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Sony: Patent eingereicht, das Gebrauchtspiele verhindern könnte

Das wird interessant in Europa gibt es schon entsprechende Urteile das das nicht legal ist und dem Käufer der wiederverkauf gestattet werden musss
 
Das wird interessant in Europa gibt es schon entsprechende Urteile das das nicht legal ist und dem Käufer der wiederverkauf gestattet werden musss

Es gibt immer Lücken die man ergreifen kann. Schau dir PC doch an bzw. STEAM :D Gebrauchtmarkt gibts da nicht und alles scheint legal zu sein^^
 
Ja das wird an uns liegen hier mehr Beschwerden bei den deutschen und europäischen verbrauchzentralen Druck auf zubauen, ich dachte Stream wollte ein wiederverkaufen einführen
 
Ja das wird an uns liegen hier mehr Beschwerden bei den deutschen und europäischen verbrauchzentralen Druck auf zubauen, ich dachte Stream wollte ein wiederverkaufen einführen

Dun siehst an der PC-Gemeinde wie viel Aufschrei es dort gab :D es wird bei den Konsolen nicht viel Anders sein. Sprich, wir werden wohl immer ein Spielball von Lobbyismus bleiben :D und nein, STEAM bringt nichts heraus^^
 
Sony scheint auf biegen und brechen die PS Sparte an die Wand fahren zu wollen, anders kann man sich die Überlegungen zu Ingame Werbung und Gebrauchtspiele Unterbindung nicht erklären. Scheinbar haben sie keine Lust noch eine PS 5 heraus zu bringen. ^^
 
Die werden sich noch wundern, wieviel Verlust die Sparte macht, wenn der Gebrauchtmarkt wegfällt.

Nicht zwingend weil dann weniger Konsolen verkauft werden, sondern weniger Spiele.

Manche Spiele kaufe ich mir überhaupt nur, weil:

a) ich sie später wieder verkaufen will und demnach der Preis günstiger ist

b) ich das Geld aus dem Verkauf direkt wieder in neue Spiele investiere

Klassisches Beispiel für b ist die Fifa Reihe.

Ich kaufe mir das Spiel fast jedes Jahr, aber auch nur, weil ich ein paar Monate vor Release den alten Teil für mind. 20€ verkaufe.
Wenn das nicht mehr geht, werde ich mir nur noch alle 2-3 Jahre ein neues Fifa holen.

Für mich gilt daher, dass ich mir weniger Spiele kaufen werde, wenn es keinen Gebrauchtmarkt mehr gibt.
 
Stellt sich die Frage ob es wirklich Auswirkungen haben wird. Der Gamer jammert gern über viele Sachen, die er aber in der Regel schluckt. Deswegen zweifle ich, dass es große Auswirkungen haben wird. Es ist im Grunde nur noch eine Frage der Zeit bis alle Konsolenhersteller etwas gegen den Gebrauchtmarkt tun, da sie davon kaum profitieren.
 
Die Hersteller stellen es gerne so hin, als ob sie vom Gebrauchtmarkt nicht profitieren würden, was aber nur zum Teil stimmt bzw. bei oberflächlicher Betrachtung. Sicher nehmen sie direkt nichts ein. Aber die Gebrauchtkäufer versorgen ja die ehemaligen Neukäufer zum Teil wieder mit Geld, das meist in den Kauf neuer Spiele wandert, zumindest ist das eine wahrscheinliche Verwendungsmöglichkeit für die Erlöse aus Gebrauchtverkäufen. Wenn diese Möglichkeit der Refinanzierung wegfällt, dann bleiben die armen Neukäufer von einst auf ihrem teuren Restmüll sitzen.
Nach Theorie der hersteller rennen jetzt alle ehemaligen Gebrauchtkäufer los und kaufen neu. Was ist aber, wenn sie aus Überzeugung erst einmal warten, bis der Preis generell sinkt? Und was ist mit dem ehemaligen Neukäufer, der nicht mehr flüssig wird, weil seine Ware plötzlich unverkäuflich wird.
Wird er hingehen und aus Dank für diese Kunden-Ohrfeige noch schnell mehr Geld ausgeben?

Silverhawk hat es oben bereits erwähnt: er kauft nur dann neu, weil er sich vorher wieder zum Teil refinanzieren kann. Fällt diese Möglichkeit weg, dann haben wir ausbleibende Neukäufe, denn das Geld reproduziert sich ja nicht einfach auf magische Weise.

