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Spendable Milliardäre

donarkai hat folgendes geschrieben:

Mir kommt es aber auch so vor, dass hier einige gar nicht darauf eingehen wollen, sondern immer gegenhalten müssen. Nach dem üblichen Schema - ihr mit euren Verschwörungen.....

Das selbe ließe sich auch dir vorwerfen. Schließlich musst du ja auch die ganze Zeit hier gegenhalten, in der festen Überzeugung, dass schließlich hinter ALLEM irgendetwas schlechtes stecken MUSS.
Insofern könnten wir uns hier ewig im Kreis drehen...

"Zudem: Denjenigen möchte ich sehen, der 10 Milliarden diversifiziert anlegt und kein Unternehmen dabei hat, das irgendwo mal Mist gebaut hat / Mist baut."

Laut Klopper gibt es die :bigsmile:

Habe ich gar nicht behauptet. Es ist eine Sache, ob irgendwo in dem riesigen, unübersichtlichen Strukturen eines Milliarden-Unternehmens etwas schlimmes passiert, aber eine ganz andere, ob der Herr an der Spitze davon überhaupt etwas wusste oder das gar gebilligt hat.
Natürlich kann man das immer auf die Nummer 1 schieben, da der schließlich die Verantwortung hat. Aber wenn irgendwelche Brummi-Fahrer mal eine Ladung Giftmüll im nächsten Fluss versenken, weil sie keinen Bock hatten bis zur weit entfernten Entsorgungsstelle zu fahren und sich lieber einen lauen Tag machen wollten, kann der Herr, der mehrere hundert Stellen höher in der Hierarchie und mehrere 1000 Kilometer entfernt sitzt, auch nichts dagegen machen.
Beschuldigt wird er aber trotzdem von allen Seiten.

Nach diesem System könnte man auch alles auf Gott schieben. Der hat schließlich die Verantwortung hier. Oh warte, dass macht die Kirche ja schon seit 2000 Jahren. Aber das ist ein anderes Thema...
 
"Das selbe ließe sich auch dir vorwerfen. Schließlich musst du ja auch die ganze Zeit hier gegenhalten, in der festen Überzeugung, dass schließlich hinter ALLEM irgendetwas schlechtes stecken MUSS."

Aha, das liest Du aus meinen 2-3 Posts? :crazy:

Und dein "fauler Brummifahrer" ist wohl ein Witz. Wenn dies der Fahrer tun würde, dürfte er sein Leben lang zahlen und hätte keinen Job mehr. Weil er zu faul war -- ne, is klar....
Für den Fall das es solche Fahrer dennoch gibt (was ich nicht pauschal bestreite); schonmal was gehört, dass alles protokolliert wird?
Und der Chef ist nunmal verantwortlich, was die Arbeiter tun!
Wir reden hier nicht (bei einem Multimilliarden- Unternehmen) von z.B. 5 oder 10 Fässer - mach noch 6-7 Nullen dran, dann kommts hin. Und das liefert kein Fahrer alleine aus.
Was ich damit sagen will - macht mal ein Arbeiter Mist, bekommt man das in der Regel gar nicht mit. Wenn z.B. bei MCDonalds jemand in den Burger spuckt, stehts morgen auch nicht in der Bild - liegen aber 10Tonnen Gammelfleisch in den Regalen, kann man aber auch nicht behaupten, "das war bestimmt ein fauler Brummifahrer".
Aber wie schon geschrieben - dein Beispiel ist doch lächerlich.

Ich könnte dir zig Fälle zeigen, wo sowas ging (mit dem Wissen der Chefetage ) bzw. schau mal die Nachrichten - aber solche Meldungen verdrängst Du wohl.

Und da wir ja eh nicht genau differenzieren zwischen Firmenchefs und Gesellschafter, hier ne tolle Verschwörungsdoku:
http://www.filmzentrale.com/rezis/corporationab.htm


Und dein Kirchenvergleich ist ja nur noch - tja was denn? Ich sag´s mal so:
Pupertätsgeschwafel ohne Sinn und Verstand

Das war´s von mir HAU REIN !! :mosh:
 
donarkai hat folgendes geschrieben:
Aha, das liest Du aus meinen 2-3 Posts? :crazy:

Ich verallgemeinere nur, so wie du es schon vorher getan hast. Gleiches recht für alle. Merkst du was? Ist nicht nett, sowas zu tun...

