Hintergrund: Der Haken mit dem Kreuz - Die Darstellung von NS-Symbolen in Videospielen

Mersadion

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.05.2009
Beiträge
50.775
Reaktionspunkte
0
Aus Geschichte lernen damit sie sich nicht wiedrholt...akzeptiert. Aber wieso gilt das nur für Deutschland oder nich allgemeiner...für die Verlierer? Amerika vs Vietnam...böse Klatsche für Amerika...haben sie draus gelernt?...Russland vs Usa in Afghanistan haben sie draus gelernt? Golfkrieg 1...draus gelernt? Golfkrieg 2...Afghanistan 2 das Imperium schlägt zurück... Dann muss man diese Lernfähigkeit auch vin allen erwarten und nicht bei den Deutschen sagen "ihr verharmlost und vergesst es bloss nie....wer sich distanziert ist auch schin quasi-Nazi" und bei den Amis heisst es "Kriegstreiber? Nein wir sind Patrioten und bringen der Welt Demokratie...ob sie will oder nicht."

(Polemik ist absichtlich ;))
 

ChefKoch D

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
28.09.2006
Beiträge
7.770
Reaktionspunkte
0
@mersa
Klar Krieg ist was schlechtes aber meines Wissens haben all die Länder kein Weltkrieg mit nem geplanten Genozid eines Volkes heraufbeschworen.
Weiß also nicht ob Deutschland wirklich in der Position wäre sich über *unfaires* zu beschweren....
 

marty16bit

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.11.2013
Beiträge
2.432
Reaktionspunkte
0
Naja es gab trotzdem kriege in ländern wo es zu ethischen säuberungen kam und wenns nur religiöser natur war hier sollte niemand mit dem finger auf andere zeigen und man sollte auch mal abschließen mit dieser thematik .
Klar sollte man es nicht vergessen aber man kann auch anders damit umgehen
 

Mersadion

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.05.2009
Beiträge
50.775
Reaktionspunkte
0
Genozid? Kann ich auch anbieten. Amerikanische Ureinwohner.

Zugegeben, die Massen an Menschenleben in so kurzer Zeit können die Amis nicht überbieten, was Greueltaten angeht stehen sie den Nazis aber in kaum was nach. Napalmflächenbombardements, Agent Orange um mal nur 2 Beispiele zu nennen.
Ich find es halt immer ein wenig "scheinheilig" wenn man uns noch Generationen später eine Erbschuld einreden will aber selber mehr als genug Dreck am Stecken hat. Ich will damit die Weltkriege und die Vernichtungslager nicht klein reden oder verharmlosen. Aber ich vertrete trotzdem die Ansicht dass es falsch ist den heutigen Generationen (und sicher auch den Nachfolgenden) nach wie vor eine Erbschuld anzudichten bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Im Zweifel erreicht man damit irgendwann sogar mal das Gegenteil, dann lernt man nichts mehr draus sondern fügt sich in die Rolle. Manchmal ist eben dann weniger auch mehr finde ich.

Weltkrieg 1 haben streng genommen die Jugoslawen angefangen ;)
 

Mersadion

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.05.2009
Beiträge
50.775
Reaktionspunkte
0
Die Indianerkriege sind auch erst knapp 120 Jahre her und man hält es ihnen nicht mehr bei jeder Gelegenheit vor. Sicher geschichtlich sind 70 Jahre jetzt keine Welt, aber wer legt fest wann dieser Zeitpunkt ist? Wir dürfen es sicher nicht selber, zumal unsere Politiker in dem Punkt kein Rückgrat und keine Eier haben, und die Welt wird es sicher auch nicht da man ja immer ein Totschlagargument brauchen kann mit dem man die Deutschen wieder "klein" machen kann. Ich wette dass wird man auch meinen Urenkeln und deren Kinder noch beinah ebenso anlasten als hätten sie selber den Abzug gezogen. Ich für mich persönlich, hab entschieden dass es genug ist und ich mir nicht mehr einreden lasse dass wir nach wie vor eine Schuld abzutragen haben. Das heisst nicht dass ich meine Kinder, Neffen, Nichten usw vor dem Thema schütze und es für sie "ausblende", im Gegenteil., aber ich werde ihnen klar machen dass ihre Generation nicht die Schuld auf sich nehmen soll weil man es ihnen sagt sondern dass sie selbst ihre Lehren aus diesem Kapitel der Vergangenheit ziehen sollen.

