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Kindesmissbrauch

Gamer2000

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06.04.2006
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Auszug von einer Zeitung :

"Bis er missbraucht wurde, war Kevin völlig unerfahren, aber durch seine zerrüttete Beziehung zur Familie auch für jedes bisschen Aufmerksamkeit dankbar. Das nutze Michael A. schamlos aus. „Ich habe mich entschuldigt, heute tut es mir leid“, sagt er.

Das Dresdner Amtsgericht verurteilte den perversen Sex-Opa zu einem Jahr Haft auf Bewährung wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen und verbot ihm jeden Kontakt zu dem Jungen."


Also ich kann die milde Strafe einfach nicht verstehen.
Wenn man hier Steuern hinterzieht bekommt man 20 Jahre.
Ein Menschenleben ist jedoch hier nichts wert.
Einfach traurig...
 
Für Solche "dummen" Verbechen gehört man absolut ins Gefängnis und dies dann für viele schöne Jährchen.
Kann das Urteil auch nicht verstehen..., liegt es vielleicht daran das er ein alter Opa ist!? :meckern:
 
Opa hin oder her, Priester hin oder her, Papst hin oder her. Wer sich auf diese Weise an einem Kind vergeht schädigt damit viel mehr als nur die physische Gesundheit. So etwas kann einen Menschen von Grund auf zerstören bevor er überhaupt die Chance hatte ein normales Leben zu leben. Ich plädiere dafür, egal wer die Täter sind und egal wie lange das Verbrechen zurückliegt nur die Höchststrafe zu verhängen. Lebenslänglich mit anschliessender Sicherheitsverwahrung ohne die Chance auf Bewährung.
Was da auch in den letzten Monaten vor allem in kirchlichen Einrichtungen bekannt wurde.... unglaublich. Noch viel unglaublicher finde ich aber die Tatsache, dass diese Verbrecher sich hinter einer antiquierten Institution und/oder ihren Ämtern und "Würden" verstecken können. Es kann doch nicht angehen, das die Kirche hier ein rechtsstaatliches Monopol für sich beansprucht und gezielt und wiederholt Straftaten nicht zur Anzeige bringt bzw die Strafverfolgung behindert mit der Begründung "man wolle zuerst intern ermitteln".
Kindesmissbrauch verjährt sich für die Opfer nicht, ebenso sollte es für die Täter gelten.
 
Ich weiß nicht wie lang das Ganze zurückliegt und was der Mann mit dem Jungen angestellt hat, aber anscheind zeigt er ja Reue und das schlägt positiv zu Buche. Ein Jahr auf Bewährung scheint schon recht wenig, aber was hätte man nun davon ihn einzusperren? Ich würde einfach dafür sorgen, dass es nicht wieder passiert. Wie gut das möglich ist hängt aber auch wieder von vielen Dingen ab, die man aus dem kleinen Ausschnitt nicht herauslesen kann.

Ich denke übrigens nicht, dass man sofort 20 Jahre in den Knast geht wenn man irgendwelche Steuern hinterzieht. Es hängt natürlich auch davon ab um wie große Beträge es sich handelt, also mal bitte nicht übertreiben.


Aber... jetzt wird es wahrscheinlich nicht lang dauern bis die Ersten kommen und so Sachen fordern wie, man müsste den Opa kreuzigen, kurz bevor er stirbt dann nochmal hochpäppeln und anschliessend bei lebendigem Leib verbrennen... UND DAS WÄR NOCH VIEL ZU GUT!

(Für Ladendiebstahl sollte man übrigens die Hand abgehackt bekommen, und wer mich schief anguckt bekommt die Augen ausgestochen und muss sie anschliessend essen. =)
 
Alle "wegsperren" lebenslänglich wird teuer.
Nur "wegsperren" ist sinnlos und wird nicht jedem gerecht. Ich weiß, man ist immer schnell mit solchen Sätzen/Gedanken, gerade bei dieser Thematik.
Eine Therapie sollte IMMER dazu gehören. Wenn es hilft, sehr gut. Wenn nicht, Sicherheitsverwahrung.
Aber man sollte nicht pauschalisieren.

Auch wäre es bei diesem Thema mal wichtig, dass in der Öffentlichkeit darüber diskutiert wird. Und zwar nicht auf dem untersten Niveau ("Kastrieren so Schweine!"), sondern vernünftig.
Es gibt zum Beispiel in Deutschland (soweit mir bekannt) nur 2(!) Anlaufstellen für Pädophilie, die um ihr Problem wissen und davon gern geheilt würden. Das sind ja nicht alles brutale, menschenverachtende Mistkerle.

