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ARD: ...wenn der Computer süchtig macht

@Popolocros

Am hohen Anteil der "süchtigen" vor allem bei Online-Rollenspielen sieht man doch aber, dass dieses Prinzip auf nichts anderes abzielt als den Kunden möglichst lange ans Produkt zu binden... eine "Abhängigkeit" stellt dabei aus Sicht der Hersteller mit sicherheit den Idealfall dar

Was anderes ist es mit den Zigaretten doch auch nicht.... man muss halt selber wissen ob man es soweit kommen lässt oder sich gleich sagt, dass sowas nich sein muss....

Klar macht WoW Laune... habs selber über 2 Jahre lang gezockt und ich kann nicht verleugnen, dass auch meine Noten zeitweise auch mal schlechter wurden, dass ich auch mal keine Lust hatte mich in die Bahn zu setzen um irgendwo in ne Kneipe zu fahren.... aber immer wenn ich weggegangen bin wurde mir klar, dass mir kein Videospiel der Welt das bieten kann, was man tagtäglichlich im reelen Leben erlebt....

Hatte keine großen Probleme wieder mit WoW aufzuhören... als süchtig würde ich mich auch net bezeichnen weil im Vergleich zu diesen ganzen WoW-Freaks hat sich das bei mir echt verdammt in Grenzen gehalten.... klar zockt man mal nen ganzen Samstag oder so aber das passiert mir mit meiner Xbox auch mal ganz schnell wenn nichts anderes los ist ;)
Ich würde jedoch nie wegen nem Spiel irgendwelchen Freunden absagen oder dergleichen und finden auch immmernoch genügend zeit 3-4mal die Woche ins Fitnesstudio zu rennen, gleichzeitig noch Laufsport zu machen, mich mit Freunden zu treffen und natürlich auch noch zu arbeiten.... und dabei zock ich schon seit NES Zeiten (da dürfte ich so 5-6 gewesen sein)....

Es kommt immer auf die Person selbst an weshalb ich von solchen verallgemeinernden Berichten nich viel halte außer, dass sie recht spaßig anzugucken sind...
 
vor allem sind shooter auch nicht so komlex gestrickt.

du hast deine mission, deinen kampf, deine Runde und danach erfährst du, ob du sieger oder verlierer bist. Hiernach kann man viel leichter da sspiel beenden, weil es sozusagen "Aufhörmomente" bietet.

Aber bei Wow spielt man in einer Endlosschleife. Es gibt nie einen Schlusstrich. Also die beste Option für "Nächte bis zum umfallen". Ohne starkes Selbstbewusssein und DIsziplin eine gefährliche "MAcht" (leider...)
 
Popolocros hat folgendes geschrieben:

Aber bei Wow spielt man in einer Endlosschleife. Es gibt nie einen Schlusstrich. Also die beste Option für "Nächte bis zum umfallen". Ohne starkes Selbstbewusssein und DIsziplin eine gefährliche "MAcht" (leider...)



Bei Strategiegames (Multiplayer) hat man auch oft diesen "Endlosschleifen"-Effekt. Hatte das zuletzt bei "Europa Universalis III", der Titel erschien im letzten Jahr. Da zieht sich eine Partie (Welteroberungsmodus/Eroberung ganzer Kontinente) zuweilen über mehrere Tage oder sogar Wochen. Ich musste da auch irgendwann die Notbremse ziehen. Glücklicherweise ist mir der Absprung gelungen. Spiele den Titel - wenn überhaupt - jetzt nur noch im Singleplayer. Da kann ich jederzeit meinen Spielfortschritt abspeichern, schon nach 20-30 Minuten aufhören, um dann später bei Bedarf an derselben Stelle fortzufahren.
 
der bericht kam schon ein tag vor der news auf nem anderen öffentlich-rechtlichen-kanal, kein plan mehr welcher das war, hab beim durch zappen kurz rein geschaut, war mir zu öde.
 
@BigJim
also nimms nicht gleich persönlich, aber du presst die Schüler nur in eine Schublade. So eine Art von Denken würde man doch im Allgemeinen als einfältig bezeichnen, oder?
Es ist doch viel mehr wahrscheinlich, dass intelligente Schüler, und davon kenn ich ein paar als Informatiker, Ihre Zeit mit spielen "vertreiben". Manche müssen halt mehr lernen und andere eben weniger.
Selbstverständlich gibt es aber auch Schüler, die nur mit Ach und Krach das Abitur schaffen, aber die gibt es auch ohne Computer-Spiele.
Es gibt keine "Pauschal-Aussage" über bestimmte Gruppen!
 
na wenn die mal nicht für die Aussagen und Aktionen bezahlt wurden um möglichst viele Zuschauer zu bekommen
besonders die Aktion mit der CD "zocken zocken"

demnächst bitte ein Bericht über Sexsucht wo Herr F. aus H. vorm Puff steht und "****** ******" schreit
 
das is ne einzelfallstudie und somit wenn denn explorativ aber hat definitiv keine repräsentative aussage über eine gesamtheit!

aber wahrscheinlich wird ard genau das verkaufen, also, dass es überall so ist.
 
