BigJim hat folgendes geschrieben:
Das Problem (in Deutschland) ist: Lehrer sind beamtet und damit quasi unkündbar, sofern sie sich nicht wirklich was zu Schulden kommen lassen. Habe nie verstanden, warum Lehrer (bei uns) gleichzeitig auch Beamte sein müssen. Vielleicht sollte man bestimmte Leistungskriterien auch mal an solche Berufsgruppen anlegen, dann könnte man sich locker von 70% dieser Damen und Herren trennen. Die meisten davon kann man nämlich getrost in der Pfeife rauchen.
Das ist eben einer dieser typisch deutschen Unarten: dieser Beamtenwahn. Andere Länder sind da zum Teil viel weiter. Wenn ich "König von Deutschland" (

) wäre, würde ich erstmal aufräumen mit diesem ganzen Lehrer-, Behörden- und Beamtenpack. Staat und Beamte haben für den Bürger da zu sein, nicht der Bürger für Staat und Beamte.
Das haben die Politiker auch schon mitbekommen, dass das Mist ist, aber eher wegen des Kostenfaktors. Deswegen werden Lehrer ja heute auch nicht mehr verbeamtet. An die, die sie damals in ihrem Verbeamtungswahn verbeamtet haben, kommen sie allerdings nicht mehr ran, denn wie du schon sagtest, sind die nicht ohne weiteres kündbar. Und herabstufen geht auch nicht.
@topic:
Unterwürfigkeit kann aber durchaus helfen. Hatte am Gym auch einen Lehrer, der mich nich leiden konnte. Das haben sogar meine Mitschüler gemerkt. Hab allerdings keine Ahnung, was ich dem getan hab. Allerdings hat ich den im Leistungskurs und hab mich daher zurückgehalten, weil ich ja wußte, dass der meine Abschlussprüfung bewertet. Der hat mir jedenfalls mündlich auch immer nen 5er reingedrückt, an meine schriftlichen Arbeiten konnt er aber nich ran, weil die Noten ja nachprüfbar sind. Dadurch hab ich letztendlich immer nen 3er gehabt, weil ich schriftlich zwischen 1-2 stand. Und in der Abiklausur hab ich dann auch nen 1er bekommen, war also nich so verkehrt nich zu mucken.
Man muss schon etwas abwägen wie wichtig die Fächer sind, in denen man solche Lehrer hat.
@Para:
Deine Arbeit kann er nicht anders gewichten als die deiner Mitschüler. Und 200% geht schon gar nicht, weil er insgesamt ja auf 100% kommen muss, und dann müßten eure anderen Arbeiten ja mit -100% gewichtet sein.
Mündliche Noten anzufechten ist schwierig, weil die kaum nachvollziehbar für Außenstehende sind. Bei schriftliche Arbeiten sieht das anders aus. Die kannst du z.B., zumindest in Deutschland, anderen Lehrern aus derselben Fachrichtung zur Prüfung vorlegen und wenn die zu dem Schluß kommen die Arbeit ist besser als sie von ihm bewertet wurde, hast du guten Chancen mit einer Anfechtung durchzukommen.
Wenn der Lehrer für solche Aktionen aber bekannt ist, kann es dir natürlich passieren, dass er dir dann erst Recht bei jeder sich bietenden Gelegenheit ne schlechte Note reinhaut.
Weiß ja nicht inwieweit das bei euch möglich ist, aber wenn die Fächer, in denen du den Lehrer hast noch von anderen Lehrern angeboten werden, könnest du mal bei der Leitung (oder wer da bei euch für verantwortlich ist) nachfragen, ob ein Wechsel möglich wäre.