Man muss etwas für die Prävention tun, und aufklären. Wenn ich ein solches Problem hätte, darum wüsste, und wollte, dass man mir hilft, ich würde mich glaube nicht trauen damit zu einem...ja wohin wendet man sich damit eigentlich? Auf jeden Fall würde ich es wohl niemandem sagen, wegen der vorherrschenden Meinung.
Mit der derzeitigen Lage ist niemandem geholfen.

Nochmal ganz deutlich (für Nasen):
Ich finde solche Taten schrecklich, bin dafür, dass man alles tut um so etwas zu vermeiden. Aber ein erhöhtes Strafmaß (dazu gibt es auf die unterschiedlichsten Verbrechen gesehen Studien) bringt fast 0% an Besserrung. Eine Haftstrafe/Sicherheitsverwahrung kann erst dann in Kraft treten wenn es sowieso schon zu spät ist.
Dem Kind bringt sowas gar nichts, es bleibt geschädigt.
 
Toll erstmal muss man wissen was da genau abgegangen ist bevor man sich irgendein Urteil bilden kann!

"Bis er missbraucht wurde, war Kevin völlig unerfahren, ...

Sagt dieses Zitat (aus der Zeitung?) etwa wirklich aus, dass der Junge durch den Missbrauch an sexueller Erfahrung gewonnen hat oder was?

aber durch seine zerrüttete Beziehung zur Familie auch für jedes bisschen Aufmerksamkeit dankbar. Das nutze Michael A. schamlos aus.

Lief das auf beidseitigem Einverständnis oder was?
Finde das ist nicht eindeutig hier.

Wie auch immer Kindsmissbrauch ist natürlich immer scheiße
und ich kapier nicht wie man als erwachsener Mann so etwas einem Kind antun kann. :crazy:
 
Gamer2000 hat folgendes geschrieben:

Also ich kann die milde Strafe einfach nicht verstehen.
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ich auch nicht


Wenn man hier Steuern hinterzieht bekommt man 20 Jahre.
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Quatsch


Ein Menschenleben ist jedoch hier nichts wert.
------------------------------

Quatsch


Ansonsten schließe ich mich dem Beitrag von Socke an
 
Schwanz ab !
Was nutzen die milden Strafen, die wir hier haben ? Wie viele Wiederholungstäter gibt es ? Natürlich wird es so etwas immer geben, aber dennoch sollte der Strafkatalog mal grundsätzlich überarbeitet werden.
 
@Socke:

Ich habe meinen Beitrag nicht auf Pädophile bezogen die um ihr "Problem" wissen und versuchen es in den Griff zu bekommen. Keine Frage, einem Menschen der ein Problem hat und es bekämpfen will muss geholfen werden. Ich geb dir auch Recht wenn du sagst es gäbe zu wenige Anlaufstellen und das Thema ist sowieso absolut tabuisiert.

In deiner Meinung zum Thema Therapie kann ich dir nur eingeschränkt recht geben. Therapie schön und gut, das Problem an einer Therapie ist, sie wird von Menschen durchgeführt und das Ergebnis auch von selbigen bewertet, und Menschen machen Fehler.
Glaubst du nicht, dass ein Mensch der skrupellos ein Kind missbraucht (evt sogar noch das eigene was eine noch höhere Hemmschwelle darstellt) nicht auch skrupellos genug ist einen Psychologen/ein Kommitee anzulügen bzw denen genau das zu erzählen was sie hören wollen?
Es gab schon zu oft Fälle von, ich nenn sie mal Triebtätern, die von Psychologen als geheilt entlassen wurden und innerhalb weniger Wochen oder Monate wurden sie rückfällig. Was soll man mit solchen machen? Nochmal therapieren und wenn ja wie oft soll man so jm therapieren und wieder als geheilt entlassen und ihm damit die Chance geben noch mehr Leben zu zerstören? Wieviele Rückfälle sind da das Kriterium?
Mag sein das man sowas etwas enger sieht wenn man selbst Kinder hat, aber möchtest du mit einem verurteilten Kinderschänder im selben Wohnhaus leben wenn du Kinder hättest? Würdest du die kleinen im Hof spielen lassen wenn du weisst das gegenüber ein Sexualstraftäter wohnt?
Ich wette, du wärst einer der ersten den die Todesstrafe für einen solchen Menschen fordert wenn es deine Kinder oder deine Neffen od Nichten osä trifft.
 
