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Rare: Die Übernahme durch Microsoft war wie ein Aufeinandertreffen der Kulturen

Das Achievement-System ist absolut genial. :) Die Qualität der Software sank? Ach eleven... dass ist echt schade das du selbst für sowas die Fanboybrille nicht abnimmst. :/ Ich kann nicht sehen das die Qualität der Spiele sank. Ich hatte mit den 360-Spielen so viel Spaß wie nie zuvor, ungeachtet ob es jetzt First- oder Third-Party war. Der Videospielmarkt hätte ich auch so oder so verändert. Aber ich spar mir das jetzt. Denn irgendwie hab ich das schon xmal geschrieben. ^^
 
Das (Grabbied by the Ghoulies) war das letzte gute was RARE brachte, das Conker-Remake war auch nocht gut. Kameo hatte gute Ansätze, genau wie Perfect Dark Zero, aber mehr kam nicht mehr zu Stande, da muss man der Fachpresse zustimmen.

RARE hatte in den 1990er Jahren ihren absoluten Höhepunkt, jeder passionierte Gamer MUSS wenigstens ein paar der zeitlosen Klassiker dieser Zeit gespielt haben oder wenigstens nachholen. Ich denke da nur an DonkeyKong Country, Diddy Kong Racing, GoldenEye, Killer Instinct Gold, Banjo, Blast Corps, Battletoads oder auch Star Fox Adventures auf dem Cube! Das waren absolute Must-Haves!

Es ging damals auch gut ohne Microsoft im Konsolenmarkt.

Stimme dir bis auf Starfox Adventures zu. Das fand ich nämlich scheisse :D
 
Schaut mal das Ding ist- irgendwann bin ich auch voll zum Trophy Hunter geworden. Es macht Spaß- das gebe ich zu. Und das ist echt M$ zu verdanken. Das Problem ist- die Spiele sind trotzdem nicht mehr so gut wie früher. Es fehlt mir ganz arg an Substanz.

Ich spiele inzwischen 5 Mal den gleichen Scheiß nur um mit irgendeiner Waffe genügend Kills zu machen. Und wenn ich neuen Content woll muss ich dafür zahlen. Früher hat man noch Nebenkampagnen und Kostüme freigeschalten.

Und die Qualität der Spiele sank eindeutig. Und zwar vor allem durch die Verkausalisierung von Shootern. Und für mich sind irgendwie alle Spiele gleich. Die Stories sind auch nicht mehr so gut.

Auf PS2 gab es so viele aussergewöhnliche Games so viele Perlen. Für mich waren Spiele damals ne neue Kunstform. Die Ära war für mich die wahre goldene Ära. Das sieht man auch an den HD Remakes die jetzt ohne Ende kommen. Die Menschen lieben die Spiele dieser zeit noch immer. Zumindest manche.

Ich weiß das M$ nicht alleine daran Schuld ist, aber irgendwie haben sie da Einfluss drauf gehabt. Seit sie dabei sind, geht es nur noch um Entertainment. Einfache Grafikblender, wo sic hjeder seinen kurzfristigen Actionrausch holen kann. Für mich ist der künstlerische Anspruch gesunken.

Und die Kamera von Dino Crisis 3 fande ich gut. Sie war sehr cineastisch.

Aber heute ist es nur noch- es muss sofort einfach und leicht und für jeden Idioten spielbar und unterhaltsam sein. Und ich frage mich die ganze Zeit nur- wieso eigentlich??

Und Rare ist doch das beste Beispiel für ein Studio, dessen Software Qualität sank. M$ hat absolut gar nichts dazu beigetragen, das Videospiele irgendwie als Kunstform gewachsen sind.

Man woltle nur das Ego der Leute aufpolieren. Gehe Online, bring alle anderen um, sei der stärkste, hol alle Achievements. Gut okay- es war eine Art Versportlichung. Auch das Teamplay ist durch MS seine Ideen sehr gefördert worden.

