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Außerirdisches Leben

Socke hat folgendes geschrieben:
...
Alter des Universums: 13,7 Milliarden Jahre.

Alter unsere Planeten: 4,5 Milliarden Jahre

So hätten theoretisch andere Lebensformen die 3 fache Zeit gehabt. ...

:nut: :nut:
Oha - das ist aber eine üble Milchmädchenrechnung. Auch wenn unser Planet erst seit 4,5 Milliarden Jahren existiert, brauchte es doch einen gehörigen "Vorlauf", um die (für uns sehr wesentlichen) Vorbedingungen zu schaffen (z.B. schwere Elemente, die NICHT von unserer Sonne stammen, relative Stabilität unserer Ecke im Universum, ....).
Kann sein, dass nicht die kompletten 9,2 Mrd Jahre für diese "Vorbereitung" notwendig waren, aber ganz so simpel "hochrechnen" ist nicht sinnvoll.

Die wesentlichste Frage ist für mich allerdings: Warum soll diese Frage wichtig sein?

Gruß,

Simon2.
 
Keiner sagt das die Frage wichtig ist, der Threadersteller hat ja schon gesagt es "interessiert ihn generell" wie hier die Meinung ist. Ich persönlich finde die Diskussion auch interessant.
 
partykiller hat folgendes geschrieben:

Miew hat folgendes geschrieben:

Einer gewissen Logik und den Naturgesetzen unterliegt die Evolution aber schon, und diese Dinge gelten ja auch auf anderen Planeten.

in unserem Sonnensystem mag das zutreffend sein. Aber wer weiß, ob diese Naturgesetze, die wir mühsam verstanden haben, auch in anderen Galaxien gültig sein müssen. Es könnte doch völlig anders sein, mit völlig anderen Randbedingungen und daher völlig anderen Ergebnissen. :)

Warum sollte das so sein? Man kann doch z.B. feststellen, dass Schwerkraft bei entfernteren Planeten oder Sternen genauso wirkt indem man sich deren Umlaufbahnen anschaut. Dass man die Sterne überhaupt normal sehen kann zeigt, dass das Licht dort genauso funktioniert und über Vorgänge wie z.B. das entstehen einer Supernova lassen sich auch Rückschlüsse ziehn. Asteroiden durchqueren ja auch große Strecken im All und besitzen trotzdem die gleichen physikalischen Eigenschaften wie Materie auf der Erde.
Ich wüsste also nicht welches grundlegende Naturgesetz dort anders sein sollte.

Was die Logik bei der Evolution anging: Ich denke "Der Stärkere überlebt" kann man schon überall anwenden. Im Grunde bestätigt sich der Satz ja von selbst.
Aber es hat auch seinen Grund, wieso auf der Erde keine Viecher mit drei Beinen rumlaufen - es bringt eben keinen Vorteil gegenüber 2 oder vier Beinen. Überhaupt ist alles was grob asymetrisch ist ziemlich unpraktisch und darum denk ich mal auszuschliessen, auch auf anderen Welten. Und um überhaupt Werkzeuge benutzen zu können braucht man auch den geeigneten Körper, also selbst wenn die Fische irgendwo noch so schlau sind, können sie keine Raketen bauen.
 
Ich bin der Überzeugung das der heutige Mensch es nur einer Reihe von Zufällen zu verdanken hat, das er sich überhaupt auf der Erde durchsetzen konnten. Wer weiß wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hätte, wen ein Meteorid nicht eingeschlagen wäre, und den Säugetieren dadurch zum Durchbruch verholfen hätte.

Es gab früher ja auch viele verschiedene Menschnearten. Angeblich war sogar der Neandertaler uns in manche Bereichen überlegen.
 
Ich glaube auch dass es Aliens gibt, aber ob sie uns uns schon besucht haben?
Daran glaube ich weniger.
 
I.wo wirds i.was geben.

Is mir aber sowas von egal :)
 
Miew hat folgendes geschrieben:


Was die Logik bei der Evolution anging: Ich denke "Der Stärkere überlebt" kann man schon überall anwenden. Im Grunde bestätigt sich der Satz ja von selbst.
Aber es hat auch seinen Grund, wieso auf der Erde keine Viecher mit drei Beinen rumlaufen - es bringt eben keinen Vorteil gegenüber 2 oder vier Beinen. Überhaupt ist alles was grob asymetrisch ist ziemlich unpraktisch und darum denk ich mal auszuschliessen, auch auf anderen Welten. Und um überhaupt Werkzeuge benutzen zu können braucht man auch den geeigneten Körper, also selbst wenn die Fische irgendwo noch so schlau sind, können sie keine Raketen bauen.

Nicht der Stärkere überlebt, sondern der, der sich am Besten anpassen kann.

Wieso sollen drei Beine schlechter als zwei, vier, sechs oder acht sein? Nur weil etwas "asymetrisch" - was meiner Meinung nach nicht der richtige Begriff ist, "anders" passt hier wohl besser - ist, heißt es doch nicht, dass es nicht funktionieren kann. Anpassung ist das Schlüsselwort.

Zudem werden Werkzeuge erst geschaffen, ergo kann man davon ausgehen, dass sie auf den Handwerker bzw. dem Benutzer des Selbigen zugeschnitten werden. Von daher wird nicht der Körperbau über die Funktionalität eines Werkzeuges bestimmen, sondern der, der es baut. Sofern also jemand in der Lage ist, ein Werkzeug zu erschaffen, wird er es auch benutzen können.
 
schwarzweisz hat folgendes geschrieben:
Nicht der Stärkere überlebt, sondern der, der sich am Besten anpassen kann.