Bisher funktionierte dieser Kreislauf ganz gut, die Gebrauchtkäufer halten den Markt nämlich zum Teil auch am Laufen mit dem Geld, das sie dem Markt auch wieder zur Verfügung stellen. Woher soll die ganze Kohle für dauernde Neukäufe denn kommen, verdienen die Leute auf einmal alle Mehr Geld? Oder glaubt die Spieleinduestrie etwa, dass alle Gebraucht- und/oder Neukäufer bisher immer geheime Reserven ausschließlich für Videospiele bereithielten, die sie nun aufgrund des Zwangs dann mit Freuden alle verballern werden?
Wohl kaum.

Macht nur weiter so: tötet ein bisher gut funktionierendes System. Ihr werdet noch an Eurer eigenen Gier ersticken.
Wie war noch der schöne Spruch mit dem Feuer?
je mehr man ihm gibt, desto hungriger wird es.
Und hat es alles gefressen, so stirbt es. :)
 
@partykiller

Kannst du mir bitte eine Statistik zeigen die das belegt? Sicherlich investieren einige ihr Geld in neue Spiele. Ich kenne aber Leute, die ausschließlich vom gebrauchten Spielen "leben". Diese Behauptung wird sehr gern von den Gamer benutzt. Sie ist aber genauso aus der Luft gegriffen wie die Behauptungen der Spielindustrie, das Spiel x so oft illegal runtergeladen wurde.

Viele vergessen aber, dass es durchaus Alternative zum Gebrauchtmarkt gibt. Anstatt jetzt am ersten Tag an der Kasse zu stehen und ein Spiel zu kaufen, könnte man auch warten bis der Preis gesunken ist. So profitiert der Kunde weil er weniger bezahlt hat und die Entwickler würde zumindest ein Teil des Geldes abbekommen.
 
Anstatt jetzt am ersten Tag an der Kasse zu stehen und ein Spiel zu kaufen, könnte man auch warten bis der Preis gesunken ist. So profitiert der Kunde weil er weniger bezahlt hat und die Entwickler würde zumindest ein Teil des Geldes abbekommen.

Stellt sich nur die Frage, ob die Preise ohne den Gebrauchtmarkt genau so schnell/so stark fallen.
 
@Chaos Zero
Nein, kann ich nicht. aber das ist zum Teil einfach nur gesunder Menschenverstand, der einem das sagt. Es gab mal eine Gamestop Studie, in der genau das bestätigt wurde, es liegt ja auch auf der Hand, da hier an Ort und Stelle diese Alt gegen Neu Geschäfte ja stattfinden.
Und ich könnte ebenso fragen, wie die Publisher ihre Verluste berechnen? Wie kann man etwas verlieren, was sich beliebig vervielfachen lässt und gar nicht dinglich entfernt werden kann. Klar, es geht um entgangene Lizenzgebühren, aber wie ist denn hier bitte die Bemessungsgrundlage? Ladenpreis? Distri-Preis? Pi mal Daumen? Du hast es selber angesprochen, das ist der gleiche Mist mit dem Schwarzkopierer-Argument, du kannst es nicht komplett von der Hand weisen, es aber auch unmöglich einfach so unkommentiert stehen lassen.

Und hast Du bereits Silverhawks Kommentar vergessen? Er kaufe nur dann neu, weil er vorher wieder die alte Version für ca. 20 EUR veräußern könne. Er bestätigt genau das. Was glaubst Du, wieviele Spieler ähnlich denken? Klar, das ist eine Vermutung von mir, aber sie ist ja nun nicht einfach von der Hand zu weisen.
Was ist denn mit diesen ganzen 9,99 EUR Aktionen bei Gamestop? Bringen Sie uns Ihre alten Games oder gerade frisch gekauften und tauschen Sie für 9,99 wieder gegen die ganz neuen ein. das ist doch Gebraucht-Ankauf und Neu-Verkauf in Reinkultur. Das ist genau das System, von dem ich rede, das ist ja nun keine Einbildung.

Deine Alternative habe ich im übrigen auch in meinem Post bereits erwähnt, man überliest es nur leicht. Ich habe oben geschrieben "was ist, wenn die ehemaligen Gebrauchtkäufer aus Überzeugung warten und erst dann (neu) kaufen, wenn der Preis gesunken ist?" Ich meinte damit genau das, was Du sagen wolltest: neu kaufen, aber eben nach erfolgter Preissenkung.

Das ist eine Neukäufer-Alternative, die aber dem Hersteller auch nicht schmeckt, weil dann der Gewinn pro Stück für ihn wieder zu niedrig ausfällt. Konami hatte mal den Preiskrieg der UK Distributoren kritisiert, also geht es denen auch nicht nur um Neukäufer, sondern eigentlich nur um teure Neukäufer. Und das ist einfach zu kurz gedacht. Geld vermehrt sich nicht auf wundersame Weise einfach so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stellt sich nur die Frage, ob die Preise ohne den Gebrauchtmarkt genau so schnell/so stark fallen.