Also kurz gesagt: Ich denke selbst, bilde mir ein Urteil und lass mir nicht von Lehrern, Politikern oder Medien eine Idee eintrichtern..aber das gilt generell und ich denke da sind wir uns auch einig.
 
Zuletzt bearbeitet:

ChefKoch D

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
28.09.2006
Beiträge
7.770
Reaktionspunkte
0
Wtf wo ist mein beitrag hin o.o

Bzw. Mersa niemand tut hier so als ob die deutschen immer noch die bösen sind es ist einfach nur daneben wenn wir zusammen mit den anderen am selben kneipentisch sitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

marty16bit

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.11.2013
Beiträge
2.432
Reaktionspunkte
0
Und ich hab mir schon gedacht mersa antwortet sich selber :sly::sly::sly::sly:
 

Mersadion

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.05.2009
Beiträge
50.775
Reaktionspunkte
0
@Chefkoch:
Du hast deinen Beitrag gelöscht. Ich seh hier in der Modzauberkugel "gelöscht von chefkoch". Soll ich ihn, wenn möglich wiederherstellen?
 

Marco A

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.12.2006
Beiträge
9.871
Reaktionspunkte
138
Genozid? Kann ich auch anbieten. Amerikanische Ureinwohner.

Zugegeben, die Massen an Menschenleben in so kurzer Zeit können die Amis nicht überbieten, was Greueltaten angeht stehen sie den Nazis aber in kaum was nach. Napalmflächenbombardements, Agent Orange um mal nur 2 Beispiele zu nennen.
Ich find es halt immer ein wenig "scheinheilig" wenn man uns noch Generationen später eine Erbschuld einreden will aber selber mehr als genug Dreck am Stecken hat. Ich will damit die Weltkriege und die Vernichtungslager nicht klein reden oder verharmlosen. Aber ich vertrete trotzdem die Ansicht dass es falsch ist den heutigen Generationen (und sicher auch den Nachfolgenden) nach wie vor eine Erbschuld anzudichten bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Im Zweifel erreicht man damit irgendwann sogar mal das Gegenteil, dann lernt man nichts mehr draus sondern fügt sich in die Rolle. Manchmal ist eben dann weniger auch mehr finde ich.

Weltkrieg 1 haben streng genommen die Jugoslawen angefangen ;)



Diese sogenannte "Erbschuld" dichten sich viele Deutsche auch selber an.
Ich persönlich habe in keiner Sekunde meines Lebens das Gefühl das ich an den Machenschaften der Nazis schuld bin. Ebensowenig wurde mir so etwas bisher vorgeworfen.

Ich denke diese "Erbschuld" spielt vor allem auf politischer Ebene eine Rolle (Gedenkfeiern, Reparations- / Entschädigungszahlungen etc.). Und wenn unsere Damen und Herren Politiker es nicht schaffen die Ketten dieser "Erbschuld" zu sprengen und öffentlich eine glasklare Stellung zu dem Thema beziehen, dann werden wie deutschen noch in 200 Jahren die bösen Nazis sein.

In diesem Sinne: Auf der anderen Seite ist der zweite Weltkrieg nicht einmal 100 Jahre vorbei (geschichtlich gesehen also ein praktisch garnichts) und es leben noch immer Zeitzeugen. - Mal sehen, wie die Sachlage sich ändert, wenn sich der zweite Weltkrieg 100jährig jährt...
 

