• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Das Themenquizturnier 2

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das ich von solchen Dinge immer von Radfahrern erfahren muß...:halo:
Tst, tst, tst!
 
ich hab zwar schon kanpp 700 wörter zusammen doch habe ich einfach keine lust mehr weiterzuschreiben (meine motivation ist verflogen) deshalb werde ich nur eine unvollständige Antwort abgeben ich möchte das dies bitte berücksichtigt wird!
 
shithappens hat folgendes geschrieben:

ich hab zwar schon kanpp 700 wörter zusammen doch habe ich einfach keine lust mehr weiterzuschreiben (meine motivation ist verflogen) deshalb werde ich nur eine unvollständige Antwort abgeben ich möchte das dies bitte berücksichtigt wird!

Ja, berücksichtigt wird es natürlich, aber sicher nicht positiv! ;)
 
ICh meine ja auch nicht in der wertung ich möchte es nur erwähnt haben
 
Ergebnisse gibt es heute wahrscheinlich nicht mehr, aber spätestens morgen Mittag gibts die Entscheidung!
 
Ergebnis: Finalrunde - Themenquizturnier

So Leute, hier nun die Entscheidung der Finalrunde des Turniers:

Shithappens Antwort:
Urbanisierung bedeutet im einfachen Sinn Verstädterung. Trotzdem ist diese Bezeichnung etwas irre führend da Verstädterung die Ausdehnung und Zunahme von Ballungszentren in einem räumlichen Sinn beschreibt.

Urbanisierung fasst dieses Thema in einem mehr gesellschaftlichen Perspektive auf. Damit werden die Lebens-, Wirtschafts- und Verhaltensweisen der verstädterten ländlichen Bevölkerung aufgefasst. Nichtsdestotrotz schließt Urbanisierung den Begriff der Verstädterung mit ein.

Es existieren verschiedene Arten der Urbanisierung:

physiognomische Verstädterung:
Sie bedeutet eine Ausbreitung städtischer Wohnformen und Flächennutzung.
funktionale Verstädterung:
Es kommt zu einer Verflechtung zwischen Stadt und Land ("Stadt-Land-Kontinuum"). Dabei breitet sich die städtische Produktion aus und es entwickeln sich neue Kommunikations- und Informationsnetze.
soziale Verstädterung:
Das Umland nimmt Normen und Wertvorstellungen der städtischen Bevölkerung an, und auch das Konsumniveau und die Haushaltsführung gleichen sich an. Gesamtgesellschaftlich stellt sich Urbanität ein.
Verdichtung des Städtesystems:
Die Zahl der Städte nimmt zu, dies kann durch Neugründungen oder Verleihung des Stadttitels geschehen.

Die Urbanisierung begann im Zeitalter der Industrialisierung in Europa und Nordamerika , als die Industrie große Absatzmärkte schuf man dafür Konsumenten benötigte. Gleichzeitig benötigte die enorm wachsende Industrie Arbeiter für ihre Fabriken die sie sich aus der ärmlichen Landbevölkerung holten. Auch die reichere Mittelschicht drängte in die Städte da sie sich dort bessere Karrierechancen erhofften. Auch verließen viele Bauern das Land da sie durch die Industrielle Konkurrenz erdrückt wurden. Durch den hohen Zustrom kombiniert mit der Vermehrungsrate breiteten sich die Städte immer mehr aus.

In Deutschland z.B. gab es 1871 gerade mal 8 Städte deren Einwohner die 100.000 Marke überschritten und die insgesamte Bevölkerungszahl belief sich nur auf ca.41 Millionen Menschen. 1910 waren es bereits 65 Millionen und 48 Städte mit >100.000 Bürgern. Berlin wuchs rasant von der Mitte des 19 Jh. an zu einer 2 Millionen Metropole. Doch war die Urbanisierung nur dezentral, d.h. die Stadt vergrößerte sich zu großen Teilen nur aus der Zuwanderung heraus. So waren nur gut 40% der Berliner ortsgebürtig, 18% kamen aus der ländlichen Umgebung, gut 36% waren Fernwanderer und 2,4% waren Ausländer.

Nach dem zweiten Weltkrieg begann die Urbanisierung auch in den Entwicklungsländern.