Und dein "fauler Brummifahrer" ist wohl ein Witz. Wenn dies der Fahrer tun würde, dürfte er sein Leben lang zahlen und hätte keinen Job mehr. Weil er zu faul war -- ne, is klar....

Für den Fall das es solche Fahrer dennoch gibt (was ich nicht pauschal bestreite); schonmal was gehört, dass alles protokolliert wird?
Und der Chef ist nunmal verantwortlich, was die Arbeiter tun!
Wir reden hier nicht (bei einem Multimilliarden- Unternehmen) von z.B. 5 oder 10 Fässer - mach noch 6-7 Nullen dran, dann kommts hin. Und das liefert kein Fahrer alleine aus.
Was ich damit sagen will - macht mal ein Arbeiter Mist, bekommt man das in der Regel gar nicht mit. Wenn z.B. bei MCDonalds jemand in den Burger spuckt, stehts morgen auch nicht in der Bild - liegen aber 10Tonnen Gammelfleisch in den Regalen, kann man aber auch nicht behaupten, "das war bestimmt ein fauler Brummifahrer".
Aber wie schon geschrieben - dein Beispiel ist doch lächerlich.

Ja, es wird protokolliert. Nützt aber keinem, denn Protokolle liest man erst hinterher, nachdem das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Geht ja auch schlecht anders. Wenn es nicht der faule LKW-Fahrer ist, kann es auch genauso gut der unaufmerksame Tanker-Käpitän sein, der seinen Kahn gegen die nächste Klippe steuert. Schon hast du deine 6-7 Nullen mehr und ein Protokoll konnte daran nichts ändern.

Und McDonalds-Burger-Spucker standen sehr wohl schon in der BILD. Was meinst du, warum sich die Story bei dir eingeprägt hat? Ein Einzelner reicht völlig aus, um einen Unternehmen zu Schaden.

Ich könnte dir zig Fälle zeigen, wo sowas ging (mit dem Wissen der Chefetage ) bzw. schau mal die Nachrichten - aber solche Meldungen verdrängst Du wohl.

Bestreite ich nicht, habe ich auch nie. Du projezierst da was in mich rein, was ich gar nicht verkörpere. Ich will dich nur darauf hinweisen, dass nicht hinter allen Unternehmen hinterlistige Bastarde stecken.

Pupertätsgeschwafel ohne Sinn und Verstand

Ah ja. Und eine Argumentation mit diesem Satz abzuschließen zeugt von Reife und Weisheit?
 
Da es nun immer absurder wird (was habe ich verallgemeinert?;Unfälle sind nicht vorsätzlich...aber ich fange erst gar nicht an)verstecke ich mich nun wieder in der Meute der Mitleser. :nut: :praise:
 
Und ohne jetzt nach "Weltverbesserer" @jaypeekay ;) weitergelesen zu haben nur um mal auf den Kern der Sache zurück zu kommen: klickt mal hier drauf

Von nix kommt nix ;)
 
People24 hat folgendes geschrieben:

@ProfiGamer: Ich habe nur deinen ersten Post gelesen, empfinde das aber salopp gesagt als populistisches-Bullshit-Gelaber.

Natürlich gibt es sie, jene die ihren Reichtum am Elend der anderen Menschen mehren und nicht nur die Superreichen, was mich allerdings stört ist insbesondere das was nach dem "PS" folgt; ein Spitzensteuersatz von 90% wird da gutgeheißen und das Geld was diese Leute jetzt spenden steht dem Staat und dem Volk sowieso zu?
Ja, danke - klar... Entschuldige aber das ist mal totaler Irrsinn.


@Topic: Im großen und ganzen sicherlich eine gute Sache, negatives ist daran absolut nicht zu sehen - natürlich wäre es schön, wenn es mehr solche Taten gibt und wichtig ist auch das das Geld im Endeffekt in Hilfe für Bedürftige umgewandelt wird - das sich letztendlich Situationen verbessern (!!).

PS: Wenn ich das Geld hätte (Man bedenke wir haben ja alle nicht das Geld zuviel... [ich denke ihr versteht was ich aussagen möchte]) und zum Spenden bereit wäre, ich schätze mich mal so ein das ich es dann auch wäre, würde vermutlich nicht so direkt an die Öffentlichkeit drängen und sagen "Leute guckt mal alle her ich spende viel Geld" - aber das ist ja das US-amerikanische Selbstverständnis - ein anderer Kulturkreis.