Aber die Juwelen der Videospielwelt, die Geschichten die berühren, die Shadows of Colossus, Last of us, Heavy Rains und Zeldas dieser Welt, die kommen nicht von MS. Im Gegenteil, MS kämpft gegen diese Unternehmen. Aber nicht mit den gleichen Mitteln, nicht mit Spielen, die inspierieren sondern mit Exklusivdeals für Call of Duty und FIFA. Schaut euch doch mal den Xbox One Release an.

Und das war eigentlich schon die ganze Zeit so. Ich sag nicht das es auf Xbox keine guten Games gibt, es gibt viele. Die habe ich auch gespielt. Aber es geht mir nur darum was MS persönlich macht. Ich fand das nicht gut. Ich find das einfach nciht gut. Nicht gut genug. Früher war es einfach besser.

MS hat den Markt verändert. Und die Seele ist meiner Meinung nach irgendwo flöten gegangen. Nur noch GOW und COD Klone.

Es wundert mich dabei auch nciht, das jetzige Perlen wie Ni no Kuni, Tales of Xilia, oder The last Story von Mistwalker nicht mehr für Xbox erschienen sind. Oder das in der nächsten Generation alle Indies zu Sony gerannt sind. Gibt euch das nicht zu denken?

Und wenn ich meine PS2, Dreamcast und Gamecube Sammlung betrachte - der Burner. Soviele geniale Erlebnisse. Auf PS3 gibt es auch ein paar gute Games aber die Hälfte hab ich schon wieder verkauft.

Seit MS diesen Erfolg hat, ging es bergab. Also sind sie irgendwie dafür mitverantwortlich. Sie haben einfach andere Prinzipien, andere Spiele durchgesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hab Starfox Adventures geliebt. Vor allem hatte es ne ganz eigene Athmo.
 
Ich kann eleven schon verstehen. Für mich ist die auffälligste Negativänderung, seit MS dabei ist, die Vereinfachung von Spielen. Vor allem fällt mir das bei Spieleserien auf, die werden von Teil zu Teil einfacher gemacht statt komplexer.
Was Achievements angeht ignoriere ich sie hart. Brauch ich nicht, will ich nicht. Nur heute und am Tag, als ein CS:S-Update mit Achievements (und der grottigsten Kill-Cam aller Zeiten) erschien, habe ich mir die Mühe gemacht, über sowas zu schreiben.

Und zu Rare: der Fehler war es wohl, sich mit Nintendo zu sehr zu verbinden, statt ein gesundes Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. So wurde Rare von Nintendo programmiert, statt dass Rare für Nintendo programmiert und MS hat dann den Todesstoß gesetzt.
 
Ich kann eleven schon verstehen. Für mich ist die auffälligste Negativänderung, seit MS dabei ist, die Vereinfachung von Spielen. Vor allem fällt mir das bei Spieleserien auf, die werden von Teil zu Teil einfacher gemacht statt komplexer.
Was Achievements angeht ignoriere ich sie hart. Brauch ich nicht, will ich nicht. Nur heute und am Tag, als ein CS:S-Update mit Achievements (und der grottigsten Kill-Cam aller Zeiten) erschien, habe ich mir die Mühe gemacht, über sowas zu schreiben.

Und zu Rare: der Fehler war es wohl, sich mit Nintendo zu sehr zu verbinden, statt ein gesundes Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. So wurde Rare von Nintendo programmiert, statt dass Rare für Nintendo programmiert und MS hat dann den Todesstoß gesetzt.

Das vereinfachen von Spielen bringe ich eher mit der Wii in Verbindung, da diese den großen Casual Trend auslöste.
 
Stimme dir bis auf Starfox Adventures zu. Das fand ich nämlich scheisse :D

grummel grummel, sag das nochmal *mit Keule auf die Hand klopf*
Für mich das einzige Starfox was wirklich GENIAL ist!!!!