Derzeit ist die Wachstumsrate von den meisten Städten in Europa rückläufig. Nur Moskau wächst weiter da unter dem Kommunismus die Einwanderung streng geregelt war. Es wurden nur eine bestimmte Zahl an Städtischen Wohnungen zu Verfügung gestellt was aus der damaligen Planwirtschaft resultiert.

In Nordamerika bietet sich ein ähnliches Bild da nur Los Angeles ein hohe Zuwachsrate besitzt.

In Afrika setzte die Urbanisierung erst in den 80/90 Jahren ein und liegt derzeit bei 33,8%

In Asien ist die Urbanisierung relativ hoch was auch mit dem erlangen der Unabhängigkeit zusammenhängt. Nur in Indien ist sie relativ schwach.

Das größte Ausmaß der Urbanisierung erkennt man an den sehr zahlreich gewordenen Mega Städte deren Bevölkerungszahl von 8 bis 15 Millionen variieren. Extrem beispiele sind Mexico City oder Tokyo . Die meisten Megastädte befinden sich in den Entwicklungsländern da sie die größten Überlebenschancen für die arme Landbevölkerung bietet, deren Agrarwirtschaft nicht ausreicht. Vor allem aber in den Endwicklungsländern in Süd- und Mittelamerika ist das Enorme Bevölkerungswachstum mehr unkontrolliert als gewollt. Da zusätzlich zu den Zuwanderern auch noch die hohe Geburtenrate kommt.

Die Megastädte unterscheiden sich in zwei Kriterien. Es gibt sog. Primatstädte d. h. dass sie eine hohe Konzentration von politisch-administrativen, wirtschaftlichen, sozialen sowie kulturell-wissenschaftlichen Funktionen erfüllen und damit eine Überkonzentration an Macht- und Entscheidungsstrukturen besitzen, die sich aber hauptsächlich auf nationale Maßstabsebene erstrecken. Mumbay (früher Bombay) bekannt für die indische „Bollywood“ Filmindustrie ist eine solche Primatenstadt.

Im Gegensatz dazu gibt es die Weltstädte. Dies sind Megastädte, die hinsichtlich ökonomischer Kriterien wie Finanzmarkt, Produktion, Handel sowie Politik in ihrer Bedeutung weltweite Knotenpunkte darstellen. New York City wäre ein Beispiel hierfür.

Eine Art der Urbanisierung ist die Suburbanisierung das die Versiedlung und Zersiedlung aus Städten beschreibt. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Ruhrgebiet das fast vollständig mit Städten zugebaut ist. Die Amerikanische Ostküste würde auch mit ihren vielen Städten dazuzählen. Der Grad der Verstädterung steht in positiven Zusammenhang mit dem Wohlstand. Städte dienen als Rückgrad der wirtschaftlichen Entwicklung und Wohlstandssicherung. Megastädte bilden aber von dieser These eine Ausnahme.

Die allgemeine Stadtentwicklung bildet sich aus den drei Komponenten Urbanisierung, Suburbanisierung und Desurbanisierung (Was die Umkehrung der Urbanisierung bedeutet).


Bei der Urbanisierung entsteht ein Zuwachs und Verdichtung im Kern. Dies wird durch einer Förderung des Wohn-baus, des öffentlicher Verkehrs und dem Infrastruktur-ausbau erreicht.
Probleme können sich in der Wohunungsnot, mangelnder Infrastruktur, hohe Mieten und schlechte Wohnqualität ergeben.

Die Suburbanisierung zeigt sich in der sinkende Dichte im Kern und im Zuwachs im Ring.
Der Straßenbau die Stadt-erweiterung und die Entwicklung von Verkehrsverbunden sind Instrumente hierfür. Die Verkehrsprobleme, die Finanzierung von Infrastrukturund der Verlust von Insdustriearbeits-plätzen können Problemzonen sein.

Beim Typus Desurbaniesierung ist eine sinkende Dichte im Kern, eine Stagnation im Ring und eine Bevölkerungs-verlagerung in Mittel-städte zu beobachten. Meist wird dies durch eine Stadterneuerung, einer Re-duktion städtischer Dienstleistung,einem Ausbau von Grünflächen und Fußgängerzonen erreicht. Zu beachten sind auch die Finanzierung von Infrastruktur, der soziale Segregationund die De-industrialisierung da dies schwierige Bereiche darstellen können.


