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Das Themenquizturnier

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
RAMS-es hat folgendes geschrieben:

Jetzt hab' ich aber verschissen!;)

Nee sieht gut aus, hast bestimmt gute Chancen! :)

P.S: Also wie isses jez: Bekommt die zweite Paarung noch bis Morgen Zeit? Wenn niemand ein Veto einlegt, mach ich es einfach!
 
Wenn keiner der beiden abgegeben hat, werden die Zonis des 3. Platzes dann auf die ersten beiden aufgeteilt? ;) :bigsmile:

Meinetwegen können die beiden auch noch bis morgen Zeit bekommen, überholen können sie mich ja eh nich mehr. :praise:
 
Also gut, dann ist es jetzt offiziell:

Robinson und Rossi haben noch bis Morgen Mittag um drei Zeit!
 
So, es ist vollbracht: Das Finale ist um!

Leider haben aber nur die Finalkontrahenten abgegeben und von Rossi oder Robinson kam gar nichts. Damit gibt es leider keinen dritten Platz, wirklich schade...

Die Ergebnisse und eine kleine Siegerehrung gibt es im Laufe der nächsten 24 Stunden, als spätestens morgen Mittag, und direkt darauffolgend einen Auswertungsthread, in dem ich das Turnier und Lob sowie Kritik besprechen will. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele ihre Meinung reinschreiben würden, aber dazu wie gesagt nach der Siegerehrung mehr! :)
 
Themenquiztunier - Die Siegerehrung

So, jetzt gibts die Ergebnisse der letzten Runde des Themenquizes und somit die auch die Bekanntgabe des Siegers. Wie bereits angesprochen haben die Kontrahenten, die um den dritten Platz gespielt haben, nämlich Robinson und Rossi, leider nicht angegeben, somit gibt es leider keinen dritten Platz. Schade, dass die Motivation in der letzten Runde nochmal so eingebrochen ist...


Nichts desto trotz kommen hier die Ergebnisse der Finalpaarung:

Finalpaarung: RAMS-es Vs. MagicalChild

RAMS-es Antwort:
Mit dem Begriff Erosion werden in der Geographie und Geologie die Abtragungsprozesse an der Erdoberfläche durch die Einwirkung von Verwitterung, Wind, Wasserläufen, Wellen und Gletschern bezeichnet. In der Metallurgie und den Ingenieurwissenschaften bezeichnet man mit Erosion die Abtragungsprozesse an Metallen, Materialien und Baustoffen durch äußere Einflüsse, interne chemische Prozesse, Vegetation.

Die Abtragungsprozesse werden in der Geographie in zahlreichen Unterklassifizierungen beschrieben. Als Überbegriff kann die Bodenerosion bezeichnet werden. An erster Stelle steht hier die Verwitterung von Boden und Gesteinsschichten durch Klima, Wind, und Niederschlag. Sie ist auch die Grundvorrausetzung für weitere Abtragungsprozesse. Die Art der gravitalen Erosion bildet die zweite Überkategorie, sie umfasst die Phänomene des Steinschlags, des Erdrutsches und die Auswirkungen von Antiklinalen. Die Auslöser und tatsächlichen Prozesse der Erosion dieser beiden Hauptgruppen werden in den jeweiligen Fachrichtungen der Geographie beschrieben und begründet.