Also, ich hab mir den Beitrag jetzt nicht angeschaut, aber ich hab dafür schon davor mehrere im TV gesehen..
Manche sollten sich in ihren Äußerungen vielleicht ein klitze-klitze-klitzekleines Bisschen zurücknehmen, auch wenn ihr geliebtes Medium angegriffen wird.
Aber in solchen Berichterstattungen geht es halt um SPIELESUCHT und nicht darum, zu sagen: Computerspiele sind scheiße.. es werden explizite Fälle herausgepickt und aufgrund derer wird dann erörtert, was die Folgen sind.
Kleiner, aber feiner Unterschied!
Wenn ihr mit Computerspielen klarkommt, dann freut euch doch! Aber versucht nicht, die Spielesucht anderer herunterzuspielen. Das kommt immer so billig rüber. Dann lieber garnichts sagen.
Es gibt gute und beschissene Berichterstattungen über dieses Thema, kein Geheimnis, aber ich erinnere daran, dass es spezielle Anlaufstellen extra für Spielesüchtige gibt. Und die hat auch kein Märchenonkel einfach mal hingezaubert, die gibt es wirklich.
Und dass IHR trotz regelmäßigen Spielens keine Probleme habt und ein geregeltes Leben führt, ist zwar grandios, interessiert hier an dieser Stelle aber keinen, okay?
 
Tja, die Reaktionen einiger hier war zu erwarten. Habe mir die Sendung ebenfalls gestern angesehen und fand diese recht sachlich, auch wenn manches gestellt rüberkam. Dennoch wurden weder Video-und Computerspiele an sich verteufelt, noch wurden alle Zocker als Süchtige hingestellt.

Tatsache ist, dass es nicht wenige vor allem junge Menschen gibt, die ähnliche Verhaltensmuster aufweisen. Mich selbst hat die ein oder andere Aussage auch nachdenklich gemacht, da man als langjähriger Videospieler den ein oder anderen Verhaltensanker selbst erkennt. Dass der Grad zur Sucht schmal ist, kennt man ja von anderen Suchtarten. Und gerade solche Endlos-Spiele sind nicht gerade ungefährlich. Ich selbst habe ´ne zeitlang bei 'nem Online-Spiel mitgespielt und habe zum Glück sehr zeitig die Bremse gezogen, da ich mir nicht von einem Spiel den Tagesablauf bestimmen lassen wollte. Von solchen Spielen lasse ich seitdem die Finger. Ich denke, dass es auch hier auf gamezone sicher genug Leute gibt, die mehr zocken als eigentlich gut wäre oder die sogar süchtig sind. Einfach mal die Medien-Hass-Brille abnehmen ;)
 
sucht ist auf jeden fall ein thema udn auch eine gefahr beim zocken...genau wie beim fernsehen, alk usw.

nur warum muss man jetzt gleich wieder nen extremfall nehmen? warum untersucht man nicht mehrere, warum diese einseitige betrachtung.
immerhin zahlen wir genau für sowas GEZ und da erwartet man doch ordentlich geführten journalismus.
 
Es gibt Anlaufstellen für Spielesüchtige, von daher kannst du dir sicher sein, dass es mehrere Extremfälle gibt. Denen muss halt auch mal geholfen werden, oder?
 
"LOL, und andere legen trotz Spielesucht ein Diplom mit 1,X hin. Wie lächerlich! Das sind immer nur Einzelfälle, die beleuchtet werden."

Sorry aber Einzelfälle sind eher die Unis, wo man Diplome so geschenkt bekommt ;)
An meiner Uni mussten sehr viele krampfhaft mit World of Warcraft aufhören, damit sie auf der Uni bleiben konnten...
 