RAMS-es Antwort:
Der Begriff „Urbanisierung“ stammt aus dem Lateinischen, von urbs = Stadt. Er beschreibt erstens die städtebauliche Erschließung von Gelände und zweitens die Gesamtheit der sozialen Veränderungen, die sich aus der städtebauliche Erschließung ergeben.

In der Geographie und Soziologie beschreibt die „Urbanisierung“, die Ausbreitung und Verstärkung städtischer Verhaltens-, Lebens- und Wirtschaftsweisen. Außerdem beschreibt der Begriff auch die meisten Aspekte der „Verstädterung“ mit ein. Da in der englischen Fachliteratur „urbanisation“ oft in verwirrender Weise für „Urbanisierung“ und „Verstädterung“ verwendet wird, muß man Vorsicht walten lassen. Beide Entwicklungen sind ebenso mit dem Begriff der „Migration“ und der „Mobilität“ verbunden. Die Faktoren und einzelnen Prozesse lassen sich natürlich historisch nachvollziehen, deshalb ist es durchaus sinnvoll mit entsprechenden Beispielen zu veranschaulichen. In Bayern traten „Urbanisierung“, „Verstädterung“, die zunehmende „Migration“ und die Steigerung der „Mobilität“ in ab 1848 in einer beinahe einheitlichen Entwicklung auf, aus diesem Grund soll Bayern das vorrangige Beispiel bilden.