Mersadion hat folgendes geschrieben:

In deiner Meinung zum Thema Therapie kann ich dir nur eingeschränkt recht geben. Therapie schön und gut, das Problem an einer Therapie ist, sie wird von Menschen durchgeführt und das Ergebnis auch von selbigen bewertet, und Menschen machen Fehler.
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Das ist richtig, aber es geht auch nicht um ein fehlerfreies System.



Glaubst du nicht, dass ein Mensch der skrupellos ein Kind missbraucht (evt sogar noch das eigene was eine noch höhere Hemmschwelle darstellt)
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Das ist so gesehen glaube ich nicht ganz richtig, kann mich aber auch irren.
Meines Wissens nach ist es wesentlich schwieriger bei fremden Kindern diese Schwelle zu überschreiten.
Wobei wir da wirklich nicht von großen Unterschieden sprechen können.
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nicht auch skrupellos genug ist einen Psychologen/ein Kommitee anzulügen bzw denen genau das zu erzählen was sie hören wollen?
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Und du glaubst das geht so einfach? ;)



Es gab schon zu oft Fälle von, ich nenn sie mal Triebtätern, die von Psychologen als geheilt entlassen wurden und innerhalb weniger Wochen oder Monate wurden sie rückfällig.
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Natürlich, so schrecklich das ist.
Aber wir haben keine Alternative die etwas besseres verspricht.
Aus Erfahrung wissen wir, dass zu hohe strafen und ein pauschales wegsperren für immer (oder gar töten) nur zu mehr Opfern und mehr Gewalt führt.


Was soll man mit solchen machen? Nochmal therapieren und wenn ja wie oft soll man so jm therapieren und wieder als geheilt entlassen und ihm damit die Chance geben noch mehr Leben zu zerstören? Wieviele Rückfälle sind da das Kriterium?
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Da gibt es keines.
Und von "geheilt" sprechen tut in diesem Sinne keiner.
Man kann pädophillie nicht "heilen".
Man kann aus einem homosexuellen auch keinen heterosexuellen machen oder umgekehrt.
Die Neigung wird bleiben, aber die straftaten kann man reduzieren.


Ich wette, du wärst einer der ersten den die Todesstrafe für einen solchen Menschen fordert wenn es deine Kinder oder deine Neffen od Nichten osä trifft.
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Würdest du sie auch fordern, wenn dein Kind, dein Neffe oder deine Nicht der Täter wäre?

@ gamefreak

Und der nutzen sollte was sein?
Dadurch verhinderst du keine Taten, im Gegenteil.

Wir sollten bei dem ganzen Geschrei nach härteren Strafen nicht vergessen, dass wir das schon alles hatten und manche Länder es immer noch haben.
Es hat es nicht verbessert, eher im Gegenteil.

Erst als wir anfingen so zu strafen wie wir es heute tun trat eine besserung ein.
Und das gilt für alle Länder dieser Welt.
Die Länder die hart Strafen haben auch mehr Verbrechen.
Und die harten Strafen sind eine Ursache davon.

Die Länder mit moderaten strafen müssen auch mit weniger Verbrechen zurecht kommen.
Keines dieser beiden Dinge (hohe strafen/niedrige Strafen) lässt sich bis zum extrem betreiben.

Immer niedrigere Strafen bedeuten nicht, dass es immer weniger Verbrechen gibt und immer höhere Strafen bewirken das auch nicht.
Es geht nur durch die Mitte, dann ist die Justiz aber auch schon am Ende.

Den Rest der Arbeit, den größeren Teil, leisten andere Teile der gesellschaft, nicht die Justiz.
 
@Silverhawk: Ja das würde ich trotzdem fordern den in meinen Augen hat so jm es nicht mehr verdient Teil einer zivilisierten, rechtstreuen Gesellschaft zu sein.
Ich will hier niemanden bekehren, das ist nur meine Meinung die ich hier, wie jeder andere zur Diskussion stelle. Dabei gibt es eigentlich keine falsche Meinung (ausser jm sagt das man Kinder missbrauchen dürfen sollte). Ich respektiere es wenn man eine gemässigtere Meinung vertritt oder eben auch eine radikalere wie Gamefreak Seba.
In meinen Augen gibt es kein schlimmeres Verbrechen als sich an einem Kind zu vergreifen. Kinder sind körperlich nicht in der Lage sich zu wehren. Kinder verstehen u.U. noch gar nicht wirklich was der "nette Onkel" da mit ihnen macht. Aus diesem Grund müssen Kinder in unserer Gesellschaft besonders geschützt werden.
 
