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star trek enterprise

G

gamehead

Guest
habe grade ein paar Folgen aus der ersten Staffel gesehen und finde gerade heraus, dass die Serie gar nicht so schlecht war, wie ich sie damals fand ;)...
hab sie wohl zu direkt mit TNG verglichen damals, weil TNG noch nicht soo lang abgesetzt war

den eigentlichen Vergleich müßte man aber wohl, wenn es schon sein muss mit TOS führen, weil Enterprise viel näher an TOS liegt (nicht nur was die Storyline angeht), als als TNG

und bei dem Vergleich steht sich Enterprise dann plötzlich sehr gut! Archer ist zwar kein Kirk aber die "attitude" bringt er manchmal schon mit;)

wie sind sonst hier die Meinungen zu Enterprise so? gibt's Fans?
 
Ha hier! *meld*

Ich fand Enterprise war eine gute Serie, leider hakte es hier und da ein bisschen, und die Serie hatte gerade zu Beginn mit vielen Problemen zu kämpfen.

1. Trekkies/Trekker, die wohl zum großen Teil wohl ultrakonservativen eingestellt sind, siehe aktuell Star Trek 11, und die Serie ignoriert haben bzw. gebasht. Manche wünschen sich wohl lieber eine "Data/Spock" Show.
Dabei hatte die Serie zu Beginn ganz absichtlich ja kein "Star Trek" im Titel.

2. Die Serie ansich hatte (imho) sehr damit zu kämpfen ein Produkt des 20. Jahrhunderts im 21.Jahrhundert zu sein. Also was Drehbücher etc. anging. Einfach kein ordentliches gesamt Konzept irgendwie. Dabei sollte man doch spätestens damals aus Bab5 gelernt haben. (Siehe aktuell BSG)

3. Der Sendeplatz, hier wie auch in den USA einfach nur bescheuert irgendwie.

4. Das Ende, einfach grottig...die letzen folgen waren nur peinlich, Trips tot und natürlich auch die letzte Folge.
So ein Scheiß! Da wird Captain Archer zum Hologramm auf seinem eigenen Schiff. Und statt der Gründung der UFP bekommt man einen stark in den Leim gegangenen Riker.
 
Also ich hab von Enterprise leider nur die erste Staffel und ein paar vereinzelte Folgen der zweiten gesehen.

Ich fand das die Serie zu Unrecht unterging und vorzeitig beendet wurde.

Mir gefiel das Prinzip der zusammenhängenden Episoden sehr gut. Das ist auch etwas, das mich an Babylon 5 so fasziniert und die Serie bis heute für mich zur besten SF-Serie aller Zeiten macht. Ein durchgehender Handlungsstrang über 5 Jahre. Wobei man sagen muss, das die 4. Staffel von B5 eigentlich die 4. und 5. vereint, da das Team dachte sie würden keine 5. Staffel genehmigt bekommen und haben alles deswegen gestrafft.

Egal, es geht um Enterprise. Mir gefielen die Episoden sehr, da es immer oder fast immer eine durchgehende Handlung gab. Die Einzelepisoden fand ich nicht imemr toll.

Aktuell will ich mir Voyager auf DVD besorgen und danach werd ich definitv Enterprise in Angriff nehmen. Für mich eine sehr gute Serie, die meiner Meinung nach einfach zu Unrecht unterging. Ein Problem der Serie war eben auch, das der Markt von Star Trek einfach gesättigt war. DS9 war beendet und Voyager war am Auslaufen und schon warf man die nächste Serie auf den Markt. Zwei, drei Jahre Pause von Star Trek hätten "Enterprise" sicher geholfen bessere Quoten abzustauben.

Zum Ende der Serie kann ich leider nicht viel sagen, da ich wie gesagt nru die erste Staffel und einige Folgen der zweiten Staffel kenne. Für mich aber eine sehr starke Serie, der übel mitgespielt wurde.
 
Ich fand die Serie gut, aber ich bin auch nicht der typische Trekker.

War wohl zu viel Action und zu wenig politisch, philisophisch, wie andere Star Trek Serien. Zudem gab es viele Unstimmigkeiten in Bezug auf die anderen Serien. Ich finde es war ein Fehler ein Serie zu machen, die den anderen vorgreift. Man weiß doch, wie penibel Trekkies sind.

Und dann war da noch Staffel 3. Die Serie lebte davon, den Trekkies zu zeigen, wie denn alles entstanden ist. Der erste Kontakt mit den Klingonen, die Entwicklung der Phaser und des Warpantriebs, die Beziehungen zu den Vulkaniern usw. In Staffel 3 war man dann plötzlich die ganze Zeit in der delphischen Ausdehnung und kloppte sich mit Xindis, von denen man noch nie etwas gehört hat, ebenso von der Ausdehnung. Dadurch verlor die Serie das Star Trek-Prädikat.