„Urbanisierung“ als Begriff aus der Soziologie und der Geographie kann in verschiedene Arten beschrieben werden. Zunächst einmal wäre da die physiognomische Verstädterung, die Ausbreitung städtischer Wohnformen und Flächennutzung. In Bayern läßt sich dies am Beispiel der Landeshauptstadt München erkennen. In der Regierungszeit Ludwig I. begann die Stadt über die alte Begrenzung der Stadtmauer herauszuwachsen. Die Namen der drei Stadtviertel Maxvorstadt, Ludwigsvorstadt und Isarvorstadt belegen dies auch namentlich. Diese Entwicklung war mehreren Faktoren geschuldet. Für München spielt der kulturelle Wille die Determinante. Die Anlage der Ludwigstraße, der Universität, des Königsplatzes und der Alten Pinakothek, um nur einige Beispiele zu, wurden von Oben mit der Absicht des kulturellen Ausdrucks gestaltet. Im Lehel und entlang der Isar dagegen waren die wirtschaftlichen Bedürfnisse nach Wohnraum und Arbeitsraum die prädominanten Beweggründe zur Bebauung. Als zweite Art muß die funktionale Verstädterung genannt werden. Zwischen Stadt und Land kommt es zur Verflechtung. Die städtische Kommunikations- und Informationsnetze breiten sich aus und die städtische Produktion weitet sich aus. Die Gründe hierfür liegen wiederum bei den wirtschaftlichen Notwendigkeiten, durch die Industrialisierung brauchen die Gewerbe und Unternehmen mehr Raum. Als Folge daraus steigt auch der Bedarf nach weiterem Wohnraum. Begünstigt wird diese Entwicklung durch den Zustrom an Menschen. In Bayern wurde dies durch die Aufhebung der adelige Patriomonalgerichtsbarkeit und die Einführung der Freizügigkeit, also durch die Aufhebung der mittelalterlichen Mobilitätsschranken ausgelöst. Gleiches läßt sich übrigens für fast alle europäischen Länder sagen. Ein weiterer Aspekt dieser Art der Verstädterung ist die Verwaltung. Durch das Anwachsen der Städte kommen diese bald in Berührung mit umliegenden Siedlungen, bald umgreifen sie diese. Die Eingemeindung ist dann nur noch die logische Konsequenz, Schwabing, Sendling und Haidhausen wäre hierfür Beispiele. In einzelnen Fällen nimmt aber die Verwaltungsmaßnahme die eigentliche Entwicklung vorweg, wie man es zum Beispiel an Neuhausen sehen kann. Hier kam es erst nach der Eingemeindung zur zunehmenden Verstädterung. Kennzeichen derartiger Urbanisierung ist das Beibehalten einer gewissen Autarkie, die Verstädterung bildet einen weiteren Kern, ein neues Zentrum aus. Neuhausen oder Pasing besitzen heute immer noch mehr Charakteristiken einer eigenständigen Ortschaft. Anders verhält es sich mit reinen Wohnausbauten, wie Riesenfeld, Georgenschwaige und Gern. Historisch besonders auffällig ist die Identitätswahrung bei bestehenden, lange gewachsenen Glaubensgemeinden, wie sie sich zum Beispiel in Augsburg feststellen lassen. Die Übernahme städtischer Verhaltensweisen, Wertvorstellungen und Normen bezeichnet man als soziale Verstädterung. Neben der räumlichen Verzahnung, treten die verwaltungstechnische und kulturelle Anpassung. Das Konsumniveau und die Haushaltsführung entwickeln sich von der ländlichen Autarkie zur städtischen Abhängigkeit. Während zuvor Bauern und Handwerker bis auf geringen Austausch ihre Bedürfnisse selber decken konnten, gehen die Stadtmenschen dazu über sich in Abhängigkeit von anderen zu Begeben. Das Brot wird nicht mehr selbst gebacken, sondern bei Bäcker gekauft. Mit der demographischen Verstädterung wird der steigende Anteil der in Städten lebenden Bevölkerung einer Region oder eines Landes beschrieben. Gemessen wird dies anhand der Verstädterungsrate und des Verstädterungsgrads. Die Verstädterungsrate ist der Zuwachs des Anteils der Stadtbevölkerung und der Verstädterungsgrad ist der Anteil der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt. In Bayern und für München beginnt ab 1848 die Verstädterungsrate enorm zu wachsen und erlangt ihren Höhepunkt um 1975 kurz nach den Olympischen Spielen. Gleiches gilt für den Verstädterungsgrad. Diese Entwicklung ist vor allem der Entwicklung Bayerns vom Bauernland zum Hightechland zu zuschreiben. Während in anderen Ländern oder Regionen, zum Beispiel im Ruhrgebiet, die Urbanisierung stark durch die Industrialisierung gekennzeichnet ist, hier ist die Verstädterung direktes Ergebnis der Industrialisierung, durchliefen Bayern und anderen Länder, zum Beispiel Polen oder Frankreich, also Flächenstaaten eine langsamere, aber dafür auch längere Urbanisierungsphase, die zum Teil noch nicht abgeschlossen ist. Auslöser hierfür ist die Aufhebung der alten Bewegungsschranken. Die Menschen sind nicht mehr an den Boden gekettet, sondern können sich nach ihren und den wirtschaftlichen Wünschen der Allgemeinheit richten. Dies umfaßt aber nur die Migration, also den Zuzug und Abzug. Ebenso Anteil hat natürlich auch die Geburtenrate, die wiederum ihren Anstieg und Abstieg den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen verdankt. Der starke Anstieg der Geburtenrate zur Mitte des 19. Jahrhunderts kann zu gleichen Teilen der Verbesserung der gesundheitlichen Lebensbedingungen und den Erfolgen der Medizin und der Aufhebung etlicher Standesgrenzen, der alten Schranken der innengesellschaftlichen Mobilität zugeschrieben werden. Dabei sorgen alle Faktoren für die Steigerung der Dynamik der Urbanisierung. Die Verdichtung von Städten und des Städtesystem ist dann die letzte Art der Urbanisierung. Die Eingemeindungen, die bereits erwähnt wurden betreffen die Verdichtung, während Neugründungen und die Verleihung des Stadttitels das Städtesystems betreffen. Das Ruhrgebiet ist in Deutschland das Paradebeispiel für Verdichtung der Städte. In Bayern läßt sich neben München noch Fürth, Erlangen und Nürnberg nennen. Die Verleihung des Stadttitels, wie bei meiner Heimatstadt Miesbach erhebt eine Ortschaft zu einem weiteren Zentrum im Netzwerk der Städte. Neugründungen im Mittelalter und der frühen Neuzeit, wie Belfort, Miesbach, München, zumeist aus politischen Gründen und Gründungen in der Neuzeit, wie Wolfsburg, Traunreut, Neubiberg, die entweder wegen wirtschaftlichen Erwägungen oder einzelnen Höhepunkten der Zuwanderung entstanden verdichten ebenso das Netz der zentralen Orte, der Städte.

