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Digital Extremes: "Gebrauchtspiele sind legaler Diebstahl"

Einen Teil dieses Einwandes versteh ich ja. Aber auch Autos werden auf Gebrauchtmärkten verkauft, ja eigentlich fast ALLES. Warum gibt es Ebay, bestimmt nicht nur weil PC-Games auf dem Gebrauchtmark gehandelt werden. Im Prinzip müsste man nach dieser Kritik den gesamten Markt kritisch beurteilen. Von daher halte ich absolut NIX von dieser News. Aber wie ich vermute kommen eh bald die Download-Games, der physische Datenträger verschwindet und der gute Herr hat sein Ziel erreicht!-.-
 
Ich kann mir nicht vorstellen das man beim Verkauf eines Spiels an Gamestop 2/3 seines Geldes zurückbekommt. Genau so wenig glaube ich das die Spiele teilweise bis zu 10 mal wieder verkauft werden. Die meisten die sich ein Gebrauchtspiel kaufen, behalten es in der Regel.
 
gebrauchtwagenhandel ist "legaler diebstahl"
bibiliotheken sind "legaler diebstahl"
alle second hand läden sind "legaler diebstahl"

wtf??? die moderne geldgier kennt wohl keine grenzen mehr. o.O
 
Vielleicht sollten die Macher das mal als Anreiz sehen, Spiele zu produzieren, an denen man länger hat und die man auch nicht gleich wieder weggeben will. Das haben sie nun davon, dass sie mit aller Macht den Massenmarkt dominieren wollen.
 
@ TAPETRVE

Damn right!

Da hast du absolut recht! Würde es weniger Spiele geben, die man nach 5 oder 7 Stunden sofort durch hat, würde sich eine "6-Monats-Schutzzeit" quasi von selbst ergeben!

Aber dass einen ein Spiel heute noch solange beschäftigt, ist ja mittlerweise fast ausschließlich Wunschdenken.
 
So ein Schwachsinn,

warum gibt man denn Spiele, die man neu gekauft hat wieder ab?

- Weil sie einem nicht gefallen
- Weil die Spieldauer zu kurz ist
- Es keinen Anreiz gibt das Spiel nochmals zu spielen

Jemanden, oder ein Geschäft als "Hehler" hinzustellen, ist schon eine bodenlose Frechheit.

Schraubt an der Qualität der Spiele, dann klappt es auch mit dem Verkauf von Original spielen.

Wenn ich diese Aussage richtig interpretiere, wird es bei the Darkness eine Spielzeit von 6 Std geben? ....
 
Man muss ehrlich sein er hat schon recht, auch wenns mir nicht passt.
Dass mit den 6 monaten klingt eigentlich verdammt vernünftig.

Aber die Industri ist meist auch selber schuld ich meine das ich immer sehe das meist Ego Schooter umgetauscht werde.
Solche Spiele wie Uncharted oder Mario oder Rennspiele usw.
werden nur von den wenigen umgetauscht.

Es ist einfach so das man ein Spiel das so ne Geile Story hat oder so ein Grossen Umfang meist nicht umgetauscht wird.
 
Mich wundert es das er nicht gleich vorgeschlagen hat, dass Gamestop, Ebay, ...., die Publisher/Entwickler am Umsatz/Gewinn beteiligen sollen, den man mit den Gebrauchtspielen macht.
 
"Ich weiß durchaus, dass viele Spieler mit dem Geld neue Spiele kaufen oder nur 60 Dollar ausgeben, weil sie wissen, dass sie bei Gamestop wieder 40 dafür bekommen."

Öhm, ja damit hat er seine Aussage, dass sie nichts mehr an gebrauchten Spielen verdienen doch selbst zu nichte gemacht.
Immerhin hat er den Spiel-Geld-Spiel-Kreislauf schonmal gut zusammengefasst. Jetzt muss er ihn nur noch verstehen...

Sollen sie 6 Monate "Sperrfrist" machen, mich stört es nicht. Ich kaufe mitlerweile meine Spiele manchmal erst 1-2 Jahre später. So sehr reizen mich ihre "Gameplay-Offenbarungen" mitlerweile.

Und "Risiken" gehen komischerweise meist kleine Studios ein, die welche am wenigsten Geld haben.
Hört doch auf, nicht alle sind so blöd wie ihr sie gerne hättet.
 