Eisregen121

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.03.2004
Beiträge
1.149
Reaktionspunkte
0
(Polemik ist absichtlich ;))
Das ist keine Problematik, das hast du schon richtig erkannt. Aber es gibt einen riesen unterschied zu uns und den aufgezählten kriegen.
Der zweite weltkrieg war, als es schon eine gewisse wissenschaftliche reife gab und auch gewisse bessere medizin kenntnisse.
Und wir sind nicht nur durch einen Dschungel, oder wüste geschlichen, und haben uns nur dort einem feind gestellt bzw, Auge um Auge. Wir sind nicht ohne nahrung und medizin kentnisse in ein fernes land, bei dem jedes fünfte schiff gesunken ist auf dem weg dort hin und haben dort dann einen bis dato unbekannten Kontinent bereist mit familen und haben dort Indianer bekämpft. Nicht falsch verstehen, keiner der von der Aufgezählten kriege soll durch diese tatsache geschmälert werden oder beschönigt.
Nein wir haben versucht ein ganzes volk auszurotten
Die Massenvernichtungslager aufzustellen war eine neue dimension.

Jetzt könntest du kontern das wir ca. 5-6 Millionen Juden umgebracht haben, und in Russland in arbeitslagern ca. 30 Millionen starben und auch da keine sau danach krächst.
Aber das ist der klassische Fall von "wenn einer von der Brücke springt dann....". Das eine macht das andere nicht besser.
Zudem wie man akzuell sieht kann man die Politik Deutschland/Russland nicht miteinander vergleichen.
Wie es uns ergangen wäre ohne das problem mit den massenvernichtungslagern kannst du einfach feststellen.
Daran wie der erste weltkrieg ausging.
Wir bekamen auflagen, sollten schadensersatz leisten. Diese sanktionen wurden von den USA und UK frühzeitig eingestellt. Einzig Frankreich sah von deutschland eine weitere gefahr ausgehen und war nicht einverstanden (als direktes nachbarland auch klar).
Es wurden schon wenige jahre nach dem krieg friedensabkommen unterzeichnet und alles wäre heile welt gewesen.
Aber grad diese sanktionen von Frankreich aus verärgerten die deutschen. Hier war genau das denken "wieso soll man noch zahlen für das was damals war, die waren ja auch nicht unschuldig".
Dazu kam das die wirtschaft am boden war, und dann sollen wir das geld anderen in den rachen schieben.
Dieser kleine keim reichte aus um die ganze saat für den zweiten weltkrieg zu legen.
Das hakenkreuz steht somit nicht für eine politische partei, sondern für einen gruppe von SS leuten und einem volk das weg sah.
Es steht für ein deutschland das nazi verbrecher und ihre wohnorte kannte und bis in die 60ger keine verfahren gegen sie anstrebte oder sie gar schütze.
Es hies "aber er ist doch so ein toller familenvater, damals war halt krieg, was hätte man schon groß machen sollen?"
Es wird aber ausser acht gelassen das nie ein Wärter eines konzentrationslagers verfolgt wurde, oder jemand der im krieg auf andere schoss. Ja das ist eben Krieg. das ist wohl war. Es waren führungspersonen die gesucht wurden, die selbststädig entschieden haben und angeordnet haben. Diese haben wir auch im nachhinein noch geschützt.
Deswegen denke ich kann dieser krieg nicht schön geredet werden.
Versteh mich nicht falsch, ich lauf auch nicht deprimiert rum was wir deutschen für ein böses volk sind. Ich bin auch der meinung das wir uns langsam aber sicher wieder etwas posetiven nationalstolz erlauben dürften.
Aber ich bin auch der meinung das wir mit diesen kleinen sanktionen die wir für eig. belanglose freizeitprodukte haben, recht gut weggekommen sind.
Ganz böse ausgedrückt haben wir (gerade unsere generation und unsere eltern) extrem vom krieg proffitiert. Wäre deutschland nicht zerbombt worden, und hätten unsere großeltern es nicht wieder aufgebaut, dann wären wir optisch wie die nicht vom krieg betroffenen englischen städte. Alt, grau, zerfallen.
Der aufbau brachte eine riesen wirtschaft mit sich. Dazu konnten wir, wenn wir schon aufbauen alles auf den neuesten stand bringen. Wir waren anderen ländern weit voraus. Von heut auf morgen bedeutete Made in germany etwas.
So gesehen auch wenn das wirklich ein böses denken ist, brachte uns der krieg sehr viel, was wir heute noch merken.
Ich denke da geht es in ordnung das im jahr 2 spiele hier nicht erscheinen oder irgendwo ein schwarzer balken zu sehen ist. Die anderen vorzüge überwiegen.
 

