:
Gute Umschreibungen *respekt* !!!! Und zu Ayu, ich hab keine Ahnung was du mir mit Pentatonik sagen möchtest ;) .. kann sowas eh nicht wirklich aus den Stücken raushören, doch gehört Ayu zu einer der führenden Popikonen in Japan, wobei sie bzw. ihre Remixer auch vieles in den Dance / Technobereich umsetzen, wo es einfach ebenfalls passend ist.
 
Für Otto Normal Chart Verbraucher scheint mir Text erheblich unwesentlicher zu sein, als gemeinhin angenommen. Ich habe oft den Eindruck, das englischsprachige Musik hierzulande nicht von der Hälfte der Leute inhaltlich verstanden, aber trotzdem gekauft (oder heutzutage wohl zeitgemässer gedownloadet) wird. Die Texte können da doch eigentlich nicht sehr wichtig sein?
 
Wie schon mehrfach erwähnt, sit TExt von der Musik abhängig. Bei Techno gänzlich uninteresssant, bei Hip Hop elementar.

Musik muss vor allem gefallen, das ist wohl das wichtigste. Ob sie nun zum tanzen animieren, im Hintergrund laufen oder bei einer bestimmten Stimmung begleiten soll, ist von der Person und vom Moment abhängig.

Manchmal fühle ich Musik, manchmal höre ich sie auch einfach nur. Manchmal möchte ich Musik auch gar nicht fühlen, sondern einfach nur hören oder tanzen und dazu abgehen und eins damit werden...ähm ja, ihr wisst schon:bigsmile:
 
Mir sind Texte und Musik gleich wichtig, es kommt ganz darauf um was für Musik es sich handelt und welcher Interpret gerade sein Bestes gibt. Aus meiner Punk / Industrial Phase habe ich zahlreiche Alben, bei denen es viele Titel gibt, die nur mit Text funktionieren und deren Unterhaltungswert im verstehen desselben liegt. Ein besonders schönes Beispiel für derartige Alben ist zum Beispiel L''etat et moi von Blumfeld. Aber auch bei gutem Rap und Hiphop ist Sprachwitz und -gewandheit mindestens ebenso wichtig wie gute Mucke. Im reinen Pop kann ich dagegen oft auf den Text verzichten, obwohl es auch hier gute Gegenbeispiele gibt, hier fallen mir ganz spontan Roxy Music oder auch Human League:halo: ein.
 
HALLofGAME hat folgendes geschrieben:

[...] englischsprachige Musik hierzulande nicht von der Hälfte der Leute inhaltlich verstanden, aber trotzdem gekauft .... Die Texte können da doch eigentlich nicht sehr wichtig sein?

Unterstreichen würde ich diese These noch mit der Äußerung, dass hiesige Radiosender doch bitte wieder und mind. 40 % (ähnlich dem Vorschlag in Frankreich wieder mehr muttersprachliche Songs zu spielen) deutschsprachige Musik zu spielen, und dies nicht nur zur Pflege des deutschen Sprachgutes sondern auch zum besseren Verstehen. :crazy:

Ob dann allerdings die Texte dann wirklich so viel wichtiger werden? :eek: Ich wage es angesichts div. alter + neuer dt. Songs zu bezweifeln ... auch wenn viele englische Titel nicht unbedingt mit überzeugenden Texten aufwarten, im Deutschen wird das dann nicht wirklich besser. Und bedenken würde ich dann dabei auch, dass das Groh sich doch gar nicht mit Inhalten anfreunden will - also würde es unterm Strich gar nichts ändern ... oder?!

EDIT:
Und spontan kam mir die Frage noch in den Sinn .. "wofür wird dann an den Schulen Englisch gelehrt, wenn das nicht mal (wie es scheint) funktioniert" ??? :0 :nut:
 
Und spontan kam mir die Frage noch in den Sinn .. "wofür wird dann an den Schulen Englisch gelehrt, wenn das nicht mal (wie es scheint) funktioniert" ???

Dieser Frage kann ich nur zustimmen, zumal im normalen Arbeitsalltag Englisch immer wichtiger wird (neben mir halten gerade sechs Herren aus sechs unterschiedlichen Länder eine kleine Konferenz ab und es ist einfacher und billiger, wenn alle Englisch sprechen als Dolmetscher oder Ohrenknöpfe zu Hilfe zu nehmen). Ich bin ja schon ein älteres Semester in diesem Forum und schon in meiner Schulzeit, wurde immer wieder betont das sprachliche Fähigkeiten einmal ein entscheidender Faktor für die berufliche Karriere wird.
 