Hier gilt immer noch das Prinzip der Nachfrage. Wenn die Nachfrage sinkt, sinkt auch der Preis.

Nein, kann ich nicht. aber das ist zum Teil einfach nur gesunder Menschenverstand, der einem das sagt. Es gab mal eine Gamestop Studie, in der genau das bestätigt wurde, es liegt ja auch auf der Hand, da hier an Ort und Stelle diese Alt gegen Neu Geschäfte ja stattfinden.

Und hast Du bereits Silverhawks Kommentar vergessen? Er kaufe nur dann neu, weil er vorher wieder die alte Version für ca. 20 EUR veräußern könne. Er bestätigt genau das. Was glaubst Du, wieviele Spieler ähnlich denken? Klar, das ist eine Vermutung von mir, aber sie ist ja nun nicht einfach von der Hand zu weisen.
Was ist denn mit diesen ganzen 9,99 EUR Aktionen bei Gamestop? Bringen Sie uns Ihre alten Games oder gerade frisch gekauften und tauschen Sie für 9,99 wieder gegen die ganz neuen ein. das ist doch Gebraucht-Ankauf und Neu-Verkauf in Reinkultur. Das ist genau das System, von dem ich rede, das ist ja nun keine Einbildung.

Deine Alternative habe ich im übrigen auch in meinem Post bereits erwähnt, man überliest es nur leicht. Ich habe oben geschrieben "was ist, wenn die ehemaligen Gebrauchtkäufer aus Überzeugung warten und erst dann (neu) kaufen, wenn der Preis gesunken ist?" Ich meinte damit genau das, was Du sagen wolltest: neu kaufen, aber eben nach erfolgter Preissenkung.

Das ist eine Neukäufer-Alternative, die aber dem Hersteller auch nicht schmeckt, weil dann der Gewinn pro Stück für ihn wieder zu niedrig ausfällt. Konami hatte mal den Preiskrieg der UK Distributoren kritisiert, also geht es denen auch nicht nur um Neukäufer, sondern eigentlich nur um teure Neukäufer. Und das ist einfach zu kurz gedacht. Geld vermehrt sich nicht auf wundersame Weise einfach so.

Na wenn es Gamestop sagt, dann muss es wahr sein. Das sie ihre Interessen verteidigen ist natürlich ausgeschlossen. Wenn Studio X aber sagt, dass es schadet, dann geht es ihnen nur um Geld. Und was den gesunder Menschenverstand angeht, so handelt der Mensch nach dem Ökonomisches Prinzip. Das heißt, dass er immer den billiger Preis zahlen will. Das Problem ist aber, wenn ich bei Gamstop ein gebrauchtes Spiel für 40€ sehe, warum sollte ich dann den vollen Betrag zahlen? Und hier komme ich auch Silverhawks Kommentar zurück. Sicherlich gibt es Leute, die ihr Geld wieder in neue Spiele investieren. Es gibt aber Leute die größtenteils gebrauchte Spiele kaufen bzw. ausschließlich gebrauchte kaufen, weil sie billiger sind. Und man sollte auch nicht vergessen, dass gebrauchte Spiele wieder verkauft und die Entwickler so durch ein Spiele mehrer potenzielle Käufer verlieren. Ich sage nicht das Silverhawk falsch liegt, allerdings glaube ich, dass es sich die Gamer zu leicht mit diese Theorie spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast überlesen oder einfach ignoriert, dass einige normale Nutzer hier genau das bestätigen, was ich oben als These geschrieben habe. Wenn Dir die Gamestop Studie nicht passt, dann ignorier sie doch, aber Silverhawks Kommentar, der genau meine These bestätigt, der wird dadurch nicht ungeschehen gemacht. Du hast ihn allerdings auch nochmal erwähnt, insofern lässt Du ihn ja auch gelten.

Warum sollte ich ein gebrauchtes für 40 EUR erwerben, wenn es neu teurer ist?
Vielleicht, weil ich Wert auf neue Ware lege, weil ich Onlinesupport haben will und Erstkäufer DLC Boni oder Kostüme? Hattest Du nicht mal in früheren Posts so etwas verteidigt?
Klar, wenn jemand nur nach "Hauptsache billig" geht, dann gewinnt sicher meist das gebrauchte Spiel. Aber das ist ja auch völlig legal. Es ist generell unmöglich für den Hersteller, irgendetwas am Gebrauchtmarkt mit zu verdienen, weil er generell ja nicht als Anbieter auf diesem Markt auftaucht. Da er keine Leistungen auf diesem Markt erbringt, hat er ja auch keine Gegenleistungen verdient, denn die Ware wird ja von ganz anderen zur Verfügung gestellt. Er stellt ja das Spiel nicht als 2nd Hand Version zur verfügung, warum sollte er also daran verdienen?
Der Publisher verdient zurecht nur beim Erstverkauf. Der Entwickler, nun ja, bei dem weiß ich es nicht, ob sie nach verkauften Stückzahlen bezahlt werden oder fixe Gehälter bekommen.