MagZero

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.12.2005
Beiträge
10.444
Reaktionspunkte
6
Da Mersa schon damit angefangen hat, möchte ich den Anti-Amerikanismus unterstützend aufstaffeln und auf die Gegenwart beziehen, um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen ;)

1945 – 1946 China
1950 – 1953 Korea – China
1954 Guatemala
1958 Indonesia
1959 – 1961 Cuba
1960 Guatemala
1964 Kongo
1965 Peru
1964 – 1973 Laos
1961 – 1973 Vietnam
1969 – 1970 Kambodscha
1967 – 1969 Guatemala
1983 Grenada
1983 – 1984 Libanon
1980 El Salvador
1980 Nicaragua
1986 Libyen
1987 Iran
1989 Panama
1991 Irak
1993 Somalia
1998 Sudan
1998 Afghanistan
1999 Jugoslavien
2001 – heute Afghanistan
2003 – 2011 Irak
2011 Libyen
2011 Tunesien
2011 – heute Pakistan
2012 – heute Jemen
2012 – heute Syrien
2014 Ukraine

Ganz schön fleißig für einen Staatenbund, den es noch nicht so lange gibt. Der letzte Punkt - Ukraine - steht dort, weil die USA aktuell dabei sind, einen möglichen Krieg zu rechtfertigen (ähnlich dem Vorwurf gegenüber den Irak, Massenvernichtungswaffen besessen zu haben). Als Beispiel ziehe ich diese aktuelle Propaganda heran und gleichzeitig einen Artikel, den ich sinnbildlich für eines der größten Probleme (Nazi)Deutschlands sehe:
Ukraine-Krise: Amerika veröffentlicht die zehn größten Unwahrheiten von Putin
Die USA sind mit dieser Liste bemüht, Tatsachen zu verdrehen, zu fälschen oder nicht zu Ende zu führen (die ukrainische Regierung wurde antidemokratisch mit Gewalt gestürzt, in der aktuellen Übergangsregierung tummelt sich ein "Ultrarechter", am leichtesten zu verstehen durch - Überraschung! - den Spiegel).
Dem FAZ-Artikel kreide ich an, falschen Journalismus zu betreiben. Journalismus ist es nicht, wenn man Mitteilungen von "offiziellen Stellen" einfach weiterleitet. Viel mehr muss Journalismus aufklärend, reflektierend und vor allem kritisch mit jeglichen Meldungen umgehen, grade bei solchen brisanten Themen.
Da behaupte ich jetzt einfach mal, nur um den Bogen zurück zum eigentlichen Thema zu bekommen natürlich, dass die Gleichschaltung der Medien 1933 angefangen hat und bis heute anhält. Die "Entnazifizierung" hat doch nicht auf einmal die 100.000 Nazis weggemacht, die sich im Dritten Reich zur Elite empor geschwungen haben. Die sind überall untergekommen (auch in den USA, denn die Amerikaner sind ein Fan von Nazimethoden), in allen möglichen Firmen und in den 70ern wurde ihnen bewusst, dass sie die Medienlandschaft den "Linken" nicht überlassen dürfen, also zog es die Altnazis und deren fein ausgewählte Nachfolger vermehrt dorthin. Axel Springer ist krasserweise nur die Spitze des Eisberges. Wenn es so weitergeht, hängen die Hakenkreuzfahnen bald wieder an jeder Straßenecke.
 
