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Remedy Entertainment: Sehnt digitalen Markt herbei

chilichote
Bei Downloadtiteln fällt auch mit der Zeit der Preis, und auch hier kann man echte Schnäppchen machen. Es gibt Klassiker die man als Donwloadtitel für ein paar Euro bekommt, und sogar günstiger wie wenn man sie gebraucht auf Ebay kauft.

Edit:
Im PC Bereich gibt es bei Downloadtiteln auch mehr als 1 Anbieter.
 
Hmm, diese Aussage kommt aber schon zu einem komischen Zeitpunkt.
Der PSN Ausfall ist jetzt zwar eher eine Ausnahme, aber wer sagt dass wir in Zukunft nicht noch mehr solcher Ausfälle erleiden müssen, was wenn es sogar beide Netzwerke trifft(ok schon sehr unwahrscheinlich, aber auch nicht unbedingt unmöglich).
Da sind reine Downloadtitel dann nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Gut das ist jetzt sehr speziell und einseitig betrachtet, aber andere Aspekte wurden ja schon besprochen. Natürlich hofft man dass so ein Ausfall nicht mehr vorkommt. Und wenn ein Entwickler Pech hat veröffentlicht er genau dann sein Spiel wenn das Netzwerk down ist und wenn er dann Pech hat sind bis zum Neustart andere Spiele da die sie dann verkäufe kosten.

Und dann vergessen sie immer noch die Leute die nicht mit ihrer Konsole online sind.
 
Sicher ist es für einige (kleinere) Entwickler besser, ihre Spiele als Download anzubieten. Es ist günstiger und einfacher als die lange Zeit auf Herstellung von Hüllen, Gestalten von Covers, den Marktrechten und soweiter und sofort.
Aber bitte, lieber Typ, was macht das für den Kunden besser, jederzeit um sein Geld, seine Kreditkarten-Informationen oder seinen Digitalen-Account beschissen werden zu können? Der beste Fall ist das PSN! Gerade zu diesen Zeiten, so einen Kommentar zu hinterlassen, ist echt ein Eigentor...
Downloads sind ok (Apps, bestimmte PC-Spiele, Indie-Sofware etc.), aber sie dürfen nicht die Oberhand über den Retail-Markt gewinnen, da viele Jobs daran hängen und es nicht mit einem deratigen Risiko verbunden ist.

Amen!
 
Digitaler Markt ergibt für mich nur Sinn, wenn man das Erworbene mehr oder weniger als Iso erwirbt. Sprich, dass ich später in zig Jahren dann die Spiele über einen Homebrewemulator oder Herstelleremulator meine Isos dann weiterzocken kann. Alles andere finde ich eher nicht so toll und als ehemaliger Sammler kommen DMedien bei mir eh nicht so toll an :D Vor allem ist es meist vom Preis her gleich und das ist nicht akzeptabel^^(da man viel mehr Nachteile beim Erwerb von DM erhält^^)
 
Von mir aus gerne digitale Downloads (wobei ich immer Retail bevorzugen werde), aber nur ohne DRM. Meine Daten gehören mir :-)

Verstehe auch nicht warum Remedy herumjammert. Hintert sie doch nichts, ihr nächstes Spiel online only zu verkaufen. Die Konsolen und Steam geben's doch her...
 
WulfMcQuade hat folgendes geschrieben:

Nur wird dieser Dienst nicht überall angeboten.


Stimmt... Und ich glaube auch das wir so schnell nicht überall Breitband bekommen.

Dabei war Alan Wake eh schon ein Rohrkrepierer, mit dem sie auf die Nase gefallen sind. Offenes Ende, der Plan war ja, endlos DLCs nachzuschieben. Wieviele gab's schlussendlich - zwei?
 
gyroscope
Einen Rohrkrepierer würde ich Alan Wake nicht nennen. Das Spiel war zwar nicht der erhoffte Verkaufshit, aber es wurden zumindest die kosten wieder eingespielt. Zumal das Spiel auch sehr oft illegal gezogen wurde.

Der Plan war außerdem nicht endlos DLCs nachzuschieben. Remedy hat von Anfang an nur 2 DLCs geplant, die eine Überleitung zu einer möglichen Fortsetzung sein sollten. Lediglich MS war an weiteren DLCs interessiert.
 
Besser für den Kunden?

Sicherlich nicht, solange sie die erzielten Ersparnisse nicht teilweise an den Kunden weitergeben.

Aber das wollen die Publisher ja nicht, da die Gewinnspanne dann wieder kleiner ausfällt und Aktionärs Töchterchen auf den Chinchilla verzichten muss.