Ein Schelm wer dabei dankt, dass Frau Böhmer wiedereinmal versucht ihren Kreuzzug Computer- ähm, natürlich "Killerspiele" - in den öffentlich-rechtlichen Medien fortzuführen... ;)
 
DoktorTetris hat folgendes geschrieben:

Es gibt Anlaufstellen für Spielesüchtige, von daher kannst du dir sicher sein, dass es mehrere Extremfälle gibt. Denen muss halt auch mal geholfen werden, oder?






siche rgibt es mehrere extremfälle...aber ncith alle brechen ihr abi ab deswegen usw...sucht kann sich auch anders äußern, als in schlechten noten...au0erdme erwarte ich von einer objektiven berichterstattung (wie es bei den öffentlich rechtlichen sein sollte) dass alle seiten betrachtet werden...also sie quasi einen zusammenschnitt von auch nicht so extremen fällen und dem gezeigten machen.
man soll es ja nicht verschweigen, aber wenigstens nicht so einseitig sein...ich muss allerdings zugeben, dass ich den bericht leider nicht sehen konnte...und somit hier n bisl blind reindiskutiere bzw mich nur auf usermeinungen zu dem beitrag verlassen kann.
 
ni6htmare hat folgendes geschrieben:

@BigJim
also nimms nicht gleich persönlich, aber du presst die Schüler nur in eine Schublade. So eine Art von Denken würde man doch im Allgemeinen als einfältig bezeichnen, oder?

Selbstverständlich gibt es aber auch Schüler, die nur mit Ach und Krach das Abitur schaffen, aber die gibt es auch ohne Computer-Spiele.
Es gibt keine "Pauschal-Aussage" über bestimmte Gruppen!



Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass man den Einzelfall betrachten muss und nicht alle Schüler (oder ganz allgemein Spieler) über einen Kamm scheren sollte (vgl. Newskommentar). Meine Aussage stützt sich hierbei auf persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen. Natürlich kann man trotz massivem Videospiele-Konsum auch schulisch/ausbildungsmäßig noch sehr gut abschneiden. Das sind m.E. aber Ausnahmen. Zockerei erfordert - ich sprach nicht von Gelegenheitsspielern, sondern von Leuten, die 25 (oder mehr !) Stunden die Woche spielen - sehr viel Zeit. Und diese Zeit fehlt dann zwangsläufig für andere Dinge, z.B. Hausaufgaben o.ä. Es geht nicht gegen Videospieler (bin ja selbst einer), sondern um die Frage, welche Leute in welchem Alter wieviel zocken und in welchem Maße ihr Hobby zu Lasten anderer (weitaus wichtigerer) Aufgaben geht.
 
BigJim hat folgendes geschrieben:

ni6htmare hat folgendes geschrieben:


@BigJim

also nimms nicht gleich persönlich, aber du presst die Schüler nur in eine Schublade. So eine Art von Denken würde man doch im Allgemeinen als einfältig bezeichnen, oder?


Selbstverständlich gibt es aber auch Schüler, die nur mit Ach und Krach das Abitur schaffen, aber die gibt es auch ohne Computer-Spiele.

Es gibt keine "Pauschal-Aussage" über bestimmte Gruppen!




Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass man den Einzelfall betrachten muss und nicht alle Schüler (oder ganz allgemein Spieler) über einen Kamm scheren sollte (vgl. Newskommentar). Meine Aussage stützt sich hierbei auf persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen. Natürlich kann man trotz massivem Videospiele-Konsum auch schulisch/ausbildungsmäßig noch sehr gut abschneiden. Das sind m.E. aber Ausnahmen. Zockerei erfordert - ich sprach nicht von Gelegenheitsspielern, sondern von Leuten, die 25 (oder mehr !) Stunden die Woche spielen - sehr viel Zeit. Und diese Zeit fehlt dann zwangsläufig für andere Dinge, z.B. Hausaufgaben o.ä. Es geht nicht gegen Videospieler (bin ja selbst einer), sondern um die Frage, welche Leute in welchem Alter wieviel zocken und in welchem Maße ihr Hobby zu Lasten anderer (weitaus wichtigerer) Aufgaben geht.



kommt drauf an, wie man die prioritäten verteilt :-) ich hätte in meiner schulzeit gut 50 stunden zeit gehabt...auch neben lernen...die hab ich natürlich auch für andere sachen genutzt...allerdings war ich auch nich wirklich süchtig!
aber siehe bruder von meiner freundin (der is 14)...der kommt aus der schule und sitzt sofot am pc..und das macht er bis er ins bett geht...meistens isst er wenigstens noch was zwischendurch...seine schulnoten sind trotzdem sehr gut (gymnasium).
lar kann man einzelfälle nehmen...aber dann bitte von alles seiten...es gibt schlechte schüler...bei pc suchtis udn bei nicht pc suchtis....es gibt gute schüler bei pc suchtis udn nicht pc suchtis....usw usf.
 
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