Mark Wahlberg ist Mittelklasse. Das ist er in den meisten seiner Filmen (in einer handvoll ist er dann aber sogar richtig gut) und irgendwie glaube ich, dass mit Wahlberg versucht werden würde, ein Max Payne-Konzept anzugehen. Max Payne war ebenfalls reine Mittelklasse, aber warum soll man sich bei der doch schon riskanten Thematik von Spieleumsetzungen mit Mittelklasse zufrieden geben?
Uncharted ist DIE Vorlage für ein funktionierendes "Actionabenteuer" mit bereits gut ausgearbeiteten Charakteren, Hintergründen und einem eigenen Charme. Nachdem der letzte Indiana Jones von Kritikern und Fans kopfschüttelnd bis wütend abgelehnt wurde, ist das die perfekte Chance, ein als Film neues Franchise zu etablieren. Das Genre bzw. die Genrekombination, zudem Uncharted zählt, ist (selbst wenn man Fluch der Karibik dazuzählt) nicht so übersättigt, hier könnte man also ganz ganz viel Geld verdienen. Man müsste nur einfach mal mehr als Namen und zweitrangige Daten von einer Spielevorlage nehmen - nämlich gottverdammt nochmal das Spiel - und schon hätte man einen riesen Erfolg. Von jeher wurden Spiele nur deswegen als Vorlage genommen, um die Fans schon mal als sichere Zuschauer zu haben. Dann wurde aber immer so lange dran rumgeschnipselt, bis vermeintlich andere Zielgruppen angesprochen wurden. Das würde bei Uncharted mächtig in die Hose gehen, so wie es ist ist es bereits ansprechend genug. Traut euch einfach mal, die Kontrolle frei von Marktumfragen etc. abzugeben. Macht einen Film wie es ein Uncharted-Spiel sein könnte, dann gibt es keine Probleme.
Und ich bevorzuge übrigens Joe Flanigan
http://en.wikipedia.org/wiki/Joe_Flanigan . Sieht nicht nur aus wie Drake, ist sogar ein über Stargate hinaus guter Schauspieler und mein achtzehnter Sinn flüstert mir zu, dass er keine große Schwierigkeiten haben würde, Drake's Charakter zu treffen.