Ein Teufelskreis.

Naja, für mich heisst es nunmehr, besonders im Fall von EA die wohl in dieser Gen den absoluten Rekord mit DLC´s, Pre Order-Boni & Co. aufgestellt haben -> Warten, Warten und nochmals Warten, es gibt noch genügend andere Spiele.
 
keine angst digital wird sich nicht so schnell durchsetzten. bestes beweis die psp go. so wird auch die nächste konsole untergehen wo nur auf digitalvertrieb setzt. zudem es bei einem handheld viel praktischer ist wenn man alle spiele auf der festplatte hat und trotzdem hat sie es nicht geschafft. wie sollte das dann mit uncut/indizierte spiele aussehen? daher hoffe ich das es nie zum digitalvertrieb kommt.
 
Schmadda hat folgendes geschrieben:

Dem Typ haben sie wohl ins Gehirn geschissen. Ich lebe auch vom Verkauf seiner Spiele. Wovon soll ich mir bitte dann in Zukunft mein Essen kaufen? Er will in Zukunft alles an Kohle einnehmen und der Handel soll gar nichts mehr bekommen. Danke, wir haben die letzten 40 Jahre Videospiele verkauft und so wird es einem gedankt, Ar...loch!


Ach was!
Sieh mal einer an!
Warst du es nicht, der gestern noch behauptet hat, dass Nintendos neue Hardware der letzte Schrott wird, weil sie den Onlinemarkt mit DLC´s und co vernachlässigen werden?!? Doch jetzt wo du auf einmal merkst, dass vom Onlinemarkt mehr als nur eine "kleine" Gefahr ausgeht die selbst deinen Arbeitsplatz betrifft dreht sich deine Meinung "wie ein Fähnchen im Wind"!
Aber wenigstens etwas....es muss anscheinend die Leute erst richtig treffen, damit gemerkt wird, um was es sich hier eigentlich für nen abartigen Virus handelt. Demnächst wirst auch du dankbar sein, wenn ein großer Hersteller von Nintendo sich weg von diesem Onlinemarkt bewegt (und nicht rummaulen wie gestern) und den habtischen Markt überhaupt noch bedient. Ich find es nur lustig was die Entwickler da immer propagandieren, dass sie dem Kunden da irgendwie "Vorteile" runterjubeln wollen....welche zum Teufel nochmal?!? Das ich für einen Datensatz GENAUSO VIEL zahlen muss wie für eine Disc mit Handbuch und sich die Entwickler ins Fäustchen jubeln, dass sie die paar Cent noch an der Plastikhülle sparen?!? Jeder Dumme mit einem IQ von mehr als 10 muss doch sehen, dass diese "Entwicklervisionen" hier rein die Kapitaleinnahmevorteile der Entwickler bedienen:
a) Keine Herstellungskosten der Verpackung usw. = ERSPARNIS
b) Man muss nicht über Zweithändler gehen und ist Direktverkäufer = MEHREINNAHMEN
c) Der Gebrauchtmarkt wird tod sein!!! = UND NOCH MEHR GELD
Das ist das Ziel...ganz einfach!
Was bedeutet das für den Kunden?!?
zu a) absolute Onlinedependenz
zu b) Ein absolutes Händlersterben
zu c) tja...schnäppchen ADE! Die Hersteller Diktieren den Preismarkt!

Ein "wunderschönes" Szenario. Naja es gibt noch zwei Hoffnungen wobei ich auf erstere NICHT setze weil dazu Hirn nötig ist.
Als erstes bleibt die Hoffnung, dass die Gamerschaft die Entwicklung ENDLICH mal erkennt uns sich in geschlossener Mehrheit von der Kostendependenten Onlinefunktionalität (DLC´s, Online Games kaufen usw) abwendet....wie gesagt...eher unscheinbar!
Zweiteres ist, dass Häcker das Konsolenonlinenetzwerk übern Jordan jagen....oder zumindest soviel Schaden anrichten, dass Hersteller merken, dass auf Habtische Datenträger NICHT verzichtet werden kann.
Wohl leider die letzte Hoffnung!
 
Lies meinen späteren Post. Dort hab ich geschrieben das ich nichts gegen Zusatz-DLCs und Arcade-Games habe. Nur gegen Komplett-Online. Das geht nämlich gar nicht.
 
