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ARD: ...wenn der Computer süchtig macht

Das ist wirklich mehr als krank. Das Dickerchen ist auch nicht ohne. In einer süchtigen Teufelsstimme vor sich hin redend endlich eine nneue WOW-DVD vom Kumpel bekommen zu haben:
"Ich will zocken, ich will zocken, ich will endlich zocken!!!" Eieieieieieiei
 
Ladebalken hat folgendes geschrieben:
Und jetzt wird behauptet alle Leute wären abhängig. LOL!


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Du solltest mal richtig zuhören. Es wurde ledigich behauptet dass jeder dafür anfällig sein KANN. Das ist immer noch ein großer Unterschied.
 
...vor allem sollte man mal hinterfragen warum sich jemand 72 stunden am stück in traumwelten flüchtet.
 
Egal was alle sagen, das ist ein guter Bericht. Keine Übertreibungen, das gibts wirklich. Nur die Szenen aus dem Privatleben sind etwas irreführend.
Wer mal wieder dagegen wettert sollte sich fragen wie nah er der Sucht schon ist, sonst könnte er das ganze ja auch einfach links liegen lassen anstatt rumzumeckern.
 
Also ganz ehrlich. Ich zockte damals im November 1997 Final Fantasy VII auch mal ´ne Nacht durch, so 12 Stunden mit Pausen zwischendurch.
 
Ladebalken hat folgendes geschrieben:

"ENDLICH! ICH WILL ZOCKEN! ICH WILL ZOCKEN!! ICH WILL ZOCKEN!!! ZOCKEN!!!!! Zocken.... ZOCKEN!!!!" omg der Kerl ist so krank XD


"ICH WILL JETZT UNREAL TOURNAMENT SPIELEN!" :D :D :D
 
keule75 hat folgendes geschrieben:

Also ganz ehrlich. Ich zockte damals im November 1997 Final Fantasy VII auch mal ´ne Nacht durch, so 12 Stunden mit Pausen zwischendurch.


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Sollche Sessions hatte doch bestimmt schon jeder "richtige" Zocker mal gehabt.
Bei mir was das damals bei Ocarina of Time so.
 
Ich hab damals "Beyond Good and Evil" in einem Rutsch durchgespielt...
 
Hat einer die Sendung von anfang an gesehen?
Waren die Hirtes Pädogenen? Ich habs leider nicht mitbekommen aber so wie die aussehen müsses es einfach Pädogogen gewesen sein !!!!
 
@kubatsch007
Sollche Sessions hatte doch bestimmt schon jeder "richtige" Zocker mal gehabt.
Bei mir was das damals bei Ocarina of Time so.

Denk ich mal auch. Die Zeiten sind allerdings vorbei. Daddel gerade mal wieder Zelda - A Link to the Past
 
Der Beitrag ging, hätte schlimmer sein könne. Geil fand ich jedoch die Szene im Hamburger Club als der Nintendo, Microsoft und Sony Deutschland Chef nebeneinander saßen und miteinander redeten und sie andauern von "uns der Industrie" redeten. Wieso kann es nicht immer so sein, wieso immer so verfeindet?
 
Klar jeder zockt auch mal 6-12 Std. am Stück, aber manche Leute machen das halt tagtäglich. Immerhin wurde nicht ein einziges mal der begriff "Killerspiel" benutzt. Aber die ARD zeigt halt nie den Durchschnitts-Gamer sondern nur die absolute Extreme und pauschalisiert diese.
 
Ich fand die Reportage in Ordnung. Auf jeden keine Hetzte gegen Computer- und Videospiele.
Aber ein bisschen weniger sentimental hätte ruhig sein können.
 
Mich würde immernoch Interessieren ob die "Hirtes" Pädagogen waren....^^
 
@Marson18 Deren Sohn ist WoW-süchtig und hat den Kontakt zu ihnen abgebrochen und jetzt haben die es sich zu ihrer Lebensaufgabe gemacht Süchtigen zu helfen...
 