Hab noch ne lustige Aussage eines Schlippsträgers von MS:

The current generation of 'enablers' won't even know they own the IP... Here's a true story.. When Rare was first bought by MS a group of execs came on a tour.. One of them noticed the Donkey Kong. ..Posters everywhere and said.. 'Hey that's great.. We own Donkey Kong right??'
Microsoft thought they owned Donkey Kong - Corpus Christi Video Game | Examiner.com

One Microsoft executive thought they owned Donkey Kong when they bought RARE - NeoGAF
 
Ich bin da eher bei Garfield. Diese Vereinfachugn der Spiele und diese ganzen simplen Titel kamen eher mit der Wii-Scheiße.
 
Das ist für mich immer noch Starfox 64. Starfox Adventures ist noch nicht einmal ein richtiges Starfox.

Das einzige was mir in Starfox Adventures nicht gefiel waren diese Weltall-Einsätze mit dem Raumschiff. Btw. mir gefielen auch die anderen Starfüchse nicht. Und genau da liegt wohl unser Scheitelpunkt. Ich mag Adventures und Du ballerst lieber im Weltall. Thema erledigt, next ;)
Aber erst hau ich dir noch mit der Keule aufn Kopp :p
 
Aber Nintendo hat trotzdem noch seine eigene Design Philosophie, seine eigene Welt. Und Nintendo machte auch trotzdem noch sehr anspruchsvolle und innovative Games. Ein Level von Mario Galaxy explodiert vor Ideen.

Von daher stört mich das bei Nintendo weniger.

Sicher Nintendo hat den Casual Markt erst aufgebaut, aber ich finde die Xbox Live Welt, hat das Hardcore zocken zu Casual Zocken gemacht. Bzw. es hat die Definition von Hardcore verändert. Das hat einen völlig anderen Effekt. Die heutigen Zocker haben andere Werte.

Das mag vielen gefallen, wie jetzt alles ist. Für manche waren die letzten Jahre die besten. Viele freuen sich dann auch auf Spiele wie Titanfall zum Beispiel. Das ist auch legitim. Ich spreche die ganze Zeit nur von mir. Für mich ist das alles halt nicht mehr interessant.

Ich vermisse die Zeiten, als Spiele noch echte Abenteuer waren.

Und selbst die Spiele die mir echt gefallen, zum Beispiel Tomb Raider oder Last of Us, ich hab die Spiele gefressen. Ich find beide richtig geil.

UND DENNOCH

irgendwo in mir ist es nicht mehr dasselbe. Und das liegt nicht daran dass ich älter bin, sondern daran, dass ich die ganze Zeit Menschen kille. In beiden Games. Die Story ist zwar da, aber sie verspricht in beiden Fällen viel mehr als passiert.

Verglichen mit alten Silent Hills, Legacy of Kains, Metal Gears ist das nicht mehr so gut. Selbst das alte Tomb Raider- sicher der Charakter war etwas Comichafter. Ich mag auch die neue Lara. Auch die Inszenierung und das aussehen der Insel war der Killer. Und doch fand ich die ganz alten Teile waren intelligenter und Abwechslungsreicher. Und auch ein bißchen fantasievoller.

Ich bring jetzt die ganze Zeit nur Menschen um. Ich töte nur Menschen. Wenn ich zwischen durch wenigstens mal was anderes töten dürfte.

Dann Last of us zum Beispiel- es war durchgehend geil. ich war wie im Rausch. Aber am Ende, im Nachhinein hab ich mehr Menschen gekillt als infizierte. Ich hab auch null und nichts von den infizierten erfahren, es waren auch immer die gleichen Viecher.

Und ich frag mich bei dem Spiel echt, wieso die ganze Welt ausgestorben ist, wenn ich zu 80 Prozent gegen Psychos und Soldaten kämpfe. Was das Spiel aber rettet, ist das tolle Drama zwischen den Charakteren, und das erfrischend kompromislose Survival Gameplay. Daher ist das noch eines der besseren Games.

