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The Witcher 2 - The Assassins of Kings im Lesertest: Pro und Kontra

Interessante Wahrnehmnung des Spiels.

Ich würde Dir zustimmen im bereich des Balancing im Kampfsystem.
Da war der ein oder andere Kampf etwas extra heftig lang und man hat selbst nur wenig schaden, vorallem beim ersten Boss gemacht.

Bei den Nebenquest, taucht eigentlich nur das man Monsternester zerstören soll jeweils pro Akt auf. Ansonsten sind die soweit ziemlich abwechslungsreich. Mich würde sonst mal interessieren, welche Spiele Du spielst die da mehr abwechslung bieten. Bis Auf Dragen Age 1, Mass Effect 1, Two Worlds 2 fallen mir auf anhieb nicht viele Spiele ein, die da mithalten können.

Ob Roche zum schluss auftaucht spielt doch auch keine Rolle, nur weil er in den Akten vorher stattfand. Das selbe gilt für Iorveth, wie schon von Dir geschrieben, hängt es da auch vom jeweiligen Pfad ab welchen man geht und welche Entscheidungen man an der einen oder anderen Stelle trifft.

Ich fand, die Story war bis zum Ende völlig stimmig durchdacht. Ob man sich ein anderes Ende gewünscht hätte ist ne andere Sache. Es ging eben nie um Roche und den Elfen sondern im Vordergrund steht Gerald und Letho, somit ist der Schluss echt passend.

Die Nebenquest enthalten Sex und Gewalt, da widerspreche ich Dir völlig. Die Hauptstory ist da nämlich nicht anders. Einiges ist manchmal deutlicher und andere Dinge werden evtl nur angedeutet, aber was das angeht, zieht es sich wie ein Pfaden durchsgeschehen. The Witcher ist sicherlich kein Kinderspiel, wurde aber auch nie behauptet. Die von Dir angesprochenen Dialoge die wie von 14 jährigen wirken, finde ich ganz gut gelungen. Evtl mag man das ein oder andere dort noch besser machen, aber es gibt kein Spiel das sich auf so ein Niveau herab begibt.
Viele Spiele versuchen, da Mainstream zu sein, mit the Witcher ist da ein teil realismus eingekehrt. Die Menschen sind nicht immer nur wie in Herr der Ringe vornehm.
Witzig fand ich, auch die betrunkenen die in der Stadt hin uriniert haben.

Ich behaupte mal das die Jung von CD Projekt nen richtig guten Job gemacht haben. Sicherlich haben die weniger Geld als andere Teams, dazu können Sie auf viele Dinge nicht zurück greifen, da niemand etwas vergleichbares gemacht hat. Wer benutzt so vulgäre Worte in RPGs?
Das ganze wird sicherlich mit jedem Teil noch etwas besser werden und andere werden sich irgendwann von the Witcher einiges abgucken und versuchen es zu imitieren.

Vorwerfen kann man the witcher evtl auch das es kein Open World spiel ist und somit eine Reisefunktion man sich gewünscht hätte, aber das Spiel nicht nicht gerade klein. Vermutlich wäre aber ein Aufwand extrem groß gewesen, wenn man ständig in der Weltumherreisen kann. Ich will mir in dem zusammenhang auch nicht vorstellen, wie viel aufwendiger Teil 3 geworden ist ;)

Über die Wertung kann man streiten, da jeder das Spiel unterschiedlich Wahrnimmt, aber the Witcher 2 ist sicherlich ein Titel, der für jeden RPG ein Fplichtkauf darstellt.
 
Danke

Hey Cliarc,

Danke dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, dich kritisch mit meiner "Pro vs. Con" auseinanderzusetzen.

Ich möchte nur anmerken, das meine Meinung nur im Fazit steht und die "Pro vs. Con" eine objektive Beurteilung des Spieles als Gesamterfahrung ist.
Persönlich hat mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht und ich werde es wahrscheinlich noch ein paar Mal spielen.