TheProfiGamer
Der Downloadmarkt bringt nicht nur Nachteile. Die Entwickler sind dadurch nicht mehr so stark von einem Publisher abhängig, wodurch sie mehr Freiheiten bei der Entwicklung und der Wahl ihrer Projekte haben, was letztendlich uns Spielern zugute kommt.

Ohne den Downloadmarkt hätten viele Titel niemals eine Chance auf eine Veröffentlichung bekommen. Es gab in der Vergangenheit viele Titel die großes Potential hatten, aber nie veröffentlicht wurden, weil sich kein Publisher fand, oder der Publisher mitten in der Entwicklung das Projekt stoppte.

Wenn man nach kreativen Spielen sucht wird man vor allem bei Downloadtiteln fündig. Dort ist man immerhin noch bereit ein gewisses Risiko einzugehen, und geht nicht wie bei einem Großteil der Retail Spiele auf Nummer sicher. Zudem besitzen dann die Entwickler die Marken, und müssen die Rechte nicht an irgendeinen Publisher abtreten.
 
Garfield1980 hat folgendes geschrieben:

TheProfiGamer

Der Downloadmarkt bringt nicht nur Nachteile. Die Entwickler sind dadurch nicht mehr so stark von einem Publisher abhängig, wodurch sie mehr Freiheiten bei der Entwicklung und der Wahl ihrer Projekte haben, was letztendlich uns Spielern zugute kommt.


Ohne den Downloadmarkt hätten viele Titel niemals eine Chance auf eine Veröffentlichung bekommen. Es gab in der Vergangenheit viele Titel die großes Potential hatten, aber nie veröffentlicht wurden, weil sich kein Publisher fand, oder der Publisher mitten in der Entwicklung das Projekt stoppte.


Wenn man nach kreativen Spielen sucht wird man vor allem bei Downloadtiteln fündig. Dort ist man immerhin noch bereit ein gewisses Risiko einzugehen, und geht nicht wie bei einem Großteil der Retail Spiele auf Nummer sicher. Zudem besitzen dann die Entwickler die Marken, und müssen die Rechte nicht an irgendeinen Publisher abtreten.


Ach komm! Mach dir nichts vor!
Die Gefahren sind schlichtweg höher als die "Chancen" die du beschreibst und der, der dass nicht sieht ist blind oder will es schlichtweg nicht sehen um sich etwas schön zu reden!
Ja...."Chancen"...was hab ich als Offlinegamer davon?!? GARNICHTS!
Außerdem scheinen diese Dinger sooo erfolgreich NICHT zu sein, sonst hätt es eines davon auch aufm Physischen Datenträger geschafft....oder eine Zeitschrift hätte dem "Corewunder" mehr als 1/12 Seite gewitmet...aber sowas kommt so gut wie nie vor...und auf die paar ausnahmen kann ich getrost für das Ungeheuer verzichten!

Und Schmadda kennt wohl den Spruch "ganz oder garnicht" NICHT!
Du würdest gern Online nur mit seinen Vorteilen genießen....schon klar!
Jedes Phänomen hat auch seine Kehrseite..."Online" hat eine besonders grausige und entweder man gibt Online komplett auf, oder man lässt es mit all seinen Ungetümern (DLC´s bis hin zum Verlust des Physischen Datenträgern) gewähren...du kannst dir nicht nur die Rosinen rauspicken.
Dies ist nun mal der Lauf der Dinge!
 
Garfield1980 hat folgendes geschrieben:

gyroscope

Einen Rohrkrepierer würde ich Alan Wake nicht nennen. Das Spiel war zwar nicht der erhoffte Verkaufshit, aber es wurden zumindest die kosten wieder eingespielt. Zumal das Spiel auch sehr oft illegal gezogen wurde.


Der Plan war außerdem nicht endlos DLCs nachzuschieben. Remedy hat von Anfang an nur 2 DLCs geplant, die eine Überleitung zu einer möglichen Fortsetzung sein sollten. Lediglich MS war an weiteren DLCs interessiert.


Das wusste ich gar nicht, dass es zumindest seine Kosten wieder eingespielt hat :) Frech war allerdings das "offene" Ende, die DLCs waren Pflicht, wenn man die Geschichte auflösen wollte... Ich dachte mich auch zu erinnern, dass sie quasi "Alan Wake 2" im Episodenformat nahtlos hinterher schieben wollten, wenn der Erfolg sich eingestellt hätte.

Ich persönlich fand Alan Wake unterhaltsam, nur das Action-Gameplay hat sich so oft wiederholt, ich musste mich echt von Waldweg zu Waldweg quälen. Story+Grafik waren top, die Bilder wirklich brilliant :)
 
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