Aber wenn ich mal rüberschaue, zu den großen Multititeln, fällt mir zum Beispiel Bioshock ein. Ich fand das Spiel ist ein Shooter von der Stange. Game of The Year Anwärter nennt man das- ICH VERSTEHE ES NICHT.

Okay es gab einen Twist, aber so unverhersehbar war eer eigentlich nicht. Das Art Design ist gelungen ABER

das Gameplay ist Brutalo Dauergemetzel. Und es demontiert teilweise die Story. Ich meine der Typ will sein Kriegstrauma bekämpfen, aber das was er im Krieg gemacht hat, ist lächerlic him Vergleich zu dem Gemetzel das man während des Games anrichtet.

Und das ist irgendwie die ganze Zeit so. Um jetzt den Bogen zu Microsoft zu kriegen, ich denke schon das wenn man die gesamte Entwicklung der letzten Gen mal durchdenkt, das dieser Online Achivement Multiplayer Action Fokus, sich in das Design aller heutigen Spiele hineingefressen hat.

Das ist sogar bei Fantasyspielen so. The Hunted- boah ich dachte das wird voll die Dark Fantasy Welt. Aer ich metzle die ganze Zeit die gleichen Orks. Es ist so eintönig man.

Ich spiele langsam nur noch JRPGs, Metal Gear und Yakuza (und tekken halt). Da kämpfe ich zwar auch viel gegen Menschen, aber da gibts noch so viel mehr. Die Spiele Unterscheiden sich noch vom Rest.

Dabei will ich eigentlich gar nicht nur das spielen, ich mag auch Action Adventures und Shooter.

Aber die Entwickeln sich meiner Meinung nach nicht mehr. Im Gegenteil, weniger Bosse, weniger Rätsel, weniger Gameplay Ideen, alles ist so militaristisch. Ich meine die Inszenierung ist immer total stark, aber die Substanz ist nicht wirklich mehr da.

Und da darf man auch Ego Shooter kritisieren.

Zum Beispiel Crysis oder Fear. Wieso muss ich die ganze Zeit Soldaten am Arsch haben? Ich musste selbst bei Aliens Colonial Marines die ganze Zeit gegen Soldaten kämpfen!

Ich meine wieso kann es nicht mal ein Shooter sein, wo ich nur gegen Ausserirdische kämpfe, oder es nur um den Horror geht. Wo man sich echt noch was überlegt, wie bei Metroid und en alten Alienspielen.

Es gab mal solche Games.

Und jetzt komm ich zu meinem eigentlichen Standpunkt, glaube ich. Durch MS und deren Riesenerfolg in den USA, hat auch eine Amerikanisierung der Videospielkultur eingesetzt.

Und was wir jetzt sehen, ist das gleiche wie in Hollywood. Dieselbe scheiße immer neu. Selbst im Actionbereich. Ich mag auch gute Actionspiele. Aber selbst da, sind die wirklich guten, zum Beispiel Platinum Games, immer noch Underdogs.

Früher, da sind wir zu ZEHNT vor Silent Hill 3 gesessen. Wir haben uns zu viert Mega Man X gegeben, alleine das zuschauen war interessant. Irgendwie ist das nicht mehr so.

Irgendwie ist es nur noch, hey kommste mal Online und hilfst mir bei dieser und jener Trophy. Und das sind teilweise die selben Leute. ...

Alles hat sich verändert. Jann Lee hat recht, eine Veränderung gibt es immer. Aber zu einem großen Teil ist Sony MS hinterhergerannt, und das hat meiner Meinung nach Einfluss darauf gehabt, was die Ansprüche der Konsumenten anbelangt. Für einen wie mich, sind aber die wirklich tollen Games ziemlich selten geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alter, Eleven....Muss so ein Aufsatz um diese Zeit sein ;)
 
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