Mit Abrasion wird in der Hydrographie die Abtragung ausgelöst durch Flussläufe (Mäander, Sedimenttransport), durch stehende Gewässer (Sedimentablagerung) und in der Ozeanographie durch Wellen (Aufweichung und Auflösung), durch Gezeiten (Sedimenttransport und Verschiebung) beschrieben. Dabei ist eine wechselseitige Wirkung auf Flussverläufe, Ausbreitung von Seen und die Gestaltung der Beschaffenheit von Küstenlinien gegeben. Verschiedene geographische Lagen und die Beschaffenheit der jeweiligen hervortretenden Gesteinsschichten beeinflussen sowohl die Erosion, als auch den Gestaltung der Küstenlinie. Wenn die Wellenbewegung auf einen untermeerischen Rücken oder eine Küste treffen, werden die Wasserteilchen durch die Reibung mit dem Boden gebremst, die Bodenteilchen werden dadurch gelöst und in elliptischen Bewegungen Richtung Küstenrand transportiert. Am Küstenrand wird diese Bewegung unterbrochen, der Wellenrand fällt nach vorn und ruft die Brandung hervor. In der Rückläufigen Bewegung werden gerade angeschwemmte Teilchen zum Teil wieder mittransportiert, sowie bereits abgelegte Sedimente wieder gelockert und ebenso teilweise wegtransportiert. Die Gezeiten beeinflussen an den jeweiligen Küstenlinien die Hauptablagerungen, an der Flutgrenze findet man generell die größten Ablagerungen. Der genaue Verlauf unter und über Wasser hat dabei große Auswirkungen, ebenso natürlich die Gesteinsarten. Feste Formationen im Küstenbereich können als Auffangbecken für die Sedimentablagerung dienen, so entstehen Sandbänke. Weitere Faktoren sind die jeweiligen Meeresströmungen, die Küstenvegetation und ihr Verwitterungszustand. Menschliche Eingriffe führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Der künstliche Bau von festen Formationen, z.B. Wellenbrechern, kann zu vermehrter Sedimentablagerung führen. Beim Bau von Häfen spielt dies eine besondere Rolle, denn sie kann zur Versandung führen. Auswirkungen auf das Ökosystem hat die Erosion an den Küsten nur in mikrobiologischen Maßstab, so können natürliche und künstliche Auffangbecken zu interessanten Lebensräumen für die Tier- und Pflanzenwelt werden. Besondere Formen wie Korallenriffe sind davon betroffen. Generell führt die Erosion an Küsten zur Prägung von Landschaftstypen und –verläufen. Die gilt auch für Flüsse und ihren Verlauf. Hier spielt die kontinuierliche Sedimentabtragung am Flussboden, durch Reibung die beherrschende Rolle. Wiederum gibt es eine wechselseitige Beeinflussung. Bei Gesteinsschichten die sich schnell abtragen lassen, gräbt sich der Fluss tief ein, so entstehen Canyons. Bei weichem Erdmaterial an den Rändern, unterspült das Wasser diese und trägt sie ab. Die unterschiedlichen Wasserstände und die Hangneigung der Landschaft sorgen für das Phänomen des wechselnden Mäanders, der Flusswindungen. So finden wir immer wieder alte Flussarme, abgetrennte Flussarme die zusehends verschwinden. Das Sedimentmaterial, daß ein schnellfließender Fluss in der Mitte transportiert wird bei Verlangsamung an den Seiten abgelegt und bildet dort je nach Beschaffenheit auch fruchtbare Böden, die wiederum durch Vegetation gefestigt dem Fluss einen anderen Verlauf geben können. Bedeutung hat auch die Sortierfunktion, denn die Teilchen werden nach Größe und Gewicht geordnet. Eine Verringerung der Geschwindigkeit kann aber auch zur Versandung führen. Gerade die großen Ströme wie der Huang-Ho ändern durch die großen Mengen an Sedimenten verstärkt ihren Verlauf, was zu Problemen für die menschliche Besiedlung und die Tierwelt führen kann. Der Eingriff des Menschen durch Dammbau und Kanalisierung kann derartige Entwicklungen verhindern, hat aber tiefreichende Folgen. Begradigte Flüsse treten bei Hochwasser extrem schnell über und haben wegen der fehlenden Flußauen verheerende Wirkungen auf die umliegenden Gebiete. Auch für die Pflanzen- und Tierwelt haben Begradigungen Auswirkungen, da die wertvollen Ablagerungen fortgespült werden und so Lebensräume an den Rändern nicht mehr entstehen können.

Eine besondere Form der Erosion ist die Glazialerosion durch Gletscher. Durch die schiere Masse und ihre langsame Geschwindigkeit haben Gletscher mittels Exaration und Ablation seit der letzen Eiszeit ganze Landschaften geprägt. Die bildschöne Endmoränenlandschaft des Alpenvorlands in Oberbayern kann hier als Beispiel aufgeführt werden. Die tektonische Erosion entlang von Störungslinien ist ebenso eine Sonderform, die eine Rolle als Faktor für weiterführende Erosionsarten spielt. Diese beiden Formen der Erosion sowie die Verwitterungsprozesse im Detail werde ich nicht vertiefen, dafür aber noch einen genaue Blick auf den großen Komplex der Bodenerosion und seiner Auswirkungen werfen.

