Er hat völlig Recht, wenn er sagt, dass die ersten Wochen eines Spiels entscheidend sind. Danach fallen die Verkäufe ja ziemlich ab.
Wenn die Hersteller und Plattformbetreiber es schaffen sollten, auf diese Art und Weise indirekt am Gebrauchtmarkt was zu verdienen, dann gelingt ihnen auf die Weise tatsächlich, am selben Produkt zweimal zu verdienen, indem sie nämlich für die Übertragung eine Gebühr verlangen.
Jetzt muss man sich nur anschauen, wie hoch diese Gebühr ist. Unter Umständen könnte man wegen der Höhe der Gebühr sich auf den "Wucher-Paragraphen" berufen und das als sittenwidrig einstufen.
Meinem Gerechtigkeitsempfinden widerspricht es, dass jemand, obwohl nur ein Nutzungsrecht im Umlauf ist, mehrfach am selben Produkt verdient.
Ich zahle ja bei Mercedes auch nicht nochmal ca. den Neupreis (übertrieben, ich weiß) eines Wagens (vor allem dann nicht, wenn ihn der Hersteller gar nicht an mich verkauft), wenn ich einen weiteren Fahrer ans Steuer des Wagens lasse.
Aber genau dieses Konstrukt wird hier im Spiele-Lizenzumfeld gerade durchgesetzt, das sind natürlich kleinere beträge, aber die summieren sich.
Man stelle sich vor, ich müsste beim Hersteller meines Wagens online angeben, wer alles zu welchem Zeitpunkt mit meinem Wagen gefahren ist (Online Fahrtenbuch!), und für jede auch nur kurzfristige Gebrauchsüberlassung des Gegenstandes wäre eine Übertragungsgebühr fällig.