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50 Euro Strafe für Nichtwähler

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18.06.2008
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Angesichts der Wahlschlappe der SPD fordert nun der SPD-Abgeordnete Jörn Thießen eine Wahlpflicht und eine 50 Euro hohe Geldstrafe für Nichrwähler.

Was meint ihr?

Hier noch ein Link:
http://portal.gmx.net/sidbabhdgh.1244538290.28115.jdfzepnfyz.76.mno/de/themen/nachrichten/deutschland/8303346-SPD-Abgeordneter-fordert-Wahlpflicht,articleset=7995056,cc=000000160300083033461BMQYb.html
 
Ich wage zu bezweifeln dass die SPD gerade von den Leuten mehr Wählerstimmen erhalten würde, denen sie Geld abknöpfen möchte, falls sie nicht wählen wollen! :bigsmile:

Die wählen im Zweifel dann doch absichtlich die Gegenpartei! :)
 
also für mich ist das wieder das typische "politik-verhalten", fehler machen, die fehler aber nicht zugeben sondern das problem wo anders suchen um möglichst schnell von den eigenen missständen abzulenken und einen sündenbock zu haben, in diesem fall die niedrige wahlbeteiligung.
eigentlich ist so ein verhalten mehr als arm.
 
Wahlpflicht hat schon auch bestimmte Vorteile, das kann man nicht abstreiten. Allerdings würd ich mir dann ein Kästchen wünschen, auf dem steht "Bin mit politischer Landschaft unzufrieden" oder ähnliches.

Eine gezwungene Festlegung auf eine Partei ist reichlich undemokratisch ...
 
Irgendwann müssen ja die Nichtwähler ihren Arsch hochkriegen und zur Wahlurne dackeln.
 
schwachsinn ...
das würde gegen einen der wahlrechtsgrundsätze verstoßen, nämlich dass die wahlen frei sind ... (frei, geheim, allgemein und gleich)

klingt sehr populistisch nun das schlechte wahlergebnis nur von der wahlbeteiligung abhängig zu machen ...


da soll man lieber fehler vermeiden wie z.b. das zusenden der briefwahlscheine an die falsche adresse ... ist mir bei den letzten kommunalwahlen so gegangen und ich konnt nicht wählen, weil der schein nicht rechtzeitig zur wahl bei mir eintraf, obwohl ich die adresse (und zwar als einzige) angegeben hatte ...
 
Es wäre schon beinahe lustig wenn dann plötzlich die Grünen 46 % hätten weil alle aus lauter Frust auf die gleiche Idee gekommen wären . Das Gejammer würde ich dann gerne hören . :bigsmile:
 
DerPsychologe hat folgendes geschrieben:
das würde gegen einen der wahlrechtsgrundsätze verstoßen, nämlich dass die wahlen frei sind ... (frei, geheim, allgemein und gleich)

Was hat Wahlpflicht denn damit zu tun?
In Ländern wie Italien, Belgien, Luxemburg, Lichtenstein und Australien gibt es auch Wahlpflicht und ich glaube nicht, dass in den genannten Ländern die Wahlen nicht "frei, geheim, allgemein und gleich" ablaufen...
 
Also ich hab damals (vor ca 16 Jahren) gelernt, dass "frei" bedeutet nicht das es dir frei steht zu wählen oder nicht, sondern das du frei entscheiden kannst wen du wählst. Im Gegensatz zb zur Ex-DDR wo der Stimmzettel schon ausgefüllt war und du ihn nur noch einwerfen durftest. Allerdings würde ich mir als Politiker mal Gedanken machen warum die Wahlbeteiligung so gering ist anstatt ne Ausrede für mein eigenes Versagen zu suchen incl einer möglichen Gegenmassnahme die natürlich auch nicht bei meinen Fehlern ansetzt sondern am besten bei denen die sich nicht wehren.
 