Die Bodenerosion umfasst die Erosion durch Wind, Niederschlag und Gravitation. Unter dem Überbegriff Gravitation fällt Erosion aufgrund von Schwerkraft an Hängen, durch Faltung und Antiklinale und Denudation. Durch Verwitterung gelöstes Gestein und gelöster Boden wird langsam abgetragen und bildet so Ebenen oder Täler. Dazu gehören auch Erdrutsche und Steinschlag. Am besten lassen sich derartige Prozesse im Gebirge oder in Hügellandschaften beobachten, aber auch an Steilküsten. Eine besondere Rolle spielt dabei auch das Abfließen von Regenwasser. Schutz vor Erosion in diesen Bereichen bietet Vegetation. Gerade die Rodung von Bergwäldern zur Schaffung von Skigebieten führt zu verstärkter Erosion und zunehmender Erosion an den Hängen. Die Erosion durch Wind führt zu unterschiedlichsten Landschaftsformen. So entstehen an Küsten Dünen, Hügel aus beweglichen vom Wind verwehten und verschobenen Sand. Verwüstungen, an den Rändern, Sicheldünen und Ergs entstehen in Wüsten. In vegetationsarmen Gebieten führt die Abtragung durch Wind zur zunehmenden Versteppung. Zur Versteppung und zunehmenden Verwüstung führen auch Abtragungen durch Niederschlag, sofern sie auf vegetationsarme Böden treffen. Die Bodenerosion hat zahlreiche Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen und Menschen. Das Abtragen von fruchtbaren Böden, führt zu einer Verschlechterung der landwirtschaftlichen Nutzung und der Verringerung der Artenvielfalt. Menschliche Eingriffe in natürliche Landschaften durch Bebauung und Rodung haben verheerende Auswirkung für die Bodenqualität. Gerade in niederschlagsreichen Regionen, wie den Tropen führen die Abholzung und die Bebauung zum Schwund der fruchtbaren Humusschichten. Um übermäßige Erosion, denn nur diese gilt es zu verhindern, ansonsten ist gerade Erosion eine der wichtigsten Determinanten für das globale Ökosystem, ohne die wichtige Lebensräume überhaupt nicht entstehen könnten, verhindern zu können hat sich die Aufforstung, die Schaffung von Schutzvegetation als wirksam erwiesen. Besonders Wälder bieten Schutz vor Wind und Niederschlag. Dabei darf nicht vergessen werden, daß aber auch die Schaffung von Erosionsschutz wiederum negative Auswirkungen haben kann und auch so bestimmte Formen von Landschaften und Lebensräumen vernichtet werden.


MagicalChild's Antwort:
Der Begriff Erosion kommt aus dem Lateinischen, erodere bedeutet soviel wie abnagen. Der Begriff beschreibt also die Abtragung von Feststoffen durch natürliche Kräfte wie Wind oder Wasser.
Obwohl Erosion eigentlich ein wichtiger natürlicher Prozess ist, werden dadurch heutzutage viele schwerwiegende Probleme verursacht. Das liegt vor allem daran, dass dieser Prozess durch den Menschen verstärkt und teilweise auch komplett durch ihn ausgelöst wird.


Die durch fließende Gewässer und Brandung verursachte flächenhafte Erosion wird auch Abrasion oder fluviatiler Transport genannt. Sie entsteht, wenn das Wasser auf Hindernisse trifft und diese durch die Strömung langsam abträgt.
Die vom Wasser mitgeführten Sände und Steine wirken dabei auf das das Flussbett umgebende Gestein wie ein Schleifmittel. Die Zerkleinerung des vom Wasser mitgeführten Materials nennt man Korrasion.

Das verwitterte Material kann auf verschiedene Weisen abtransportiert werden. Den flächenhaften Abrutsch der Materialien wie z.B. bei einem Hangrutsch, der durch die Schwerkraft bedingt ist, bezeichnet man als gravitative Erosion.

Ein äolischer Transport, also ein Transport durch den Wind, findet besonders bei Sandstürmen statt. Auch die Ausblasung des verwitterten Materials, Deflation, kommt überwiegend in Wüste und Steppe vor. Dabei werden durch die vom Wind mitgeführten Materialien wie Sandkörner und Feinkies die sich dort befindlichen Gesteine abgetragen. Ausprägung und Stärke dieser auch als Korrasion bezeichneten Erosion sind abhängig von der Windgeschwindigkeit, der Windrichtung und deren Beständigkeit sowie von der Bodenbedeckung und den Möglichkeiten für den Wind hier anzugreifen und Partikel aufzunehmen.

Durch starken Niederschlag in pflanzenarmen Gebieten entsteht eine Abspülung der Materielien. Die Niederschläge erzeugen hierbei Abfluss auf der Bodenoberfläche, der erodierend wirkt.

In sehr kalten Regionen wird das verwitterte Material über Gletscher abgetragen, die langsam talwärts flißen und durch ihr großes Gewicht und mitgeführtes Gesteinsmaterial die Oberfläche zerstören. Das schnelle Abschmelzen wasserreicher Schneedecken führt dabei auch noch zu Bodenerosion.

Bei der Auflockerung von Gesteinen durch Tektonik wird das Material durch nachfolgende Flusserosion abgetragen.

