Film gestern gesehen und was soll ich sagen...
Höchtens mittelmäßig.
Es kommt nicht sehr viel Spannung oder dramatik auf.
Es gab ein paar recht ergreifende Szenen wie auf dem Petersplatz in Italien oder das buddhistische Kloster.
Hauptaugenmerk lag jedoch auf den Fluchtszenen der Hauptdarsteller.
Und wie manche hier schon sagten waren diese recht lächerlich in Szene gesetzt.
Es geht bei so einem Film natürich nicht um Glaubwürdig oder nicht aber das war nicht nur irgendwie hart an der Grenze, sondern weit darüber.
Und mir fällt da kein anderes Wort ein als lächerlich und unfreiwillig komisch.
Oder die szene in der unsere Flüchtlingige mit der antolov abheben wollten.
Die ganze Welt geht gerade den bach runter aber der Kerl im Tower verrichtet anstandslos seinen Dienst nach Vorschrift.
Lächerlich, mal wieder.
Fast ein Drittel ist für das Ende in anspruch genommen worden und das war einfach viel zu lange.
Es fehlten die Einzelschicksale fand ich, die Szenen in denen die Menschen in den Straßen ums Überleben kämpfen.
Hier wurde praktisch nichts gezeigt.
Es ging letzten Endes auch alles viel zu schnell.
Von einem kleinen Riß im Asphalt bis zum kompletten Einsturz einer stadt...alles in Stunden.
Man hätte hier mehr Dramatik aufbauen sollen/müssen.
Die Zeit hätte man gut bei den viele fluchtszenen der Hauptdarsteller raushauen können oder eben bei dem zähen Ende.
Ich musste ständig an die Neuverfilmung von Krieg der Welten denken.
Sicher auch kein sehr guter film, aber in seinen guten Szenen war der imo hochdramtisch.
Das geht 2012 leider völlig ab.
John Cusack macht ja normalerweise eine gute Figur in seinen Filmen aber irgendwie hat man ihm hier eine dumme Rolle verpasst.
Der hat auch noch in den gefährlichsten Szenen einen dummen oder lockeren Spruch parat...wieder mal lächerlich...
Schade um das Potential, war ja vorhanden.
5/10