Du sagst es rams-es .. unsere Officesprache z.B. ist auch Englisch und ich bin froh das ich es kann und das ich damals das "einbleuen" in der Schule auch noch erleben durfte und das ich damit aufgewachsen bin :D ;) ..

.. um die Kurve zum Topic zu bekommen ... aber vielleicht macht es das den meisten Musik-Konsumenten so einfach, dass man eben schlicht nicht auf den Text hört - warum auch? Wenn man den 08/15 Chart-User versucht geistig zu visualisieren, bekommt man doch angesichts des Happenings in den Charts selbst ein klares Bild (mir geht es jedenfalls oft so).. und jegliche Erklärungen verflüchtigen sich so gut wie von alleine ... bzw. werden überflüssig... vor allem wenn ich mir dann "Künstler" *schmerz* wie Eko-Fresh und seine Anhänger vorstelle *schüttel* ... womit auch meine These bestätigt ist, das dt. Liedgut auch nicht der wahre Jakob ist .. ;) .

@ T42
Du erstaunst mich gerade ein wenig .. wollte ich ja vorhin schon los werden ;) .. es macht fast den Anschein Du kennst Dich ein bißchen aus ?! ;) :)
 
.. um die Kurve zum Topic zu bekommen ... aber vielleicht macht es das den meisten Musik-Konsumenten so einfach, dass man eben schlicht nicht auf den Text hört - warum auch? Wenn man den 08/15 Chart-User versucht geistig zu visualisieren, bekommt man doch angesichts des Happenings in den Charts selbst ein klares Bild (mir geht es jedenfalls oft so).. und jegliche Erklärungen verflüchtigen sich so gut wie von alleine ... bzw. werden überflüssig...

@CharLu:
Die Kurve haste aber nicht ganz zum Topic genommen, denn du urteilst mit deinen Geschmack über "Musik", welche dir in dem Fall hier einfach nicht gefällt oder dir nicht viel hergibt. Sollte ursprünglich einfach darum gehen, wie man Musik ganz allgemein definieren kann (was wohl nicht geht, wenn man die vielen Beiträge durchliest) und nicht darüber zu urteilen, ob das nun gute oder schlechte Mucke ist. Ich weiß, das dir die Chartsongs nicht zusagen und kenne ja auch deine Begründungen, doch eigentlich haben die nichts mit der ursprünglichen Thematik zu tun. ;) FAIZIT ... nicht ganz die Kurve bekommen :D

@T42:
WOW, ein gelehrter Musiker (so ungefähr), nicht schlecht. Da habe ich mit dem Topic ja genau dein Nerv getroffen !!!
 
@ P007

Durchdenke Deine Aussage nochmals .. denn es wurde im Zusammenhang mit dem Thema "versuche Musik zu definieren" sehr viel über Text und seine Wichtigkeit bzw. nicht Wichtigkeit gesprochen. Und ich habe lediglich ein Beispiel gebracht (Eko Fresh), der textlich ja wohl nicht unbedingt das Genie ist, oder?! Und hierbei ein wunderbares Beispiel, durchaus, dafür ist, dass der Text einerseits in Sachen Musik gar nicht so wichtig sein kann - würden die Leute das für wichtig nehmen. Andererseits gibt es genügend Leute, denen Text wichtig ist, die aber leider wohl gar nicht so häufig in der Lage sind englische Texte wirklich zu verstehen ... und hieraus sich die Problematik ergibt, dass damit der Text in der Gesamtheit an Bedeutung verliert - was allgemeingültig wohl nicht im Sinne des Erfidners liegt .. :D , und irgendwie ergibt sich daraus eine weitere Zwickmühle ... nämlich die, dass Sinnigkeiten in Musikstücken, die letztlich zu einem guten Gesamtbild beitragen würden, zunichte gemacht werden, weil man sich keine Gedanken an sich darum macht.

