Das Argument mit der ludonarrativen Dissonanz macht für mich bei Last of Us 2 irgendwie recht wenig sinn ^^
Bei Uncharted geh ich da noch mit, aber bei LoU2? Ellie geht doch in den Cutscenes genauso brutal mit ihren Gegner um wie während des Gameplays.
Nur weil sie in ruhigen Passagen mal Gitarre spielt, soll das nicht mehr zum Charakter passen? "Mit ihrer Freundin geturtelt" hat sie eig. auch nur im ersten Arc.
Danach war sie eig. fast konstant eher depressiv und kalt drauf.
"Sie haben Kenny getötet" kam mir jetzt eig. nie in den Sinn. Ja, die Gegner rufen den Namen ihrer Freunde.
Nur passiert das ja nicht jedes mal. Genauso fangen sie auch nicht jedes mal den Namen zu schreien

Das Ganze passiert teils auch ganz subtil. Gegner sieht seinen toten Freund und schaut sich erst mal panisch um. Die Scars pfeifen z.B. nur.
Auch so Dinge wie die Reaktion des Hundes, wenn es sein Herrchen findet und anfängt für paar Sekunden zu trauern.
Weiß echt nicht, wie man solche Situationen komisch finden kann
@Schwarz-weiß-Darstellung in Shootern.
Hat der Autor den zweiten Part der Story nicht gespielt?
Noch deutlicher konnte man ja nicht zeigen, dass nicht alles schwarz und weiß ist.
Man hat das halbe Spiel lang die Gegenseite gespielt. Man hat die Charaktere, deren Beweggründe und auch Beziehungen zueinander kennen gelernt.
Ich hab mir jedenfalls gedacht, dass es vllt doch nicht so geil war, was man als Ellie alles so gemacht hat. Gerade der Konflikt in dem Aquarium.
Und wenn man den Gegnern auf dem Schlachtfeld auch mal zuhört und nicht sofort niedermetzelt, dann erfährt man auch, dass nicht alle WLFs oder Scars blutrünstige Psychopathen sind