Hahaha schon klar! Populistischer Bullshit! Aber darauf eingehen, auf die ungleichgewichtige Kapitalverteilung und die damit verherende Entwicklung konnte keiner...wurde praktisch weggelesen! Also im endeffekt bin ich wirklich beeindruckt, wie viele kleine Patrick Bateman´s (auf die Literatur bezogen, nicht den Film) und Andrew Ryans hier rum laufen. Ich meine ihr wisst schon, dass wir über Milliardäre und nicht Millionäre reden?!? Ihr wisst schon, dass eine Milliarde = 1000 Millionen sind?! Es ist beinahe lächerlich in diesem Verhältnis von einem "VERDIENST" zu sprechen! Egal wieviel ein Mensch tut und was er auch tut, mit Vernunft gelenkt (und nicht von diversen kapitalorientierten Ideologien) MUSS man sagen, KEINER hat sich soviel Kapital "Verdient". Ein Bergbauarbeiter der mit seiner Arbeit seine LEBENSZEIT verringert(UNBEZAHLBAR) bekommt keine Milliarde, ein Mediziener und Arzt, der Menschen hilft/heilt (klar er wird auch dafür bezahlt, sein Verdienst sollte aber auch anders angerechnet werden) ist KEIN Milliardär...beide sind noch nicht mal Millionäre...und ihr wagt es tatsächlich zu behaupten, dass es mit Vernunft betrachtet irgendjemanden gibt, der es sich wirklich "VERDIENT" ein Milliardär zu sein?! Noch nicht mal Soldaten, die mit ihrem LEBEN (das höchste Gut) einstehen bekommen für ihren Job eine Milliarde...hättet ihr vor 90 Jahren mal behauptet, dass es ein Individuum geben wird welches 1 Milliarde an Kapital anhäuft, dann hätte man euch ausgelacht und für verrückt erklärt! Der erste war John Davison Rockefeller und dann kam auch erstmal lange nichts mehr.
Aber was schreibe ich hier überhaupt, die meisten von euch werden es eh nicht verstehen, was einfach an der bereits von den Kommentaren her fast banal abzulensenden Vita liegt: von BWLlern bis hin zu freien Wirtschaftlern sind die meisten bereits vom System her so vordefiniert, dass sie eigentlich garnicht mehr vernünftig denken können und dann so ein haufen mist bei rauskommt!
Hier mal zwei schöne Zitate, die diese Gruppierung gut definiert:
"Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstruierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das den Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an." Dies trift leider wohl auf die meisten hier zu, anders kann ich mir diese Denkweise nicht erklären.
Und zu guter letzt:
"Der wirkliche Reichtum eines Menschen ist der Reichtum seiner wirklichen Beziehungen."
Beide Zitate von Karl Marx.
 
TheProfiGamer hat folgendes geschrieben:

Hahaha schon klar! Populistischer Bullshit! Aber darauf eingehen, auf die ungleichgewichtige Kapitalverteilung und die damit verherende Entwicklung konnte keiner...wurde praktisch weggelesen! Also im endeffekt bin ich wirklich beeindruckt, wie viele kleine Patrick Bateman´s (auf die Literatur bezogen, nicht den Film) und Andrew Ryans hier rum laufen. Ich meine ihr wisst schon, dass wir über Milliardäre und nicht Millionäre reden?!? Ihr wisst schon, dass eine Milliarde = 1000 Millionen sind?! Es ist beinahe lächerlich in diesem Verhältnis von einem "VERDIENST" zu sprechen! Egal wieviel ein Mensch tut und was er auch tut, mit Vernunft gelenkt (und nicht von diversen kapitalorientierten Ideologien) MUSS man sagen, KEINER hat sich soviel Kapital "Verdient". Ein Bergbauarbeiter der mit seiner Arbeit seine LEBENSZEIT verringert(UNBEZAHLBAR) bekommt keine Milliarde, ein Mediziener und Arzt, der Menschen hilft/heilt (klar er wird auch dafür bezahlt, sein Verdienst sollte aber auch anders angerechnet werden) ist KEIN Milliardär...beide sind noch nicht mal Millionäre...und ihr wagt es tatsächlich zu behaupten, dass es mit Vernunft betrachtet irgendjemanden gibt, der es sich wirklich "VERDIENT" ein Milliardär zu sein?! Noch nicht mal Soldaten, die mit ihrem LEBEN (das höchste Gut) einstehen bekommen für ihren Job eine Milliarde...hättet ihr vor 90 Jahren mal behauptet, dass es ein Individuum geben wird welches 1 Milliarde an Kapital anhäuft, dann hätte man euch ausgelacht und für verrückt erklärt! Der erste war John Davison Rockefeller und dann kam auch erstmal lange nichts mehr.
Aber was schreibe ich hier überhaupt, die meisten von euch werden es eh nicht verstehen, was einfach an der bereits von den Kommentaren her fast banal abzulensenden Vita liegt: von BWLlern bis hin zu freien Wirtschaftlern sind die meisten bereits vom System her so vordefiniert, dass sie eigentlich garnicht mehr vernünftig denken können und dann so ein haufen mist bei rauskommt!
Hier mal zwei schöne Zitate, die diese Gruppierung gut definiert:
"Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstruierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das den Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an." Dies trift leider wohl auf die meisten hier zu, anders kann ich mir diese Denkweise nicht erklären.
Und zu guter letzt:
"Der wirkliche Reichtum eines Menschen ist der Reichtum seiner wirklichen Beziehungen."
Beide Zitate von Karl Marx.


