• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

EA Onlinepass: Gebrauchtkäufer zahlen extra

Goreminister @
Ich denke mal, das dieses Model Schule machen könnte und wenn es sich für EA lohnt, werden mit Sicherheit andere nachziehen, was dann nicht nur für Sportspiele gilt, könnte dann für alle anderen Online-Spiele auch zählen.
 
haha jetzt sind sie gelandet. Ach wie gut das niemand weiß..das ich auf EA scheiß!
 
EA war doch das Unternehmen, dass seine Onlineserver sowieso nach zwei Jahren abschaltet? Was wollen die eigentlich?
 
Wer kauft denn Spiele schon gebraucht? Wenn ich ein Game kaufe bleibt das bei mir bis in alle Ewigkeit :s Ich will eine neue frische unverbrauchte Verpackung haben, nicht etwas wo jemand seinen Eiter ausgedrückt hat oder seine Wixgriffel dranhatte...
Und selbst wenn nicht, würd ich eher von der Softwarepyramide kaufen als von irgendeinem Gebrauchtheinzelmann. (btw. damit ich keinen Fehlkauf mache, informiere ich mich halt sehr genau bevor ich einen Kauf tätige)
 
Gebrauchtkauf finde ich auch echt assi. Software-Pyramiden-Kauf übrigens auch. Für mich ist ein echter Spielekauf nur dann ein echter Spielekauf, wenn ich dafür bei Media Markt und Co. 70€ ausgegeben habe.
 
fertigo
Und was ist wen man bei einem Spiel mal unsicher ist, und es sich vorher aus der Videothek ausleihen möchte um es anzuspielen? Dann kann man nur den Offline Modus antesten. Das gleiche Problem wen man Spiele unter Freunden ausleiht.
 
Mal wieder eine ganz glorreiche Idee von EA. Vor allem wirds wohl die Videotheken freuen...
 
Ich bin gespannt wann Ubi Soft nachzieht und seinen PC Kopierschutz auf die Konsolen ausweitet.
 
Sunshine_XXL hat folgendes geschrieben:

Gebrauchtkauf finde ich auch echt assi. Software-Pyramiden-Kauf übrigens auch. Für mich ist ein echter Spielekauf nur dann ein echter Spielekauf, wenn ich dafür bei Media Markt und Co. 70€ ausgegeben habe.

--------------------------------------------------------------
Mensch, Sunshine, du musst sagen, dass Du im "irony mode" bist, sonst halten das alle noch für echt. :D

@fertigo
ich informiere mich auch vorher gut und mache nie bis ganz selten Fehlkäufe. Ähem, Gebrauchtfehlkäufe. Wer wie ich Games in größeren Mengen sammelt, der wird einfach irgendwann "sparsamer". Da kommen Neugames nur noch selten ins Haus, und die Gebrauchten sehen schon ordentlich aus (bisher musste ich da nur sehr selten mit Sagrotan dran). :)
 
@ Falkit

Ich rede nicht von den 2008er Versionen, bei denen die Server längst ausgeschaltet wurden, sondern allgemein von den Spielen, die eine Jahreszahl im Namen tragen.

Ne 2008er wäre jetzt sowieso ziemlich hirnrissig, wo die 2009er gleichviel kostet ... ja selbst die 2010er nur unwesentlich mehr ...
 
Das wird den Wiederverkaufswert eines Games massiv schmälern, so ist das ganze für den Gebrauchtverkäufer unattraktiv und für den Gebrauchtkäufer ja erst recht.
Ich hab immer noch ein bischen die Hoffnung, dass sich sowas irgendwann mal rächt und die Games im Regal stehen bleiben.
BMW verdient schließlich auch nichts an meinem Gebrauchtauto, was ja auch ganz normal ist. Mit welchem Recht sollte man auch ein Gegenstand selber mehrmals verkaufen können...


Aber allein das man in NFS Shift nen Wagen für 2€ aus dem PSN Konto kaufen (kein DLC) kann hielt ich schon für sehr fraglich.
Noch kann ich ja auf "Nein" klicken und den Wagen wie es sich gehört via Ingamecredits kaufen. Aber was das ganze System wohl noch in der Zukunft bringen wird?

