@Fedune
nein, sehe ich anders.
Dann kann in Zukunft jeder Hersteller irgendwelcher Artikel von jedem, der etwas weiterverkauft, eine weitere Abgabe verlangen?!
Autoverkauf?
Möbelverkauf?
Haushaltsgeräte?
Das Beispiel hinkt, ich weiß. Aber es ist nicht einzusehen, warum man an derselben Sache mehrfach verdienen sollte? Es bleibt eine einzige Sache, und nach gängigem Recht ist man Eigentümer der Sachen (bei Software sieht das anders aus, klar).
Eine Sache, einmal verdienen. Fertig. Wenn ich das Spiel behalten dürfte und gegen Aufpreis an jemand anderen eine zweite Lizenz vergeben dürfte, wenn ich einen Obulus abdrücke, dann könnte man darüber reden. Aber ich verliere ja mein Nutzungsrecht und alles. Dafür erhalte ich dann eben noch den Restwert von meinem Handelspartner. Ich bin den Gegenstand und alle meine Rechte dann los.
Warum zweimal bezahlen? Es ist ein Nutzungsrecht als Hersteller-Leistung, die Gegenleistung in Form der Zahlung ist erbracht, das Schuldverhältnis ist damit erloschen. Da gibt es nichts nachzuverhandeln oder nachzubezahlen. Das Thema ist durch.
Und bitte nicht das Argument mit den armen Entwicklern. Hier nölt der Hersteller rum, der will mehr Kohle. Ob die Entwickler davon was sehen, bleibt stark zu bezweifeln.
Hört mit auf mit dieser "Fair Trade" Nummer. Die zieht nicht im Software-Sektor.