Mitglied seit
04.12.2006
Beiträge
8.078
Reaktionspunkte
0
Ich hab vor einer Woche einer Unterrichtsstunde beigewohnt, in der es um die Gründung des Staates Israels (12. Klasse Gymnasium) ging.
Als dann die Schüler zu ihrer Meinung gefragt wurden, war Klasse nahezu im Einklang, dass sie und das heute Deutschland nichts mit der Sache
am Hut haben und nicht dafür bereit sind, soetwas wie eine Erbschuld zu übernehmen.
Besonders laut waren die Schüler mit Migrationshintergrund.
 

MagZero

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.12.2005
Beiträge
10.444
Reaktionspunkte
6
Israel ist ein kleines, bis an die Zähne (atomar) bewaffnetes Land, das mehr "Unrechtsstaat" als die DDR ist. Als Deutscher, der aus der Geschichte gelernt hat, sollte man Israel alles Andere als bedingungslos zur Seite stehen.
 

Eisregen121

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.03.2004
Beiträge
1.149
Reaktionspunkte
0
Ich stimme dem zu. Zudem auch wenn es wieder böse ist hat auch Israel vom krieg profitiert. immerhin haben sie einen staat auf einem land bekommen das ihnen nicht gehörte nur weil die amis sagen "das geht schon in ordnung".
Aber unabhängig davon. Eine sache wird übersehen und genau das ist die gefähliche sache von der ich sprach.
Man versucht den eigenen krieg zu kompensieren mit sprüchen wie "die anderen haben aber viel mehr kriege als wir geführt".
"Die anderen foltern im ausland"
"Israel führt seit jahrzehneten selber krieg"
"Israel hat mehr rechts eingestellte personen als deutschland"
usw...
Wir reden über krieg und einem der schlimmsten verbrechen die begangen wurden. Schon kleine kinder versuchen mit dem spruch was andere machen und dürfen ihre eigene sache runter zu spielen.
"Die in meiner klasse dürfen aber auch alle mitfahren". "Die anderen haben das aber auch alle gemacht".
Und was bekommt man dann von den eltern gesagt? "Und wenn die anderen alle aus dem fenster springen, dann machst du das auch?"
Und genau das versuchen wir seit 70 jahren. Mit den sprüchen versuchen wir unsere eigenschuld auf andere abzuwälzen oder unsere weniger schlimm aussehen zu lassen.
Ich finde das ist genau das denken das man nicht haben darf.
Man muss sich voll der sache stellen, und dann kann ein volk wieder reif genug werden richtig mi der sache umzugehen.
Wenn jede generation das abschmältert dann passiert genau dass, das es als harmlos in den köpfen der menschen erscheint. Es ist eben das "das hat ja nichts mit mir zu tun denken".
Dabei befinden wir uns in deutschland auf einem guten weg. Nie gab es so viele pazifiseten, bundeswehr verweigerer, kriegsgegner. Nie gab es so viele menschen die aktiv frieden wollen.
Aber all das ist schnell vergessen wenn es einem volk wieder schlechter geht, und dann wird die vergangenheit gern ausser acht gelassen. Ja sie wird dann sogar bejubelt. Es gibt immernoch genug alte menschen die sagen "unterm hitler wäre sowas nicht passiert".
Oder wir erinnern uns von vor paar jahren an ein buch in dem stand "das mütter im zweiten weltkrieg deutlich mehr wert waren". Dummes und gefährliches halbwissen.
Wir sind also noch lange nicht soweit das wir unsere schuld verstanden haben.
 

Eisregen121

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.03.2004
Beiträge
1.149
Reaktionspunkte
0
Übrigens, was das ausland auch gern verdrängt. Die juden waren in keinem land willkommen. Viele waren froh das sie weg sind. Selbst nach der befreiung kamen sie in den usa in neue lager mit zwar mehr zu essen aber dennoch menschen unwürdig.
Kein land wollte sie aufnehmen.
Aber der entscheiden unterschied ist nunmal. Die anderen ländern haben sie nicht umgebracht, das waren wir.
Juden dürfen bzw durften ja keine handwerklichen bewurfe haben. Es waren also meist händer, banken, oder leute die mit geld zu tun haben.
Und der weltwirtschaft gings schlecht. Die sahen also nur den reichen juden wärend sie selbst nichts hatten. Und das führte weltweit zu diesem absolut falschen denken. Es ist ja nicht so das wir diese possitionen nicht gebraucht hätten. Die juden waren halt gut darin. Aber wenn es die nicht gemacht hätten, dann hätten es eben andere gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mersadion