Sicher können gebrauchte Spiele immer weiter verkauft werden, das ist ja auch völlig legal, das kann man mit Autos auch machen, wo ist der Aufschrei des Entsetzens bei VW oder Mercedes? Ob dadurch potentielle Käufer verloren gehen, das kann man nur mutmaßen.
Wenn Du "Gebrauchtkäufer aus Prinzip" wärest, dann ginge dem Entwickler/Publisher rein gar nichts verloren, weil Du niemals überhaupt auf der "potentieller Käufer"-Seite gestanden hattest, weder vorher noch nachher.
Das wären reine zusammen phantasierte "entgangene Gewinne". Hier war nie ein "Selling Potential" vorhanden, also kann auch nichts entgangen sein.

Die Hersteller könnten solche Spieler aber auch als Chance begreifen. Wenn Spiele "wandern" können, dann können mehr Spieler ein Spiel kennen lernen zu vergünstigten Konditionen, so kann mehr Werbung gemacht werden, so kann der Hersteller bei mehr Menschen auf sich aufmerksam machen und evtl. überzeugen. Wer weiß, vielleicht wird daraus dann ein williger Neukäufer?
 
Auch sehr unschön könnte die Situation irgendwann mal für Sammler werden.

Ich kaufe mir manchmal auch eine alte Konsole (zuletzt erst den Atari 2600 oder den Mega Drive).
Ohne den Gebrauchtmarkt wäre das unmöglich, ich muss mir die Spiele kaufen, wenn sie auf dem Markt sind, wenn ich sie haben will.

Was wäre, wenn ein Hersteller ein Spiel vom Markt nimmt, nach einigen Jahren?
Auch dann ist es unmöglich, nochmal an das Spiel heranzukommen.

Ist kein Weltuntergang, aber schade wäre es in jedem Fall.
 
Dann bliebe Dir nur die Möglichkeit über den digitalen Vertrieb an das Zeug dran zu kommen, und damit hängst Du am Fliegenfänger des Rechteinhabers, der Dir einfach die Preise diktieren kann. Einige Portale machen das allerdings ganz gut, Good Old Games oder natürlich Steam mit seinen Summer Sales. Vielleicht sollte der Hersteller seine ganzen alten Lizenzen mal ein bisschen aufpeppen und für das digitale Zeitalter in zeitgemäßer Form präsentieren.
Warum bringt EA kein Remake von "Project Firestart" raus, naja, Dead Space geht genau in die Richtung. Aber eine ordentliche EA Classics Sammlung ließe sich doch aus dem Hut zaubern, sie sollten einfach mal ihr Potential sauber nutzen.
 
Du hast überlesen oder einfach ignoriert, dass einige normale Nutzer hier genau das bestätigen, was ich oben als These geschrieben habe. Wenn Dir die Gamestop Studie nicht passt, dann ignorier sie doch, aber Silverhawks Kommentar, der genau meine These bestätigt, der wird dadurch nicht ungeschehen gemacht. Du hast ihn allerdings auch nochmal erwähnt, insofern lässt Du ihn ja auch gelten.

Warum sollte ich ein gebrauchtes für 40 EUR erwerben, wenn es neu teurer ist?
Vielleicht, weil ich Wert auf neue Ware lege, weil ich Onlinesupport haben will und Erstkäufer DLC Boni oder Kostüme? Hattest Du nicht mal in früheren Posts so etwas verteidigt?
Klar, wenn jemand nur nach "Hauptsache billig" geht, dann gewinnt sicher meist das gebrauchte Spiel. Aber das ist ja auch völlig legal. Es ist generell unmöglich für den Hersteller, irgendetwas am Gebrauchtmarkt mit zu verdienen, weil er generell ja nicht als Anbieter auf diesem Markt auftaucht. Da er keine Leistungen auf diesem Markt erbringt, hat er ja auch keine Gegenleistungen verdient, denn die Ware wird ja von ganz anderen zur Verfügung gestellt. Er stellt ja das Spiel nicht als 2nd Hand Version zur verfügung, warum sollte er also daran verdienen?
Der Publisher verdient zurecht nur beim Erstverkauf. Der Entwickler, nun ja, bei dem weiß ich es nicht, ob sie nach verkauften Stückzahlen bezahlt werden oder fixe Gehälter bekommen.