Mersadion hat folgendes geschrieben:

@Silverhawk: Ja das würde ich trotzdem fordern. In meinen Augen gibt es kein schlimmeres Verbrechen als sich an einem Kind zu vergreifen. Kinder sind körperlich nicht in der Lage sich zu wehren. Kinder verstehen u.U. noch gar nicht wirklich was der "nette Onkel" da mit ihnen macht. Aus diesem Grund müssen Kinder in unserer Gesellschaft besonders geschützt werden.
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Nun ja, Opfer von Verbrechen sind nie in der Lage sich körperlich zu wehren.
Sonst wären sie keine Opfer.

Ob nun ein Kind oder ein Erwachsener, ob Mann oder Frau, vergewaltigt oder getötet wird ist in meinen Augen ein und dasselbe.

Wenn du dein eigenes Kind hinrichten lassen würdest, will ich dem nicht widersprechen, obwohl ich es nicht glaube.

Aber wie dem auch sei, es geht nicht um hypothetische Fragen, es geht darum was wirklich hilft.
Und wie oben schon aufgeführt, ändern hohe strafen nicht das geringste an der Zahl von Gewaltverbrechen.
Rein gar nichts.
 
Silverhawk hat folgendes geschrieben:


Und wie oben schon aufgeführt, ändern hohe strafen nicht das geringste an der Zahl von Gewaltverbrechen.
Rein gar nichts.

Das mag sein, aber eine "Kuscheljustiz" bei der Täterschutz vor Opferschutz geht kann auch nicht die Lösung sein.
 
Mersadion hat folgendes geschrieben:



Das mag sein, aber eine "Kuscheljustiz" bei der Täterschutz vor Opferschutz geht kann auch nicht die Lösung sein.

Nicht in dem aufgeführten Beispiel, dass die Grundlage dieses Threads bildet, nein.
Aber das ist auch nicht zwingend die Regel, auch wenn die Medien etwas anderes suggerieren.

Es gibt auch fälle in denen ein Täter in einem (!) Fall von Mißbrauch zu 7 oder 8 Jahren verurteilt wurde.

Aber so gesehen muss man auch fragen:
Kann nicht die Lösung sein.... für wen?

De gemeinen Bürger von der Straße?

Mag sein, aber ingesamt scheint es so zu sein.
Kaum ein Land dieser Welt hat weniger Verbrechen als Deutschland.
Und die Länder die weniger haben strafen auch nicht anders als wir.

Irgenwas müssen wir richtig machen.

Und bevor jetzt wieder jemand mit Dunkelzifern kommt...die gibt es, aber die gibt es in allen Ländern.
Das ändert nichts an der grundsätzlichen tatsache, dass Länder die eher im mittleren Bereich strafen, auch weniger Verbrechen haben.

Und das ist sowohl empirisch so, als auch soziologisch erwiesen.
Da gibt es kein vertun.

Wir können noch viel an dieser situation verbessern, aber nicht indem wir was mit den Strafen machen.
Die ändern wie gesagt nichts.

Die größte Strafe die ein Straftäter erhält liegt ohnehin weniger in der vom Gericht verhängten Strafe, wenn du verstehst.

EDIT:

btw:
Es gibt hier keinen Täterschutz vor Opferschutz.
Das ist ein reiner Mythos und ein Phantasiegespinnst der Medien und der Leute die solche Aussagen glauben.
Wie oben gesagt....alles was wir tun scheint den Opfern mehr zu helfen als ihnen zu schaden.

Eine bessere Methode als unsere hat es noch nie gegeben.
Es wird noch bessere geben, aber sicher ist sie nicht in eimem Rückfall in frühere Verhaltensweisen der Justiz zu suchen.
 
Silverhawk hat folgendes geschrieben:

Die größte Strafe die ein Straftäter erhält liegt ohnehin weniger in der vom Gericht verhängten Strafe, wenn du verstehst.