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.05.2009
Beiträge
50.775
Reaktionspunkte
0
Mal schnell OT: Ich muss euch/uns jetzt wirklich mal in meiner Funktion als Mod loben. Wir sind zwar gnadenlos Offtopic wenn man es genau nimmt. aber dafür dass hier doch recht unterschiedliche Meinungen zu einem sehr kontroversen und emotionalen Thema zusammentreffen geht es hier grad echt super zu. Genau so wünscht man sich eine Diskussion. Dickes Lob an alle Beteiligten, Danke und weiter so...muss auch mal gesagt werden, sonst meckern wir Mods ja immer nur :)

Mersa
GZ-Mod-Team
 
Mitglied seit
04.12.2006
Beiträge
8.078
Reaktionspunkte
0
Mal schnell OT: Ich muss euch/uns jetzt wirklich mal in meiner Funktion als Mod loben. Wir sind zwar gnadenlos Offtopic wenn man es genau nimmt. aber dafür dass hier doch recht unterschiedliche Meinungen zu einem sehr kontroversen und emotionalen Thema zusammentreffen geht es hier grad echt super zu. Genau so wünscht man sich eine Diskussion. Dickes Lob an alle Beteiligten, Danke und weiter so...muss auch mal gesagt werden, sonst meckern wir Mods ja immer nur :)

Mersa
GZ-Mod-Team
Bitte die Mod-Lobhudelei demnächst in dieser Farbe, dann muss man nicht so viel Angst haben :D

Wobei du ja absolut Recht hast, da dieses Thema doch sehr empfindlich ist.
 

Mersadion

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.05.2009
Beiträge
50.775
Reaktionspunkte
0
Ich liebe diesen Geruch von Angst beim aktualisieren des Forums ;) Fast so gut wie der Geruch nach Napalm am Morgen :D

Zeigt für mich aber dass wir einfach ne gute Community haben. Bei "Banalitäten" schlägt man sich mit Begeisterung die Schädel ein, aber bei sensiblen Themen zeigt man Respekt und Reife die dem Thema angemessen sind. Schöne Sache.
 

marty16bit

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.11.2013
Beiträge
2.432
Reaktionspunkte
0
Eiregen du sagst es gibt immer mehr wehrdienst verweigerer usw aber gleichzeitig steigt auch die rechtsradikale population wieder an und ich finds etwas heuchlerisch zb von amerika dort darfst du deinen rasismus ausleben dank der rede freiheit aber wehe wenn man bei uns mal sagt man sollte die einwanderung wieder mehr kontrollieren bzw härter durchgreifen dann ist man wieder der böse nazi .
Griechenland bekommt geld ende nie von der eu/deutschland was ist ihr scheiß nazis merkel als hitler usw auch bei anderen staaten ist es nicht anders

Ich zocke schon sehr lange und wenn ich jedes mal nen euro bekommen hätte als ich nazi genannt wurde könnte ich griechenland selbst retten .

Auch bekommen in denn eu ländern rechte parteien wieder mehr zulauf sie fpö in österreich warum ist das so auch wird uns von denn medien immer wieder die schuld eingerredet was soll der dreck ich verstehs nicht auch sind weite teile der bevölkerung schlicht und ergreifend nicht aufgeklärt was sehr schade ist vor allem die jugend wie jemand schon sagte geschichte wiederholt sich
 

MagZero

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.12.2005
Beiträge
10.444
Reaktionspunkte
6
Wer nennt dich denn dann Nazi? Vorsicht bei solchen Themen, da kann man sich ganz schnell etwas ganz Falsches einbilden. Ebenso mit der Euro-Griechenland-Schuldenzahlungs-Sache. In Schottland denkt die Bevölkerung ebenfalls, dass sie DIE Geldgeber der EU sind. Ist ein hochsensibles Thema, bei dem man sich ganz viel einlesen muss, um da eine ungefähre Vorstellung der Tatsachen zu bekommen, aber eine Minute Nachrichten am Tag reichen da lange nicht aus.