Sicher können gebrauchte Spiele immer weiter verkauft werden, das ist ja auch völlig legal, das kann man mit Autos auch machen, wo ist der Aufschrei des Entsetzens bei VW oder Mercedes? Ob dadurch potentielle Käufer verloren gehen, das kann man nur mutmaßen.
Wenn Du "Gebrauchtkäufer aus Prinzip" wärest, dann ginge dem Entwickler/Publisher rein gar nichts verloren, weil Du niemals überhaupt auf der "potentieller Käufer"-Seite gestanden hattest, weder vorher noch nachher.
Das wären reine zusammen phantasierte "entgangene Gewinne". Hier war nie ein "Selling Potential" vorhanden, also kann auch nichts entgangen sein.

Die Hersteller könnten solche Spieler aber auch als Chance begreifen. Wenn Spiele "wandern" können, dann können mehr Spieler ein Spiel kennen lernen zu vergünstigten Konditionen, so kann mehr Werbung gemacht werden, so kann der Hersteller bei mehr Menschen auf sich aufmerksam machen und evtl. überzeugen. Wer weiß, vielleicht wird daraus dann ein williger Neukäufer?

Du hast überlesen oder einfach ignoriert, dass ich Silverhawk Recht gegeben haben. Allerdings verallgemeinre ich nicht, weil ich viele aus meinen Freundeskreis kenne, deren Spielesammlung großenteils bzw. ausschließlich aus gebrauchten Spielen besteht. Doch bei allem nötigen Respekt bei den Usern hier aber deren Aussage, ist genauso objektiv, wie deine Studie bzw. Gamestop. Um es ein wenig überspitzt auszudrucken. Ähnlich wie bei den Waffenfreunde in den USA, ist bei den meisten User die Sichtweise sehr eingeschränkt, weil sie selbst betroffen sind.
Und wieso sollte jemand auf Sachen Wert auf neue Ware lege? Das mag vielleicht für dich gelten aber nicht für alle. Aber wenn jemand gebrauchte Spiele kauft legt nicht all zu viel Wert auf Qualität. Ähnliches gilt auch für Onlinesupport, Erstkäufer DLC Boni oder Kostüme. Zumal diese Sache nicht immer vorhanden sind.

Das mit der Dienstleistung ist so eine Sache. Klar als klassische Dienstleistung kann man es sicherlich nicht betrachten. Allerdings muss man sich auch in den Entwickler hineinversetzen. Die Leute kaufen die Spiele, spielen sie, aber du siehst nichts davon. Ich glaube jeder wäre angepisst, wenn man meine Sache nutzt ohne zu bezahlen. Man kann von den Entwickler auch nicht erwarten, das sie für jeden einzelnen das Spiel von 0 neu entwickeln. Das ist einfach nicht machbar. Weswegen die klassische Dienstleistung hier nicht gilt. Und was Leistungen auf diesem Markt erbringt angeht, so irrst du dich. Was ist mit Serverkosten oder Updates? Diese werden nicht von Gamestop erbracht. Trotzdem betrachten viele es als etwas selbstverständliches.

Und bitte lass den Vergleich mit den Auto. Hersteller profitieren über Jahre hinweg von den Auto. Egal ob Neuwagen oder gebraucht. Egal ob mit Ersatzteilen oder Werkstätten. Veilleicht sollten die Entwichler von den gebrachten Spiele eine Gebühr für Patches verlangen. Aber das will sicherlich auch niemand.

Und auch wenn du den Gebrauchtmarkt als Chance für Werbung siehst, sehe ich ihn gerade bei neuen IP als skeptisch. Gerade bei den neu IP sind viele wegen des Risikos nicht bereit 60€ zu zahlen. Deswegen schauen sie sich nach Alternativen um. Und da ist der Gamestop die erste Anlaufstellen. Das Problem ist dann, weil viele zu gebrauchten Version greifen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung gering.
 
Ich will es jetzt nicht gutheißen wenn man den gebrauchtmarkt "ausschalten" will, aber MIR persönlich ist das egal. Ich kaufe mir sehr selten ein gebraucht Spiel, von daher kann ICH damit leben.
 
Paar mal habe ich das. Hab aber mehr hergegeben als verkauft.
Und wenn es nicht mehr gehen sollte, juckt mich das auch nicht.
Das ist vllt egoistisch von mir gegenüber gebraucht Käufer, aber ich kann halt damit leben.
 
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