Staffel 4 wurde in dieser Hinsicht dann wieder etwas besser aber da war es wohl schon verloren. Viele Zuschauer waren schon weg. Und ja, auch die Veröffentlichungs Politik des US-Senders UPN war nicht optimal, man glaubte scheinbar nie so richtig an die Serie. Wurde kaum beworben, suboptimaler Sendeplatz.

Im Endeffekt eine gute Serie aber es sollte nicht sein.
 
War wohl zu viel Action und zu wenig politisch, philisophisch, wie andere Star Trek Serien.

:bigsmile: Bei Voyager und DS9 ging es ja zum Schluss auch nicht mehr sonderlich toll zu...bzw. zu toll.

Während die Voyager quasi im Alleingang die Borg zerlegte und darüber diskutierte ob Hologramme Kinder haben dürfen...oder von einem, oder mit oder wie auch immer, und ob Tricorder nicht auch Menschenrechte verdienten, hackte man sich bei DS9 mit TNG Verstärkung durch Jem`Hadar Horden.

In Staffel 3 war man dann plötzlich die ganze Zeit in der delphischen Ausdehnung und kloppte sich mit Xindis, von denen man noch nie etwas gehört hat, ebenso von der Ausdehnung.

Stimm ich zu, leider kam der gute Handlungsstrang mit den Übermenschen zu spät. (keine Ironie)

Das Problem ist halt wenn man sich die anderen Trek Serien so ansieht, dann haben die halt alle ein "paar" Staffeln gebraucht um ihren Style zu finden. Heute finanziert das nur niemand mehr.

Bei TNG ging es erst richtig an Staffel 3. Los, nachdem sie diese lächerlichen Uniformen los wahren, zusammen mit den Drehbüchern die noch von TOS und Phase II übrig wahren.
Bei DS9 erst mit dem Dominion Krieg und der Defiant, da wurde Hercules und Xena mal gezeigt wo der Actionhammer im Nachmittagsprogramm hängt.
Und bei VOY erst als man diese dumme Blonde gegen die andere dumme Blonde mit den dicken Hupen ausgetauscht hatte.
 
Voyager und DS9 hatten aber noch etwas eigenständiges. DS9 hat auf interstellaren Krieg gemacht, wo auch viel von Verrat und Politik usw. durchgenommen wurde und Voyager, naja, die hatte Seven of Nine.:bigsmile: Stimmt aber, wie sich die Voyager immer durch die Borg gemetzelt hat. Aber immerhin hat man noch Wert auf Charaktere gelegt.

Ja und so Grundsatz Disskusionen ala dürfen Hologramme Kinder bekommen, sind halt so Sachen, die zu Star Trek gehören. Wenn man Fanatasie hat, kann man das immer auf unsere Gesellschaft zurückführen. Das hat Star Trek ja immer unterschieden von allen anderen SciFi-Serien, vor allem das stimmige Universum, das in Enterprise immer wieder ins Absurde geführt wurde.

Enterprise war da oberflächlicher und zwar in allen Belangen. Nicht, dass mir zünftige Ballereien missfallen. Aber zum Beispiel der Steuermann (der Schwarze da :bigsmile:) Der wurde in knapp 100 Folgen nur ein mal beleuchtet. Ansonsten saß er nur da und hat Knöpfchen gedrückt. T'Pol wurde langsam aber sicher zum Porno-Babe (was mir eigentlich auch gut gefallen hat:bigsmile:) und das Ende der Serie mit dem fetten Riker, oh je. ;)
 
Star Trek TNGb rulet, die Sachen davor auch. Aber ST Enterprise, mit Bacula oder wie der Typ heißt ist ja teilweise wie Stargat!
 
Enterprise war schon nicht schlecht, kam nur irgendwie zum falschen Zeitpunkt oder so. Ich hab dieses WE gerade die Vol 1.1 DVD Box durchgeguckt und die Folgen waren echt nicht schlecht (wobei ich mir lieber die 1.2 als erstes hätte kaufen sollen, weil da die Specials drauf sind.. aber gut, die kommt dann demnächst mal dran). Sicher muss man sich an jede Crew erst gewöhnen und sowas wie ein nicht instrumentaler Theme Song und die zeitliche EInordnung der Serie haben den hardcore Trekkies sicher nicht so gepasst aber letztendlich war es eine gelungene ST Serie. Das Ende kann man meines Erachtens nicht wirkllich einer Bewertung unterziehen, da die Storyline damals ja über mehrere Staffeln gedacht war, dann aber wegen der Absetzung in ein paar Folgen komprimiert werden mußte und auch entsprechend angepasst.... sprich das Ende von ENT entspricht glaub ich niemandes Vision mehr so richtig. Schade schade.
 
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