Das war doch voll gestellt! Ich meine Wow läuft ohne Disc und das er dann so histerisch rumschreit "ENDLICH ZOCKEN", dass hab ich dem nicht abgekauft. Klingt fast so als ob die Kameraleute so eine Aktion von ihm verlangten. Auch diese Seite rollenspielsucht.de ist doch wohl ein schlechter scherz. Diese Eltern machten schon beim reden leicht agressiv^^ Wer schickt seinen Sohn in die Klapse, weil man meitn er spiele zuviel....
 
Sucht ist eigentlich immer eine Folge eines übgergeordneten Problems.

Die Internet-Sucht ist definitiv ein totgeschwiegenes, nahezu unerforschtes Massenproblem.

Durch die Sucht wird das übergeordnete Problem durch Faktoren wie Isolation negativ verstärkt, so daß man das Thema auf jeden Fall ernst nehmen muss.

Daß Spiele einen zum Teil bedenkliche Inhalte intensiv miterleben lassen, ist darüber hinaus auch nicht von der Hand zu weisen. Deswegen spielen wir doch?
Diesen Kick, diese Interaktion, das Feedback ...das bekommt man aus keinem anderen Medium heraus.
Daß das weder für Kinder, noch für labile Menschen gut ist, wird kaum einer bestreiten. So fördern einige Games auch nicht gerade moralische und geistige Aspekte bei gesunden Erwachsenen.

Schade finde ich bei solchen Reportagen meist den Stil der Berichterstattung. Für seriöse und intelligente Aufklärung, jenseits populistischer Schwarzmalerei, wäre vielleicht auch der ein oder andere unter euch zu haben, der sich hier mit Ironie versucht der Thematik zu entziehen.

Ich spiele jedenfalls gerne, obwohl ich um die Risiken weiss. Es ist ein negativ behaftetes Genußmittel wie Nikotin und Alkohol. Es macht bei häufigem Genuß fett, träge und unflexibel. Die monotonen Abläufe unterfordern das Gehirn bei gleichzeitiger Reizüberflutung. Ausserdem fördert es durch die Passivität und Misserfolge Frust und Aggressivität.

Aber so what... ich hab´ ja schon mit dem rauchen aufgehört ;)
 
So, habe den Beitrag vorhin gesehen. Der Fettsack ("Ich will zocken!") hatte ja wohl die totale Vollscheibe. Für meine Begriffe waren das alles absolute Härtefälle (auch dieses Pädagogen (?)-Ehepaar, aber Pädagogen haben für gewöhnlich eh einen an der Klatsche). Als repräsentativ für die Spielerschaft würde ich solche Leute nicht ansehen. Jedoch habe ich schon von vielen Spielern gehört, dass WoW tatsächlich über einen extrem hohen Suchtfaktor verfügt. Habe es daher immer gemieden. An Online-Games vielleicht mal eine kurze Partie "Red Orchestra" oder "Day of Defeat"; da hält sich der Suchtfaktor in Grenzen. Bei mir jedenfalls.
 
wie schon erwähnt gibt es viele einflüße die auf eine Sucht Hinsteuern.

Generell liegt aber auch das Problem in der STrukur gewisser Games wie WoW, die nämlich ein ZU motivierendes Belohnungsprinizp haben, welches ja auch exta deswegen eingeführt wurde.
 
Popolocros hat folgendes geschrieben:

Generell liegt aber auch das Problem in der STrukur gewisser Games wie WoW, die nämlich ein ZU motivierendes Belohnungsprinizp haben, welches ja auch exta deswegen eingeführt wurde.



Das stimmt. Dieses Rollenspielelement (Charakter aufleveln usw.) kommt bei Games wie WoW voll durch. Bei Online-Shootern wie "Day of Defeat", wo`s nur aufs Ballern und Schnelligkeit (gepaart mit etwas taktischem Geschick) ankommt, gibt`s das so ja nicht. Wahrscheinlich ist der Suchtfaktor bei solchen Games deshalb auch geringer.
 
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