Im Internet werde bzw. wurde ich auch oft Nazi genannt. Ich mag es, weil man damit wunderbare Witze machen kann und ich die Erfahrung gemacht habe, dass die allermeisten das auch gar nicht ernst meinen. Hat bei mir aber auch lange gedauert, bis ich beim Wort Nazi oder Hitler nicht mehr zusammengekrampft bin und mich schuldig und unwohl gefühlt habe. Mir tut diese emotionale Distanz gut, weil ich viel klarer mit dem Thema umgehen und mich allgemein mehr damit beschäftigen kann.

Ich bin teils Eisregens Meinung - man darf nicht relativieren, um von sich abzulenken. Aber ich glaube kaum, dass das das Problem ist, viel mehr die Lösung. Hätten die Politiker mal Eier oder eine soziale Ader oder beides, würden sie sagen "Nein, von Deutschland geht kein Krieg mehr aus, wir schicken keine Truppen in Länder, in denen ihr Krieg führt" aber da haben die deutschen Generäle sicher Angst, bald ein Heer voller unerfahrener Muschisoldaten zu haben.
Was die Bevölkerung und deren Pazifismus angeht, sehe ich das nur teils so. Ja, die Menschen hier an sich sind weder Rassisten, noch schwulenfeindlich oder sonstwie böse. Ist meiner Meinung nach aber der Durchschnittsmensch eh nicht. Ich nehme die Gesamtsituation aber so wahr, dass diese Themen immer genutzt werden, um zu manipulieren. RASSISMUS? NEIN! Da sind wir dagegen, deswegen tragen die Bundesligavereine mal so ein Logo irgendeiner Anti-Rassismuskampagne und die Bundeskanzlerin kommt ins Stadion des meistverfolgten Spiels. Zack, Sport/Fußball wird nicht mehr von Politik getrennt und Merkel kassiert "Sympathiepunkte".
Wenn ich mir dann noch die allgemeine Berichterstattung, vor allem das Wie, angucke, dann sehe ich einen Trend dazu, dass Volk für Krieg und Rassismus zu "sensibilisieren", da muss man nur die BILD-Schlagzeilen der letzten zehn bis 20 Jahre hernehmen (jaja, schon immer ein reißerisches Blatt, aber es wird immer schlimmer).
Ich glaube also, es ist scheißegal, wie die Bevölkerung gepolt ist, mit genug Schalthebeln aus den Medien bekommt die Politik genug Hebel um alles rechtfertigen und machen zu können. Hitler und seine NSDAP hat es schließlich auch verflucht schnell geschafft, der Bevölkerung klarzumachen, dass das Rheinland mit Waffengewalt zurückerobert werden muss.
Darüber hinaus macht mir die Entwicklung der Polizei echt zu schaffen. Vom "Freund und Helfer" entwickelt sich der inländische Schützer und Diener des Volks immer mehr zu einem Knüppelverein, der keine Fehler eingesteht, sondern durch noch härtere Maßnahmen überdeckt. Seit sich bei der Polizei eine zweite (!) Gewerkschaft gegründet hat, verroht der Verein immer mehr und versteift sich auf Gewalt (diese zweite Gewerkschaft macht Umfragen nach dem Motto "Wenn ihr, liebe Polizeibeamte, schon mal von Bürgern angegriffen wurdet, dann füllt bitte den Fragebogen aus" und zack, hat man ganz üble Statistiken, die Regelungen wie z.B. dass jeder Polizeibeamte mal auf einer Demonstration gewesen sein muss möglich machen und überhaupt nur dazu dienen, aus dem Standardpolizisten einen scharfen Hund zu machen). Aber das führt hier jetzt echt zu weit :(
 
Oben Unten