Bei der Abtragung der Materialien erfolgt meist eine Sortierung nach Größe und Gewicht der abgetragenen Partikel. Dies wird auch von Art und Umfang des Transportmediums und dessen Strömungseigenschaften und Geschwindigkeit abhängen.

Die abgetragenen Stoffe werden meist an einem niedriger gelegenen Ort abgelagert, womit Höhenunterschiede in der Landschaft ausgeglichen werden. Dadurch wird hebenden geologischen Prozessen wie der Auffaltung von Gebirgen durch tektonische Bewegungen oder der Bildung von Vulkanen entgegengewirkt. Auf der anderen Seite führen diese Ablagerungen aber auch zur Versandung von Flüssen und Häfen.
Die Ablagerung des abtransportierten Materials wird auch als Sedimentation bezeichnet. Wenn diese Sedimente ebenfalls erodieren, kann dies zu Störungen in anderen Ökosystemen führen.


Das Abtragen der fruchtbaren Erdschicht durch Wind und Regenwasser wird als Bodenerosion bezeichnet und richtet große Schäden an. Die wirksamste Vegetationsform zur Verhinderung dieser Erosion ist der Wald, da die Wurzeln der Bäume dem Boden Halt geben, die Bäume die Windgeschwindigkeit am Boden reduzieren und durch Abbremsung des Niederschlags und durch die erheblichen Pufferkapazitäten die Wassererosion minimieren.
Daher führt die Vernichtung von Wald besonders in niederschlagsreichen Regionen wie den Tropen zu einer verheerenden Beschleunigung der Erosion mit entsprechenden Folgen für den Boden. Die fruchtbare Humusschicht wird abgetragen, wodurch der Boden kaum mehr nutzbar ist.
Die Bodenerosion wird besonders häufig durch Abholzung und Überweidung durch den Menschen ausgelöst.
Um die Bodenerosion zu verhindern werden landwirtschaftlich genutzte Flächen heute immer wieder durch Baum- oder Heckenreihen, wie Vetiver, unterbrochen.
Auch eine Wiederaufforstung wirtschaftlich genutzter Wälder soll eine weitere Bodenerosion verhindern.


Meine Wertung:
Das hier ist wohl einer der schwersten Fälle bisher in diesem Turnier, denn man merkt, dass sich beide große Mühe gegeben haben. Besonders positiv ist mir auf beiden Seiten aufgefallen, dass beide alle Formen der Erosion beschreiben haben, also nicht nur die landläufig bekannteste Form, nämlich die in Gebirgen und an Hängen ohne Vegetation, sondern auch z.B die Versteppung durch schmirgelnden Winde oder Erosion an Flussläufen durch Strömungen. Auch sehr positiv fällt auf, dass beide mit fachlichen Fremdworten arbeiten und die Dinge nicht unnötig umschreiben. Hierbei gestehe ich Ramses einen kleinen Bonuspunkt zu, da er die größere Menge an spezifischen Bezeichnungen verwendet hat. In einem weiteren Punkt muss ich Ramses einen kleinen Vorteil einräumen, den er hat die menschliche Einwirkung z.B durch die Anlegung von Skigebieten etwas deutlicher und umfassender Beschrieben, was ja auch in der Aufgabenstellung erwünscht war. Zuletzt hat Ramses einen weiteren Pluspunkt auf seiner Seite, da er die Auswirkungen der Abrasion, also der Erosion durch Wasserströme umfangreicher und detaillierter besprochen hat. Im Großen und Ganzen haben aber beide eine herrvorragende Antwort abgegeben, das Rennen macht aber nur einer ganz knapp: RAMS-es gewinnt das Themenquizturnier, MagicalChild belegt den zweiten Platz!


Damit sieht das Treppchen folgendermaßen aus:

1. Platz: RAMS-es
2. Platz: MagicalChild
3. Platz: /


Herzlichen Glückwunsch euch beiden, ihr habt euch eure Medallien und die in den nächsten Tagen eintreffenden 1500 bzw. 1000 Zonis redlich verdient! :)


So, damit ist das Themenquiztunier offiziell beendet. Ich hoffe, es hat allen Beteiligten Spaß gemacht und gefallen und seid beim nächsten Mal wieder dabei, wenn es ein Themenquiz gibt! ;)

Abschließend möchte ich noch auf den Auswertungsthread hinweisen, in dem ich nun das Themenquizturnier mit all seinen guten wie schlechten Seiten besprechen und auswerten will. Ich hoffe, dass möglichst viele reinschreiben, damit ich eine aussagekräftige Bilanz ziehen kann und das nächste Mal weiß, was besser laufen soll und was bereits sehr gut war! Also Leute, postet fleißig rein! :)
 
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