Das hat durch zig Let's Plays auf Youtube einen großen Hype erreicht in letzter Zeit.
Es ist nett, es zeigt eben auch, das wahrer Horror nicht durch "Ein Viech hüpft aus ner dunklen Ecke" oder "Ein Monster wankt auf dich zu" erreicht wird, sondern das einfachste Horrormittel immer noch die Hilflosigkeit ist. Genauso wie beim genialem Amnesia - The Dark Descent, Penumbra, Eternal Darkness oder bis zu einem gewissen Grad auch 7th Guest oder die Fatal Frame/Project Zero (oder Cry of Fear was von dem Spiel ziemlich kopiert hat, aber es ist ein gratis Mod) zeigen. Man kann sich nicht wehren, man kann nur flüchten und hoffen, das ist eine Panik, ein Horror, der wirklich funktioniert.
Sobald ich eine Waffe habe und Feinde töten kann, ist das nicht mehr Horror. Resident Evil und Silent Hill (oder der Großvater davon, Alone in the Dark) umgingen das mit Munitionsmangel, wodurch es schon wieder spannend wurde.
Wenn ich dagegen sehe, das Spiele wie Dead Space oder Condemned als "Horror" bezeichnet werden und gruselig, muss ich ehrlich lachen. Wo ist das denn Horror? Wo ist das gruselig? Wenn das gruselig ist, sind auch Doom 1-3 und Quake 1-4 gruselig und das sind sie einfach nicht, weil ich einfach alles umnieten kann, was sich bewegt und es zuviele vorhersehbare Stellen gibt, wo man direkt sieht "Aha! Da kommt was" (Wobei in der Kategorie "Vorhersehbar" selten ein Spiel so extrem war wie Alan Wake)