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Gamezone fragt: Wo bleibt die Vielfalt?

Du sagst, es wird nichts neues mehr versucht, wünschst dir dann aber ausschließlich Fortsetzungen :bigsmile:

Ein neues Legacy of Kain und Eternal Darkness hätte ich auch gerne. Laut Crystal Dynamics darf man sich bei Legacy of Kain sogar wieder Hoffnungen machen. Ist halt die Frage, ob es ohne Amy Hennig genauso gut wird. Ein neues Bomberman würde ich mir unter dem heutigen Konami nicht mehr wünschen.

Ich bin übrigens Jahrgang 1980 und hab mit 9 angefangen zu zocken ;)
 
Ich will ein Lagacy of Kain mit den technischen Möglichkeiten von Heute

Ich will wieder ein Tomb Raider mit richtigen Rätseln, gut versteckten Geheimnissen und fordernden Kletterpassagen, ohne literweise Blut und Massenballerei mit den technischen Möglichkeiten von Heute

Also da bin ich ganz bei dir. Das möchte ich auch. Ja zu Beiden.

Bei Far Cry Primal muss man noch abwarten, ob es wieder so stark den Vorgängern ähnelt, oder ob es nicht doch frischen Wind in die Serie bringt. Denn die Welt oder das Thema finde ich richtig interessant.
 
Ich gönne Euch ja diese Games und mit Neu Garfield meine ich nicht unbedingt eine neue IP, sondern auch mal wieder einen neuen Teil einer Serie die schon seit langem nicht mehr fortgesetzt wird.
Ich will euch die Games auch nicht schlecht machen, Forza ist eine großartige Serie, aber jedes Jahr?
Ich glaube auch das Psycho mit AC Spaß hat oder CoD. leider habe ich und viele andere aber gerade mit CoD ganz schlechte Erfahrung gemacht und darum hat dieses Game auch seinen schlechten Ruf.

Leider wird sich halt auch bei anderen Serien viel an den erfolgreichen Titeln wie CoD usw. orientiert. Ein gutes Beispiel wie furchtbar das dann ist, ist Resident Evil 5 oder 6, eine Schande was da aus der Serie gemacht wurde.
Und dieses Multiplayer um jeden Preis, find ich auch ganz schlimm. Anstatt einen MP in Uncharted einzubauen hätte man das Geld nehmen sollen und mal ein paar Adventure Experten damit beauftragt die Rätsel anspruchsvoller zu machen.

Das sind so die Sachen im Groben die mich heute stören.
Und das halt Serien die Großartig waren, wo viele Fans, wie ja wohl auch Pliskin, Garfield, Jahre drauf warten, aber aus Angst es könnte floppen und hinter den VK´s eines COD, AC oder BF liegen, werden einfach nicht angefasst oder so an den Massenmarkt angepasst das man sie nicht mehr wiedererkennt und sie sich dann doch anfühlen wie eines der großen drei Zugpferde und das sind nun mal AC,BF und CoD.
Selbst in Mad Max, wo ich eigentlich Spaß mit hatte, was aber wohl an meiner rosaroten Mad Max Brille liegt, konnte man sofort die Anleihen aus AC erkennen, ich sag nur Türme = Ballon.
Das Problem ist, das VG Biz von heute ist wie ihr schon gesagt habt nur noch auf Kommerz ausgelegt. Und zu lasten des Kommerz werden gute Serien verbastelt, oder einfach gar nicht mehr weiter gepflegt.
 
Viele Firmen, die früher für solche Spiele verantwortlich waren, gibt es allerdings auch nicht mehr.

Hudson Soft (Bombermann) gibt es nicht mehr.
Bullfrog (Dungeon Keeper) gibt es nicht mehr.
Lucas Arts (Star Wars: Jedi Knight) gibt es nicht mehr.
Silicon Knights (Eternal Darkness) gibt es nicht mehr.
 
Und zu lasten des Kommerz werden gute Serien verbastelt, oder einfach gar nicht mehr weiter gepflegt.

Mit einem Silent Hill Revival hätte es ja fast geklappt. :(

Es gibt aber inzwischen auch zahlreiche positive Beispiele, die sich Abseits des Kommerz finden lassen und diese dann auch Erfolg haben, sodass sie dann fast schon selber wieder zum Kommerz werden. :D
 
Es gibt aber inzwischen auch zahlreiche positive Beispiele, die sich Abseits des Kommerz finden lassen und diese dann auch Erfolg haben, sodass sie dann fast schon selber wieder zum Kommerz werden. :D

Klar gibt es die, aber wie ich schon gesagt haben fehlt dann da meist das Geld um sie dann auch technisch Ansprechend auf die aktuelle Hardware zu bringen. Man kann auch Retro Games machen, die aber technisch Anspruchsvoll sind, Reso Gun ist da mal ein gutes Beispiel. Leider sind die dann auch rar gesät.
 
Es ist allerdings auch ein Teufelskreis. Einerseits wird gefordert, dass die Spiele technisch auf dem neuesten Stand sind, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist, die heute deutlich größer sind als früher. Auf der anderen Seite wurden viele Serien damals eingestellt, eben weil sich die letzten Teile finanziell nicht mehr lohnten. Viele der genannten Spiele waren außerdem schon damals Nischenspiele. Jetzt soll man quasi noch mehr Geld als damals, in einen neuen Teil investieren, wo sich bereits der letzte Teil mit kleinerem Budget, finanziell nicht mehr lohnte, in der Hoffnung, dass sich genügend neue/alte Fans finden, um in die schwarzen Zahlen kommt. Obendrein sollen die Spiele auch noch genauso anspruchsvoll wie damals sein und nicht auf ein größeres Publikum zugeschnitten.
 