Achso, Kreativität ist nicht mehr da, weil die Leute ja nicht mehr neue Spiele kaufen. Selbst wenn jeder Gamer sich jedes seiner Spiele neu kauft, wird es trotzdem jedes Jahr ein Call of Duty, ein Fifa usw. geben, weil diese Hersteller geldgierig sind, deshalb werden diese Spiele produziert.

Die kreativen Hits kommen eher aus den kleinen Schmieden, die brauchen sich auch nicht am Massenmarkt anbiedern.

Wenn ich jetzt jedes Game neu kaufen müsste, würde ich manche Games einfach nie zocken, weil mir mein Geld zu schade wäre, dann würden die Preise sicherlich wochenlang auf einem hohen Niveau bleiben, da die Konkurrenz fehlt (Gebrauchtmarkt, Videospielverleih, etc.).

Das Zocken wird nun mal immer teurer. Vor Jahren hat man noch 120 DM bzw. 60 € bezahlt, mittlerweile kosten neue Spiele auch 70 €. Beim DS kosteten die Spiele vorher 40 €, jetzt kosten sie 45 - 50 €. Dass sich da nicht jeder seine Spiele neu kauft, ist selbstverständlich, außer er hat nen Goldesel im Keller.

Es wird aber auch andersrum ein Schuh draus. Habe mir damals Fallout 3 gebraucht gekauft, weil ich gucken wollte wie der Sprung in 3D gelungen ist. Das Spiel fand ich so gut, dass ich die GOTY mir gleich am Release gekauft habe (die DLCs einzeln zu kaufen wäre ungefähr das gleiche gewesen) und wiederrum Fallout: New Vegas wanderte auch gleich am ersten Tag in meine Sammlung.
 
Man kann doch dem Menschen nicht vorschreiben, wann er seine Sachen verkauft.
Wo ist da denn die freie Marktwirtschaft?

"legaler DIEBSTAHL" ???

Genau, lass doch die Regel machen: Dinge dürfen nicht wiederverwertet werden.

Ist sehr gut für Wirtschaft und Umwelt, wenn man Dinge nicht weitergibt sondern einfach wegwirft.

Am besten gleich das Gesetz: Wenn die Gamesession beendet wurde muss das Spiel weggeschmissen werden und für die nächste Session muss man sich dann ein neues kaufen.
Es ist Diebstahl, wenn man ein Spiel mehrfach spielt, aber nur einmal dafür zahlt....
 
Tja, so ist das Leben.

Der gute Mann soll sich nicht so aufregen.

Ist auch völliger Unsinn, dass man bei gamestop für ein Spiel 40€ bekommt.
Die verkaufen die gebrauchten Spiele ja teils für 50€.

Der größte Handel mit gebrauchten Spielen läuft auch nicht über Händler, sondern privat.
Auf Flohmärkten, EBay oder amazon.
Das kann man auch ohne weiteres nicht unterbinden, gibt auch keinen Grund dazu.

Die Hersteller machen hier den gleichen Denkfehler wie bei illegalen downloads. Sie gehen davon aus, dass alle, die sich das Spiel gebraucht kaufen, es sich auch als Neuware kaufen würden, wenn sie es gebraucht nicht bekommen.

Nur ist dies eben nicht so.
Der einzige Grund, warum ich mir ein Spiel gebraucht kaufe ist, dass es mir einen Neupreis nicht wert ist.

Die Hersteller könnten vielleicht auch einfach niedrigere Preise ansetzen.
Ich meine, ein Call of Duty oder ein Fifa hat teils eine UVP von mind. 60, manchmal sogar 70€.
Und das ist schon dreist.
 
Ähm... Nein. Ist es nicht. Das Spiel gehört nach dem Kauf mir. Was dann damit passiert, geht den Mann mal so dermaßen gar nichts mehr an...

Wenn der Mann keine Weiterverkäufe seiner Produkte sehen will, soll er in die Lebensmittelbranche wechseln. Dort verkauft niemand gebrauchte Waren.
 
Diese Einstellung halte ich für komplett falsch, auch wenn ich sie nachvollziehen kann. Sei's drum: legaler Diebstahl ist immer noch lega, ätsch!

Ich finde es aber sehr begrüßenswert, dass hier endlich mal jemand nicht nur meckert, sondern auch konstruktiv etwas zu der "Debatte" beiträgt. Die Idee mit der Schutzzeit finde ich nicht schlecht. Wäre ein guter Kompromiss - wenn DIE dann dafür ihren Onlinekontrollwahn sein lassen!
 