Lange Rede, kurzer Sinn.. ich nannte ein Beispiel, das - dann füge ich es an :D - nicht nur aus meiner Warte Beweis dafür ist, dass das Groh sich über die Gedanken und Möglichkeiten, wie sie hier erörtert werden (Klangfolge mit / ohne Text) selbige gar nicht wirklich macht (weil dann auch die Charts - wertfrei - anders ausehen würden, bin ich mir sicher). Hauptsache es macht krach und gut ist .. und das, mein lieber P007, war der Tenor meiner Aussage. ;) Aber davon ab, Du bist ja nicht unbedingt der Textfreund, oder?! ;) :D

@ T42
Bin echt begeistert ... Respekt! :) Und wenn Du das nächste Mal bie uns bist, bitte eine Kostprobe Deines Könnes (und Du kannst das noch) - Klampfe haben wir! :eek: ;) :p
 
teafortwo hat folgendes geschrieben:

Vor längerer Zeit habe ich mich für ca. 2 Jahre der akustischen Gitarre gewidmet. Davon 1 - 1,5 Jahre mit Lehrer, den Rest der Zeit als Auto-Didakt.

Der Unterricht war grundsätzlich gut, aber halt ein bißchen "abgehoben". Ich fand es anachronistisch einerseits schon komplexere Übungen für Fortgeschrittene zu machen, andererseits nicht mal einfache Liedchen selbständig, ohne zuhilfenahme irgendwelcher Akkordvorgaben aus Liederbüchern "auf die Beine stellen" zu können.

Dabei habe ich entdeckt, daß für den Hobbymusiker (Hausgebrauch) ein einziges Pfund "Harmonie-Lehre" bedeutend nützlicher sein kann, als wer weiß was sonst alles. So "schön" das Üben von Blues-Tonleitern auch sein mag *gg* fand ich es bedeutend wichtiger, Quinten-und Quartenzirkel zu kennen. Dann braucht man nicht immer eine Transponier-Tabelle mitzutragen, wenn am Lagerfeuer mal ein Liedchen in einer anderen Tonart begleitet werden soll, in der man es gerade zufällig kennt. Das paßt halt nicht immer zu Stimmlage der Beteiligten.

Vor kurzem habe ich meine Klampfe mal wieder hervorgeholt - ach eine Saite ist gerissen. Beim Spielen auf den restlichen habe ich leider feststellen müssen, daß besonders die Griff-Hand leider des Spielens völlig entwöhnt ist. Da ich nun auch nicht mit anderen Leuten zusammenkomme (wie früher einmal) fehlt natürlich jegliche Motivation. Tja ...


ziemlich ähnlich war es auch bei mir...
zwei jahre unterricht auf einer akustik-gitarre, welcher mich jedoch nicht wirklich begeistern konnte...
also absprung und der zaghafte versuch mit einer e-gitarre, guten vorsätzen und einiger freunde eine band aufzustellen... leider misslang auch dies, was vorallem an unserem damaligen (teenie-)alter und den ständig wechselnden interessen lag...

naja zumindest kann ich heute sagen, ich kann ein wenig rumklimpern und vorallem ICH KANN NOTEN LESEN... das können wahrscheinlich nicht mal die sogenannten musik-superstars von sich behaupten... :bigsmile: :bigsmile: :bigsmile:

ach ja und noch eins wollte ich zu den liedertexten loswerden...
das diese scheinbar wirklich an bedeutung verlieren, sieht man schon alleine daran, dass vielen cd''s heute schon gar kein booklet samt vocals mehr beigelegt werden... :crazy:

auf jeden fall gibt es für mich nichts besseres, als sich mit seinem album-neukauf erst mal auf die couch zu verziehen, um die musik zu hören UND zu lesen :) :)
 
Wie ich Musik definiere???

Ganz simpel:

DIETER B. Productions: *KEINE* (außer die von Fräulein Catterfield :p )

Musik ist:
...überall wo Menschen wirklich singen

...der Song schön ins Ohr geht und für die nächsten Stunden angenehm im Hirn bestehen bleibt

...wo bei den Musikern, Ruhm, Geld usw. erst nach der Qualität der Musik kommt...

...wo Texte eine Bedeutung haben und die Sänger selbst sich derer gewusst sind.

...wo dicke Möpse und knackige Hintern nur noch das Sahnehäubchen oben drauf sind :p

...wo noch echte Instrumente gespielt werden oder zumindestens jemand ein echtes spielen könnte :)

...wo Musik gemacht wird, weil man Musik machen will und der Welt was erzählen will, auch wenn man im Nachhinein keinen Euro bekommen hat...

...hmm

...andererseits können im Rhytmus pochende Fingernägel auf Holzuntergrund genauso Musik sein...

...oder die Imitation von Beat-Elementen mit Hilfe eines Mikrofons und einer Stimme...

Letztlich ist Musik für mich wohl alles was ich gerne höre :)

...daher vielleicht auch der Spruch: "KLINGT WIE MUSIK IN MEINEN OHREN!" :D
 
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