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Remedy Entertainment: Sehnt digitalen Markt herbei

Dem Typ haben sie wohl ins Gehirn geschissen. Ich lebe auch vom Verkauf seiner Spiele. Wovon soll ich mir bitte dann in Zukunft mein Essen kaufen? Er will in Zukunft alles an Kohle einnehmen und der Handel soll gar nichts mehr bekommen. Danke, wir haben die letzten 40 Jahre Videospiele verkauft und so wird es einem gedankt, Ar...loch!
 
"besser für die Kunden" ...

Ja, das ist ja mal wieder eine sachlich fundierte und mit Belegen untermauerte Aussage, die für jedermann schlüssig nachvollziehbar ist ...

Die Publisher spielen zur Zeit: man muss es nur oft genug sagen, dann wirds richtig ...
 
Als unabhängiger Entwickler bietet der Digitale Markt nun mal sehr viele Vorteile. So ist man nicht mehr auf einen Publisher angewiesen, man hat mehr Freiheiten bei der Entwicklung, und der Löwenanteil der Einnahmen geht Ausnahmsweise mal an die Entwickler.
 
Ich hab nichts gegen Zusatzdownloads und Arcadegames, aber komplett nur online ist inakzeptabel. Nur damit der werte Herr sich einen Dritt-Ferrari und Viert-Lambo leisten kann sollen in Zukunft die Händler arbeitslos zu Hause hocken. Ich hasse Leute mit solch einem Gebahren. Ich kann gar nicht soviel trinken und fressen wie ich gern kotzen würde. Genau wie diese Diva Beyonce letztens.
 
Schmadda
Du bringst hier etwas durcheinander. Die Aussage stammt von einem kleinen unabhängigen Entwickler, bei dem bereits ein Flop das aus bedeuten könnte, und nicht von irgendeinem großen Publisher die im Geld schwimmen.
 
Dem Typen gehts trotzdem nur um die Kohle und um sonst gar nichts. Wenn sein Laden Pleite wäre, hätte er fürs Leben immer noch ausgesorgt und er kriegt trotzdem den Hals nicht voll.
 
Schmadda
Nenne mir mal ein Unternehmen, dem es nicht in erster Linie ums Geld geht.

Das er fürs Leben ausgesorgt hat, auch wenn die Firma Pleite geht, ist nichts weiter als eine bloße Vermtung von dir, die du nicht belegen kannst. Wir reden hier schließlich nicht von einem Publisher, wo man ein Jahresgehalt im 6-7 stelligen Bereich bekommt, oder eine fette Abfindung bekommt, sondern von einem kleinen unabhängigen Entwickler.

Das mehr an Einnahmen kann man auch sinnvoll investieren, zum Beispiel in Equipment, der Gründung eines weiteren Studios, neue Projekte, Etc..

Auch kann man davon ausgehen, das in der nächsten Gen die Entwicklungskosten steigen, und es für einen unabhängigen Entwickler wie Remedy noch schwieriger wird sich auf dem Markt zu behaupten, wenn man nicht über ein entsprechendes Firmenkapital verfügt, das man in zukünftige Projekte und besseres Equipment stecken kann.
 
Es ist schon sehr amüsant, dass ausgerechnet die Branche so gegen Second Hand wettert, die am wenigsten Probleme damit hat bereits veröffentlichte Ware als neu zu labeln und erneut zu verkaufen.
 
"Nenne mir mal ein Unternehmen, dem es nicht in erster Linie ums Geld geht."

Was ist das denn für eine beschissene Argumentation? Sind wir im Kindergarten? Nur weil es viele machen ist es ok und nachvollziehbar? Nein.

Wenn die Entwicklung nicht mehr finanzierbar ist muss auf die Bremse getreten werden. Wenn dann die Händler arbeistlos werden und sich nichts mehr leisten können (und viele weitere Menschen täglich, auch wenn die Nachrichten was anderes vorlügen wollen) haben die Entwickler bald niemanden mehr der ihnen Geld geben kann.

Die sägen an einem der Äste auf denen sie selbst sitzen, wie die gesamt hirnverbrannte Wirtschaft.
In diesem System gibt es nur noch eine Möglichkeit, bremsen, runterfahren, wie man es nennen will. Alles andere führt in den Zusammenbruch. Und Spielchen, die braucht dann wirklich keiner mehr...
 
Socke
Wenn du denn Rest meines Kommentars gelesen hättest wüsstet du, das es nicht mein einziges Argument war und auch nicht mein Hauptargument ;) Es war auch keine Begründung das ich es ok finde. Es ging mir nur darum, das einige anscheinend glauben, das es den Firmen nicht in erster Linie ums Geld geht.
 
@Socke

Jedes Unternehmen will nun mal Profit erzielen. Viele Unternehmen haben neben diversen Krediten und Darlehen, auch noch andere Schulden. Hinzukommt, dass die Technologie sich immer weiter entwickelt und man dementsprechend immer neue Investitionen tätigen muss.

"Wenn die Entwicklung nicht mehr finanzierbar ist muss auf die Bremse getreten werden"

Wie soll ich diesen Satz interpretieren? Sollen Unternehmen die Tore schließen und Leute entlassen nur weil sie nicht überleben können? Vorallem wenn man mit den Digitalen Markt die Chancen verbessern kann? Sollen sie um den Kunden Kosten zu ersparen, sich selbst schaden?
 
