was für ein Einknicker. Erst die Gebrauchtkäufer beschimpfen und dann so weit zurückrudern.
Raubkopierer oder Gebrauchtkäufer ist eben nicht der gleiche Effekt für die Firmen. Woher bekommen denn die Erstkäufer ihre ganz Kohle für Neukäufe, wenn sie nicht gerade Sammler sind und nur für die Sammlung kaufen? Von den Gebrauchtkäufern. Ohne die Möglichkeit, wieder was Kohle reinzubekommen, sähe es mit zügigen Neukäufen auch schleppender aus.
Das Anbieten von Zusatzinhalten ist für die Publisher quasi der einzige Weg, noch weiter Kohle abzuschöpfen, abgesehen natürlich von der reinen Onlinedistribution ohne Schnickschnack.
Denn der Gebrauchtmarkt ist nun mal legal. Nur über ihre Cloud Computing/Server-Angebot-Schiene bekommen sie die Leute wieder in die Abhängigkeit, aber halt, das wird ja "Kundenbindung" genannt.
Wenn die Publisher auf die Idee kämen, noch eine Abgabe auf Gebrauchtspiele zu verlangen, dann wäre das Maß aber so richtig voll und würde überlaufen, denn das ist wirklich illegal. Daimler will ja auch von mir bei Weiterverkauf eines Autos nicht noch %e haben. Eigentum wandert eben. Klar erwerbe ich an der Software kein Eigentum, aber das Nutzungsrecht ist übertragbar. Und es wandert eben mit Dokumentation und Verpackung. Wieso also gearde hier doppelt kassieren, obwohl es nur eine Ware ist? Daimler verlangt ja auch keine Gebühr, wenn sich jemand anders in mein Auto setzt und damit fährt? Eigenartige Logik. Rechte können eben auch übertragen werden, dadurch vervielfältigen sie sich sich aber nicht automatisch, oder behält der Erstkäufer etwas eine Restlizenz übrig, mit der er seine Installation (ohne Handbuch, Original-DVD und Verpackung) dann betreiben kann? Nicht? Dann besteht auch kein Grund, warum ein zweites Mal Geld fließen sollte. Eine Leistung -> eine Bezahlung. Aber nicht zwei.