Sehr schön geschrieben...absolute Zustimmung von mir zu diesem Zitat.
 
donarkai hat folgendes geschrieben:

@scoopex

"Ja, Shell macht vielleicht das Nigerdelta kaputt."


Ja, tun Sie:


http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Die-lindustrie-verschmutzt-auch-anderswo/story/20598863

Vielleicht solltest du deine Links selbst mal lesen und auf Konsistenz prüfen. Dort steht genau das drin, was ich oben in den Raum geworfen habe. Nicht nur Shell ist das Problem, sondern auch (nicht zu 80-85%) die Bevölkerung und ebenso der nigerianische Staat.

Profigamer

Hahaha schon klar! Populistischer Bullshit! Aber darauf eingehen, auf die ungleichgewichtige Kapitalverteilung und die damit verherende Entwicklung konnte keiner...wurde praktisch weggelesen! Also im endeffekt bin ich wirklich beeindruckt, wie viele kleine Patrick Bateman´s (auf die Literatur bezogen, nicht den Film) und Andrew Ryans hier rum laufen. Ich meine ihr wisst schon, dass wir über Milliardäre und nicht Millionäre reden?!? Ihr wisst schon, dass eine Milliarde = 1000 Millionen sind?! Es ist beinahe lächerlich in diesem Verhältnis von einem "VERDIENST" zu sprechen! Egal wieviel ein Mensch tut und was er auch tut, mit Vernunft gelenkt (und nicht von diversen kapitalorientierten Ideologien) MUSS man sagen, KEINER hat sich soviel Kapital "Verdient". Ein Bergbauarbeiter der mit seiner Arbeit seine LEBENSZEIT verringert(UNBEZAHLBAR) bekommt keine Milliarde, ein Mediziener und Arzt, der Menschen hilft/heilt (klar er wird auch dafür bezahlt, sein Verdienst sollte aber auch anders angerechnet werden) ist KEIN Milliardär...beide sind noch nicht mal Millionäre...und ihr wagt es tatsächlich zu behaupten, dass es mit Vernunft betrachtet irgendjemanden gibt, der es sich wirklich "VERDIENT" ein Milliardär zu sein?! Noch nicht mal Soldaten, die mit ihrem LEBEN (das höchste Gut) einstehen bekommen für ihren Job eine Milliarde...hättet ihr vor 90 Jahren mal behauptet, dass es ein Individuum geben wird welches 1 Milliarde an Kapital anhäuft, dann hätte man euch ausgelacht und für verrückt erklärt! Der erste war John Davison Rockefeller und dann kam auch erstmal lange nichts mehr.
Aber was schreibe ich hier überhaupt, die meisten von euch werden es eh nicht verstehen, was einfach an der bereits von den Kommentaren her fast banal abzulensenden Vita liegt: von BWLlern bis hin zu freien Wirtschaftlern sind die meisten bereits vom System her so vordefiniert, dass sie eigentlich garnicht mehr vernünftig denken können und dann so ein haufen mist bei rauskommt!
Hier mal zwei schöne Zitate, die diese Gruppierung gut definiert:
"Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstruierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das den Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an." Dies trift leider wohl auf die meisten hier zu, anders kann ich mir diese Denkweise nicht erklären.
Und zu guter letzt:
"Der wirkliche Reichtum eines Menschen ist der Reichtum seiner wirklichen Beziehungen."
Beide Zitate von Karl Marx.