Werde mir in zukunft auf jeden Fall besser überlegen ob ich mir so ein Game überhaupt kaufen soll.
 
Was mich an der Sache stutzig macht, ist, dass ich als XBL Gold-User plötzlich doppelt für das Online-Gaming bezahlen soll. Einmal die Jahresgebür an Microsoft, an der ja auch EA beteiligt ist, und dann nochmal extra für jedes einzelne EA-Sportspiel. Fair wäre das, wenn nun auch Silber-User die EA-Sportspiele online über XBL zocken könnten, wofür sie beim Neukauf ja bezahlt hätten. Aber XBL Gold UND den EA-Onlinepass bezahlen zu müssen wirkt irgendwie doppelt gemoppelt für eine einzige Leistung. Das Playstation-Zocker zur Kasse gebeten werden, halte ich für legitim, aber bereits zahlende XBL-User nochmal abzukassieren, erscheint mir nicht fair.

Zudem bin ich sehr gespannt, ob die jeweiligen Codes für das Spiel generell funktionieren, so wie man ja auch nur einen EA-Masteraccount hat, der an der Konsole ebenso funktioniert wie am PC oder der PSP, oder ob sie auch noch die Systeme trennen. Muss ich also für mein EA-Rennspiel auf der PSP nochmal bezahlen, obwohl ich gleichnamiges Game schon für die Playstation 3 erworben habe? Oder werde ich auch auf der Xbox 360 online Spielen können, wenn ich schon das gleiche Game für die PS3 gekauft habe? Bevor jemand lacht, das ist eine berechtigte Frage, denn schließlich nutzt man ja auch Systeme die man nicht selbst besitzt, bei Freunden zum Beispiel, oder welche an verschiedenen Wohnorten.

Und nicht zuletzt: Wenn ich gar nicht online Spielen will, sondern ausschließlich offline, bekomme ich die Neuspiele dann ohne Code günstiger?


Pitlobster
 
EA gräbt sich damit sein eigenes Grab immer tiefer. Wer kauft dann noch jedes Jahr das Update vom Update zum Vollpreis (was anderes sind die Sportspiele ja nicht mehr), wenn er seine alten Games nicht mehr zu einem vernünftigen Preis los wird.
 
pitlobster hat folgendes geschrieben:
...Und nicht zuletzt: Wenn ich gar nicht online Spielen will, sondern ausschließlich offline, bekomme ich die Neuspiele dann ohne Code günstiger?...
_________________________________________________________________________

Klarer Fall. Ich seh jetzt schon die Angebote:

"Verkaufe EA Onlinecode"


Aber ich glaube kaum das es EA da unbedingt auf den Onlineservice ankommt.
Dann sind es halt irgendwann keine Codepflichtigen Onlinefunktionen mehr, sondern diverse andere Spielinhalte welche man sich dann als Gebrauchtkäufer schön nachbezahlen darf.
Das ganze hat EA ja auch schon neben MassEffect 2 auch schon mit einem anderen Spiel betrieben. Leider ist mir grad dessen Name entfallen...
 
Tja, der Gebrauchtmarkt wird immer größer, und da ist es verständlich dass die großen Entwickler auch ne Scheibe von ab haben wolln.
 
Restriker hat folgendes geschrieben:
Tja, der Gebrauchtmarkt wird immer größer, und da ist es verständlich dass die großen Entwickler auch ne Scheibe von ab haben wolln.
_____________________________________________________________________

Einen Gebrauchtmarkt gab und gibt es für fast alles. Wieso kommt EA überhaupt auf den Gedanken, dass ihnen davon was zustehen würde?
Auch wenn sie es unter dem Denkmantel der Sorge um den "guten" Onlineservice machen, die Botschaft kommt ja eh klar an.
 
eben. Dem Hersteller stand noch nie rechtlich irgendetwas von den Umsätzen auf dem Gebrauchtmarkt zu. Auch jetzt nicht. Die Verbreitungsrechte des Herstellers enden an der ersten Stelle, an der er sein Produkt in den Verkehr bringt (wenn er das in Datenträgerform macht).
Daran hatte er noch nie Rechte. Das Nutzungsrecht für ein Spiel existiert nur einmal und wird dann vom Nutzer und Eigentümer von "Disc, Hülle und Handbuch" völlig legal weitergegeben. Das darf der Hersteller nicht einschränken, anderslautende Bestimmungen wären rechtlich unwirksam.