Wieso sollen drei Beine schlechter als zwei, vier, sechs oder acht sein? Nur weil etwas "asymetrisch" - was meiner Meinung nach nicht der richtige Begriff ist, "anders" passt hier wohl besser - ist, heißt es doch nicht, dass es nicht funktionieren kann. Anpassung ist das Schlüsselwort.

Zudem werden Werkzeuge erst geschaffen, ergo kann man davon ausgehen, dass sie auf den Handwerker bzw. dem Benutzer des Selbigen zugeschnitten werden. Von daher wird nicht der Körperbau über die Funktionalität eines Werkzeuges bestimmen, sondern der, der es baut. Sofern also jemand in der Lage ist, ein Werkzeug zu erschaffen, wird er es auch benutzen können.

Stimmt, langfristig überlebt derjenige der sich am besten anpassen kann, und den nennt man dann den Stärkeren. Im englischen wäre es "Survival of the fittest", was ja im Grunde auch das Gleiche aussagt.

Drei Beine sind eigentlich in der Tat nicht asymetrisch, zumindest wenn die Zehen auf beiden Seiten des Fußes gleich sind. Aber praktisch ist es eben einfach nicht. Man kann halt mit 3 Beinen nicht so gut oder so schnell rennen wie mit 2 oder 4, und das ist ein Nachteil. Gewichtsverlagerung, Balance halten, das alles klappt einfach mit 3 Beinen nicht besonders gut. Auf der Erde hat sich ja auch nirgends eine Spezies mit 3 Beinen entwickelt. Wie müsste denn eine Landschaft beschaffen sein, damit 3 Beine dort von Vorteil wären?

Wie gesagt, die Artenvielfalt auf der Erde allein zeigt ja schon, wieviel möglich ist und auf anderen Planeten mit anderen Voraussetzungen gäbe es dann vermutlich nochmal ganz andere Lebensformen. Aber den Gegebenheiten ihrer Umwelt müssen sie sich trotzdem anpassen sonst überleben sie nicht.
 
@tomk: Die Naturwissenschaft stellt keine Dogmen auf. Alles was man dort sagt hat eigentlich "Nach unserem heutigen Kenntnisstand" vorangestellt.

Was du meinst mit "des Geistes Wahrnehmung ist nicht an Materie gebunden" versteh ich nicht so ganz. Wenn du sagst Quantenphysik, meinst du damit vielleicht die Unschärferelation?

Ich will dir ja prinzipell nicht widersprechen, aber ich denke mal wir haben hier zumindest von solchen Aliens geredet, die das Stadium der materiellen Existenz noch nicht überschritten haben. =P Falls es andere denn gibt.
Ansonsten kommt man eher in solche Bereiche, nachzufragen was denn überhaupt "Realität" ist, und das geht von der Ursprungsfrage ja dann doch ziemlich weit ab.
 
Miew hat folgendes geschrieben:
@tomk: Die Naturwissenschaft stellt keine Dogmen auf. ...

Stimmt.
Allerdings setzt sie Axiome, mit denen sie gleichzeitig ihre eigenen Grenzen definiert. Und wo immer man diese Grenzen ignoriert, werden (auch) aus naturwissenschaftlichen Aussagen "Dogmen"....

Gruß,

Simon2.
 
Miew hat folgendes geschrieben:

Drei Beine sind eigentlich in der Tat nicht asymetrisch, zumindest wenn die Zehen auf beiden Seiten des Fußes gleich sind. Aber praktisch ist es eben einfach nicht. Man kann halt mit 3 Beinen nicht so gut oder so schnell rennen wie mit 2 oder 4, und das ist ein Nachteil. Gewichtsverlagerung, Balance halten, das alles klappt einfach mit 3 Beinen nicht besonders gut.

Woher willst du das wissen? Schonmal drei Beine gehabt? Nur weil's das hier nicht - offensichtlich - gibt, heißt es ja immer noch nicht, dass es nicht gut gehen oder wenigstens gehen würde.

Auf der Erde hat sich ja auch nirgends eine Spezies mit 3 Beinen entwickelt. Wie müsste denn eine Landschaft beschaffen sein, damit 3 Beine dort von Vorteil wären?

Lasse deinen Blick doch mal von diesem Planeten ab und schweife durch das Universum. Wie eine Landaschaft beschaffen sein müsste? Vielleicht nicht anders als hier. Wo drei Beine vom Vorteil wären? In Gebirgen vielleicht. Was weiß ich. Nur weil wir es uns nicht vorstellen können, heißt es doch nicht, es wäre nicht machbar.

Wie gesagt, die Artenvielfalt auf der Erde allein zeigt ja schon, wieviel möglich ist und auf anderen Planeten mit anderen Voraussetzungen gäbe es dann vermutlich nochmal ganz andere Lebensformen. Aber den Gegebenheiten ihrer Umwelt müssen sie sich trotzdem anpassen sonst überleben sie nicht.

Wie schon gesagt, anpassen ist das Schlüsselwort. Wobei anpassungsfähig und stark zu sein wohl im gemeinen Sprachgebrauch - zumindest in der Überlebensfrage - das Gleiche zu sein scheinen, ist es dennoch ein großer Unterschied. Dein letzter Satz macht dies auch deutlich.
 
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