Ach Junge, die bitterbösen Wirtschaftler und BWLer wieder. Und das bitterböse Geld, das sich alle Reichen nur durch üble Machenschaften verdient haben. Und du bist der einzige der den Durchblick hat...

Komm, hier haste nen Keks. ^^
 
@scoopex

Jetzt wirds nur noch kindisch.... :kotz:

Und zu meinem Link hier ein Auszug:

"Der Regierung fehlen die Mittel, um gegen die Konzerne vorzugehen. So ist sie auf Shell-Fahrzeuge angewiesen, um die Lecks zu besichtigen, weil sie selber keine entsprechenden Autos hat"


Und dies ist noch nett ausgedrückt - informier dich mal, wer in einem "dritte Welt" Land das sagen hat - die Regierung oder ausländische Firmen......
 
donarkai hat folgendes geschrieben:

@scoopex


Jetzt wirds nur noch kindisch.... :kotz:

Nicht erst seit meinem letzten Post. ;) Aber ja, das ist das Niveau, auf dem sich der Thread derzeit bewegt. Man passt sich halt an. ^^

Zu deinem Edit: Was kann Shell dafür, dass die nigerianische Regierung korrupt ist? Und was ist das überhaupt für eine komische Aussage? Die nigerianische Regierung kann sich keine Autos leisten, um dorthin zu fahren? Wer denkt sich denn den Mist aus, Döner-Kai? ^^
 
Respekt!
Wie man´s auch dreht und wendet - Du schaust immer in die falsche Richtung.

Hade doll gemacht


Ich schreibe "Der Regierung fehlen die Mittel, um gegen die Konzerne vorzugehen"
und Du antwortest mit:
"Was kann Shell dafür, dass die nigerianische Regierung korrupt ist"

Jetzt haut´s mich weg. Da ist es ja interessanter, gegen sich selbst Schach zu spielen, als mit Dir eine Diskussion zu führen.

Btw: Korrupte Politiker werden - meist - von Leuten aus der Wirtschaft bezahlt, damit ihre Interessen durchgesetzt/ nicht verhindert werden. Wenn Du jetzt 1+1 zusammen zählst, könntest Du auch erahnen, was u.a. Shell für die korrupte Regierung kann..... (bei Dir ist 1+1 aber bestimmt 3...)
Und den nachfolgenden Satz "Dass die Angst der nigerianischen Regierung vor einem allfälligen Investitionsstopp der Ölfirmen begründet ist, zeigte sich letzte Woche: Shell WARNTE Nigeria davor, ein Gesetz zur Neuregelung des Ölsektors zu verabschieden. Damit würden Investitionen in der Höhe von 40 Milliarden Dollar gefährdet.."
hast Du wohl bewußt unter den Tisch fallen lassen.... Denn selbst wenn die Regierung nicht korrupt wäre, könnte Sie sich lediglich zwischen dem Teufel und dem Belzebub entscheiden (sprich das Land geht entweder wirtschatlich oder ökologisch komplett den Bach runter - das erste geht nur schneller.)
Selbst auf Wiki kannst du folgendes lesen:
"Ein weiteres gravierendes Problem stellt die Korruption, zudem ist die Wirtschaft wenig diversifiziert und stark von der Rohölausfuhr abhängig."

Und noch zum Schluß: Das mit den Auto´s hört sich wahrlich komisch an; aber wenn es Deutschland selbst an Unterwäsche für die Soldaten fehlt, wundert mich nicht´s mehr.