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Mittlerweile versucht man hier nur noch die aktuelle Gen schlechtzureden :D
 
Es ist allerdings auch ein Teufelskreis. Einerseits wird gefordert, dass die Spiele technisch auf dem neuesten Stand sind, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist, die heute deutlich größer sind als früher. Auf der anderen Seite wurden viele Serien damals eingestellt, eben weil sich die letzten Teile finanziell nicht mehr lohnten. Viele der genannten Spiele waren außerdem schon damals Nischenspiele. Jetzt soll man quasi noch mehr Geld als damals, in einen neuen Teil investieren, wo sich bereits der letzte Teil mit kleinerem Budget, finanziell nicht mehr lohnte, in der Hoffnung, dass sich genügend neue/alte Fans finden, um in die schwarzen Zahlen kommt. Obendrein sollen die Spiele auch noch genauso anspruchsvoll wie damals sein und nicht auf ein größeres Publikum zugeschnitten.

Ja das ist auch für die Entwickler alles andere als einfach Risiken einzugehen. Man muss sich nur mal ehemalige Spieleschmieden ansehen, die Pleite gegangen sind.
 
Es ist allerdings auch ein Teufelskreis. Einerseits wird gefordert, dass die Spiele technisch auf dem neuesten Stand sind, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist, die heute deutlich größer sind als früher. Auf der anderen Seite wurden viele Serien damals eingestellt, eben weil sich die letzten Teile finanziell nicht mehr lohnten. Viele der genannten Spiele waren außerdem schon damals Nischenspiele. Jetzt soll man quasi noch mehr Geld als damals, in einen neuen Teil investieren, wo sich bereits der letzte Teil mit kleinerem Budget, finanziell nicht mehr lohnte, in der Hoffnung, dass sich genügend neue/alte Fans finden, um in die schwarzen Zahlen kommt. Obendrein sollen die Spiele auch noch genauso anspruchsvoll wie damals sein und nicht auf ein größeres Publikum zugeschnitten.

Ja das stimmt so. Ich bin da aber anders, ich zahle gern für so Titel, habe ich bei Rayman gemacht und bei ORI fand ich die 19,- definitiv zu wenig. Ich hätte für ORI auch 49,- auf den Tisch geblättert und würde es auch bei einem Zweiten Teil, wenn er dann genauso ist bezahlen.
Leider waren ja Vielen die 19,- für Ori schon zu viel :(
 
Trotzdem ist es nicht so, dass man ohne Ahnung da rein läuft. Und wie gesagt, Magie funktioniert trotzdem. Ich hatte keine Problem mit diesem Part, obwohl ich Steiner und Zidane in meiner Party hatte.

doch man läuft ohne Ahnung rein, weil man erst drinnen das mit den Waffen gesagt bekommt. Ich habe auch nicht gesagt, dass es unschaffbar war, es war einfach nervtötend, ätzend und unspaßig. Und das sind keine Worte, die ich für eine gutes Spiel benutzen sollte.

Auch wenn ich Last of Us lieben, so hat es keine gute Story. Vielmehr lebt das Spiel von den Charakteren und der Präsentation. Heavy Rain versucht eine gute Story zu erzählen. Dabei liegt die Betonung auf dem Wörtchen versucht. Das Spiel hat viele Logikfehler. Die Soul Reihe (Bloodborne eingeschlossen), lebt vom Gameplay und nicht von der Story. Und auch bei den restlichen Spielen kann man darüber streiten, inwieweit das eine gute Story ist.

Klar ist das Geschmacksache, du findest die Geschichte von the Last of Us nicht gut, ich finde sie großartig, allein der Abschnitt mit Sam und Henry und wie sie einen mit David an der Nase rumführen... einfach klasse! Die Geschichte von Heavy Rain ist unglaublich anrührend und sehr nahegehend und für mich leben Bloodborne und Dark Souls nicht vom Gameplay, und wenn du dich auf den Kopf stellst :D ich fand es super spannend die ganzen Informationsfetzen zu sammeln, zu spekulieren und wenn sich am Schluss dann endlich das große Gesamtbild bei rauskommt, fand ich das unglaublich unterhaltsam. In einer Geschichte muss nicht permanent etwas passieren, um gut zu sein. Sie muss mich einfach auf die eine oder andere Art berühren.

Und nein, man kann nicht darüber streiten, ob die anderen Spiele eine gute oder schlechte Geschichte haben, es ist eben Geschmackssache und über Geschmack lässt sich nicht streiten. Ich fand sie toll und das ist alles was für mich zählt. Ich finde "Berlin, Alexanderplatz" und "Die Blechtrommel" unterirdisch schlecht und das ist Weltliteratur. Aber nur weil es diesen Status hat, lasse ich mich nicht dazu zwingen, es gut zu finden, nur weil andere es offenbar unglaublich toll finden. Genauswenig lasse ich es mir absprechen, eine Geschichte toll zu finden, es ist mir völlig egal, was der Rest sagt.
 
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