Kommt auch schon den ganzen Morgen in den Radionachrichten, wonach man sich auf politischer Ebene nen Kopf macht, wie man die gesamt geringe Wahlbeteiligung für die Zukunft nicht mehr hinnehmen muss. Schäubles Vorschlag war, dass man einen einheitlichen EU-Präsidenten stellen sollte, der vom Volk gewählt wird. Der eben dazu gekommene Alternativvorschlag von der SPD ist die sogenannte Wahlpflicht - ein Beispiel, das sie aus Griechenland haben, denn dort wird das praktiziert.

Aber egal wie, mit solchen Mitteln ändern sie nix - es sei denn, sie ändern mal ihr politisches Verhalten und treffen Entscheidungen, welche die Bevölkerung nicht massiv und empfindlich kleiner macht. I-wann ist die Frucht nun mal ausgequetscht - ne andere Richtung wäre nix schlechtes. Aber das würde ja bedeuten, dass die Obrigen mal ihren Hohlkörper einsetzen müssten und vlt. ihre eigenen, bereits trockenen Schäfchen ziehen lassen müssten.
 
wahlpflicht ist ja auch gar nicht schlecht.
aber hier in deutschland ist es eben so, dass immer alles gleich konsequensen nach sich ziehen muss, so frei nach dem motto: die dummen muss man zu ihrem glück zwingen, alleine bekommen die es sowieso nicht hin. die politiker denken immer mit noch mehr verboten und strafen wird schon alles besser werden, dass das meistens aber genau das gegenteil bewirkt scheinen die noch immer nicht begriffen zu haben.
hatte hier irgendwann ja auch schon mal gepostet, dass glaube ich 53% mit unserer demokratie unzufrieden sind, und da sollten die damen und herren evtl. mal anfangen. schön die porbleme an der wurzel anpacken auch wenn man sich dann evtl. mal die hände dreckig macht und nicht immer nur schön die oberfläche sauber halten, weil es einfach leichter ist.
 
Fohlenfan77 hat folgendes geschrieben:

Was hat Wahlpflicht denn damit zu tun?

In Ländern wie Italien [...]gibt es auch Wahlpflicht und ich glaube nicht, dass [...] die Wahlen nicht "frei, geheim, allgemein und gleich" ablaufen...
-------------

Italien? Hm... :bigsmile:
 
find erzwungene wahlpflicht auch quatsch ehrlich gesagt, die sollten sich lieber mal fragen, wieso die wahlbeteiligung so niedrig is... und das wahldebakel der spd nu darauf zu schieben dass die wahlbeteiligung niedrig was is wiedermal typisch politischer quatsch, der total zusammenhanglos vor sich hingebrabbelt wird.
 
Klar, das die Wahlbeteiligung so niedrig war wie nie ist nicht schön andererseits sind die Politiker aber auch irgendwo selber schuld. Man blicke doch nur einmal nach Amerika. Dort müssen sich die Leute für die Wahlen selber registrieren und bekommen nicht wie unsereins die Karten nach Hause geschickt. Und dennoch gehen die Leute zur Wahl weil es eben noch echte Typen gibt denen die Leute vertrauen.

Wenn ich dann hier die Visagen von Merkel und Steinmeier sehe dann stellt sich eigentlich nur die Frage welche Katastrophe die kleinere ist. Nun könnte man natürlich argumentieren dass das Aussehen alleine kein Kriterium sein darf. Das ist an sich auch nicht verkehrt, aber Leute wie Merkel repräsentieren die Regierung Deutschlands im In und auch im Ausland. Und gerade Frau Merkel steht das ganze Elend der Wirtschaftskrise ins Gesicht geschrieben.

Da wird nicht wie in den USA in der größten Krise noch Optimismus verbreitet, stattdessen hört man immer wieder die gleichen Parolen der Marke "Wir müssen den Gürtel enger schnallen..."

Den Spruch brachte Gerhard Schröder schon quasi zu seiner Amtseinführung mit. Irgendwann gibt es aber nichts mehr enger zu schnallen, das sollten die Politiker auch mal begreifen.