Aber jetzt geh ich Schach spielen
:bigsmile:
 
Mach einfach. Du bist so im alle-großen-Unternehmen-sind-bitterböse-Denken drin, dass eine weitere Diskussion mit dir ohnehin nicht produktiv wäre. Also brechen wir es hier einfach ab - mit dem Resultat, dass du alle Milliardäre für kinderquälende Raffzähne hälst und ich mich über diese Aktion der Gates Stiftung freue. Zum Glück leben wir in meiner Welt und nicht in deiner. ;)
 
Davon abgesehen, dass Du mir Aussagen unterstellt , die ich nie getätigt habe und die Diskussion echt nichts bring, will ich nur noch auf folgenden Satz von Dir eingehen:


"Zum Glück leben wir in meiner Welt und nicht in deiner. "



Darauf hier meine Antwort:


:crazy: :nut: :crazy:


Und noch zum Abschluß ein Zitat über Warren Buffet:

"Trotz seines persönlichen Anstands gehört Buffett zu den Gestalten, durch die eine immer rücksichtslosere Ausbeutung der amerikanischen Arbeiterklasse vorangetrieben wurde. Dieselben Mechanismen, durch die er seine Milliarden gemacht hat, von denen er nun einen Teil abgeben will, haben auch zum Anwachsen von Armut und sozialer Ungleichheit beigetragen...() Buffett hat unvermeidlich eine Spur von geschlossenen Fabrikanlagen und ruinierten Gemeinden hinter sich gelassen. Er bedauert das vielleicht, und es könnte zu seinem Entschluss beigetragen haben, zig Milliarden abzutreten, doch das sollte niemanden blind machen für die unerbittliche ökonomische Wirklichkeit."

Deine schöne Welt...
 
Wenn man schon Zitate bringt wäre es schön wenigstens die Quelle anzugeben...
 
@ TheProfiGamer

Du musst da schon differenzieren.
So wie du das hier schreibst kannst du "Verdienst" nicht definieren.
Jeder Mensch, der sich auf einem legalen Weg sein Geld erarbeitet, hat es meiner Meinung nach auch verdient.
Ob das jetzt 1 Euro ist oder 800 Milliarden.
Bill Gates zum Beispiel hat sich seine Milliarden erarbeitet, ohne dabei Menschen auszubeuten oder groß illegales zu tun (Zumindest entzöge sich das meiner Kenntnis.).
Wer kann da jetzt sagen: "Das hast du nicht verdient, rück mal ein paar Milliarden wieder raus."
Mich z.B. hält keiner auf, ein Unternehmen zu gründen und damit Milliardär zu werden. Ich stehe mir dabei nur selbst im Weg. Ich bin nämlich zu doof und zu faul für sowas.
Deswegen habe ich aber keine Wut auf die Reichen und neidisch bin ich auch nicht.
Denn die Tatsache, dass ich monatlich weniger zur Verfügung habe als ein Donald Trump oder ein Steve Wynn (heisst der Steve? Glaub schon) liegt darin, dass die Multimilliarden-Dollar-Konzerne erschaffen haben und ich eben nicht.
Und deswegen finde ich auch, haben die sich die Kohle natürlich schon verdient. Wer hindert dich denn daran, nicht auch Milliardär zu werden? Nur du selbst.
 
Verschenkte Milliarden – Was steckt dahinter?

http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/1230-verschenkte-milliardenwas-steckt-dahinter.html
 
elSahaf hat folgendes geschrieben:
Verschenkte Milliarden – Was steckt dahinter?
http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/1230-verschenkte-milliardenwas-steckt-dahinter.html

Ausgezeichneter Artikel. Bei uns ist das Auslagern des Vermögens in Stiftungen, bevorzugt in der Schweiz und Luxemburg ja auch die einzige Mölglichkeit, die Asche sicher zu parken. Welche Umsätze dann aus den Fonds für den Stiftungszweck getätigt werden, ist nach Gründung nicht wichtig. Anlegen kann man sein Geld auch aus dem Stiftungstopf.
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:

Ausgezeichneter Artikel. Bei uns ist das Auslagern des Vermögens in Stiftungen, bevorzugt in der Schweiz und Luxemburg ja auch die einzige Mölglichkeit, die Asche sicher zu parken. Welche Umsätze dann aus den Fonds für den Stiftungszweck getätigt werden, ist nach Gründung nicht wichtig. Anlegen kann man sein Geld auch aus dem Stiftungstopf.

Ich fand den Artikel nicht schlecht geschrieben, aber vom Inhalt her sehr aus der Luft gegriffen. Der Autor schreibt ja selbst, dass er lediglich spekuliert. Es allerdings dennoch ohne klare Hinweise so aussehen zu lassen, als würden die "Raffzähne" da drüben nur spenden, um ihr Geld krisensicher anzulegen, ist aber wohl wirklich recht paranoid. Es gibt bessere Möglichkeiten für so ein Vorhaben (falls so eine Stiftung überhaupt eine Möglichkeit ist). So wie ich es sehe, geht das Geld ohnehin in den Besitz des Spendenfonds mit über. Es wäre sinnfrei, wenn Zahlungen an die Spender zurückfließen würden.