Ich seh's schon kommen... Eines Tages steht in der Zeitung: "Michael Schmalz, CEO des kanadischen Videospielentwicklers Digital Extremes, wurde mit einem Betongewicht an den Füßen aus dem Lake Erie gefischt. Auf seiner Stirn war die Warnung 'Don't fuck with the Gamestop Mafia' eingeritzt."
 
weiss nicht was die Leute immer so rummotzen mit dem Gebrauchthandel (Gamestop sind fiese Abzocker, bei denen selten die Gebrauchtspiele wirklich billiger sind)....aber mal anders gesehn: wenn ichs gebraucht kaufe, dann weils doch billiger wäre, k.A ob das die Mehrheit anders sieht, aber wenn Gebrauchthandel wegfällt und die Spiele nicht sonderlich billiger werden, dann kauf ichs einfach ned und die Entwickler sehen immer noch keinen Cent...
 
Soso...ich bin also ein Dieb weil ich nicht raubkopiere ?! - Interessante Logik !

Ich stelle hiermit erneut die Frage in den Raum (zum gefühlten 1000sten male):
Mit welchem Recht soll für EINE erbrachte Leistung (Datenträger + Software) MEHRFACH kassiert werden ?

Dann ist es auch Diebstahl sein Auto zu verkaufen oder sein Haus oder seine Möbel...und und und.

Manchmal sollte man lieber die Klappe halten bevor man etwas sagt was mehr Schaden anrichtet als einem lieb ist.

Für mich, als betitelten "Dieb", der sich einen Teil seiner Spiele halt gebraucht kauft, ist die Lösung ganz einfach...

Für mich existiert dieses Studio ab sofort nicht mehr.

Ich werde alle Spiele dieses Studios boykottieren bis sie eine Richtigstellung herausgeben oder komplett in der Versenkung verschwunden sind.

Ich kann nur hoffen das es noch Spieler gibt die einen gewissen Stolz haben und es ähnlich handhaben werden.

Auch wenn die Industrie es gern hätte, ich bin nicht so abhängig/süchtig nach Spielen das ich mir alles bieten lassen muss !

In diesem Sinne

MfG

Buema
 
Also ein Gebrauchthändler, der 40 Euro für ein Gebrauchtspiel zahlt, der müsste es locker für 50, 55 weiterverkaufen eventuell sogar 60. Das wäre nicht mehr konkurenzfähig. Ich denke man bekommt teilweise 20 und der verkauft es dann eher für 40 weiter.

Anyway, ich verstehe, weshalb das die Entwickler ankotzt. Bekommt man ein Spiel drei Monate nach Release schon für den halben Preis (in England bei diversen Mailordern keine Seltenheit), dann verdient der Publisher/Developer ja immer noch dran, bei gebraucht gekauften Games nicht. Andererseits muss man die Gamer auch verstehen. Bei den Preisen für Games, gerade bedenkt man die Preise für wirklich elementare Dinge, muss man halt auch mal jeden Cent umdrehen.

Die "Unart" gewisse Modi/Funktionen mit Downloads freischaltbar zu machen ist da sicher eine für den Entwickler/Publisher adequate Methode. Nur wird das bei vielen Spielern nicht positiv aufgenommen, da es halt a) einen Internetanschluss erfordert (und nicht jeder Gamer mit seiner Konsole online ist) und b) den "Gebrauchthandel" einschränkt bzw. den Wiederverkaufswert senkt.

Auch ein Gebrauchtverkaufsverbot für einen gewissen Zeitraum brächte nur bedingt etwas. Zum einen verhindert es weder den Gebrauchthandel abseits von bekannten Onlineplattformen, zum anderen, hielte man sich dran, könnte das auch wieder dazu führen, dass der Wiederverkaufswert gesenkt wird und es günstigere Alternativen gäbe, was viele Spieler wieder anpissen würde, da sie das Game nicht gebraucht loswerden.
 
Über was reden wir eigentlich? Ich kaufe mir ein Spiel und damit ist es mein Eigentum! Mit meinem erworbenen Eigentum kann ich machen was ich will, also anzünden, ans Knie nageln oder eben wieder verkaufen. PUNKT. Und so sehr ich es mag mal schön zu zocken. Wenn es über kurz oder lang auf diesen leidigen nur noch per Download-Scheiß hinausläuft ist eben Schluß mit zocken.
 
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