Die „Urbanisierung“ umfaßt auch noch die Prozesse, der Suburbanisierung, der Desurbanisierung und der Reurbanisierung. Diese Prozesse verlaufen je nach Situation gleichzeitig oder nacheinander. Mit zunehmendem Wohlstand, Freiheit, persönlicher Mobilität, sei es durch öffentliche oder private Verkehrsmittel oder der Flexibilisierung der Erwerbsarbeit kommt es zur zunehmenden Besiedelung des Umlands zu Lasten der eigentlichen Stadt. Vorstädte wachsen heran, die wiederum Unternehmen und Bewohner anziehen, bis sich diverse Ringe um die Stadt gelegt haben. Das städtische Umland entsteht. Die aus der neuen Anziehungskraft des Umlands resultierende Abwanderung im Stadtkern führt dann zur Desurbanisierung. Das städtische Leben verflüchtigt sich und erst in der Reurbanisierung gewinnen die Stadtkerne ihren städtischen Charakter zurück. Diese Prozesse werden sowohl in der Geographie, Demographie und Soziologie unterschiedlich gewichtet und Bewertet. Neben den Veränderungen in den Rahmenbedingungen spielen wirtschaftliche und soziale Entwicklungen eine entscheidende Rolle.

Zum Abschluß, stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Urbanisierung und Industrialisierung. Richtig ist, daß die Urbanisierung und die industrielle Revolution tatsächlich in vielen Regionen Europas Hand in Hand gingen. In die Irre leitend ist aber, daß die Hervorhebung des Begriffs Urbanisierung erstmals in diesem Zeitraum hervorgehoben wurde. Schon in den Metropolen des Altertums, im alten Athen, im mächtigen Rom oder in Byzanz hat die Urbanisierung. also die städtebauliche Erschließung des ländlichen Raums, die Zeitgenossen bewegt. Denn gerade die Städteplanung ist ein deutliches Zeichen des Auseinandersetzens. Gleiches gilt für das Mittelalter. Hier spielen zwar andere und neue Faktoren mit, Glaubensdinge und Schutzbedürfnis bestimmen die innere Struktur, das Wachstum der Stadt und die räumliche Nutzung stärker als Demographie und Wirtschaft, aber auch hier reflektiert das aktive Eingreifen der weltlichen und geistlichen Obrigkeit die Erkenntnis und das Bedürfnis nach Beobachtung und Korrektur. Die zunehmende Dynamik der Urbanisierung und damit auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung, die ja aus Zwang zur Erkenntnis erwuchs, sind natürlich des industriellen Revolution geschuldet. Ohne den Druck der Migration, Mobilität und Demographie, ausgelöst durch die Aufhebung der Mobilitätsschranken, ob gesellschaftlicher oder räumlicher Natur, hätten sich die Entwicklungsstufen und –mechanismen der Urbanisierung nicht derart virulent offenbart und sich so der Verwissenschaftlichung geöffnet.


Meine Wertung:
Ich denke, es ist unnötig, lange darum herum zu reden: Ramses hat die Nase klar vorne. Nicht nur, dass seine Antwort die Ausführlichere ist (Auch wenn sie mit knapp 1300 Worten etwas zu lang ist), sie beantwortet die Frage nach den Ursachen und Gründen der Urbanisierung auch besser. Shithappens hat in seine Antwort dagegen, wie er ja auch selber schrieb, nicht so viel Liebe gesteckt und ehr mit Zahlenwerten verschiedener Zeitpunkte gearbeitet als die Gründe herraus gearbeitet. Daher gewinnt Ramses das 2. Themenquizturnier!


Glückwunsch Ramses, mal wieder ne reife Leistung, ich glaube ich sperre dich nächstes Mal, damit die anderen auch mal dran kommen! ;)

Das Treppchen:
1. Platz: RAMS-es (Prämie: 1500 Zonis)
2. Platz: Shithappens (Prämie: 1000 Zonis)
3. Platz: ---


Ich werde Pit gleich eine PM schicken, womit das "Preisgeld" bald bei euch eintreffen sollte! :)


Und wie auch letztes Mal nach Ende des Turniers wieder die Frage: Was war gut, was lief nicht so gut und was kann man nächstes Mal besser machen? Dazu habe ich den Auswertungsthread wieder aufgemacht, in den ihr bitte eure Meinung postet! :)


Zum Schluss bleibt nur noch ein "Danke für's Mitmachen", ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht und ihr macht beim nächsten Themenquiz wieder mit![/b]
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück