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The Last of Us 2: Wir müssen über Videospiel-Stories reden

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ChristianFussy

Guest
Jetzt ist Deine Meinung zu The Last of Us 2: Wir müssen über Videospiel-Stories reden gefragt.


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Zum Artikel: The Last of Us 2: Wir müssen über Videospiel-Stories reden
 
Die Story von TLOU2 war einfach nur schlecht! :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, finde den Artikel ein bisschen hart. Letztlich ist The Last of Us Part II eben immer noch ein Videospiel. Aber der Kritik am Gameplay schließe ich mich an. Naughty Dog sollte allmählich wirklich an ihrer Formel schrauben. Endlose Gegnerwellen abzuschlachten um das Levelende zu erreichen ist einfach zu einfallslos. Da geht sicherlich noch mehr bzw sollte man hier kreativere Ideen in Zukunft finden. Soll nicht heißen, dass das Gameplay schlecht ist. Ganz im Gegenteil. Animationen, Gegnerverhalten (sprich KI) im Kampf sind der absolute Hammer. Vor allem weil alles komplett dynamisch abläuft. Das bietet so kein anderes Spiel. Trotzdem kann man da ruhig auch mal was anders bieten zur Abwechslung. The Last of Us Part II ist kein perfektes Spiel, aber packen tut es dennoch wie kein anderes. Das liegt vor allem an den realistisch in Szene gesetzten Charakteren und dem hervorragendem Storytelling. Das wiederum macht Naughty Dog besser als alle anderen Entwickler.

Ich bin insgesamt sehr auf die nächsten Veröffentlichungen von Naughty Dog gespannt und besonders darauf, ob sie sich weiter steigern können. Charakterpräsentation und das Storytelling ist Spitzenklasse. Im Gameplay haben sie hoffentlich noch große Steigerungsmöglichkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Langsam wird es anstrengend solche Artikel zu lesen, die The Last of Us Part 2 auseinandernehmen oder kritisch beleuchten.

Es ist unterm Strich immer noch ein Videospiel. Die Story mag vielleicht nicht die innovativste sein. Das war sie aber auch nicht in Teil 1.
Was Naughty Dog hier sehr gut macht, ist das Storytelling, Dialoge, Schauspiel. Da macht ihnen niemand etwas vor.

Ich hatte sehr viel Spaß mit Part 2 und lasse mir von solchen Artikeln nicht den Spaß, den ich damit hatte, verderben. Man kann übrigens alles zerreden. Jede Story hat Schwächen, weil es eben konstruierte, fiktionale Werke sind.

Das Gameplay ist sehr gut, unterhaltsam, brachial und auf den höheren Schwierigkeitsgraden unglaublich intensiv. So tolle Stealth Action Gefechte mit Horrorelementen habe ich so in keinem anderem Spiel gesehen. Mag sein, dass diese Formel insgesamt etwas abwechslungsarm und uninspiriert wirkt. Vor allem, da sie sich seit Uncharted nur punktuell weiterentwickelt hat. Ich frage mich bei solchen Argumenten immer, wie ein anderes Gameplay in der Welt, Story und den Figuren aussehen soll? Falls jemand ne bessere Idee hat, kann er sich ja melden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich empfand die Geschichte als sehr innovativ.
Kenne kein Werk das es schaffte mir einen „Bösewicht“ dermaßen gut ans Herz wachsen zu lassen.
Dazu ein tolles vorshadowing durch Teil 1 und der geniale Reveal Trailer der die Spielablauf zwar andeutet, aber durch die Erzählweise dennoch überrascht.
 
Uncharted als Negativbeispiel zu nennen ist Blödsinn.
Siehe Indiana Jones.
Indy tötet auch dutzende Bösewichte und hat auch immer nen guten Spruch auf Lager.
Ist deswegen Indiana Jones ein schlechter Film ? :)
 
Das Argument mit der ludonarrativen Dissonanz macht für mich bei Last of Us 2 irgendwie recht wenig sinn ^^
Bei Uncharted geh ich da noch mit, aber bei LoU2? Ellie geht doch in den Cutscenes genauso brutal mit ihren Gegner um wie während des Gameplays.
Nur weil sie in ruhigen Passagen mal Gitarre spielt, soll das nicht mehr zum Charakter passen? "Mit ihrer Freundin geturtelt" hat sie eig. auch nur im ersten Arc.
Danach war sie eig. fast konstant eher depressiv und kalt drauf.

"Sie haben Kenny getötet" kam mir jetzt eig. nie in den Sinn. Ja, die Gegner rufen den Namen ihrer Freunde.
Nur passiert das ja nicht jedes mal. Genauso fangen sie auch nicht jedes mal den Namen zu schreien :D
Das Ganze passiert teils auch ganz subtil. Gegner sieht seinen toten Freund und schaut sich erst mal panisch um. Die Scars pfeifen z.B. nur.
Auch so Dinge wie die Reaktion des Hundes, wenn es sein Herrchen findet und anfängt für paar Sekunden zu trauern.
Weiß echt nicht, wie man solche Situationen komisch finden kann :D

@Schwarz-weiß-Darstellung in Shootern.
Hat der Autor den zweiten Part der Story nicht gespielt?
Noch deutlicher konnte man ja nicht zeigen, dass nicht alles schwarz und weiß ist.
Man hat das halbe Spiel lang die Gegenseite gespielt. Man hat die Charaktere, deren Beweggründe und auch Beziehungen zueinander kennen gelernt.
Ich hab mir jedenfalls gedacht, dass es vllt doch nicht so geil war, was man als Ellie alles so gemacht hat. Gerade der Konflikt in dem Aquarium.
Und wenn man den Gegnern auf dem Schlachtfeld auch mal zuhört und nicht sofort niedermetzelt, dann erfährt man auch, dass nicht alle WLFs oder Scars blutrünstige Psychopathen sind :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke man hat sich so sehr damit beschäftigt unbedingt schocken zu wollen und das ging halt auch schief, zumindest wenn man sich den Userscore anschaut...
 
Typisch wäre es in Sachen Story gewesen, wenn der Mentor am Ende des zweiten Aktes gestorben wäre :)
Allerdings ist dies am Beginn von Akt 1 bzw Ende von Part 1 geschehen :)
 
"Einen Third-Person-Stealth-Shooter zu entwickeln, der Gewalt anprangern"

Wo genau prangert LoU das an. Es ist eine apokalyptische Welt, deswegen ist Gewalt hier vollkommen ok.

"Das brillante an Spec Ops: The Line ist ja nicht, dass die Aussage des Spiels lautet "Menschen töten schlecht, vielleicht?", sondern dass das Spiel sich kritisch mit dem Medium auseinandersetzt und insbesondere Reihen wie Call of Duty oder Medal of Honor dafür kritisiert, schwarz-weiß Szenarien zu erschaffen, wo es in der realen Welt keine gibt."

An dieser Stelle hab ich mich gefragt, ob der Autor das Spiel gespielt hat. Schwarz-weiß Szenarien gibt es beim LoU2 nicht.
 
lol, bin gerade die Trophäenliste von Uncharted 4 durchgegangen .
Die einzige Goldtrophäe im Spiel heißt "Ludonarrative Dissonanz". Dafür muss man 1000 Gegner töten :D
 
Man sah bei UC4 deutlich das ND das Problem bekannt war, in UC4 haben sie das morden deutlich reduziert, nur ohne ist es eben auch kein guter Shooter mehr.

Im ersten TR gab es übrigens nur wilde Tiere und ein paar verrückte Typen, die getötet werden mussten, da war das storytechnisch alles im Einklang, was sich dann im zweiten Teil aber wieder erledigt hatte! :)
 
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