So, auch auf PC angezockt, aber mehr auch nicht, denn nach 1 3/4 Durchgängen auf der XBox war der Ofen aus und die "Vorteile" der PC-Version holen da NULL raus.
Einige Texturen sind kackig scharf und von einigen Umgebungen würde ich in anderen Spielen träumen, aber die Horizonte überzeugen auf die gleiche Weise nicht wie schon auf der XBox. Was da fehlt, ist eine Tiefenunschärfe, die das realistischer machen würde. Da hat es entfernte Hochäuser und man hat überhaupt nicht das Gefühl, dass sie entfernt sind, geschweige denn, dass die aussehen, wie in einem Spiel von 2011, inklusive übermässiges Flimmern durch zu hohe Scharfzeichnung, wo man die gar nicht haben sollte.
Das Texturnachladen hält sich dafür in Grenzen, damit könnte ich leben, denn das fällt mir nur auf, wenn ich mich gezielt schnell umsehe. Wer mal Borderlands auf XBox gezockt hat, der ist in Sachen Textur-Nachladen abgehärtet und die PC-Version von Borderlands ist eine einzigartige technische Schweinerei, ein wahre Demo-Software für Tearing, bis man die Ini angepasst hat.
Meine Haupt-Kritikpunkte sind denn auch nicht die Grafik und die Technik, sondern das schamlose Level-Recycling, das schon ab dem zweiten Durchgang bei mir für heftige Deja Vues sorgte. Es gab sogar Momente, wo ich fünf Missionen aktiv hatte, die mich wieder an den selben Ort wie vorher führten, nur auf einem leicht geänderten Weg, der durch heruntergefallene Brettchen erzeugt wird, die keinen Opi aufhalten würden. Muss das heute wirklich noch sein, dass Schläuche erzeugt werden, indem man Begrenzungen einbaut, die so überhaupt nichts mit einer vernünftigen Physik zu tun haben?