Mich stört jedoch das Ende bei dem einfach zu viel auf einmal kam, was vom dramaturgischen Standpunkt aus nicht sehr clever ist wenn du verstehst was ich meine.
EIN Enddialog zwischen Geralt und Letho, oder auch eine andere Cutscene hätte gereicht, da zuviel Information auf einmal einem Spiel vom nachhaltigen Spieleindruck nicht guttut.

Ich hätte es vielleicht sogar so gedreht, dass man erst Iorveths und Roches Pfad durchspielen muss, bevor man zum Ende kommt, aber das ist jetzt nur mal ein Konzept, das Konzept des Spiels ist immer noch sehr gut.

Wie gesagt das hätte man alles über das Spiel verteilen können, aber, wie bereits erwähnt, nur meine Meinung.

Bei den Quest kann ich mich geirrt haben, weil ich evtl. durch die sehr hastige Erzählweise der Story "abgelenkt" war.

Zu anderen Spielen mit einer solchen Entscheidungsfreiheit, die den Ausgang des Spiels nachhaltig beeinflussen, zählen neben den von dir genannten meiner Meinung nach auch: Deus Ex: Human Revolution, Red Dead Redemption und auch Mass Effect 2.

Mass Effect 3 zählt nicht wegen des Endes. :D

MfG,

CNIN

p.s.: Nochmals DANKE, dass du die ERSTE Kritik zu meiner Kritik schreibst.
 
Zuletzt bearbeitet:
GROßER FEHLER:

Der Grafikengine ist der selbsentwickelte REDengine und nicht der Auroraengine.
Aurora kam nur beim ersten Teil zum Einsatz.
 
Musst Dich nicht bedanken. Deine Spielekritik war definitiv nicht schlecht und kann man so empfinden.
Dann bin ich Dir aber wirklich dankbar das Du keine den aufgeführten anderen Titeln geschrieben hast.
Deus Ex ist für mich kein klassisches RPG und der Rest davon auch nicht ;)
Alterdings sind Deus Ex und Red Dead echt klasse Titel. Bei ME kann ich leider nur sagen, Teil 2 war schon schwach und Teil 3 noch schwächer. Nur was bleibt ist Teil 1.
Aber das man bei Bioware Spielen noch große Entscheidungsfreiheiten hat stimmt leider nicht, die machen auf psydeuo. Gutes Bsp ist Dragon Age 2, man kann sich zum Schluss für die Templer oder die Magier entscheiden, egal was man wählt, es kommt aufs gleiche hinaus. Gleicher Endgegner obwohl die eigentlich zu den Templern gehört. Und so etwas zieht sich leider bei Bioware spielen durch nahzu alle Titel der jüngeren Vergangenheit.

Früher war Bioware wirklich mal ein Unternehmen, das innovative und sehr tolle RPG gezaubert hat, aber die Zeit ist seit EA komischerweise völlig vorbei.
 
BIOWARE, Deus Ex, Red Dead Redemption

Ich persönlich mochte die durchgehende Charakterentwicklung von ME1 bis ME3, nur war das Problem von EA und BIOWARE einfach, dass diese Unternehmen ihre dämliche Deadlinepolitik immer noch weiterverfolgen.

Natürlich kommen momentan viele Spiele zu 85% fertig auf den Markt, und die Unternehmen vertrauen auf die Modcommunity um die restlichen 15% zu stellen, dass promoted natürlich Auffassungen von Spieleentwicklern wie BIOWARE, EA, Activision... die Liste ist lang.

Ich habe Deus Ex mit reingenommen, weil es RPG - Elemente beinhaltet, wobei eine sehr gute, interessante und aktuelle Botschaft und Geschichte übermittelt wird, zusammen mit, im Vergleich zu anderen momentanen Spielen, massiver Entscheidungsfreiheit beim Gameplay und plotkritischen Entscheidungen.

Mit Red Dead Redemption hast du natürlich Recht, obwohl man die Waffen die man zuhauf bekommt natürlich auch als eine Art von Level-Up und "Charakterentwicklung" betrachten könnte.
Allerdings hat man in diesem Spiel, wenn es nicht grade um die Hauptstory geht, eine große Entscheidungsfreiheit wie schon in GTA.
 
Der Grafikengine faux pas ist gelöst.
 
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