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Volition's Jameson Durall: Befürwortet Blocken von Gebrauchtspielen

Ich finde man kann es drehen und wenden wie man will...

Egal was die letzten Monate ans Tageslicht der (erstmal) nur theoretischen neuen Rahmenbedingungen der Hersteller rund um unser Hobby kommt, es ist negativ.

Entweder es gibt nur noch only Download Titel (für mich defintiv keine Option, vor allem nicht bei den derzeitigen Preisen)....

oder

Der Gebrauchtmarkt wird offensiv angegriffen...
ich sag mal ich bevorzuge immer Neue Spiele, warte eben auf Presisenkungen etc.
Aber wenn man mal seine Sammlung mit einem vergriffenen Titel ergänzen will bekommt man spätestens dann probleme..
entweder man zahlt dann noch drauf oder es läuft wie bei
Resident Evil: The Mercenaries 3D

Da hatte Capcom meiner Meinung echt ein negatives Glanzstück abgeliefert...ein Speicherslot....und der nicht zu löschen...
Okay bei dem neuen 3DS Ableger hat Capcom zurückgerudert....aber das alles sind nur Tests und irgendwann setzen sie das eh alles durch..

Allen vorann natürlich EA....zu diesem geldgeilen Superkonzeern sage ich mal nichts...

Aber um zum Ende zu kommen, ich denke mal dadurch das immer mehr Personen aus der Branche solche Verbraucherfeindlichen
 
Sorry fortsetzung... ;)

verbraucherfeindlichen Dinge toll finden und supporten stehen uns da bestimmt unangenehme Zeiten bevor...
Es gibt leider wenig Leute die im Anflug von Größenwahn und Dollarzeichen in den Augen standhaft sind...
und ey ein sechzig Euro Spiel...dann noch plus zehn oder mehr Euro gebühren für Gebrauchtkäufer....da klingeln die Kassen....
 
Da ich gerne viele Spiele ausprobiere, muss ich allein schon aus finanziellen Gründen davon Abstand nehmen, Spiele immer zum Release zu kaufen. Das halte ich auf die Dauer einfach bei der Menge nicht durch. Und wenn man mir dann eine Weiterverkaufsmöglichkeit oder Tauschmöglichkeit wegnimmt, dann überlege ich mir natürlich sehr viel gründlicher, ob ich überhaupt ein Spiel kaufe. Hier geht es ja um mein Geld und mein Hobby. Es hilft den Publishern nicht, immer wieder rumzujammern und sich zu beschweren. Wenn man mich finanziell trockenlegt, dann muss ich Konsumverzicht üben und sparen. Und dann erreichen sie ihr Ziel auch nicht.
Mein Geld hat einfach irgendwann sein natürliches Ende erreicht und ist dann weg.
Ich kann folgendes machen, um dem entgegen zu wirken:
1.) mit dem Kauf abwarten und später vergünstigt neu kaufen wegen gesenkter Preise -> dann bin ich ein braver Erstkäufer, aber der Umsatz und evtl. der Gewinn fallen für den Publisher niedriger aus. :(
2.) ich kaufe sehr viel kritischer und nur noch die wirklich notwendigsten Spiele -> wieder ein guter Erstkäufer, aber einer, der weniger konsumiert. Das wird dem Publisher auch nicht so recht gefallen, ähnlicher Effekt wie oben. :(
3.) ich kaufe nur noch wenige Titel neu und fast alle anderen gebraucht, oder ich kaufe generell gebraucht oder tausche eben häufiger. -> Beim Tauschen wandern die Spiele einfach unter den Konsumenten, da verdienen Publisher nichts dran, so wie alle anderen Geschäftszweige nichts an Gebrauchtwaren verdienen, wenn sie nicht selber Anbieter sind. Bei den Gebrauchtkäufen oder Verkäufen besteht aber immerhin noch die Chance, dass die Erlöse wieder im gleichen Markt verwertet werden und in den Kreislauf des Spieleneukaufs zu Teilen wieder mit einfließen. :) und :(
Eigentlich keine so schlechte Lösung, aber das will keiner hören.
4.) ich gebe mein Hobby auf und kaufe gar nicht mehr -> gar kein Umsatz mehr, ein Spieler weniger, sauber rausgemobbt! Publisher natürlich trotzdem unzufrieden. :(
5.) ich besorge mir nur noch illegale Kopien -> nö, kommt für mich nicht in Frage, so teuer sind gebrauchte Sachen nicht, wenn man es geschickt anstellt und häufig tauscht, ins Illegale will ich nicht abdriften und dem Hersteller auch keine Möglichkeit geben, seine Argumentation mit den "entgangenen Gewinnen" durch illegale Kopien wieder anzufangen. :(

Fazit: ein durch Gier getriebenes System wird niemals zufrieden sein und immer mehr wollen, jeder Weg wird in noch mehr Unzufriedenheit resultieren. Gier ist eben einfach von Natur aus unersättlich und nicht zu befriedigen.

Die Spielehersteller sollten sich überlegen, ob sie nicht so etwas wie einen Vielspielerpass einführen, der einem regelmäßigen Käufer nicht auch Prämien oder gar mal ein Gratisspiel (nach nachweislich zehn erworbenen) zugesteht, aber für Freundlichkeit ist in diesem System derzeit kein Platz.
Hier muss vermutlich eine Art Super-GAU her, damit wieder ein Umdenken stattfindet.
 
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