Ich finde den digitalen Markt eigentlich ganz toll.
Nur durch den Vertrieb per Download ist es für viele kleine Entwickler überhaupt möglich, Gewinn zu erzielen.
Minecraft oder Super Meat Boy sind da sicherlich die bekannteren Beispiele, aber es gibt noch einen Haufen anderer toller Spiele von kleineren Entwicklern, die niemals in den normalen Handel gelangt wären.

Von wegen Nostalgiewert und "etwas in der Hand haben": Bei den alten Spieleschachteln hätte ich evtl zugestimmt, ja. Inzwischen gibt's eh nur noch Standard DVD Hüllen mit einem Inlay aus Papier, das Pendant zur damaligen Jewel Case einer CD, aber keine richtige Verpackung mehr.
Sowas ist mir dann auch egal.

Reine Spielehändler sollten denke ich sowieso überlegen wie sie sich anpassen können, denn die Entwicklung in Richtung Downloadvertrieb ist wohlkaum noch aufzuhalten. Die Notwendigkeit für seperate Datenträger verschwindet einfach immer mehr, je einfacher sich Daten Online hin und her bewegen lassen.
 
Also als Sammler bin ich aber sehr froh, dass wir keine Papp-Schachteln mehr haben, die man wie ein rohes Ei behandeln muss, nach einiger Zeit kaum noch komplett bekommt und häufig schon beim Kauf Macken (Stichwort Preisaufkleber etc.) hatten.

Warum kann man denn normale DVD-Hüllen mit Cover, Anleitung und Datenträger nicht genauso gut für die Sammlung gebrauchen? Ich finde das schick und man bekommt gebrauchte Spiele mit DVD-Hüllen auch nach Jahren noch sehr leicht in sehr gutem Zustand. Wenn ich dagegen dran denke, wie lange ich teilweise beim Atari 2600 suchen muss;)

Das Problem sind ja auch gar nicht die kleinen Entwickler. Gegen diese Downloads sagt doch kein Mensch etwas, wenngleich sehr erfolgreiche Titel ja auch gerne mal auf Disc erscheinen dürfen, zur Not schließlich in einer Sammlung etc.
 
DVD Hüllen kann man natürlich auch sammeln, und vor allem dank Einheitsgröße sehr schön in's Regal stellen. Die Pappschachteln nehmen bzw. nahmen ja eine Menge Platz weg.

Aber bei den DVD Hüllen, naja... die Hülle an sich ist austauschbar. Tut man das Inlay und die DVD in eine andere Hülle, ändert sich auch nichts. Was bleibt ist eigentlich nur das Inlay, und das ist halt auch nur ein Plastikzettelchen. Die Pappkisten waren immerhin für sich genommen noch manchmal ganz hübsch.
 
TommyKaira hat folgendes geschrieben:

Warum kann man denn normale DVD-Hüllen mit Cover, Anleitung und Datenträger nicht genauso gut für die Sammlung gebrauchen? Ich finde das schick und man bekommt gebrauchte Spiele mit DVD-Hüllen auch nach Jahren noch sehr leicht in sehr gutem Zustand. Wenn ich dagegen dran denke, wie lange ich teilweise beim Atari 2600 suchen muss;)

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Hab damals für Shadow Heart bei Ebay 70€ bezahlt. Gerade bei solchen Perlen die nicht erfolgreiche waren, sind physische Datenträger ein Nachteil. Digital können auch noch über Jahre hinweg zu einem guten Preis angeboten werden und das sogar unabhängig von der Konsole.
 
@ChaosZero:
Bei rein digitalem Vertrieb ist man aber immer auf den "GoodWill" des Anbieters angewiesen was den Preis angeht. Daher sehe ich den physikalischen Datenträger in den meisten (sicher nicht in allen!) Fällen eher als Vorteil, denn so bekommt man sehr oft (bei ebay oder auf dem Flohmarkt) ein Spiel für paar €uro.
Wobei ich dazu sagen muss, ich hab nichts gegen Downloads. Nur möchte ich die Wahl haben^^
 
@chilichote

Da hast du natürlich Recht. Aber gerade bei älteren Spielen hat man oft das Problem diese zu finden und das noch zu einem guten Preis.

Und auch die Anbieter bieten ihre Produkt zu einem Rabatt an. Das kann man bereits heuten bei Live und PSN sehen.
 
ChaosZero hat folgendes geschrieben:

Hab damals für Shadow Heart bei Ebay 70€ bezahlt. Gerade bei solchen Perlen die nicht erfolgreiche waren, sind physische Datenträger ein Nachteil. Digital können auch noch über Jahre hinweg zu einem guten Preis angeboten werden und das sogar unabhängig von der Konsole.

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Naja, aber 70 Euro war dann auch nicht gerade günstig für den Titel würde ich mal sagen. Kommt aber immer auf den Zeitraum an, denn gerade solche Perlen schwanken halt extrem.

Aber wegen gerade solcher "Perlen", die wirklich absolute Ausnahmen sind, eine Download-Zukunft zu rechtfertigen, geht mir dann doch zu weit. Dann soll man eben Spielen in Zukunft auf Disc und Download bringen. Aber, ob das so kommt, ist leider zweifelhaft.

@ Miew

Da stimme ich dir natürlich zu. Pappboxen sind häufig hübscher und wenn diese selten sind, machen gut erhaltene Exemplare auch gleich noch mehr her. Aber mittlerweile sehe ich als Sammler dann doch den Vorteil der DVD-Hüllen, insbesondere die "Austauschbarkeit";)
 
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