Ja ich versteh was du meinst. Aber ich denke du verstehst es auch wenn ich den Standpunkt vertrete das Kinder so gesehen die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft sind und daher von uns (als Gesellschaft) mit allen Mitteln geschützt werden müssen.
Ich vertrete generell auch die Ansicht, dass man den Grad der Zivilisation einer Gesellschaft am Umgang mit ihren Straftätern erkennt.
Mit Dunkelziffern werf ich sowieso nicht um mich, wenn dann nur mit fundierten Daten und Fakten :-)
Wie gesagt ich will hier niemand davon überzeugen dass meine Meinung die einzige Wahrheit ist.
Ich würde gerne mit dir weiterdiskutieren, aber da ich grad aus ner 12h-Schicht komme würde ich das Thema erstmal ruhen lassen.
Ich danke dir aber für das gute Gespräch und evt setzen wir es ja morgen fort.
Schönen Abend noch.

Edit: Hab grad deinen NAchtrag noch gesehen. Mit Täter vor Opferschutz meinte ich z.B. das ich es für legitim halte wenn man therapierte Täter "publik macht". Sei es einfach um die Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu warnen. Leider gibt es Fälle in denen die Täter dagegen geklagt haben und Recht bekommen haben. Ich denke eben, dass ein verurteilter Triebtäter wenn er therapiert ist und wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden will, damit leben muss das zum Schutz oder der Prävention in diesem Fall seine Grundrechte etwas eingeschränkt werden.

So jetzt aber Gute Nacht.
 
@ mersadion

Nur noch das Schlusswort vorerst:

Mit allen Mitteln....auch wenn sie erwiesenermaßen nichts bringen?

Wir hatten die Strafen die du forderst schonmal, ist noch nicht lange her (nein, nicht unter Hitler, sondern später)

hat nicht das geringste gebracht, im Gegenteil.

Was also nun?
 
Es wird immer so sein, dass Steuerhinterziehung stärker geahndet wird, als so ziemlich alles außer Mord. Warum? Weil man damit den Staat schädigt. Und der Staat, das sind bekanntlich ein paar Leutchen mehr als nur so ein paar Hansel. Reiner Utilitarismus.

Wer Zynismus findet, darf ihn behalten.
 
Man kann auch Präventionsarbeit machen. Im Kindergarten meiner Tochter wird von einer Therapeutin für Missbrauchsopfer jährlich sowohl ein Elternabend als auch ein Aktionstag mit den kleinen Kindern veranstaltet. Leider interessieren sich relativ wenig Eltern für die Veranstaltung - man verdrängt die Gefahr lieber.

Wenn ich an die Geschichten der Dame auf der Heimfahrt (wir haben sie noch zur S-Bahn gefahren) über die Rafinesse und Zielgerichtetheit vieler Täter aus ihrer Praxis erinnere, kann man eigentlich nur mit Rachefantasien reagieren, wenn man auch noch so abstrakt und logisch bleiben möchte. Ich werde nie ein Pädophilen-Versteher werden, und würde mir wünschen, dass Information der Nachbarschaft vor Sexualtätern auch bei uns Pflicht würde. Das würde zumindest einen gewissen Schutz vor Wiederholungstätern gewährleisten.
 
Bei so einem Thema kann ich aber auch nicht sachlich bleiben - schon gar nicht, weil ich selbst einen Sohn hab.
 
Miew hat folgendes geschrieben:

Ich weiß nicht wie lang das Ganze zurückliegt und was der Mann mit dem Jungen angestellt hat, aber anscheind zeigt er ja Reue und das schlägt positiv zu Buche. Ein Jahr auf Bewährung scheint schon recht wenig, aber was hätte man nun davon ihn einzusperren? Ich würde einfach dafür sorgen, dass es nicht wieder passiert. Wie gut das möglich ist hängt aber auch wieder von vielen Dingen ab, die man aus dem kleinen Ausschnitt nicht herauslesen kann.

Aeh... einerseits sagst du "Wass soll es bringen, den Opa wegzusperren???" Andererseits willst du aber dafuer sorgen, dass es nicht wieder passiert... :crazy:

Falls du dass auf Kastration gemuenzt hast: Ich denke nicht, einen Menschen koerperlich zu beeintraechtigen hilft hier... NUR wenn diese Menschen sich nicht mehr frei bewegen koennen, merken die, was so falsch daran war!

@Madcell:
Was heisst hier "Gesellschaftliche Vorverurteilung"?!?!? Wer Kinder belaestigt ist ein SCHWEIN und perverser Triebtaeter!
Da interessiert es mich auch nicht, ob der Typ fuer Unizef spendet, oder mit Greenpeace Oeltanker behindert! Und ob so ein Jemand sich nuin ueber Jahre hin gut verhaellt, wer einmal ein Kind belaestigt hat, sollte sich besser von meinen Kids vernhalten!!! :meckern:
 
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