Auch das mit der Intransparenz ist imo so falsch vom Autor wiedergegeben. The Giving Pledge ist kein eigenstäniger Fonds, sondern nur das moralische Versprechen, zu geben. Wohin man das Geld gibt, bleibt den Spendern selbst überlassen und steht nicht unter der Kontrolle dieser Aktion. Ein bisschen mehr Recherche hätte dem Autor ganz gut getan, denn bei vielen der Milliardäre lässt es sich online nachvollziehen, wofür sie sich einsetzen.


Aus deutscher Sicht versteht man offenbar die US-Mentalität nicht, viel für die Gemeinschaft zu tun, weil sich hier, kulturell bedingt, jeder selbst am nächsten ist - vielleicht (und das ist jetzt meine Vermutung) durch das hier so verbreitete Misstrauen gegenüber allem und jedem.

In Deutschland spendet man 10-20 Mal weniger, als in den USA, was nicht daran liegt, dass wir 10-20 Mal so arm wären. ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Spende

Jetzt hören viele Deutsche von dieser Aktion und versuchen aus ihrer Perspektive sich Gründe auszumalen, warum so viel gegeben wird und es ist wohl die Kultur hier bei uns im Land, die bei vielen wieder das Misstrauen weckt. Ich glaube, in den USA ist ebendieses Misstrauen der Aktion gegenüber deutlich geringer, als hier bei uns, obwohl dort auch viele Verschwörungstheorien-Spinn... -Anhänger herumlaufen. ;) Man sieht dort einfach tagtäglich, wie Leute ihr Vermögen und ihre Zeit geben, um anderen zu helfen. Beispielsweise ist es dort gar kein Problem, ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen und das wird auch überall praktiziert. Es gibt direkt Anlaufstellen, bei denen man sich melden kann, um dort dann z.B. kostenlos/ehrenamtlich Nachhilfe für Schüler anzubieten. Man muss nur hingehen, sagen, was man machen will und es wird einem dann geholfen, einen Raum zu organisieren, das bekannt zu machen, etc.
Wenn man sowas hierzulande machen will, dann muss man sich da durchquälen und bekommt nichts geholfen. So viel mal nur zu dem kulturellen Hintergrund solcher Stiftungen.
Auch Stipendien sind dort extrem häufig aus privater Hand finanziert - ohne Gegenleistung. Von so einer Kultur kann man hier in D imo nur träumen. Hier hält jeder nur die Hand auf.

Zudem darf man auch nicht vergessen: Geld hat einen abnehmenden Grenznutzen. Desto mehr man besitzt, desto wertloser wird es für einen. Ist genauso, wie mit Bier: Das erste schmeckt super und nach dem 20. liegt man besoffen in der Ecke und kotzt sich den Magen leer. ;)

"Nein" sagen tut niemand zu Moneten, aber es wird umso normaler zu spenden, desto mehr man davon besitzt. Von daher kann ich das Verhalten dieser Leute nachvollziehen, ohne große Misstrauensgedanken zu bekommen.
 
@KatzemitHut

Ich finde die Aktion ja auch gut. Es ist bestimmt auch Selbstmarketing, aber auch Werbung für die Tugend "Grosszügigkeit", in irgendeiner Art und Weise. Klingt pathetisch, wird ein US-Bürger aber genau so aufnehmen.

Und wie Du schon schreibst, die Amis haben zum spenden - nicht nur um den Selbstzweck ;-) - ein völlig lockeres Verhältnis.

Die im Thread angesprochene Frage, ob ein einzelner Mensch wirklich so viele Schuldscheine besitzen können muss, ist moralischer Natur. Ich finde, nein, soviel kann eine Person kaum leisten, und die Spender sehen es anscheinend ähnlich.

Ich finde es für jeden cool, wenn er für sich sagen kann "ich habe genug zum leben, ich kann zufrieden sein und geniessen", egal ob er mit hartz4 auf dem Balkon liegt oder wie der Gates ein zweistelliges Milliardenpolster behält.

Und das ist doch die Lebenskunst, oder? Ich hoffe, auch der Aldi-Albrecht konnte so leben, und hat sein Geld nicht aus Geiz in seinem Geldspeicher angehäuft...
 
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