Stattdessen wird über unrelevante Dinge wie ein Killerspielverbot diskutiert. Und nicht einmal der halbe Bundestag müsste anwesend sein um ein entsprechendes Gesetz durch zu bekommen. Überhaupt fällt es schon extrem auf das der Saal dort eigentlich nur dann voll ist wenn es beispielsweise um Diätenerhöhungen geht, aber es kann ja schließlich auch nicht jeder den Gürtel immer enger schnallen. ;)

Eine Demokratie die ihre Wähler zwingen muss zur Wahlurne zu gehen hat in meinen Augen irgendwo verloren und sollte sich auch nicht mehr als Demokratie bezeichnen dürfen.

Die Menschen würden zur Wahl gehen wenn es da oben Leute geben würde die es wert sind gewählt zu werden, da bin ich zu 100 Prozent von überzeugt.
 
und amen, dem ganzen kann man eigentlich nur zustimmen :)
 
war zwar wählen, aber viele Freunde sind bei der Wahl zwischen Cholera und Pest dann doch lieber zu Hause geblieben als das kleinere Übel zu wählen -

eigentlich schon traurig, dass man mit nicht wirklich eine Partei wählen kann von der man auch überzeugt ist, denn irgendwo hat ja jede Partei schwarze Schafe in den Reihen und kämpft eher für sich als um das Volk
da werden Entscheidungen, die nicht mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar sind, getroffen und deren Folgen Deutschland immer mehr verschulden, nach Empfängen werden Bundesangelegenheiten zur Ländersache (z.B. Rauchverbot), Umweltzonen, die nichts bringen, eingeführt werden als wenn der Feinstaub den die Industrie wesentlich stärker verursacht sich sagt "nee hier wehe ich mal nicht hin" aber die können sich ja freikaufen, Kernkraftwerke sollen geschlossen, aber Kohlekraftwerke erweitert und somit der CO2-Ausstoß erhöht werden oder man kauft Atomstrom später von anderen Ländern ein usw.

wenn Politiker jetzt fordern für Nichtwähler Strafen einzuführen da fordere ich erst mal für die Dummheit mancher Politiker, unverschämte Äußerungen gegenüber bestimmten Gruppen, Annahme von Bestechungsgeldern oder anderen Zuwendungen Strafen einzuführen oder diese direkt zu entlassen ohne nach nur ein paar Jahren eine Rente zu erhalten für die ein normaler Arbeiter 200 bis 300 Jahre, wenn das überhaupt reicht, arbeiten müsste
 
Eine Staatsform in der Menschen gezwungen werden Volksvertreter zu wählen die die Meinungen und Wünsche des Volkes nicht vertreten bezeichnet man in der Regel auch als Diktatur.
 
Jörn Thießen war Montag bei uns! :D in Meldorf, Dithmarschen, Schleswig-Holstein xD Lappen^^
 
Man kann keinen Menschen dazu zwingen wählen zu gehn, zudem ist das einfach lächerlich solche Strafen durchsetzen zu wollen.
Der Grund weswegen so wenige wählen gehen ist einfach ein peinliches Beispiel dafür das es die Politiker nicht schaffen das junge Volk für die Politik zu begeistern.
In der heutigen Politik geht es meistens nur um lächerlige Angelegenheiten und absurde Gesetzesänderungen. (Killerspiele/Paintball Verbot ect.)
Diese Dinge intressieren keine Sau werden aber hochgepuscht wie nichts gutes.
Anstellen solchen Schwachsnns sollte die Regierung mal dort ansetzen wo es was zu arbeiten gibt und das fängt bei unserm Schulsystem/Arbeitsmärkt an.
 
Corry hat folgendes geschrieben:

Jörn Thießen war Montag bei uns! :D in Meldorf, Dithmarschen, Schleswig-Holstein xD Lappen^^

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Wie klein die Welt doch ist, in Meldorf liegen meine Urgroßeltern sowie eine Großtante von mir begraben. War erst vor 2 Wochen da. :)
 
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