Der Hersteller hat einmal für das Ding kassiert, warum sollte er bei einem Weiterverkauf ein zweites Mal kassieren dürfen? Wo ist dann da seine zweite Leistung? Wo ist denn das zweite Nutzungsrecht? Wo ist die zweite Lizenz?

Es geht um ein Spiel, das einmal bezahlt wird. Fertig. Der Rest geht die nichts mehr an. Das ist immer so rechtlich sauber gewesen.

Nur durch diesen Cloud Computing Dreck und die digitale Distribution kommt die wahre Gier der Hersteller zum Vorschein und sie witttern plötzlich Morgenluft.
Denn im Downloadvertrieb können sie festlegen, was mit der "digitalen Ware" geschieht.

Wie bereits in einem anderen Thread geschrieben: wenn der Hersteller an meinen gekauften Sachen nochmal verdienen will, soll er sie mir persönlich abkaufen, dann hat er nämlich dasselbe Nutzugnsrecht wieder bei sich und kann ein weiteres Mal daran verdienen, wenn er dieses wieder in den Verkehr bringt.
 
Das ist bestimmt der erste Schritt^^ Der 2te wird bestimmt eine Monatsgebühr, wonach der Publisher nach jedem Monat ernten kann. Ich glaube das das OnlineGaming zum einen ein Fluch als auch Segen zugleich ist. Denn damit haben die Publisher einfach unfassbar viel Macht erhalten und bestimmen nach belieben wie sie vorgehen sollen. Sprich, allein der ganze DLC-Scheiß, welcher einfach aus den Spiel entfernt wird und separat fürs teuer Geld angeboten wird(früher war sowas als Dankeschön für die Spieler gedacht und belohnte eigentlich die treue Community). Dann die ganzen Spiele, die verbugt auf den Markt kommen(weil vorab klar ist, das man sie Online updaten kann). Dann dieser neue Ubisoft DRM-Schutz usw. usw.^^ Frage mich echt, wo es noch hingeht? Wahrscheinlich müssen wir irgendwann für jedes Spiel ein Abo haben um Online zocken zu können, denn die Dreistigkeit der Publisher kennt im Augenblick keine Grenzen
 
Da bin ich ja froh, das ich Sportspiele nur mit Freunden direkt und live spiele. Online macht mir sowieso wenig Spaß, weil sich da bei egal welchem Spiel zu viele Kinder und Störenfriede rumtreiben.

Das die Publisher den Gebrauchtmarkt nicht mögen, ist nichts neues. Nintendo hat vor Jahren schon mehrfach versucht, dagegen vorzugehen, wollte diesen Markt zerstören. Auch EA hat das früher schon angekündigt, das sie dagegen vorgehen wollen. Bei Film und Musik ist es das gleiche.
Es steht natürlich die Frage im Raum, ob und wieviele Verluste die Publisher dadurch machen, ich bezweifle das es so große sind.
Persönlich kaufe ich mir Spiele dann gebraucht, wenn ich mir nicht sicher bin, ob es mir überhaupt gefällt. Ohne den Gebrauchtmarkt würde ich mir diese Spiele dann eben erst recht nicht kaufen.

Anstatt sich so einen Blödsinn auszudenken, sollten EA & Co. lieber mal in ihre Archive wandern und die alten Klassiker in Compilations zum kleinen Preis veröffentlichen, da würden sie Geld verdienen und würden wohl eher positive worte als nur negatives gemotze (zu recht) von der Käuferschicht ernten.
 
Zurück